Renault Freunde Hohe Acht Hier Spricht die Welt
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19.04.2009, 10:33 |
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Vettel meistert den Regen: Sieg vor Teamkollege Webber!
19. April 2009 - 10:07 Uhr
Gleich ein Doppelsieg zur Premiere: Red Bull Racing jubelt in China
vor den beiden Brawn-Fahrern Jenson Button und Rubens Barrichello
Sebastian Vettel: Nach der Pole Position jubelt er nun auch über den Sieg
Zoom © xpb.cc
Erst mit Toro Rosso, jetzt mit dem Schwesterteam Red Bull Racing - Sebastian Vettel ist der Mann der ersten Pole Positions und Siege bei Red Bull. Nach der Premieren-Regen-Pole und dem Premieren-Regen-Sieg von Monza 2008 holte der junge Deutsche nun von der ersten Pole Position für Red Bull Racing beim Großen Preis von China unter schwierigsten Bedingungen seinen zweiten Formel-1-Sieg und den ersten für den Rennstall des österreichischen Energiegetränke-Herstellers.
Die Anzahl an Fahrer, die sich unter den regnerischen Bedingungen nicht mindestens einmal drehten oder neben der Strecke befanden, konnte man an weniger als einer Hand abzählen - Sebastian Vettel gehörte zu den Fahrern, der zudem teilweise um mehrere Sekunden pro Runde schneller war als das gesamte Feld.
Teamkollege Mark Webber machte den Doppelsieg perfekt, vor den beiden Brawn-Piloten Jenson Button und Rubens Barrichello, gefolgt von den McLaren-Mercedes-Fahrern Heikki Kovalainen und Lewis Hamilton. Ebenfalls in den Punkten: Timo Glock im Toyota und Formel-1-Neuling Sébastien Buemi (Toro Rosso).
Zum Start des Rennens herrschten nasse Bedingungen, sodass sich die Rennleitung dazu entschied, keinen stehenden Start durchzuführen, sondern das Rennen aus Sicherheitsgründen hinter dem Safety Car zu starten. Robert Kubica und Timo Glocken nahmen das Rennen aus der Box auf. Beim deutschen Toyota-Piloten tankte das Team auf, Glock reihte sich anschließend hinter dem Safety Car ein.
In der fünften Runde kam Adrian Sutil nach einem Ausritt neben die Strecke zum Reifenwechsel und Auftanken an die Box. In der sechsten Runde kam auch Nico Rosberg im Williams zum Auftanken - und fiel damit vom siebten auf den letzten Rang zurück. In der achten Runde kam auch Fernando Alonso auf der zweiten Position liegend zum Halt.
In der achten Runde wurde das Rennen von der Rennleitung wieder freigegeben. Die Reihenfolge nach 10 Runden: Vettel vor Webber, Barrichello, Button, Trulli, Hamilton, Räikkönen und Buemi auf dem achten Rang. Heidfeld Neunter vor Massa und Kovalainen. Glock auf Platz 16 vor Kubica, Sutil Rosberg und Alonso auf dem letzten Platz.
In der 13. Runde leistete sich Hamilton einen Ausritt neben die Strecke samt Dreher, der ihn nach einer zwischenzeitlich starken Aufholjagd einige Plätze kostete und bis auf den zehnten Rang zurückwarf.
In der 14. Runde kam es zu einer Kollision zwischen Timo Glock und Nick Heidfeld, wobei sich Letzterer drehte und zahlreiche Plätze verlor, bis auf den vorletzten Platz zurückfiel. In der 15. Runde steuerte Mark Webber auf dem zweiten Rang liegend bereits die Box an. Einen Umlauf später folgte auch Vettel.
In der 18. Runde fuhr Jarno Trulli plötzlich ohne Heckflügel um den Kurs - nachdem ihm Robert Kubica mit voller Wucht in das Heck geknallt war. Die Rennleitung schickte daraufhin wieder das Safety Car auf die Strecke. Kubica konnte das Rennen erstaunlicherweise nach einem Tausch der Nase fortsetzen.
Daraufhin kamen eine ganze Menge Autos an die Box, unter anderem die beiden zu diesem Zeitpunkt führenden Jenson Button und Rubens Barrichello. Schreckmoment für Sebastian Vettel: Sébastien Buemi des Schwesterteams Toro Rosso knallte dem Deutschen hinten ins Heck, demolierte sich dabei den Frontflügel, während Vettel seine Fahrt fortsetzen konnte.
Die Reihenfolge hinter dem Safety Car: Vettel vor Button, Massa (ohne Stopp), Webber, Räikkönen (ebenfalls ohne Stopp), Hamilton (ohne Stopp), Barrichello, Kovalainen und Bourdais auf dem neunten Rang vor Buemi und Glock. Rosberg auf Platz 16 vor Heidfeld, Kubica und Sutil. Trulli stellte sein demoliertes Auto an der Box ab. In der 21. Runde blieb Felipe Massa auf der Strecke mit einem technischen Problem stehen.
In der 22. Runde gab die Rennleitung das Rennen wieder frei. In der 24. Runde steuerte Timo Glock auf dem zehnten Rang liegend die Box an - und konnte dabei endlich seinen demolierten Frontflügel wechseln lassen während Vettel nur zwei Runden nach dem Restart schon 5,7 Sekunden Vorsprung auf Button hatte.
In der 29. Runde kam es zum Platztausch auf Position zwei, als sich Jenson Button einen Verbremser erlaubte und Mark Webber an ihm vorbei ziehen konnte. Die Reihenfolge nach 30 Runden: Vettel vor Webber, Button, Hamilton, Kovalainen, Barrichello, Buemi und Alonso auf dem achten Rang. Sutil Elfter, Heidfeld 13., Rosberg 14. und Glock 17.
In der 31. Runde dann erneut Platztausch auf Position zwei! Diesmal rutschte Webber in der letzten Kurve vor Start und Ziel von der Strecke. Der Australier holte sich die Position jedoch ein paar Kurven später wieder zurück.
In der 34. Runde steuerte Hamilton zum ersten Mal die Box an, einen Umlauf später folgte auch Teamkollege Kovalainen. Im 36. Umlauf war Kubica gezwungen, die Box anzusteuern, nachdem am Auto des Polen plötzlich die Frontpartie nach einem Ausritt schief stand und vom Team gewechselt werden musste.
Mit 17,5 Sekunden Vorsprung steuerte Vettel im 37. Umlauf die Box zum letzten Reifenwechsel und Tankstopp an, Teamkollege Webber kam zwei Runden später. In der 41. Runde ging Vettel an Button vorbei, hinter den er nach seinem Boxenstopp zurückgefallen war. Risiko ging auch Nico Rosberg ein, der im 42. Umlauf an die Box kam und als erster Pilot auf Intermediates wechselte.
Die Reihenfolge nach 45 von 56 Runden: Vettel 16,6 Sekunden vor Webber, 33,6 vor Button, 45,0 vor Buemi (noch ein Stopp offen), 47,9 vor Barrichello, 51,6 vor Hamilton, 53,6 vor Kovalainen, 57,9 vor Sutil auf Platz 8, 59,0 vor Heidfeld und 59,9 vor Glock. Rosberg auf Platz 14.
Nach einem Ausritt neben die Strecke verlor Hamilton zunächst einen Platz an Teamkollege Kovalainen, nach einem Dreher einen Rang an Sutil. Die neue Reihenfolge: Vettel vor Webber, Button, Barrichello, Kovalainen, Sutil, Hamilton, Heidfeld und Glock auf dem neunten Rang. In der 52. Runde war das Träumen über WM-Punkte für Sutil beendet - durch Aquaplaning kam der Deutsche von der Strecke ab und landete in der Streckenbegrenzung.
Die neue Reihenfolge: Sebastian Vettel vor Mark Webber, Jenson Button, Rubens Barrichello, Heikki Kovalainen, Lewis Hamilton, Timo Glock und Sébastien Buemi auf dem achten Rang vor Nick Heidfeld und Fernando Alonso.
Ausführlicher Rennbericht folgt an dieser Stelle in Kürze
Quelle: Motorsport-Total.com - Fabian Hust |
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19.04.2009, 15:46 |
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Red Bull verleiht Flügel: Vettel gewinnt im Regen!
19. April 2009 - 10:07 Uhr
Sebastian Vettel feiert nach Monza seinen zweiten Sieg, beschert Red Bull
einen Doppelsieg vor Brawn - Ferrari mit dritter Nullnummer en suite
Red Bull jubelt: Webber verpasst Vettel eine Ladung Siegerchampagner...© xpb.cc
Normalerweise ist es für einen Polesetter keine gute Nachricht, wenn es nach zwei trockenen Tagen zu regnen beginnt, doch die Fans von Sebastian Vettel werteten das schlechte Wetter heute in Schanghai einfach als gutes Omen, denn auch in Monza 2008 hatte der aufstrebende Superstar auf nasser Strecke von der Pole-Position aus gewonnen. Und die Geschichte sollte sich tatsächlich wiederholen...
Vettel feierte in seinem 29. Formel-1-Rennen den zweiten Sieg seiner Karriere und "entjungferte" damit nach Toro Rosso auch das zweite Red-Bull-Team! Den totalen Triumph der österreichischen "Roten Bullen" aus Milton Keynes komplettierte Mark Webber, der ebenfalls eine starke Leistung ablieferte, sich darüber aber nicht ganz so ausgelassen freuen konnte, schließlich hätte er dem Team am liebsten selbst den ersten Sieg beschert.
Brawn-Team erstmals geschlagen
Damit ist die Siegesserie des neuen Brawn-Mercedes-Teams vorerst durchbrochen, aber Jenson Button und Rubens Barrichello holten noch das Maximum aus der ersten Niederlage heraus, landeten auf den Plätzen drei und vier und sammelten damit wertvolle Punkte für die Weltmeisterschaft. Schwer geschlagen dafür Ross Brawns Ex-Team Ferrari: Im dritten Saisonlauf gab es die dritte Nullrunde - so schlecht ist Ferrari seit 1981 nicht mehr gestartet!
Doch der Reihe nach: Robert Kubica (BMW Sauber F1 Team) und Timo Glock (Toyota) entschieden sich aufgrund ihrer aussichtslosen Startpositionen für einen Start aus der Boxengasse, wodurch sie am Setup basteln und nachtanken durften. Das Rennen ging dann zunächst hinter dem Safety-Car los, weil FIA-Rennleiter Charlie Whiting nach einem bislang trockenen Wochenende den Fahrern Gelegenheit geben wollte, sich auf die Bedingungen einzustellen.
Doch wer glaubt, dass die Action erst mit dem Ende der Safety-Car-Phase nach acht Runden losging, der irrt! Die beiden Ferrari-Piloten und Adrian Sutil (Force-India-Ferrari) leisteten sich nämlich in der Zielkurve, in der offenbar besonders viel Wasser stand, kleine Ausritte, und später kamen Sutil, Nico Rosberg (Williams-Toyota) und Fernando Alonso (Renault) an die Box, um ihre zu Beginn recht luftig gefüllten Benzintanks mit Sprit zu versorgen.
Pech für leichten Alonso
Das Safety-Car machte Alonso klarerweise das Rennen kaputt, denn der Spanier wäre unter normalen Bedingungen in Runde zehn an die Box gekommen und hatte seine Strategie darauf ausgelegt, sich in diesen zehn Runden nach hinten einen Vorsprung zu verschaffen. Stattdessen ergab sich durch seinen Boxenstopp eine Doppelführung der Red-Bull-Renaults vor den Brawn-Mercedes-Piloten. Barrichello konnte sich jedoch nur kurz vor Button halten.
Vettel nutzte den Sichtvorteil des Führenden und setzte sich gleich im ersten Umlauf um dreieinhalb Sekunden ab, war von Anfang an der klar schnellste Mann im Feld. Doch im Gegensatz zur recht disziplinierten Spitze ging es weiter hinten ziemlich zur Sache: Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) lieferte sich beispielsweise ein heißes Duell mit Kimi Räikkönen, dessen Ferrari er viermal (!) überholen musste, ehe er die Position endlich behalten konnte.
Hamilton glänzte zunächst mit überragendem Speed, leistete sich aber im Rennverlauf mehrere Fehler und schaffte daher kein zweites Meisterstück wie in der vergangenen Saison in Silverstone. Dafür sorgte Sébastien Buemi (Toro-Rosso-Ferrari) völlig überraschend für Furore: Der eidgenössische Rookie setzte mit einem Überholmanöver gegen Räikkönen ein persönliches Highlight, lag immer auf Punktekurs.
Schmaler Grat: Buemi vs. Vettel
Am Ende gab es für Platz acht tatsächlich einen Zähler, obwohl er beinahe die Red-Bull-Sternstunde hätte platzen lassen: Buemi fuhr in der 20. Runde im strömenden Regen zu Beginn einer weiteren Safety-Car-Phase von hinten auf Vettel auf und rasierte sich dabei die Nase ab. Zum Glück blieben jedoch Vettels Hinterreifen heil. Für Buemi wäre ohne dieses Missgeschick sogar ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen.
Die Bedingungen waren grenzwertig, aber nicht so schlimm wie 2007 in Fuji © xpb.cc
In der 14. Runde kam Webber trotz höherer Benzinlast vor Vettel an die Box. In der 18. Runde dann die erste große Schrecksekunde: Kubica fuhr vor der Zielkurve von hinten auf Jarno Trulli (Toyota) auf, hob regelrecht von der Strecke ab - Szenen, die frappierend an den Horrorcrash in Montréal 2007 erinnerten. Nach einem Reparaturstopp konnte zumindest Kubica weiterfahren, aber der Pole spielte für die Vergabe der Punkte keine Rolle mehr.
Aufgrund der herumliegenden Wrackteile aktivierte die Rennleitung erneut das Safety-Car, was dem führenden Button beinahe alles zerstört hätte, denn die Brawn-Strategie war in jener Phase darauf ausgerichtet, mit weniger Benzin einen Vorsprung herauszufahren. Doch auch wenn dieser Vorteil dahin war, so reagierte das Team blitzartig, holte beide Autos zeitgleich zum Doppelstopp rein und hielt den Schaden damit in Grenzen.
Souveräne Vorstellung von Vettel
Beim Restart in Runde 23 führte Vettel vor Button und Webber - und es zeichnete sich bereits ab, dass der Sieg nur über Red Bull oder Brawn führen würde. Vettel geigte dann erneut groß auf, holte sich wieder einen komfortablen Vorsprung von 15 Sekunden und profitierte obendrein vom Duell zwischen seinen beiden Verfolgern, die viel riskierten und jeweils einmal neben die Strecke mussten. Damit war im Grunde genommen schon vor dem zweiten Boxenstopp alles geritzt.
Fernando Alonsos Rennen wurde durch das Safety-Car total ruiniert © xpb.cc
Vettel ließ nichts mehr anbrennen, fuhr mit der Coolness eines Michael Schumacher völlig fehlerfrei und brachte nach 56 Runden 10,9 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen ins Ziel. Teamchef Christian Horner am Kommandostand war die Nervosität in den letzten Runden anzusehen, aber als dann alles in trockenen Tüchern war, war die Erleichterung groß - da störte es auch niemanden, dass fälschlicherweise "God save the Queen" statt der österreichischen Hymne gespielt wurde...
Quasi im Vorbeigehen absolvierte Vettel heute die 6.000 deutsche Führungsrunde in der Formel 1, nachdem er bereits gestern die 80. Pole-Position herausgefahren hatte. Für die übrigen Deutschen lief es aber weniger gut: Glock sammelte nach seinem Start aus der Boxengasse als Siebenter immerhin zwei versöhnliche WM-Punkte, doch ansonsten ging die Bundesrepublik heute leer aus - obwohl das gesamte Quintett gewertet wurde!
Sutil wirft drei mögliche Punkte weg
Adrian Sutil (Force-India-Mercedes) lag nach einem Dreher seines Kumpels Hamilton schon an sechster Stelle, hätte endlich wieder mal WM-Punkte sammeln können, doch dann brach ihm das Heck aus und er krachte in die Mauer. Nick Heidfeld (BMW Sauber F1 Team) konnte sich nach einer Kollision mit Glock nie richtig in Szene setzen und Nico Rosberg (Williams-Toyota) fiel nur durch sein waghalsiges Experiment mit Intermediates auf, das völlig in die Hose ging.
Weltmeister Lewis Hamilton leistete sich im Regen mehrere Fahrfehler © xpb.cc
Viel schlimmer als die Deutschen erwischte es aber Ferrari: Räikkönen musste sich zu Beginn demütigen lassen, als er viermal von Hamilton und sogar von Buemi mit dem Kundenmotor überholt wurde, und der Arbeitstag von Felipe Massa endete während der zweiten Safety-Car-Phase, als an dritter Stelle liegend sein V8-Motor einfach abstarb. Immerhin gab das Team in der Konstrukteurs-WM dank Räikkönens zehnter Position die rote Laterne ab.
In der letzten Phase des Rennens war vorne alles klar: zwei Red Bulls vor zwei Brawns und zwei Silberpfeilen. Heikki Kovalainen sicherte sich als Fünfter die ersten Punkte der Saison, gefolgt von Hamilton, Glock und Buemi. Alonso, der Buemi lange unter Druck gesetzt hatte, schrammte am Ende um 7,8 Sekunden an einem zählbaren Resultat vorbei. Insgesamt sahen 16 Fahrer die Zielflagge, 17 kamen in die Wertung.
Keine Ruhmesblätter: Piquet & Nakajima
Erwähnenswert ist noch die bedauerliche Vorstellung von Nelson Piquet (Renault), der gleich zweimal Schrott fabrizierte und damit keine Werbung in eigener Sache betrieb, was sein Standing bei Teamchef Flavio Briatore angeht. Ähnlich erging es Kazuki Nakajima (Williams-Toyota), der von den Kameras öfter neben als auf der Strecke eingefangen wurde und 13 Runden vor Schluss an der Garage aus dem Cockpit steigen musste.
Lob für das Auto von Adrian Newey: Sieger Sebastian Vettel im Parc Fermé © xpb.cc
In der Fahrer-WM hat das Brawn-Duo den Vorsprung auf die Verfolger weiter ausgebaut: Button hat nun 21 von 25 möglichen Zählern auf dem Konto und führt vor Barrichello (15), Vettel und Glock (je 10). Titelverteidiger Hamilton liegt mit vier Punkten nach drei von 17 Rennen auf dem achten Zwischenrang. Bei den Konstrukteuren hält Brawn (36) die Spitze vor Red Bull (19,5) und Toyota (18,5). Die Etablierten der vergangenen Jahre liegen abgeschlagen zurück.
Weiter geht es schon am nächsten Wochenende in Bahrain. Der kurze Zeitabstand zwischen den beiden Rennen bedeutet, dass die Teams kaum Zeit haben, um neue Teile zu entwickeln. Das heißt, dass eine signifikante Veränderung des Kräfteverhältnisses eine Überraschung wäre. Ziel von Brawn und Co. muss also sein, den Diffusorvorteil weiterhin in Punkte umzumünzen, bevor die Konkurrenz in Europa nachziehen kann.
GP China in Shanghai
Rennergebnis
Pos.-Fahrer- Team
1-- S. Vettel- Red Bull
2-- M. Webber- Red Bull
3-- J. Button- Brawn
4-- R. Barrichello- Brawn
5-- H. Kovalainen- McLaren
6-- L. Hamilton- McLaren
7-- T. Glock- Toyota
8-- S. Buemi- Toro Rosso
9-- F. Alonso- Renault
10- K. Räikkönen- Ferrari
11- S. Bourdais- Toro Rosso
12- N. Heidfeld- BMW
13- R. Kubica- BMW
14- G. Fisichella- Force India
15- N. Rosberg- Williams
16- N. Piquet jun.- Renault
17- A. Sutil- Force India
Ausfälle
Fahrer- Team
K. Nakajima- Williams
F. Massa- Ferrari
J. Trulli- Toyota
WM-Stand
Fahrerwertung
P. Fahrer- Pkt.
1. J. Button- 21
2. R. Barrichello- 15
3. S. Vettel- 10
4. T. Glock- 10
5. M. Webber- 9.5
6. J. Trulli- 8.5
7. N. Heidfeld- 4
8. F. Alonso- 4
9. H. Kovalainen- 4
10. L. Hamilton- 4
11. N. Rosberg- 3.5
12. S. Buemi- 3
13. S. Bourdais- 1
14. A. Sutil- 0
15. F. Massa- 0
16. K. Räikkönen- 0
17. G. Fisichella- 0
18. K. Nakajima- 0
19. R. Kubica- 0
20. N. Piquet jun.- 0
Teamwertung
P. Team- Pkt.
1. Brawn- 36
2. Red Bull- 19.5
3. Toyota- 18.5
4. McLaren- 8
5. BMW Sauber- 4
6. Renault- 4
7. Toro Rosso- 4
8. Williams- 3.5
9. Ferrari- 0
10. Force India- 0
Quelle: Motorsport-Total.com - Christian Nimmervoll |
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twingolady
RFH8 Ringluder

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Anmeldungsdatum: 28.06.2007
Beiträge: 542
Wohnort: Köln
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Verfasst am:
20.04.2009, 18:32 |
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jetzt Vettlet das aber...
Oder liegts nur an Red Bull - der verleiht ja Flüügel  |
_________________ RENAULT - Ein schönes Auto ist gut für die Seele |
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darkdragon89
RFH8 Mitglied

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Anmeldungsdatum: 05.09.2008
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Verfasst am:
21.04.2009, 13:57 |
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Naja ich glaube das Vettel sogar mit dem Force India (oder sogar mit dem Mclaren-Mercedes ) einiges zu stande bringen würde. Ich habe ihn ja schon fahren gesehen als er noch im Rahmen der DTM bei der Formel BMW Deutschland al Knirps gefahren ist und schon da ist er allen sowas von um die Ohren gefahren! Und das gleiche war auch in der Formel 3 Euro Serie so und jetzt tut er das auch in der F1. Also ganz grob gesagt: Wir haben unseren nächsten Schumi!  |
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Opa
Fahrprofi

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Anmeldungsdatum: 08.12.2008
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Wohnort: Beerfelden
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Verfasst am:
27.04.2009, 17:32 |
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Bahrain-Grand-Prix: Button schlägt zurück!
26. April 2009
Toyotas Operation "Desert Storm" ist gescheitert, Jenson Button der neue
König der Sakhir-Wüste - Sebastian Vettel nach solider Leistung Zweiter
Abwechslung anno 2009: Drei Teams und drei Hersteller auf dem Podium © xpb.cc
Nach der gestrigen Doppelpole träumte man bei Toyota schon vom "Desert Storm" in der Sakhir-Wüste von Bahrain, doch am heutigen Renntag folgte die Ernüchterung: Das kölsche Feuerwerk war schnell abgebrannt - und am Ende krönte sich Jenson Button nach Michael Schumacher (2004), Fernando Alonso (2005/06) und Felipe Massa (2007/08) zum vierten König der Sakhir-Wüste!
Man hatte das Brawn-Mercedes-Team des WM-Leaders nach der ernüchternden Performance im Qualifying, das Jarno Trulli im Toyota auch benzinbereinigt für sich entschieden hatte, schon fast abgeschrieben, doch nach dem ersten Boxenstopp war Button nicht mehr zu halten und er fuhr ungefährdet dem dritten Sieg im vierten Saisonrennen entgegen. Im Finish konnte er sich sogar den Luxus leisten, ein bisschen Pace rauszunehmen und den Motor zu schonen.
Die große Enttäuschung aus deutscher Sicht war Timo Glock: Der zweite Toyota-Pilot war im ersten Stint sogar noch sensationell in Führung gelegen, fiel dann aber im Rennverlauf weit zurück und kam nach 57 Runden nur als Siebenter ins Ziel. Dafür lieferte Schanghai-Sieger Sebastian Vettel (Red-Bull-Renault) neuerlich eine fehlerfreie Leistung ab, die ihm den zweiten Platz und weitere acht WM-Punkte einbrachte.
Exzellenter Start von Glock
Timo Glock (links) kam am Start etwas besser weg als Polesetter Jarno Trulli © xpb.cc
Doch der Reihe nach: Am Start lag Toyota noch im Soll, denn Glock kam super weg, bog als Führender vor Polesetter Trulli in die erste Kurve ein und machte damit auf den ersten Metern trotz der schlechteren Startposition auf der schmutzigen Fahrbahnseite das gut, was er im Qualifying mit weniger Gewicht verloren hatte. Dritter war zunächst dank eines guten KERS-Starts Weltmeister Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes).
Vettel fiel hinter Button auf Platz fünf zurück, während es etwas weiter hinten ein ordentliches Gerangel gab, in dem sich mehrere Piloten ihre Frontpartien beschädigten - die beiden BMW Sauber F1 Team Piloten Robert Kubica und Nick Heidfeld, Kazuki Nakajima (Williams-Toyota) und der schlecht gestartete Felipe Massa (Ferrari) mussten gleich zu Beginn die Box ansteuern und spielten im weiteren Verlauf keine Rolle mehr.
Eine möglicherweise vorentscheidende Szene passierte zu Beginn der zweiten Runde, als sich Button nach Start und Ziel am Werks-McLaren-Mercedes von Hamilton vorbeischob. Button konnte damit seine eigene Pace gehen und büßte nicht allzu viel Boden auf die führenden Toyotas ein, die er stets rund fünf Sekunden vor sich hatte, während Hamilton die Verfolger dahinter - darunter auch Vettel - recht deutlich aufhielt.
Platztausch beim ersten Boxenstopp
Wichtiges Manöver: Jenson Button griff sich in Runde zwei Lewis Hamilton © xpb.cc
In der elften (Glock) und zwölften Runde (Trulli) kamen die Toyotas dann erwartet früh zum ersten Service an die Box, wohingegen Button erst in Runde 15 nachtanken musste. Dadurch wurde die Reihenfolge des Führungstrios genau umgedreht - und Glock hatte noch dazu das Pech, dass er hinter Nico Rosberg (Williams-Toyota) aufgehalten wurde und in einer wichtigen Phase des Rennens wertvolle Zeit einbüßte.
Toyotas großer Fehler war wohl der Wechsel vom weichen auf den harten Bridgestone-Reifen beim ersten Boxenstopp: "Wir hätten uns schon ein bisschen mehr erwartet, aber das Problem war, dass wir mit den harten Reifen nicht schnell genug waren", gab Chefingenieur Dieter Gass nach dem Rennen zu. Glock lieferte sich am Ende noch ein Duell mit Kimi Räikkönen (Ferrari), kam aber mit 42,8 Sekunden Rückstand auf Sieger Button nur als Siebenter ins Ziel.
Teamkollege Trulli hielt sich zumindest etwas besser, zeigte sich über Platz drei aber dennoch enttäuscht: "Ich hätte heute gerne den ersten Grand Prix für Toyota gewonnen!" Gegen Button, der vorne einsam seine Runden drehte, hatte der Italiener nicht den Funken einer Chance, und auch gegen Vettel konnte er keine ernsthafte Attacke mehr lancieren. Vettel war wegen eines um drei Runden längeren zweiten Stints am Polesetter vorbeigegangen.
Bestes Saisonergebnis für Hamilton
Lange mischte im heißen Fight um die Podestplätze auch Hamilton mit, aber dem Titelverteidiger ging im Finish die Puste aus und er musste sich mit Rang vier zufrieden geben. So gut waren die Silberpfeile 2009 noch nie! Hamilton bezwang damit sogar Rubens Barrichello (Brawn-Mercedes), der zwischendurch von zwei auf drei Boxenstopps umgestellt hatte, um nicht im Verkehr festzustecken und die Pace seines BGP 001 nutzen zu können.
Positiv aus Sicht von Barrichellos Ex-Team Ferrari: Vor den Augen von Präsident Luca di Montezemolo sammelte Räikkönen als Sechster die erlösenden ersten drei Punkte für den Konstrukteursweltmeister des vergangenen Jahres - da fragte auch niemand mehr nach Massa, der einen katastrophalen Nachmittag erlebte und als 14. ins Ziel kam. Siebenter wurde Glock, Achter mit Alonso (Renault) ein weiterer Ex-Weltmeister.
Apropos Alonso: Der Spanier ging in Runde 14 mit einem atemberaubenden Manöver an Trulli vorbei und sorgte damit für das Highlight des ansonsten nicht allzu aufregenden Nachmittags. Farbe in den Grand Prix brachte aber auch Mark Webber (11./Red-Bull-Renault), der vom 18. Startplatz aus mit leichtem Auto einen Gegner nach dem anderen verspeiste und im Infield gegen den heute farblosen Heikki Kovalainen (12./McLaren-Mercedes) ebenfalls ein sehenswertes Glanzlicht setzte.
Rosberg ohne Chance auf Punkte
Selbst Kazuki Nakajima ließ das BMW Sauber F1 Team heute alt aussehen © xpb.cc
Rosberg, nach seiner Freitagsbestzeit noch als möglicher Mitfavorit gehandelt, machte als Neunter keinen Stich und hatte nach 57 Runden 5,4 Sekunden Rückstand auf die Punkteränge. Im Rahmen der Erwartungen bewegte sich indes das Force-India-Mercedes-Team mit dem neuen Diffusor: Giancarlo Fisichella, lange Zeit in den Top 10 und zwischendurch unverschuldet in eine Kollision mit Massa verwickelt, wurde 15., Adrian Sutil 16.
Das BMW Sauber F1 Team ging hingegen mit der riskanten Einstoppstrategie und wegen der Reparaturstopps zu Beginn sang- und klanglos unter, belegte mit Kubica und Heidfeld noch hinter "Lokalmatador" Sébastien Buemi (Toro-Rosso-Ferrari) die Positionen 18 und 19 und war damit schwächste Kraft der gesamten Formel 1 - so eine schlimme Ohrfeige hat die Truppe von BMW Motorsport Direktor Mario Theissen in ihrer gesamten Geschichte noch nie kassiert...
Umso größer die Freude bei Sieger Button, der in der Weltmeisterschaft nun zwölf Punkte vor Teamkollege Barrichello und 13 vor Vettel führt. Titelverteidiger Hamilton ist mit neun Zählern Siebenter. Bei den Konstrukteuren konnte das Brawn-Team die Führung wieder ausbauen: Der Vorsprung beträgt nun 22,5 Punkte auf Red Bull und 23,5 auf Toyota. Vorjahreschampion Ferrari liegt an neunter und vorletzter Stelle.
Noch keine WM-Euphorie bei Brawn
Neue Weltordnung in der Formel 1: Ferrari muss gegen Force India fighten © xpb.cc
Doch trotz dieser Zwischenstände bricht im Ex-Honda-Lager noch keine Euphorie aus: "Es war nicht leicht. Wir hatten die Pace der ersten Rennen nicht mehr. Umso schöner, dass wir trotzdem gewonnen haben", meinte Button nach dem anstrengenden Hitzerennen bei bis zu 37 Grad Hitze, während Teamchef Ross Brawn beteuerte: "Ich denke noch nicht an die Weltmeisterschaft. Dafür ist es noch viel zu früh."
Nach vier von 17 Rennen zeichnet sich immer deutlicher ab, dass das rot-silberne Duell ein Relikt der Vergangenheit ist und neue Kräfte den WM-Kampf austragen. Bestes Team mit konventionellem Diffusor ist immer noch Red Bull, auch wenn es heute nicht zum Sieg gereicht hat: "Es ist ein bisschen enttäuschend, weil wir die Pace gehabt hätten, um das Rennen zu gewinnen", meinte der selbstbewusste Teamchef Christian Horner.
Weiter geht es nun in zwei Wochen mit dem Europaauftakt in Barcelona, wo das aktuelle Kräfteverhältnis wieder auf den Kopf gestellt werden könnte. Denn die meisten Teams haben für den Circuit de Catalunya radikale Updates angekündigt, die signifikante Verschiebungen erwarten lassen. Aber aufgepasst: Natürlich haben Ferrari und Co. jetzt die Chance, ihren Rückstand zu verringern, aber stillstehen werden Brawn, Red Bull und Toyota auch nicht...
GP Bahrain in Manama
Rennergebnis
Pos.- Fahrer- Team
1-- J. Button- Brawn
2-- S. Vettel- Red Bull
3-- J. Trulli- Toyota
4-- L. Hamilton- McLaren
5-- R. Barrichello- Brawn
6-- K. Räikkönen- Ferrari
7-- T. Glock- Toyota
8-- F. Alonso- Renault
9-- N. Rosberg- Williams
10- N. Piquet jun.- Renault
11- M. Webber- Red Bull
12- H. Kovalainen- McLaren
13- S. Bourdais- Toro Rosso
14- F. Massa- Ferrari
15- G. Fisichella- Force India
16- A. Sutil- Force India
17- S. Buemi- Toro Rosso
18- R. Kubica- BMW
19- N. Heidfeld- BMW
Ausfälle
Fahrer- Team
K. Nakajima- Williams
WM-Stand
Fahrerwertung
P. Fahrer- Pkt.
1. J. Button- 31
2. R. Barrichello- 19
3. S. Vettel- 18
4. J. Trulli- 14.5
5. T. Glock- 12
6. M. Webber- 9.5
7. L. Hamilton- 9
8. F. Alonso- 5
9. N. Heidfeld- 4
10. H. Kovalainen- 4
11. N. Rosberg- 3.5
12. K. Räikkönen- 3
13. S. Buemi- 3
14. S. Bourdais- 1
15. F. Massa- 0
16. A. Sutil- 0
17. N. Piquet jun.- 0
18. G. Fisichella- 0
19. K. Nakajima- 0
20. R. Kubica- 0
Teamwertung
P. Team- Pkt.
1. Brawn- 50
2. Red Bull- 27.5
3. Toyota- 26.5
4. McLaren- 13
5. Renault- 5
6. BMW Sauber- 4
7. Toro Rosso- 4
8. Williams- 3.5
9. Ferrari- 3
10. Force India- 0
Quelle: Motorsport-Total.com - Christian Nimmervoll |
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Fahrprofi

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 508
Wohnort: Beerfelden
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Verfasst am:
11.05.2009, 17:51 |
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Dominanz hält an: Button siegt in Barcelona
10. Mai 2009
Jenson Button und Rubens Barrichello feierten in Barcelona einen Doppelsieg -
Mark Webber dank Strategie Dritter - Wieder Chaos bei Ferrari
Vierter Sieg im fünften Rennen: Langsam muss Jenson Button an den Titel denken © xpb.cc
Nach vier Überseerennen fand heute auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona der Europaauftakt der Formel 1 statt. Praktisch alle Teams brachten aus diesem Anlass technische Neuerungen, aber der von vielen erwartete Umsturz des Kräfteverhältnisses blieb aus. Stattdessen gab es den vierten Saisonsieg von WM-Dominator Jenson Button.
Der Brawn-Mercedes-Pilot lieferte einmal mehr eine clevere Performance ab und setzte sich vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello durch. Das Ex-Honda-Team wehrte damit den Entwicklungsangriff von Ferrari und Co. erfolgreich ab und muss sich spätestens jetzt ernsthaft mit dem WM-Titel auseinandersetzen. Immerhin sind die beiden Piloten und auch der Brawn-Rennstall die einzigen Teilnehmer, die bisher in allen fünf Rennen gepunktet haben!
Webber ausnahmsweise vor Vettel
Der benzinbereinigt betrachtet schnellste Mann des Qualifyings, Sebastian Vettel (Red-Bull-Renault), konnte sich wegen eines unglücklichen Rennverlaufs nicht wie erhofft in Szene setzen und wurde daher auch von seinem Stallgefährten Mark Webber geschlagen, der als Dritter ein psychologisch sehr wichtiges Erfolgserlebnis feiern durfte und Red Bull wohl endgültig als zweite Kraft in der Formel 1 etablierte.
Schon am Start roch es gewaltig nach Brawn, allerdings bog nicht Button als Führender in die erste Runde ein und auch nicht Felipe Massa mit dem KERS-Ferrari, sondern Barrichello: Der routinierte Brasilianer kam gut von der Linie weg und profitierte vom fairen Verhalten Buttons, der sich ordentlich dahinter einreihte. Auf den weiteren Positionen folgten Massa, Vettel, Webber und Lokalmatador Fernando Alonso, dem heute deutlich weniger Landsleute zujubelten als in den vergangenen Jahren.
Etwas weiter hinten kam es in der zweiten Kurve zu einer spektakulären Kollision, die gleich vier Autos eliminierte: Nico Rosberg (Williams-Toyota) kam zunächst leicht von der Strecke ab, drängte unabsichtlich Jarno Trullis Toyota weg, der von rechts wieder auf den Asphalt rutschte - und das löste eine Kettenreaktion aus, die neben Trullis auch die Arbeitstage von Adrian Sutil (Force-India-Mercedes), Sébastien Buemi und Sébastien Bourdais (Toro-Rosso-Ferrari) beendete.
Vier Runden lange Safety-Car-Phase
Aufgrund der Unmengen an Wrackteilen, denen Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) nach einem völlig verpatzten Start übrigens nur mit viel Glück ausweichen konnte, musste das Safety-Car auf die Strecke gehen. Von da an dauerte es nicht mehr lange, ehe die beiden Finnen ausgeschieden waren: Bei Heikki Kovalainen (McLaren-Mercedes) quittierte das Getriebe den Dienst, bei Kimi Räikkönen (Ferrari) dürften die Gasannahme und KERS für Probleme gesorgt haben.
Als in Runde sechs endlich der Restart erfolgte, setzte sich das Brawn-Duo an der Spitze zehntelsekundenweise von Massa ab, der sich insofern als hilfreich erwies, weil er dank KERS für Vettel eine praktisch nicht zu knackende Bastion war. "Wir waren erleichtert, als Sebastian hinter Felipe zurückgefallen ist", erklärte Ross Brawn später und stufte dies folgerichtig als rennentscheidende Situation ein.
Die Brawn-Piloten waren von da an unter sich und lieferten sich ein strategisch interessantes Fernduell um den Sieg, denn Button wurde von drei auf zwei Stopps umgestellt. Dadurch baute Barrichello zwischendurch einen Vorsprung von bis zu 13 Sekunden auf, aber unterm Strich war er durch den zusätzlichen Stopp trotzdem chancenlos. "Rubens war gut unterwegs, hatte aber Schwierigkeiten mit den Reifen", analysierte Brawn.
Ferraris peinlicher Rechenfehler
Zwischendurch sah es so aus, als würde Barrichello sogar aus den Podestplätzen rutschen, doch zu Hilfe kam ihm, dass Massas Crew zu wenig nachgetankt hatte. 15 Runden vor Schluss funkte sein Renningenieur Rob Smedley erstmals, dass der Vizeweltmeister Benzin sparen soll, und vier Runden vor Schluss hieß es dann endgültig: "Let it go, Felipe!" Prompt steckte Massa zurück und ließ Vettel bei Start und Ziel kampflos passieren.
Ferrari verschenkte durch diese nächste peinliche Panne nicht nur einen, sondern gleich zwei Punkte, denn weil Massa bei vier noch zu fahrenden Runden um eine ganze Runde im Defizit war, schlüpfte auch Alonso noch durch - sehr zur Freude der spanischen Fans. Zumindest konnte Massa Nick Heidfeld (BMW Sauber F1 Team) um 1,4 Sekunden in Schach halten. In der Auslaufrunde rollte er dann tatsächlich mit einem leeren Tank aus...
Großer Profiteur des Benzindramas bei Ferrari war Webber, denn der Australier zog Nutzen aus Massas langsamer Pace, fuhr einen um sieben Runden längeren zweiten Stint als Massa und Vettel und ging dadurch ganz locker an beiden vorbei, was ihn vom fünften Platz noch auf das Podium spülte. In der Schlussphase setzte der Australier sogar noch Barrichello unter Druck, doch für eine ernsthafte Attacke reichte es nicht mehr.
Zwei Punkte zum Geburtstag
Geburtstagskind Heidfeld (32) beschenkte sich mit zwei WM-Punkten: "Das habe ich mir gewünscht!" Grundlage für dieses gute Ergebnis nach dem ernüchternden Qualifying war ein exzellenter Start des Deutschen, der in der Folge ein solides Rennen fuhr. Allerdings ist das BMW Sauber F1 Team auch mit dem neuesten Update noch weit von der Spitze entfernt. Das bekam Robert Kubica zu spüren, der als Elfter den ganzen Nachmittag nie wirklich aufzuzeigen vermochte.
Weltmeister Hamilton fuhr mit dem schwersten Auto zu Beginn überraschend auf Punktekurs, verlor aber alle realistischen Chancen mit abbauenden Hinterreifen, durch die er wichtigen Boden einbüßte. Am Ende ging der Brite als Neunter leer aus. Somit hatte Rosberg leichtes Spiel, der als Achter immerhin einen Zähler mit nach Hause nehmen durfte, auch wenn er sich mit seiner konservativen Strategie insgeheim wohl mehr erhofft hatte.
Unterm Strich war es wieder eine souveräne Performance des Brawn-Teams, auch wenn der Eindruck ein bisschen täuscht: "Ich hätte schneller fahren können, aber ich hatte die ganze Zeit das rote Auto von Massa vor mir", analysierte Vettel und deutete damit an, dass für ihn mit einem besseren Start viel mehr drin gewesen wäre. Das macht Mut für Monaco, wo Red Bull möglicherweise den neuen Doppeldiffusor bekommen wird.
Rubens Barrichello in Führung, dahinter Button, Massa und Pechvogel Vettel © xpb.cc
Tolles Manöver von Webber gegen Alonso
In Erinnerung bleiben wird Barcelona 2009 - wie das bei Rennen auf dem Circuit de Catalunya schon oft der Fall war - als eher langweilige Prozession ohne allzu viel Überholaction. Für eines der Highlights sorgten Webber und Alonso in der Anfangsphase, als Alonso mit zwei Rädern am Gras bei Start und Ziel am Red Bull vorbeipowerte, sich dann aber in der Bremszone vor der ersten Kurve auf der letzten Rille doch wieder überrumpeln ließ.
Ansonsten waren heute die Strategen am Wort - und da fiel auf: So stark die Performance des Brawn-Teams auf der Strecke auch sein mag, so verschenkt die Truppe doch immer wieder ein bis zwei Sekunden bei den Boxenstopps. Heute war das bei Button der Fall, auch wenn der WM-Leader zum Glück genug Puffer hatte. So einen Puffer hat er übrigens auch in der Fahrerwertung, in der er nun schon 14 Zähler vor Barrichello in Führung liegt.
Vettel fehlen inzwischen 18 Punkte auf Button, der auf jeden Fall auch nach dem Klassiker in Monte Carlo voran liegen wird, und hat seinerseits bereits einen kleinen Vorsprung auf Webber und die beiden Toyota-Piloten, die heute übrigens keine Chance hatten und deutlich schwächer wirkten als noch vor zwei Wochen. In der Konstrukteurs-WM führt Brawn nach fünf von 18 Rennen mit 68 Punkten vor Red Bull (38,5) und Toyota (26,5).
GP Spanien in Barcelona
Rennergebnis
Pos.- Fahrer- Team
1-- J. Button- Brawn
2-- R. Barrichello- Brawn
3-- M. Webber- Red Bull
4-- S. Vettel- Red Bull
5-- F. Alonso- Renault
6-- F. Massa- Ferrari
7-- N. Heidfeld- BMW
8-- N. Rosberg- Williams
9-- L. Hamilton- McLaren
10- T. Glock- Toyota
11- R. Kubica- BMW
12- N. Piquet jun.- Renault
13- K. Nakajima- Williams
14- G. Fisichella- Force India
Ausfälle
Fahrer- Team
K. Räikkönen- Ferrari
H. Kovalainen- McLaren
J. Trulli- Toyota
S. Bourdais- Toro Rosso
S. Buemi- Toro Rosso
A. Sutil- Force India
WM-Stand
Fahrerwertung
Platz. Fahrer- Pkt.
1. J. Button- 41
2. R. Barrichello- 27
3. S. Vettel- 23
4. M. Webber- 15.5
5. J. Trulli- 14.5
6. T. Glock- 12
7. L. Hamilton- 9
8. F. Alonso- 9
9. N. Heidfeld- 6
10. N. Rosberg- 4.5
11. H. Kovalainen- 4
12. F. Massa- 3
13. K. Räikkönen- 3
14. S. Buemi- 3
15. S. Bourdais- 1
16. A. Sutil- 0
17. N. Piquet jun.- 0
18. R. Kubica- 0
19. G. Fisichella- 0
20. K. Nakajima- 0
Teamwertung
Platz. Team- Pkt.
1. Brawn- 68
2. Red Bull- 38.5
3. Toyota- 26.5
4. McLaren- 13
5. Renault- 9
6. BMW Sauber- 6
7. Ferrari- 6
8. Williams- 4.5
9. Toro Rosso- 4
10. Force India- 0
Quelle: Motorsport-Total.com - Christian Nimmervoll |
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Verfasst am:
21.06.2009, 20:14 |
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Weltmeisterschaft wieder spannend: Sieg für Vettel!
21. Juni 2009
Red Bull dominierte den Heim-Grand-Prix in Silverstone und feierte einen Doppelsieg
vor Rubens Barrichello - Jenson Button verliert sieben Punkte
Sebastian Vettel stand die Rührung über den Sieg ins Gesicht geschrieben © xpb.cc
So gerne hätte Jenson Button seinen Heim-Grand-Prix in Silverstone gewonnen, aber ausgerechnet in Großbritannien verfehlte der Seriensieger der Saison 2009 sogar erstmals das Podium: Der Brawn-Mercedes-Pilot wurde lediglich Sechster und büßte damit sieben Punkte auf Triumphator Sebastian Vettel ein, der heute nicht zu schlagen war.
Der Red-Bull-Renault-Star fackelte vom ersten Meter an ein sensationelles Feuerwerk ab und ließ nie auch nur den geringsten Zweifel an seinem Sieg aufkommen. Wie viel es auch für einen Deutschen bedeutet, den Klassiker in Silverstone zu gewinnen - noch dazu möglicherweise den letzten vor dem Umzug nach Donington -, wurde bei der Siegerehrung klar, als Vettel während der deutschen und österreichischen Hymne die Augen schloss und sich ganz seinen Emotionen hingab.
Mit Vettel und dem zweitplatzierten Mark Webber durfte Stardesigner Adrian Newey auf das Podium, dessen runderneuerter RB5 an diesem Wochenende eingeschlagen hat wie eine Bombe. Daher war für Silverstone-Spezialist Rubens Barrichello (Brawn-Mercedes), im Qualifying noch zwischen den "roten Bullen" Zweiter, nicht mehr drin als Rang drei. Vom Sieg war der Brasilianer heute 41,1 Sekunden entfernt.
Vettel vom ersten Meter an souverän
Nur am Start geriet Sebastian Vettel kurz ganz leicht in Bedrängnis © xpb.cc
Die einzige Minichance, Vettel mit seinem prall gefüllten Benzintank zu schlagen, wäre wohl der Start gewesen, aber der Polesetter wehrte einen angedeuteten Angriff von Barrichello souverän ab und setzte sich dann mit Siebenmeilenstiefeln von seinen Verfolgern ab. Hinter den Top 3 setzte sich zunächst Kazuki Nakajima (Williams-Toyota) fest, aber der Japaner fiel durch seine frühen Boxenstopps sukzessive zurück und wurde am Ende nur Elfter.
Generell galt heute: Wer früher stoppen musste, wurde nach hinten durchgereicht. Doch "Local Hero" Button wurde nicht etwa die Strategie zum Verhängnis, sondern ein bescheidener Start: Der Brite kam zwar gut von der Linie weg, fand dann aber vor Copse keine Lücke, musste vom Gas gehen und rutschte vom sechsten auf den neunten Platz zurück. Wenig später schnappte er sich Felipe Massa (Ferrari), was ihn zumindest mal in die Punkteränge brachte.
Dass es schwierig werden würde, heute zu gewinnen, war Teamchef Ross Brawn "schon nach zehn Minuten des ersten Trainings" klar, denn der "Reifenflüsterer" BGP 001 bekam die Bridgestone-Gummis nicht richtig auf Temperatur. Der Asphalt war auch während des Rennens zu keinem Zeitpunkt wärmer als 26 Grad, sodass Button de facto keine Chance hatte. Nur im letzten Stint auf weichen Pneus sah er etwas besser aus.
Brawn akzeptiert Niederlage gegen Red Bull
"So schlecht war das nicht, auch wenn wir von Red Bull eine schöne Abreibung bekommen haben", gab Brawn nach dem sechsten Platz des WM-Leaders, der in dieser Saison noch nie so schlecht war, zu. "Jenson hatte am Start Probleme. Das Wichtigste war dann aber, den Schaden zu begrenzen und so viele Punkte wie möglich zu sammeln." Der Vorsprung auf Vettel beträgt nach acht von 17 Rennen noch komfortable 25 Punkte.
Vettel geriet mit seiner Zweistoppstrategie nie in Gefahr und hatte nach 60 Runden 15,1 Sekunden Vorsprung auf Webber, der im ersten Stint nicht an Barrichello vorbeikam, diesen aber beim ersten Boxenstopp schnupfte und dann scheinbar mühelos davonfuhr. "Sie waren einfach zu schnell für uns", musste der drittplatzierte Barrichello - übrigens mit Rückenschmerzen gestartet - eingestehen. "Zumindest habe ich ein paar Punkte auf Jenson aufgeholt."
Am euphorischsten war der Jubel aber im Red-Bull-Camp: "Es ist ein fantastisches Teamergebnis. Ich bin stolz, denn wir haben das Rennen dominiert, waren deutlich schneller als die anderen. Das Heimrennen zu gewinnen, ist einfach der Wahnsinn", strahlte Teamchef Christian Horner nach dem zweiten Doppelsieg. Dabei war der Weg dorthin offenbar nicht so einfach, wie es nach außen den Anschein hatte.
Erster Stint brachte die Entscheidung
"Es ist nie leicht, besonders auf einer solchen Strecke", analysierte Vettel. "Du musst konzentriert bleiben, aber der Start und der erste Stint waren wirklich die halbe Miete. Ich habe mir einen Vorsprung aufgebaut, von dem ich dann zehren konnte. Das hat super geklappt. Ich konnte wirklich gut pushen und alles aus dem Auto rausquetschen. Nur der zweite Stint war wegen der Überrundungen ein bisschen schwieriger. Da musste ich geduldig bleiben."
Erst im Finish konnte der WM-Dritte einen Gang zurückschalten: "Am Ende habe ich die Runden nur noch runtergezählt. In den letzten zehn Runden musste ich nicht mehr ans Limit gehen", sagte Vettel und lobte: "Das Auto war ein Traum! Ich hatte es stets unter Kontrolle und wusste genau, wie weit ich gehen kann. Das war auf dieser Strecke mit vielen Kurven, in denen man das Herz in die Hand nehmen muss, das Entscheidende."
Vierter wurde heute Felipe Massa (Ferrari), der von seinen jeweils langen Stints profitierte und dadurch Nico Rosberg (Williams-Toyota) um 0,8 Sekunden besiegte. Die beiden gerieten in der Schlussphase durch Button unter Druck, der pro Runde mehr als eine Sekunde aufholte, aber mit dem WM-Stand im Hinterkopf keine Dummheiten mehr riskierte, obwohl ihn die britischen Fans frenetisch anfeuerten, als er so rasant näher kam.
Räikkönen fiel sukzessive zurück
Jarno Trulli (Toyota) und Kimi Räikkönen (Ferrari) komplettierten die Punkteränge, an denen Timo Glock (Toyota) um gerade mal 0,2 Sekunden vorbeischrammte. Für Räikkönen ist dieses Ergebnis eine kleine Enttäuschung, denn der "Iceman" lag im ersten Stint noch an fünfter Position. Sich freuen über Platz zehn darf hingegen Giancarlo Fisichella, der den Aufwärtstrend von Force-India-Mercedes eindrucksvoll bestätigte.
Fisichella profitierte in der Anfangsphase von einem schlitzohrigen Manöver, das ihn in Stowe auf einen Schlag an Nick Heidfeld (BMW Sauber F1 Team) und Fernando Alonso (Renault) vorbeibrachte, denn Heidfeld kämpfte bis zum Boxenstopp mit einem lädierten Frontflügel und hielt das Paket dahinter deutlich auf. Alonso versuchte zwar praktisch jede Runde, den Deutschen vor Stowe außen zu überholen, aber Heidfeld setzte sich mit seinem Kämpferherz geschickt zur Wehr.
Am Ende wurde Alonso 14. und Heidfeld 15., aber zumindest kamen die Fans auf ihre Kosten - übrigens auch dank Lokalmatador Lewis Hamilton: Der McLaren-Mercedes-Pilot zeigte vor Copse ein sensationelles Manöver gegen Alonso, das allerdings später wieder gekontert wurde, drehte sich einmal beim Anbremsen von Club und kam schlussendlich mit einer Runde Rückstand als 16. von 18 gewerteten Piloten ins Ziel.
Frust bei den Silberpfeilen
"Das war ein Rennen zum ganz schnell Vergessen", seufzte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Unsere Performance war schlecht. Es gibt viel Arbeit und es wird noch viel mehr gearbeitet werden." Heikki Kovalainen hatten die Silberpfeile komplett verloren - nach einer unnötigen Kollision mit Sébastien Bourdais (Toro-Rosso-Ferrari): Kovalainen wollte wohl für Webber Platz machen, erkannte dann aber, dass es sich um Bourdais handelte - und machte verhängnisvollerweise die Tür zu.
Auf den letzten beiden Plätzen landeten Adrian Sutil (Force-India-Mercedes), der aus der Boxengasse gestartet war, und Sébastien Buemi (Toro-Rosso-Ferrari). Der Deutsche und der Schweizer spielten im Rennen aber keine Rolle. Pluspunkte sammelte dafür der heute unterlegene Button mit seiner fairen Gratulation an Vettel: "Sebastian verdient diesen Sieg. Er hat keinen Fehler gemacht. Ich hoffe aber, dass wir uns wieder steigern können."
Bei 25 Punkten Vorsprung auf Vettel (und 23 auf Barrichello) scheint die Weltmeisterschaft doch noch einmal spannend zu werden, schließlich sind in den verbleibenden neun Rennen 90 Zähler zu vergeben. So gesehen könnte es auch bei den Konstrukteuren noch eng werden, wo Brawn-Mercedes (105 Punkte) vor Red-Bull-Renault (74,5) und Toyota (34,5) führt. Weiter geht es in drei Wochen mit dem Grand Prix von Deutschland auf dem Nürburgring.
Rennergebnis und aktueller WM-Stand folgen
Quelle: Motorsport-Total.com / Christian Nimmervoll |
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