Renault Freunde Hohe Acht Hier Spricht die Welt
|
|
|
| Autor |
Nachricht |
Opa
Fahrprofi

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 508
Wohnort: Beerfelden
|
Verfasst am:
17.03.2009, 20:57 |
  |
Renault: Piquet zum Abschluss endlich schnell
17. März 2009
Nelson Piquet erlebte am letzten Renault-Testtag endlich einen
problemlosen Tag mit guten Zeiten - Renault bereits in Melbourne mit KERS?
Nelson Piquet ließ es heute in Jerez zum Renault-Testabschluss richtig fliegen © xpb.cc
Stattliche 133 Runden drehte Nelson Piquet am Dienstag im südspanischen Jerez de la Frontera, und hatte danach allen Grund zur Zufriedenheit. Denn seine beste Runde von 1:18,382 Minuten war nur um winzige 0,039 Sekunden langsamer als die Tagesbestzeit des gestrigen Montags, die von seinem Teamkollegen Fernando Alonso aufgestellt wurde.
Nach einem bislang eher durchwachsenen Winter bedeutete dies für Piquet bei sonnigen Bedingungen einen gelungenen Testabschluss im R29, denn das Renault-Team packte am Abend zusammen, und verabschiedete sich aus Jerez. Ab sofort gilt die volle Konzentration der Franzosen dem Saisonauftakt in Melbourne.
"Mein letzter Testtag verlief richtig gut, und ich freue mich darüber, dass wir so viele Runden drehen konnten", zog der Brasilianer ein positives Fazit. "Wir haben uns heute mit der Aerodynamik des Autos beschäftigt, und haben darüber hinaus mit einigen Setups für das erste Rennen gearbeitet. Das Auto hat nun eine gute Balance."
Zusätzlich übte Piquet am Ende der Session einige Starts. "Es war zwar ziemlich windig, aber die Streckenbedingungen waren so gut, dass wir wirklich viel Arbeit erledigen konnten. Nun fühle ich mich für den Saisonstart kommende Woche gut vorbereitet. Ich denke auch, dass das ganze Team zufrieden mit der Winterarbeit sein kann."
Renault in Melbourne mit KERS?
"Wir wollten aus dem Auto mehr Performance herausholen, und das ist uns gelungen. "Christian Silk
Ähnliche Töne gab Renault-Testchef Christian Silk von sich: "Das war in diesem Jahr unser letzter Testtag, und wir hatten eine Menge Aufgaben zu erledigen. Das Wetter spielte mit, weshalb Nelson eine Menge Runden drehen konnte. Das wird ihm zum Saisonauftakt helfen."
Auch Silk unterstrich, dass die finalen Arbeiten an der Aerodynamik erfolgreich verliefen: "Wir wollten aus dem Auto mehr Performance herausholen, und das ist uns gelungen. Wir hatten durchaus noch einige Fragezeichen, aber nun haben wir darauf Antworten und Leistung."
Letzteres wird Renault übrigens auch in Melbourne zur Verfügung stehen, denn nach Informationen der Kollegen von 'Autosport.com' soll intern bereits grünes Licht dafür gegeben worden sein, zum Saisonauftakt das KERS-System einzusetzen. Trifft dies zu, dann wären die Franzosen das erste Formel-1-Team, das in Australien damit antritt.
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
|
|
   |
 |
Opa
Fahrprofi

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 508
Wohnort: Beerfelden
|
Verfasst am:
21.03.2009, 19:21 |
  |
FIA lenkt ein: Neues Wertungssystem erst 2010!
20. März 2009
Die FIA hat der Kritik der Teamvereinigung FOTA nichts entgegenzusetzen:
Neues Wertungssystem auf 2010 verschoben
Die FIA muss bei den geplanten Änderungen einen Rückzieher machen © xpb.cc
Der erste Schuss der Teamvereiningung FOTA war ein Volltreffer. Nachdem sich der FIA-Weltrat in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag über fast alle Vorschläge der Teams hinweggesetzt hatte und schließlich ein neues Wertungssystem für die kommende Saison verabschiedete, gab es nicht nur Kritik, sondern auch eindeutige Worte aus Richtung der FOTA. Man bemängelte, dass eine solche Änderung der sportlichen Regeln so kurzfristig ohne Zustimmung der Teams gar nicht möglich sei.
Nur wenige Augenblicke nach der Erklärung der FOTA, die deutlich auf einen Verstoss gegen gleich zwei Regeln der FIA hinwies, ruderte der Motorsport-Weltverband zurück. "Sollten die Teams aus irgendeinem Grund dem neuen System nicht zustimmen, dann wird die Umsetzung dessen auf das Jahr 2010 verschoben", heißt es in einer Presseerklärung der FIA. Klartext: Ab Melbourne wird zunächst nach dem Punktesystem der Vorjahre (10-8-6-5-4-3-2-1) gefahren.
Allerdings: Aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Mit keiner Silbe reagierte der Motorsport-Weltverband auf das Angebot der FOTA, gemeinsam ein passendes System zu erarbeiten, welches die Formel 1 ab 2010 attraktiver gestalten könne. Nach aktuellem Stand würde das bisher angedachte neue System, welches den Piloten mit den meisten Siegen automatisch zum Weltmeister macht, also zum nächsten Jahr umgesetzt. Immerhin hat man nun wenigstens viel Zeit, sich vielleicht doch auf einen gemeinsamen Weg zu einigen.
Zur Erklärung der Vorgänge fügte die FIA in dem Schreiben hinzu: "Der FIA-Weltrat hat am 17. März die von der FOTA vorgeschlagene Änderung des Punktesystems einstimmig abgelehnt. Der 'Winner takes all'-Vorschlag seitens des Inhabers der kommerziellen Rechte (Bernie Ecclestone; Anm. d. Red.) wurde anschließend gebilligt." Kurioserweise merkte man an, dass Ecclestone angeblich für seinen Vorschlag der Medaillenvergabe die Zustimmung der Teams gehabt habe.
Die von der FIA am Dienstag verabschiedete Regel zur Bestimmung des Formel-1-Weltmeisters anhand der Zahl der Saisonsiege war auf viel Kritik gestoßen. Die FOTA hatte im Regelwerk des Motorsport-Weltverbandes gleich zwei Passagen gefunden, die eine solch kurzfristige Änderung des sportlichen Reglements ohne ausdrückliche Zustimmung aller Teams untersagen. Für die Einführung zum Jahr 2010 wäre die Entscheidung nun allerdings fristgerecht - ohne Zweifel.
Quelle: Motorsport-Total.com - Roman Wittemeier |
|
|
   |
 |
Opa
Fahrprofi

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 508
Wohnort: Beerfelden
|
Verfasst am:
23.03.2009, 16:18 |
  |
Renault: Siege und Titel als Ziel
23. März 2009 - 09:32 Uhr
Renault-Chefingenieur Pat Symonds geht optimistisch in die neue Saison:
"Wir haben ein Auto, welches für Siege gut sein sollte"
Pat Symonds erkennt im neuen Renault R29 viel Potenzial: Siege möglich? © xpb.cc
Renault hat bei den Wintertestfahrten nicht immer überzeugt. Beim Start der Probefahrten mit dem neuen R29 in Portimão war der Neuwagen nicht nur recht langsam, sondern auch wenig standfest. Innerhalb kürzester Zeit konnte sich das französische Werksteam jedoch deutlich steigern. Vor allem Fernando Alonso wusste bei den letzten Testfahrten vor dem Saisonstart zu überzeugen, auch Nelson Piquet steigerte sich Schritt für Schritt.
"Wir haben uns so gut wie möglich vorbereitet", sagte Renault-Chefingenieur Pat Symonds in der spanischen Sportzeitung 'AS'. Man habe allerdings im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Kilometer abspulen können. "Es gab wirklich düstere Zeiten bei den Testfahrten, aber als der neue Wagen dann mal endlich anständig lief, war es richtig gut. Ich habe keinerlei Sorgen."
"Beim ersten Test in Portugal war der R29 einfach schwierig zu fahren", beschrieb der Techniker. "Das lag vor allem an der neuen Aerodynamik. Als wir dann aber einige Änderungen vorgenommen hatten, die eindeutig in die richtige Richtung gingen, fühlten sich Fernando und Nelson viel wohler und der Wagen verhält sich nun nach ihrem Geschmack."
Das Ziel für den Start in die neue Formel-1-Saison sei klar, so Symonds: "Man geht jede Saison mit dem gleichen Ziel an: Rennen gewinnen und den Titel holen. Es wäre falsch, sich andere Ziele zu setzen. Natürlich müssen wir auch realistisch bleiben und vielleicht mit moderaten Erwartungen nach Melbourne fliegen. Wir haben aber ein Auto, welches in den Händen unserer Piloten für Siege gut sein sollte. Ich bin zuversichtlich, dass wir einen guten Start in die Saison erwischen werden."
Renault wird als eines der wenigen Teams sofort zum Auftakt mit KERS an den Start gehen. "Wir waren anfangs auch etwas skeptisch bezüglich der Möglichkeit, KERS in solch kurzer Zeit ins Auto zu bringen. Aber unser System arbeitet prächtig", freute sich Symonds. Neben Renault hat Ferrari ebenfalls bestätigt, die neue Hybridtechnik schon in Melbourne nutzen zu wollen. Beim BMW Sauber F1 Team deutet auch viel auf den Einsatz von KERS hin, doch eine offizielle Bestätigung blieb bisher aus.
Quelle: Motorsport-Total.com - Roman Wittemeier |
|
|
   |
 |
Opa
Fahrprofi

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 508
Wohnort: Beerfelden
|
Verfasst am:
28.03.2009, 15:53 |
  |
Die Sensation ist perfekt: Erste Startreihe für Brawn!
28. März 2009
Jenson Button und Rubens Barrichello demolierten im Qualifying in Melbourne
die Konkurrenz - Sebastian Vettel starker Dritter - Topteams entzaubert
Die Männer der Stunde: Polesetter Jenson Button mit Rubens Barrichello © xpb.cc
Es gibt sie nur noch selten, aber es gibt sie: Märchen in der Formel 1 - und Ross Brawn ist sozusagen der Autor der programmierten Sensation von Melbourne: Sein Ex-Honda-Team sicherte sich im Qualifying zum Grand Prix von Australien in beeindruckender Manier die erste Startreihe und bestätigte damit die fast schon unwirklichen Wintertestzeiten!
Teamchef Brawn vor den Augen seines ehemaligen "Wunderwuzzis" Michael Schumacher mit Tränen im Augenwinkel, Neo-Sponsor Richard Branson mit einem breiten Grinsen im Gesicht, Küsschen für Jenson Button von Vater John - es waren emotionale Szenen, die sich nach dem Top-10-Finale im Albert Park abspielten. Und während sich die Außenseiter, die jetzt keine mehr sind, über ihre Sternstunde freuten, kassierten einige etablierte Teams eine schallende Ohrfeige...
Erste Button-Pole-Position seit Melbourne 2006
Für Button war es die vierte Pole-Position seiner Karriere, seine erste seit Melbourne 2006. Der Brite fuhr im Finale bereits im ersten Run überlegen Bestzeit, wurde dann kurzfristig von seinem Teamkollegen Rubens Barrichello überflügelt, konnte aber noch einmal kontern: 1:26.202 Minuten! Damit gewann er das Stallduell um 0,303 Sekunden - was nach den viel knapperen Abständen in den Freien Trainings auf unterschiedliche Benzinmengen hindeuten könnte.
Das Brawn-Mercedes-Duo hatte bereits in Q1 und Q2 jeweils Doppelbestzeit hingelegt und war mit 0,628 Sekunden Luft nach hinten auch in Q3 eine Klasse für sich. Ein Doppelsieg scheint unter normalen Umständen vorprogrammiert zu sein. Aber der Teamchef warnt: "Natürlich werden unsere Gegner stark sein. Doch die Ausgangsposition ist gut." Und Brawn rang sichtlich mit seinen Emotionen: "Das ist einfach unglaublich. Ich bin sehr gerührt."
Erster Verfolger der neuen Formel-1-Supermacht war überraschend Sebastian Vettel im Red-Bull-Renault. Dieser Erfolg schmeckt besonders süß, weil Teamkollege Mark Webber zwar im ersten Run noch vor ihm gelegen war, sich schlussendlich aber mit Rang zehn zufrieden geben musste. Abstand zwischen den beiden: 0,416 Sekunden. Webber verschenkte eine wesentlich bessere Startposition im letzten Versuch mit einem fehlerhaften zweiten Sektor.
Heidfeld wieder klar hinter Kubica
Vierter wurde Robert Kubica (BMW Sauber F1 Team/+ 0,712), der im Stallduell mit Nick Heidfeld (11.) trotz seines KERS-Nachteils auf 1:0 stellte. Kubica holte damit das Maximum aus seinen Möglichkeiten heraus und ließ Trainingsdominator Nico Rosberg (Williams-Toyota/+ 0,771) und Timo Glock (Toyota/+ 0,773) ebenso wie Vizeweltmeister Felipe Massa (Ferrari/+ 0,831) knapp hinter sich. Massa hatte mit dem Kampf um die ersten Startreihen heute nichts zu tun.
Vielmehr beschwerte er sich vor seinem letzten Run am Funk: "Ich habe das Gefühl, ich habe einen Reifenschaden!" Letztendlich ging aber alles gut und er wies sogar seinen Teamkollegen Kimi Räikkönen (9.) um 0,130 Sekunden in die Schranken. Im Ferrari-Sandwich nistete sich Jarno Trulli (Toyota/+ 0,925) als Achter ein, nachdem er sich zuvor nicht ganz ohne Bauchweh durch Q1 und Q2 gezittert hatte.
Heidfeld hatte den Finaleinzug zuvor wegen eines Fahrfehlers im letzten Versuch verpasst, ebenso wie Fernando Alonso (12./Renault), der in der vorletzten Kurve in die Wiese musste. Für die beiden wäre es aber auch unter normalen Umständen eng geworden. 13. wurde Kazuki Nakajima (Williams-Toyota), was angesichts der starken Performance von Rosberg und nach den Freien Trainings als kleine Enttäuschung gewertet werden muss.
Silberpfeile schwer geschlagen
Doch die größte Enttäuschung - nach den Wintertests nicht ganz unerwartet - lieferte McLaren-Mercedes ab: Weltmeister Lewis Hamilton schaffte in Q1 nur mit 49 Tausendstelsekunden Vorsprung auf Toro-Rosso-Ferrari-Rookie Sébastien Buemi als 15. den Einzug ins zweite Segment, doch in dem konnte er gar nicht mehr auf die Strecke gehen. Grund dafür war ein Getriebeproblem. Sollte das Getriebe gewechselt werden müssen, würde das eine Rückversetzung auf den letzten Platz bedeuten.
Heikki Kovalainen im zweiten Silberpfeil hatte zwar noch Gelegenheit, seine Zeit zu verbessern, biss sich aber in Q2 die Zähne aus und wurde 14. und Letzter der zu jenem Zeitpunkt noch fahrenden Piloten. Zuvor hatte es in Q1 keine Favoriten erwischt, aber den soliden Rookie Buemi, Nelson Piquet (Renault), die beiden Force-India-Mercedes sowie Sébastien Bourdais (Toro-Rosso-Ferrari). Letzterer verlor sein Stallduell gegen Buemi ebenso wie Adrian Sutil gegen Giancarlo Fisichella.
Eine interessante Szene spielte sich während Q3 ab: Die beiden Weltmeister Alonso und Hamilton, heute schwer geschlagen, trafen sich in der Boxengasse zum lockeren Plausch und staunten gemeinsam über die Brawn-Überlegenheit - von Spannungen aus der Vergangenheit war nichts mehr zu sehen. Generell hatte man das Gefühl, als würde sich das gesamte Fahrerlager vor Brawn, Button und Barrichello verneigen.
Ein Kapitel Formel-1-Geschichte
Die doppelte Pole-Position ist nämlich ein Stückchen Formel-1-Geschichte: Gleich beim ersten Versuch eines neuen Konstrukteurs auf den ersten Startplatz zu fahren, das ist seit Jackie Stewart auf Tyrrell-Ford 1970 in Mont-Tremblant niemandem mehr gelungen. Schlechtes Omen: Stewart schied tags darauf mit einer kaputten Radachse aus. Doch die Zuverlässigkeit des BGP 001 machte bisher einen sehr guten Eindruck.
Das kann man von Vettels Red-Bull-Renault RB5 nicht gerade behaupten, denn in den Freien Trainings waren gleich mehrmals unerwartete technische Probleme aufgetreten. Und noch ein Faktor könnte das Kräfteverhältnis, wie wir es im Qualifying gesehen haben, beeinflussen: die Benzinmengen. Die müssen jedoch noch heute veröffentlicht werden, sodass das Rätselraten der vergangenen Jahre ein Ende hat...
Alle Formel-1-Fans können sich morgen also auf einen spannenden Grand Prix von Australien (live ab 8:00 Uhr im Ticker) freuen. Gerade Melbourne hat immer wieder eigene Gesetze, sodass die Suppe noch lange nicht ausgelöffelt ist, auch wenn es heute nach einer klaren Sache ausgesehen haben mag. Laut Vorhersage wird Kaiserwetter herrschen. Aufpassen jedoch in Deutschland: In der Nacht auf Sonntag wird auf Sommerzeit umgestellt!
GP Australien in Melbourne / Rennen
Startaufstellung
Pos. Fahrer Team Anmerkung
1-- J. Button- Brawn
2-- R. Barrichello- Brawn
3-- S. Vettel- Red Bull
4-- R. Kubica- BMW
5-- N. Rosberg- Williams
6-- F. Massa- Ferrari
7-- K. Räikkönen- Ferrari
8-- M. Webber- Red Bull
9-- N. Heidfeld- BMW
10- F. Alonso- Renault
11- K. Nakajima- Williams
12- H. Kovalainen- McLaren
13- S. Buemi- Toro Rosso
14- N. Piquet jun.- Renault
15- G. Fisichella- Force India
16- A. Sutil- Force India
17- S. Bourdais- Toro Rosso
18- L. Hamilton- McLaren- Getriebewechsel
19- T. Glock- Toyota- Auschluss, Flügel regelwidrig
20- J. Trulli- Toyota- Auschluss, Flügel regelwidrig
Quelle: Motorsport-Total.com - Christian Nimmervoll |
|
|
   |
 |
Laguna95
RFH8 Mitglied
Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 06.06.2007
Beiträge: 1977
Wohnort: kall-dottel
|
Verfasst am:
29.03.2009, 09:19 |
  |
und erster Sieg! |
_________________
 |
|
   |
 |
püppi
RFH8 Ringluder

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 05.06.2007
Beiträge: 1715
Wohnort: Kall - Dottel
|
Verfasst am:
29.03.2009, 09:31 |
  |
ich fand das rennen einfach nur super und freue mich auf die nächsten...... die Formel 1 ist wieder interessant geworden jetzt werde ich mir das wieder öfters anschauen nach schumis ruhe stand war das nix mehr für mich das hat sich aber wieder geändert |
_________________
Es reichen nur ein paar aussagen und dann ist alles hinüber was man aufgebaut hat! |
|
   |
 |
Opa
Fahrprofi

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 508
Wohnort: Beerfelden
|
Verfasst am:
29.03.2009, 10:30 |
  |
Melbourne: Brawns neues Dreamteam schlägt zu!
29. März 2009 - 09:40 Uhr
Doppelsieg für Button/Barrichello beim Auftakt in Melbourne, aber nicht ohne Glück:
Sebastian Vettel schießt starken Kubica ab - Ohrfeige für Ferrari
Die Helden des ersten Rennens: Jenson Button und Rubens Barrichello jubeln © xpb.cc
(Das Märchen ist tatsächlich wahr geworden: 114 Tage nach dem Ausstieg von Honda aus der Formel 1 feiert das Nachfolgeteam um Retter Ross Brawn im Albert Park von Melbourne einen umjubelten Doppelsieg und schreibt damit Grand-Prix-Geschichte. Denn zum ersten Mal seit Wolf 1977 in Buenos Aires gelang es einem neuen Rennstall, gleich beim ersten Antreten zu gewinnen!
Bei Honda in Japan dürften sich einige Manager angesichts des heutigen Ergebnisses ordentlich in den Hintern beißen, aber das interessierte in der australischen Dämmerung - gestartet wurde erst um 17:00 Uhr Ortszeit - niemanden. Die Königsklasse hat ihr neues Dreamteam: "Ross, du bist eine Legende", jubelte Sieger Jenson Button nach der Zieldurchfahrt - und freute sich über das Glück von Teamkollege Rubens Barrichello in der Schlussphase.
Die Formel 1 steht Kopf
Jenson Button setzte sich gleich auf den ersten paar Metern deutlich ab © xpb.cc
Dritter wurde nach Start aus der Boxengasse Jarno Trulli im Toyota - heute ohne flexible Heckflügel -, Vierter Weltmeister Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes), der somit fünf wertvolle Punkte für seine Titelverteidigung sammelte. Resümee: Die Formel 1 steht seit "Down Under" 2009 Kopf, das traditionelle Kräfteverhältnis der vergangenen Jahre ist zumindest vorerst Geschichte. Das bekam Ferrari heute am allerdeutlichsten zu spüren.
Doch der Reihe nach: Polesetter Button legte mit seinem Brawn-Mercedes einen wahren Raketenstart hin und setzte sich auch ohne KERS gleich auf den ersten paar Metern deutlich ab. Weniger gut erging es Barrichello, der ganz schlecht wegkam und weit zurückfiel. Dadurch wurde es in der ersten Kurve eng - und weil niemand nachgeben wollte, kam es zu einer Viererkollision zwischen Barrichello, Mark Webber (Red-Bull-Renault), Nick Heidfeld (BMW Sauber F1 Team) und Heikki Kovalainen (McLaren-Mercedes).
Webber und Heidfeld mussten daraufhin Reparaturstopps einlegen und spielten im weiteren Rennverlauf praktisch keine Rolle mehr, während Kovalainen mit einer gebrochenen Radaufhängung zwar noch bis an die Box fuhr, dort aber aussteigen musste. Mit dem Glück des Tüchtigen auf seiner Seite war Barrichello der einzige Beteiligte, der die Situation überstand - wenn auch mit einer lockeren rechten Frontflügelendplatte, die er sich später an einem Gegner ganz abrasierte.
Button von Anfang an tonangebend
In der Anfangsphase: Felipe Massa vor Robert Kubica und Kimi Räikkönen © xpb.cc
Button kam aus der ersten Runde mit unfassbaren 3,9 Sekunden Vorsprung (!) zurück und hatte Sebastian Vettel (Red-Bull-Renault), Felipe Massa (Ferrari), Robert Kubica (BMW Sauber F1 Team), Kimi Räikkönen (Ferrari), Nico Rosberg (Williams-Toyota) und Barrichello im Schlepptau. Für die beiden gut gestarteten Ferraris setzte es jedoch einen frühen Rückschlag, weil sich ihre Entscheidung, auf weichen Slicks ins Rennen zu starten, als falsch herausstellte.
Die Pneus bauten nämlich so schnell ab, dass Massa und Räikkönen zunächst massiv einbrachen und dann ihre Boxenstopps vorziehen mussten - übrigens genau wie Hamilton, der bis zu seinem Reifenwechsel aber zumindest mit einigen tollen Überholmanövern für Furore sorgen konnte. Ganz so spannend wie sonst war diese Anfangsphase jedoch insofern nicht, weil man die Benzinmengen der verschiedenen Fahrer kannte und sich somit einen Reim auf die Pace machen konnte.
Durch Massas verschlissene Reifen setzten sich Button und Vettel an der Spitze wie ein D-Zug von den Verfolgern ab - schon nach 13 Runden hatten sie nach hinten mehr als eine halbe Minute Puffer! Interessant allerdings, dass Vettel den Rückstand bei gut vier Sekunden stabilisieren konnte, was auch an der etwas höheren Benzinlast des ansonsten überlegenen Brawn-Mercedes lag. Die Spannung blieb aber zunächst aufrecht.
Anfängerfehler von Nakajima
In Runde zwölf kam Kubica wie erwartet als erster Fahrer zum regulären Boxenstopp, während Rosberg auf den dritten Platz aufrückte und die Pace seines Boliden unter Beweis stellte - schon im Freien Training hatte er ja drei Bestzeiten absolviert. Auch Teamkollege Kazuki Nakajima robbte sich in jener Phase von hinten immer näher an das Paket hinter Button/Vettel heran. In der 16. Runde steuerten Vettel und Rosberg dann die Box an.
Weil bei Rosberg links vorne gepatzt wurde und die Standzeit mehr als 21 Sekunden betrug, war Nakajima plötzlich sogar auf Podiumskurs - aber in der 18. Runde ging seine Unerfahrenheit mit ihm durch, als er in der schnellen Linkskurve vor der ersten Zwischenzeit außen auf den Randstein kam, das Heck verlor und mit der Nase voran in die Mauer einschlug. Wegen der Wrackteile auf der Strecke musste das Safety-Car aktiviert werden.
Nach dem Restart flog Nelson Piquet (Renault) bei einer Attacke gegen Rosberg auf der Geraden bei Start und Ziel ab, ohne dass er den Gegner auch nur berührt hätte. Wie sich später zeigte, war das eine Folge der während der Safety-Car-Phase massiv abgekühlten Reifen. Im Mittelfeld ging es dann wegen der großen Unterschiede zwischen den beiden Reifenmischungen drunter und drüber, ehe Massa in der 31. Runde relativ früh die Serie der zweiten Boxenstopps eröffnete.
Ferrari und Melbourne, das passt nicht...
Für die Ferraris waren das die letzten Handlungen in Normalform, denn in der zweiten Rennhälfte holte Massa und Räikkönen wieder der Albert-Park-Fluch aus dem Vorjahr ein: Massa wurde mit technischen Problemen langsamer und musste in der 46. von 58 Runden aufgeben, während sich Räikkönen nicht nur einen überflüssigen Fehler erlaubte, fünfmal an die Box kommen musste und zum Schluss noch vor der Zieldurchfahrt entnervt ausstieg.
Indes wurde es im Finish an der Spitze noch einmal knapp, denn mit einer Serie an schnellen Runden verkürzte Kubica seinen Rückstand auf die beiden Führenden immer weiter. Als "Zwischenpuffer" Barrichello an dritter Stelle liegend seinen letzten Boxenstopp absolvieren musste, hatte Kubica als neuer Dritter nur noch vier Sekunden Rückstand auf Button - bei fünf zu fahrenden Runden. Zumindest Platz zwei schien damit greifbar.
Doch anstelle dank KERS-Boost und besserer Reifen problemlos an Vettel vorbeizugehen, kam es zur rennentscheidenden Szene: Kubica setzte sich vor Kurve drei außen neben den Deutschen, war mit der Nase voran, aber Vettel steckte nicht nach, bremste spät, ließ seinem Gegner auf der Außenbahn keinen Platz - und fuhr dem BMW Sauber F1.09 seitlich rein. "Sorry, Guys", meldete er sich gleich danach bei seiner Crew am Boxenfunk.
An ein Weiterfahren nicht zu denken
Kubica sah ein paar Meter weiter ein, dass an ein Fortsetzen des Rennens nicht mehr zu denken war, während Vettel mit drei Rädern zunächst auf der Strecke blieb. Denn: Es waren nur noch drei Runden zu fahren und das Safety-Car wurde auf die Strecke geschickt - was theoretisch ein Überholverbot bedeutet. Vettel ersparte sich dann aber die Diskussionen um die Auslegung dieser Regel, indem er mit einer ganzen Schlange Verfolger im Heck schlussendlich doch zur Seite zog und aufgab.
Hinter dem Safety-Car überquerte Button als Erster die Ziellinie, gefolgt von Barrichello, der durch Vettels missglückte Attacke den zweiten Platz erbte und das Märchen von Melbourne mit viel Glück perfekt machte. Dritter wurde Trulli nach einer starken Rennperformance von Toyota. Auch Teamkollege Timo Glock sorgte mit einigen beherzten Zweikämpfen für Furore. Nur einmal unterlief ihm dabei ein Fehler, als er sich bei einer Attacke gegen Alonso drehte.
Glock wurde als Fünfter abgewinkt und nimmt damit vier Punkte mit nach Hause; Sechster wurde Alonso, Siebenter Rosberg, der in der Schlussphase einen möglichen Podestplatz wegen der drastisch abbauenden Reifen verlor, und Achter Debütant Sébastien Buemi (Toro-Rosso-Ferrari) aus der Schweiz. Buemi fuhr wie am Freitag und Samstag fehlerlos, zeigte einen soliden Speed, profitierte von den Ausfällen und wurde dafür belohnt.
Sutil schlägt Fisichella
Adrian Sutil (Force-India-Mercedes) hatte heute keine realistische Chance auf Punkte, begeisterte aber mit einem tollen Manöver gegen seinen Stallgefährten Giancarlo Fisichella und ließ den Italiener als Zehnter auch um zwei Positionen hinter sich. Insgesamt sahen 13 Autos die Zielflagge - Lokalmatador Webber wurde nach einem verkorksten Nachmittag Letzter -; gewertet wurden aber wegen der zurückgelegten Distanz 16 der 20 gestarteten Teilnehmer.
Fazit, wieder einmal in Melbourne: Der Stadtkurs im Albert Park hat am Saisonbeginn eigene Gesetze - auch wenn es einen wohlverdienten Sieger gab, der schon das ganze Wochenende hindurch die Pace bestimmte. Brawn scheint derzeit das schnellste Team der Formel 1 zu sein, Red Bull, Toyota und das BMW Sauber F1 Team mischen ebenfalls mit. Wie schnell sich Ferrari und McLaren-Mercedes aus dem Formtief befreien können, bleibt abzuwarten.
Schon in einer Woche in Malaysia kann es auf einer ganz anderen Strecke schon wieder ganz anders aussehen, aber die ersten Punkte sind einmal vergeben: Button führt klarerweise in der Fahrer-WM mit zehn Punkten, Brawn hat bei den Konstrukteuren mit 18 Zählern die Nase vor Toyota (10) und McLaren-Mercedes (5). Aber: Gegen Trulli läuft derzeit ein Protest und hinsichtlich der Diffusorteams Brawn, Toyota und Williams tagt das Internationale Berufungsgericht der FIA erst am 14. April.
GP Australien in Melbourne / Rennen
nach Strafe gegen Vettel und Disqualifikation von Hamiltion
Pos.-Fahrer-Team-Rnd.
1-- J. Button- Brawn- 58
2-- R. Barrichello- Brawn- 58
3-- J. Trulli- Toyota- 58
4-- T. Glock- Toyota- 58
5-- F. Alonso- Renault- 58
6-- N. Rosberg- Williams- 58
7-- S. Buemi- Toro Rosso- 58
8-- S. Bourdais- Toro Rosso- 58
9-- A. Sutil- Force India- 58
10- N. Heidfeld- BMW- 58
11- G. Fisichella- Force India- 58
12- M. Webber- Red Bull- 57
13- S. Vettel- Red Bull- 56
14- R. Kubica- BMW- 55
15- K. Räikkönen- Ferrari- 55
Ausfälle
Fahrer-Team-Rnd.
F. Massa-Ferrari-45
N. Piquet jun.-Renault-24
K. Nakajima-Williams-17
H. Kovalainen-McLaren-0
Disqualifikationen
Fahrer-Team
L. Hamilton- McLaren
WM-Stand
Fahrerwertung
Platz-Fahrer-Pkt.
1. J. Button 10
2. R. Barrichello 8
3. J. Trulli 6
4. T. Glock 5
5. F. Alonso 4
6. N. Rosberg 3
7. S. Buemi 2
8. S. Bourdais 1
9. A. Sutil 0
10. N. Heidfeld 0
11. G. Fisichella 0
12. M. Webber 0
13. S. Vettel 0
14. R. Kubica 0
15. K. Räikkönen 0
16. F. Massa 0
17. H. Kovalainen 0
18. L. Hamilton 0
19. N. Piquet jun. 0
20. K. Nakajima 0
Teamwertung
Platz-Team-Pkt.
1. Brawn 18
2. Toyota 11
3. Renault 4
4. Williams 3
5. Toro Rosso 3
6. Force India 0
7. BMW Sauber 0
8. Red Bull 0
9. Ferrari 0
10. McLaren 0
Quelle: Motorsport-Total.com - Christian Nimmervoll |
Zuletzt bearbeitet von Opa am 04.04.2009, 19:33, insgesamt einmal bearbeitet |
|
   |
 |
Opa
Fahrprofi

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 508
Wohnort: Beerfelden
|
Verfasst am:
29.03.2009, 12:28 |
  |
Strafen gegen Trulli und Vettel: Hamilton erbt Podium
29. März 2009 - 11:54 Uhr
Lewis Hamilton rückt in Melbourne nachträglich auf den dritten Platz auf,
Jarno Trulli fliegt aus den Punkten - Strafe auch gegen Sebastian Vettel
Die Freude war nur von kurzer Dauer: Jarno Trulli fliegt aus den Punkterängen © xpb.cc
Der Grand Prix von Australien hatte tatsächlich ein Nachspiel: Jarno Trulli wurde von den Rennkommissaren mit einer 25-Sekunden-Strafe belegt und fällt damit vom dritten Platz aus den Punkterängen hinaus. Außerdem wurde gegen Sebastian Vettel eine Rückversetzung in der Startaufstellung verhängt.
Trulli war während der letzten Safety-Car-Phase von der Strecke abgekommen und hatte Lewis Hamilton dadurch passieren lassen müssen - völlig legal, weil der Toyota nicht auf der Strecke war. Anschließend überholte Trulli jedoch Hamilton auf der Strecke zurück, was einen Verstoß gegen den Internationalen Sportkodex darstellt. Weil das Rennen bereits zu Ende war, wurde die Stop-&-Go- in eine 25-Sekunden-Strafe umgewandelt. Das bedeutet im finalen Klassement Rang zwölf.
Vorgegangen wurde auch gegen Vettel, der wegen seiner Kollision mit Robert Kubica in Malaysia um zehn Startplätze nach hinten versetzt wird und damit gehandicapt in das Rennen am kommenden Sonntag starten wird. Außerdem muss sein Team Red Bull an die FIA 50.000 US-Dollar (gut 37.500 Euro) überweisen, weil Vettel nach dem Crash mit schwer zerstörtem Fahrzeug nicht sofort angewiesen wurde, das Auto abzustellen und aufzugeben.
Quelle: Motorsport-Total.com - Christian Nimmervoll & Dieter Rencken |
|
|
   |
 |
Opa
Fahrprofi

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 508
Wohnort: Beerfelden
|
Verfasst am:
02.04.2009, 18:37 |
  |
Der nächste Skandal: Hamilton disqualifiziert!
02. April 2009
Lewis Hamilton verliert nachträglich seinen dritten Platz von Melbourne,
während die Strafe gegen Jarno Trulli zurückgenommen wird
In die Formel-1-Saison 2009 will einfach keine Ruhe einkehren: Nach den zahlreichen Protesten und Strafen beim Auftaktrennen in Melbourne hatten die FIA-Kommissare auch heute in Sepang noch alle Hände voll zu tun. Dabei trafen sie eine Entscheidung, die wie eine Bombe im Fahrerlager einschlug: Lewis Hamilton wird nachträglich aus der Wertung des Australien-Grand-Prix ausgeschlossen!
Der McLaren-Mercedes-Pilot verliert damit seinen dritten Platz und sechs WM-Punkte, während Jarno Trulli den dritten Platz, den man ihm ursprünglich am Grünen Tisch weggenommen hatte, wieder zurückbekommt. Zunächst hatten die Kommissare dem Toyota-Piloten bekanntlich eine 25-Sekunden-Zeitstrafe aufgebrummt, weil er während einer Safety-Car-Phase an Hamilton vorbeigegangen war. Zuvor hatte Hamilton Trulli überholt, als dieser angeblich neben der Strecke gewesen sein soll.
Die Kommissare widerriefen heute ihre Entscheidung mit Verweis auf die Artikel 151c und 158 im Internationalen Sportkodex. Demnach sollen Hamilton und McLaren-Mercedes die Kommissare bei der ersten Anhörung in Melbourne absichtlich getäuscht haben. Dank abgehörter Funksprüche sei man diesem Betrug erst jetzt auf die Schliche gekommen. Was genau dahinter steckt, wird wohl an diesem Wochenende zum Vorschein kommen.
Die Silberpfeile haben natürlich das Recht, gegen diese Entscheidung in Berufung zu gehen - das Internationale Berufungsgericht der FIA hat für den 14. April ohnehin schon eine Sitzung anberaumt. Nach derzeitigem Stand bedeutet die heutige Entscheidung aber, dass Trulli seinen Podestplatz zurückbekommt und Hamilton noch ohne Punkte ist. Damit stehen McLaren-Mercedes und Ferrari vorerst mit leeren Konten da.
Quelle: Motorsport-Total.com - Christian Nimmervoll |
|
|
   |
 |
Opa
Fahrprofi

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 508
Wohnort: Beerfelden
|
Verfasst am:
04.04.2009, 19:06 |
  |
Trotz Trulli: Zweite Pole-Position für Button!
04. April 2009 - 12:03 Uhr
Jenson Button und Jarno Trulli lieferten sich in Malaysia einen harten Kampf
um die Pole-Position - Felipe Massa wegen Ferrari-Fehler schon in Q1 out
Strahlende Gesichter: Sebastian Vettel, Polesetter Jenson Button und Jarno Trulli © xpb.cc
Die Formel-1-Saison 2009 hält weiterhin, was sie im Vorfeld versprochen hat: Im Qualifying zum Grand Prix von Malaysia auf dem 5,543 Kilometer langen Sepang International Circuit lieferten sich Jenson Button (Brawn-Mercedes) und Jarno Trulli (Toyota) einen spannenden Kampf um die Pole-Position, in dem letztendlich nur Nuancen ausschlaggebend waren.
Doch nach einer Stunde Schlagabtausch hatte am Ende doch wieder Button die Nase vorne - zum zweiten Mal nach dem Saisonauftakt in Australien. Der Brite hatte schon in Q2 Bestzeit erzielt, lag aber nach dem ersten Run im Top-10-Finale noch vier Tausendstelsekunden hinter Trulli. Im zweiten Versuch steigerte sich Button jedoch auf 1:35.181 Minuten - und das reichte für den ersten Startplatz. Außerdem knackte er die Pole-Position-Zeit aus dem Vorjahr um mehr als eine halbe Sekunde.
Button für Trulli nicht zu schlagen
Trulli konnte zwar in seinem letzten Versuch ebenfalls zulegen, schrammte aber um 0,092 Sekunden an der Spitze vorbei. Das schien ihn im ersten Moment leicht zu ärgern, doch insgesamt dürfte doch die Freude überwiegen - zumal auch teamintern klare Verhältnisse herrschten: Timo Glock (5.) brummte der Italiener fast eine halbe Sekunde Abstand auf, womit es im Qualifyingduell zwischen den beiden nun 1:1 steht.
Dritter wurde mit einer starken Pace Sebastian Vettel (Red-Bull-Renault), aber der junge Deutsche wird morgen trotzdem nur als 13. ins Rennen gehen, weil er wegen der Kollision mit Robert Kubica (BMW Sauber F1 Team) in Australien um zehn Positionen nach hinten muss. Vettel fehlten 0,337 Sekunden auf Button - und ärgert sich umso mehr über seine Strafe: "Jetzt muss ich schon auf Regen hoffen, um eine echte Chance auf ganz vorne zu haben."
Rubens Barrichello (Brawn-Mercedes) erging es ähnlich, denn der Brasilianer rutscht wegen eines Getriebewechsels vom vierten auf den neunten Startplatz nach hinten. Das Stallduell gegen Button verlor der Routinier um eine halbe Sekunde, doch das lag nicht nur an seinem fahrerischen Können: Laut Auskunft von Teamchef Ross Brawn ließ man bei Barrichello wegen der Strafe, die ja schon vor dem Qualifying bekannt war, andere Überlegungen in die Rennstrategie einfließen.
Glock und Rosberg in Reihe zwei
Durch diese beiden Strafversetzungen rücken Timo Glock (Toyota/+ 0,509) und Nico Rosberg (Williams-Toyota/+ 0,569) in die zweite Startreihe auf. Glock wirkte heute bei weitem nicht so souverän wie Trulli, wohingegen Rosberg wieder einen starken Eindruck machte. Allerdings bestätigte sich der Verdacht, dass er bei seinen Bestzeiten im Freien Training recht leicht unterwegs gewesen sein dürfte, denn mit den Allerschnellsten konnte er im Qualifying nicht mehr mithalten.
Auch Mark Webber (Red-Bull-Renault/+ 0,616), Kubica (+ 0,925) und Kimi Räikkönen (Ferrari/+ 0,989) rücken von den Positionen sieben bis neun um je zwei Plätze auf; der gesundheitlich angeschlagene Ex-Weltmeister Fernando Alonso (Renault/+ 2,478) wird als Zehnter des Qualifyings morgen schräg hinter Barrichello als Neunter in den Grand Prix starten. Alonso setzte in Q3 keine Akzente und könnte viel Benzin an Bord haben.
Der Spanier hatte seinen ersten Run im ersten Segment verpatzt, schaffte aber trotzdem den Aufstieg in Q2 und drängte dort in allerletzter Sekunde noch Nick Heidfeld aus den Top 10. Der BMW Sauber F1 Team Pilot verpasste den Cut damit auch beim zweiten Versuch in dieser Saison - heute um 63 Tausendstelsekunden. Doch die knappen Abstände wurden nicht nur ihm zum Verhängnis, sondern sorgten generell für unglaubliche Spannung.
Beide Silberpfeile frühzeitig out
So scheiterten in Q2 mit Kazuki Nakajima (12.) im konkurrenzfähigen Williams-Toyota sowie den beiden McLaren-Mercedes-Piloten drei "Big Names" am Top-10-Cut. Weltmeister Lewis Hamilton schrammte als 13. um 0,199 Sekunden an Alonsos rettender Zeit vorbei, schlug aber immerhin seinen finnischen Stallgefährten Heikki Kovalainen (14.) um 19 Tausendstelsekunden. Insgesamt scheint Kovalainen diese Saison bisher gut mit Hamilton mithalten zu können.
Mit dem K.O. der Silberpfeile war nach dem ersten Rennwochenende in Australien fast zu rechnen, das Aus eines anderen Favoriten schon in Q1 kam hingegen völlig überraschend: Felipe Massa (Ferrari), der Polesetter des Vorjahres, absolvierte im ersten Segment gleich zu Beginn einen Run auf weichen Reifen, verließ sich darauf, dass seine Zeit von 1:35.642 Minuten reichen würde, wurde aber gnadenlos eines Besseren belehrt!
Denn während die Ferraris seelenruhig an der Box standen - auch für Räikkönen wurde Q1 dadurch zu einer Zitterpartie -, legte die Konkurrenz bei immer griffiger werdender Strecke so stark zu, dass Massa noch um Haaresbreite aus den Top 16 gedrängt wurde. Schlussendlich fehlten dem Brasilianer 0,135 Sekunden auf die Grenzmarke von Sébastien Bourdais (Toro-Rosso-Ferrari), der seinerseits den ersten Sieg im Stellduell mit Sébastien Buemi feierte.
Pech für starken Buemi
Der junge Schweizer musste heute seiner Unerfahrenheit Tribut zollen, denn in seiner finalen Attacke in Q3 war er bei den Zwischenzeiten um fast vier Zehntelsekunden schneller unterwegs als davor, bis er sich ins Kiesbett verirrte - letzter Platz. Die Enttäuschung stand ihm ins Gesicht geschrieben. Keine Chance auf den Aufstieg hatte das Force-India-Mercedes-Duo: Giancarlo Fisichella schlug Adrian Sutil um 0,043 Sekunden, was die Ränge 18 und 19 bedeutete.
Fazit des zweiten Qualifyings 2009: Nachdem es in den Freien Trainings schon so ausgesehen hatte, als würde zumindest Ferrari den Anschluss an die neuen Spitzenreiter der Formel 1 finden, dominierten am frühen Samstagabend (die Session begann um 17:00 Uhr Ortszeit - übrigens bei trockenen Wetterbedingungen) doch wieder die gleichen Teams wie vor einer Woche. In den ersten zwei Reihen stehen nur Autos mit umstrittenem Diffusor.
Für morgen steht uns ein hochinteressantes Rennen über 56 Runden bevor, denn während der befürchtete Regen heute tagsüber wieder ausblieb, rechnen die Meteorologen morgen mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Niederschlägen. Sollte es wider Erwarten trocken bleiben, dann werden die Reifen wohl keine so große Rolle spielen wie am vergangenen Sonntag: Diesmal sind auch die weichen Bridgestone-Slicks einigermaßen konstant...
GP Malaysia in Sepang / Rennen
Startaufstellung
Pos.- Fahrer- Team- (Anmerkung)
1-- J. Button- Brawn
2-- J. Trulli- Toyota
3-- T. Glock- Toyota
4-- N. Rosberg- Williams
5-- M. Webber- Red Bull
6-- R. Kubica- BMW
7-- K. Räikkönen- Ferrari
8-- R. Barrichello- Brawn- (Getriebewechsel)
9-- F. Alonso- Renault
10- N. Heidfeld- BMW
11- K. Nakajima- Williams
12- L. Hamilton- McLaren
13- S. Vettel- Red Bull- (Strafe)
14- H. Kovalainen- McLaren
15- S. Bourdais- Toro Rosso
16- F. Massa- Ferrari
17- N. Piquet jun.- Renault
18- G. Fisichella- Force India
19- A. Sutil- Force India
20 - S. Buemi- Toro Rosso
Quelle: Motorsport-Total.com - Christian Nimmervoll |
|
|
   |
 |
Opa
Fahrprofi

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 508
Wohnort: Beerfelden
|
Verfasst am:
05.04.2009, 14:39 |
  |
Durch den Monsun: Button Abbruchsieger in Malaysia!
05. April 2009 - 12:52 Uhr
Der Malaysia-Grand-Prix musste wegen Regens abgebrochen werden -
Jenson Button Sieger vor Timo Glock - Traumvorstellung von Nico Rosberg unbelohnt
Zwei Deutsche durften mit Sieger Jenson Button auf das Podium klettern © xpb.cc
Das ganze Wochenende hindurch hat das Wetter entgegen aller Prognosen gehalten, doch pünktlich zum Grand Prix von Malaysia begann es heute auf dem Sepang International Circuit zu schütten. Das bescherte der Formel 1 den ersten vorzeitigen Rennabbruch seit Brasilien 2003 und Jenson Button (Brawn-Mercedes) nach dem Triumph in Melbourne den zweiten Sieg binnen acht Tagen.
Das Rennen wurde nach 32 Runden abgebrochen, nachdem es zunächst nur leicht, dann aber immer stärker zu regnen begonnen hatte. Das bedeutet, dass nur halbe Punkte für die Weltmeisterschaft vergeben wurden, denn die 75-Prozent-Hürde wäre erst bei 42 absolvierten Runden des Führenden gelegen. Vor Sepang 2009 gab es so eine Situation erst viermal: In Adelaide 1991, in Monte Carlo 1984, in Spielberg 1975 und in Montjuich 1975.
Abbruch um 18:52 Uhr
FIA-Rennleiter Charlie Whiting wartete nach dem Abbruch so lange wie möglich auf bessere Bedingungen, um noch einmal neu starten zu können. Tatsächlich ließ das Gewitter nach, aber wegen des späten Starts um 17:00 Uhr Ortszeit wurde es nach und nach zu dunkel. Um punkt 18:52 Uhr dann die Durchsage: Es gibt keinen Restart mehr - und gewertet wurde der Stand nach 31 Runden. Dadurch erbte Nick Heidfeld (BMW Sauber F1 Team) noch den zweiten Platz.
Nico Rosberg (links) erwischte vom vierten Platz aus einen exzellenten Start © xpb.cc
Kurios: Der Deutsche wäre bei einem Restart nur als Dritter ins Rennen gegangen, doch weil nicht der tatsächliche Endstand nach 32 Runden für das Ergebnis herangezogen wurde, sondern reglementkonform der Stand in der Runde vor dem Abbruch, wurde Timo Glocks (Toyota) Überholmanöver gegen Heidfeld noch revidiert. Trotz dieser Enttäuschung darf sich Glock als einer der Männer des Tages fühlen.
Das gilt auch für einen weiteren Deutschen, nämlich für Nico Rosberg: Der Williams-Toyota-Pilot erwischte aus der zweiten Reihe einen sensationellen Start und stach als Führender vor Jarno Trulli (Toyota) und Fernando Alonso (Renault) in die erste Kurve, behauptete diese Führung auch. Alonso hatte seinen unglaublichen Sprung nach vorne vor allem KERS zu verdanken, hatte aber mit viel Benzin an Bord kein schnelles Auto und kämpfte somit mit stumpfen Waffen.
Alonso als rollende Schikane
Also ging das favorisierte Brawn-Mercedes-Duo relativ mühelos am Ex-Weltmeister vorbei. Das sollte dem Rennen zunächst den Stempel aufdrücken, denn Rosberg, Trulli und Button bildeten an der Spitze eine Dreiergruppe, während sich Rubens Barrichello von hinten langsam heranrobbte. Später schnappte sich dann auch Kimi Räikkönen (Ferrari) den Alonso-Renault, doch der "Iceman" brauchte dafür etwas länger und hatte daher schon gewaltigen Rückstand.
Schon nach wenigen Minuten war klar, dass es früher oder später zu regnen beginnen würde, denn der Himmel über Sepang wurde immer dunkler. Doch zuvor sollte noch die Entscheidung um den Sieg fallen: Button konnte vom Spitzentrio den längsten ersten Stint fahren, ging dadurch souverän vor Rosberg und Trulli in Führung. In Runde 20 kam Barrichello als letzter Sieganwärter rein - und in Runde 21 wurden bei Kurve 15 die ersten Regentropfen gemeldet.
Ganz untypisch für Malaysia entlud sich die dunkle Wolke nicht sofort im Monsunstil, sondern zunächst recht langsam. Dennoch kam Alonso in der 23. Runde kurz von der Strecke ab, was den Konkurrenten signalisierte: An die Box kommen, Regenreifen abholen! Also wechselte praktisch das komplette Feld kurz nach der ersten Serie der Boxenstopps auf Full-Wets - bis auf Räikkönen, der dies wagemutig bereits in Runde 18 getan hatte und dadurch weit zurückfiel.
Einstoppstrategie als Erfolgsrezept
Doch es gab auch Sieger dieser Entwicklung, nämlich all jene, die noch nicht zum Tanken an der Box waren und den ersten regulären Stopp mit dem Reifenwechsel verbinden konnten. So wurde das Klassement hinter den Top 4 komplett auf den Kopf gestellt - und Leute wie Nick Heidfeld (BMW Sauber F1 Team), Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) und Felipe Massa (Ferrari) wurden um ein paar Positionen nach vorne gespült.
Erst als es zu regnen begann, kam Timo Glock auf Intermediates richtig in Fahrt © xpb.cc
Am allerbesten pokerte jedoch Glock, der nach einem schlechten Start zunächst zurückgefallen war und sich später den Frontflügel an Mark Webber (Red-Bull-Renault) leicht rasiert hatte: Der Toyota-Pilot fasste keine Full-Wets, sondern Intermediates aus und konnte damit um zehn Sekunden schnellere Rundenzeiten fahren als alle anderen! Auf diese Weise ging es rasant nach vorne, denn in der 22. Runde lag er noch nicht einmal in den Top 10.
In der 27. Runde war Glock schon Sechster, in der 28. Dritter - und als Button in der 29. Runde bei zunehmendem Regen von Intermediates zurück auf Full-Wets wechselte, erbte der Deutsche sogar kurzzeitig in Führung. Diese Freude war nur von kurzer Dauer, denn Button konnte Glock aus eigener Kraft überholen und war somit wieder auf Siegeskurs, aber nach seinem nächsten Reifenwechsel lief der Toyota-Express wie geschmiert weiter.
Erst Safety-Car, dann rote Flaggen
Nach dem Überholmanöver gegen Heidfeld wurden die Bedingungen so extrem, dass das Safety-Car auf die Strecke geschickt und das Rennen gleich darauf mit roten Flaggen abgebrochen wurde. Button stellte sich als Führender vor Glock auf den Grid. Aufgrund des Wetters machte die FIA den Teams ein Angebot: Ihr dürft eure Autos in die Boxengasse schieben, aber dann müsste ihr bei einem Restart auch aus der Boxengasse starten!
Zunächst wurden die Autos auf dem Grid noch hektisch abgedeckt, doch nach und nach wurde immer klarer, dass es nicht mehr weitergehen würde. Räikkönen zeigte sich in dieser Phase am allercoolsten, wechselte in seine Privatshorts und löffelte im Ferrari-Motorhome genüsslich ein Eis. Dann noch einmal Hektik, als ein paar Motoren angelassen wurden, aber schlussendlich setzte Rennleiter Whiting diesem Treiben ein Ende.
Button erfuhr im Cockpit sitzend von seinem Sieg, Heidfeld und Glock durften mit ihm auf dem Podium feiern. Trulli belegte den vierten Platz, gefolgt von Barrichello, Webber, Hamilton und Rosberg, der nach seinem Feuerwerk zu Beginn gerade mal einen halben Zähler mit nach Hause nehmen durfte. Massa, nach der Panne im Qualifying nur auf dem 16. Startplatz, verpasste die Punkteränge als Neunter um gerade mal 5,3 Sekunden.
Streit am Boxenfunk
Der Brasilianer sorgte auch für einen unterhaltsamen Moment, als er sich nach dem Abbruch mit seinem Renningenieur Rob Smedley unterhielt: "Rob, ich brauche ein klares Visier, sonst sehe ich nichts", schrie er wütend in den Boxenfunk - und Smedley antwortete ganz cool: "Relax, Felipe-Baby - du kriegst eins!" Ansonsten fiel der Vizeweltmeister der vergangenen Saison heute wegen seines vollen Tanks nicht wirklich auf.
Fernando Alonso hatte nach Traumstart mit unterlegenem Material keine Chance © xpb.cc
Aber auch wenn der Grand Prix von Malaysia ein unwürdiges Ende nahm, war es doch ein fantastisches Rennen. Alonso zeigte KERS-Verteidigungskunst in Reinkultur und lieferte sich mit Webber über eine halbe Runde eines der schönsten Rad-an-Rad-Duelle der vergangenen Jahre, während Sebastian Vettel (Red-Bull-Renault) ein Highlight setzte, als er zwischenzeitlich Weltmeister Hamilton überholte.
Das war natürlich durch unterschiedliche Benzinmengen zu erklären, aber immerhin. Nur: Für seine progressive Strategie kam Vettel viel zu langsam nach vorne - und als es zu regnen begann, bekleckerte er sich auch nicht gerade mit Ruhm, indem er seinen RB5 neben die Strecke setzte. Ähnlich erging es Rookie Sébastien Buemi (Toro-Rosso-Ferrari), der gleich zu Beginn an der Box eine neue Frontpartie ausgefasst hatte.
Kubica zum zweiten Mal k.o.
Frühe Ausfälle gab es außerdem für Heikki Kovalainen (McLaren-Mercedes), der sich in der ersten Runde ohne Fremdeinwirkung drehte, und für Robert Kubica (BMW Sauber F1 Team), der seinen F1.09 mit rauchendem Motor abstellte. Kubica hatte sich schon in der Aufwärmrunde am Funk über merkwürdige Motorengeräusche beklagt und war dann am Start fast stehen geblieben. Am Ende wurde es seine zweite Nullnummer en suite.
Natürlich folgten nach Rennende einige Diskussionen, ob der Abbruch nun richtig war oder nicht - aber aufgrund der Dunkelheit, die schon wenig später einbrach, hätte ein Restart wahrscheinlich ohnehin keinen Sinn gemacht. Die Leidtragenden waren die nicht allzu zahlreich erschienenen Fans auf den Tribünen, die die Nachricht des endgültigen Abbruchs mit einem gellenden Pfeifkonzert quittierten und enttäuscht nach Hause gingen.
In der Weltmeisterschaft führt nach zwei von 17 Rennen Button mit 15 Punkten vor Barrichello (10), Trulli (8,5) und Glock (8). Titelverteidiger Hamilton ist mit einem Zähler Zehnter, die beiden Ferrari-Stars haben noch gar keine Punkte auf ihrem Konto. Bei den Konstrukteuren liegt sensationell das neue Brawn-Team mit 25 Zählern an der Spitze, gefolgt von Toyota (16,5) sowie dem BMW Sauber F1 Team und Renault (je 4).
GP Malaysia in Sepang / Rennergebnis
Pos.- Fahrer- Team- Rnd.
1-- J. Button- Brawn- 31
2-- N. Heidfeld- BMW- 31
3-- T. Glock- Toyota- 31
4-- J. Trulli- Toyota- 31
5-- R. Barrichello- Brawn- 31
6-- M. Webber- Red Bull- 31
7-- L. Hamilton- McLaren- 31
8-- N. Rosberg- Williams- 31
9-- F. Massa- Ferrari- 31
10- S. Bourdais- Toro Rosso- 31
11- F. Alonso- Renault-31
12- K. Nakajima- Williams- 31
13- N. Piquet jun.- Renault- 31
14- K. Räikkönen- Ferrari-31
15- S. Vettel- Red Bull- 30
16- S. Buemi- Toro Rosso- 30
17- A. Sutil- Force India- 30
18- G. Fisichella- Force India- 29
Ausfälle
Fahrer-Team- Rnd.
R. Kubica- BMW-1
H. Kovalainen- McLaren-0
WM-Stand
Fahrerwertung
Platz-Fahrer-Pkt.
1. J. Button- 15
2. R. Barrichello- 10
3. J. Trulli- 8.5
4. T. Glock- 8
5. N. Heidfeld- 4
6. F. Alonso- 4
7. N. Rosberg- 3.5
8. S. Buemi- 2
9. M. Webber- 1.5
10. L. Hamilton- 1
11. S. Bourdais- 1
12. A. Sutil- 0
13. F. Massa- 0
14. G. Fisichella- 0
15. K. Nakajima- 0
16. S. Vettel- 0
17. N. Piquet jun.- 0
18. K. Räikkönen- 0
19. R. Kubica- 0
20. H. Kovalainen- 0
Teamwertung
Platz-Team- Pkt.
1. Brawn-25
2. Toyota-16.5
3. BMW Sauber-4
4. Renault- 4
5. Williams- 3.5
6. Toro Rosso- 3
7. Red Bull-1.5
8. McLaren-1
9. Force India-0
10. Ferrari-0
Quelle: Motorsport-Total.com - Christian Nimmervoll |
|
|
   |
 |
Laguna95
RFH8 Mitglied
Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 06.06.2007
Beiträge: 1977
Wohnort: kall-dottel
|
Verfasst am:
06.04.2009, 08:16 |
  |
hoffen wir doch das das so eng bleibt! und nicht das die fia wider alles sperrt was andere nicht gut finden! |
_________________
 |
|
   |
 |
darkdragon89
RFH8 Mitglied

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 05.09.2008
Beiträge: 177
Wohnort: Kall
|
Verfasst am:
06.04.2009, 14:06 |
  |
Ja genau! Ausserdem hat Barrichello ja auch in Australien gezeigt das es nicht nur mit de Diffusor zu tun hat das Brawn, Williams und Toyota so stark sind. Denn da ist er fast das komplette Rennen mit beschädigtem Diffusor gefahren und konnte trotzdem mit der spitzengruppe locker mitfahren! Das ist aber Typisch Formel 1 bzw. die Großkotzigen Chefs wie Briatore, di Montezemolo oder auch Haug. Die machen im Winter immer einen auf dick und wenn die anderen dann mal bessere Arbeit im Winter gemacht haben dann heulen sie rum und suchen Gründe wie man denn anderen Teams schaden kann.
Und das Mercedes, Renault und Ferrari dieses mal einfach nen sch... Auto gebaut haben sieht man auch dadran das sie auch nichtmit Red Bull etc. mithalten können (und die haben keinen Diffusor!)  |
|
|
  |
 |
Laguna95
RFH8 Mitglied
Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 06.06.2007
Beiträge: 1977
Wohnort: kall-dottel
|
Verfasst am:
07.04.2009, 20:28 |
  |
red bull hat aber ein krasses Heck gebaut was super sein muss! |
_________________
 |
|
   |
 |
darkdragon89
RFH8 Mitglied

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 05.09.2008
Beiträge: 177
Wohnort: Kall
|
Verfasst am:
08.04.2009, 16:24 |
  |
Eben die haben halt auch bessere Arbeit gemacht als Ferrari und Co! |
|
|
  |
 |
|
|
|
Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
| |