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Formel 1 Saison 2009

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BeitragVerfasst am: 13.01.2009, 19:20 Antworten mit ZitatNach oben

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Quelle: sportnet.at
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BeitragVerfasst am: 13.01.2009, 19:21 Antworten mit ZitatNach oben

Crashtests nicht bestanden

Der neue Rennwagen aus dem Hause Renault weist vor der Präsentation noch einige Kinderkrankheiten auf:
Die Crashtests der FIA wurden nicht bestanden


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Noch ist bei Renault nicht alles Gold, was glänzt. Der R29 fiel beim Crashtest durch
© xpb.cc

In wenigen Tagen soll der neue Renault R29 der Öffentlichkeit vorgestellt werden, doch bis dahin haben die Ingenieure und Techniker der Équipe noch einiges an Arbeit vor sich: Wie unsere Kollegen von 'Autosport.com' berichten, soll das Chassis des Boliden die erforderlichen Crashtests der FIA nicht bestanden haben. Dementsprechend ist das Team gezwungen, an den jeweiligen Stellen nachzurüsten und muss sich in Kürze noch einmal den Unfallsimulationen unterziehen.

Offenbar hat Renault zwei von drei Crashtests nicht bestanden, konkret soll es sich dabei um den simulierten Seitenaufprall sowie den Haltbarkeitstest der Frontpartie handeln. "Das ist gar nicht einmal so ungewöhnlich", wird eine Teamsprecherin von 'Autosport.com' zitiert. "Wir haben das Problem jedenfalls erkannt und bereits gelöst."

So steht einem erfolgreichen Rollout des neuen R29 in Portugal anscheinend nichts mehr im Wege. "Der Wagen wird den Testbetrieb am 19. Januar aufnehmen", meinte die Renault-Sprecherin. Tatsächlich kommt es zuweilen vor, dass die Teams einen zweiten Crashtest-Anlauf antreten müssen, ehe die FIA grünes Licht für den Renneinsatz gibt. 2005 ging Renault schon einmal in Runde eins K.O. - nur um am Jahresende die Weltmeisterschaft zu gewinnen........

Quelle: Motorsport-Total.com; Autor: Stefan Ziegler
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BeitragVerfasst am: 13.01.2009, 19:24 Antworten mit ZitatNach oben

De la Rosa: "Alonso wird 2009 siegfähig sein"

McLaren-Mercedes-Testpilot Pedro de la Rosa sieht Fernando Alonso in der kommenden Saison konstant in der Spitzengruppe

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Pedro de la Rosa sieht für Fernando Alonso
gute Chancen in der neuen Saison
© xpb.cc


Pedro de la Rosa führt als McLaren-Mercedes-Testpilot ein unauffälliges Leben im Formel-1-Fahrerlager. Im Rampenlicht stehen andere: Weltmeister Lewis Hamilton, die Ferrari-Stars und natürlich auch sein Landsmann Fernando Alonso. "Er wird sicherlich neben Ferrari unser härtester Konkurrent", sagte De la Rosa im Interview mit der spanischen Sportzeitung 'AS' voraus. "Der Renault wurde 2008 deutlich verbessert und er wird 2009 noch stärker sein."

"Vielleicht wird Renault in diesem Jahr nicht das allerbeste Auto haben, aber Alonso ist als Pilot ein großes Plus", sprach der 37-Jährige den spanischen Fans aus der Seele. Er selbst sieht den möglichen Erfolg seines Landsmanns allerdings mit einem lachenden und einem weinenden Auge - vor allem angesichts des wohl bevorstehenden Wechsels von Alonso zu Ferrari: "Als Pilot von McLaren ist es immer eine schlechte Nachricht, wenn Fernando in einem konkurrenzfähigen Auto sitzt und um die Krone kämpft. Als Spanier wünsche ich es ihm allerdings sehr."

Im abgelaufenen Jahr habe Alonso seine besondere Stärke mit zwei Siegen im oft unterlegenen Renault eindeutig unter Beweis gestellt, sagte De la Rosa weiter: "Aber er war dennoch nicht der beste Pilot des Jahres. Das war Hamilton. Er hatte zwar eines der besten Autos, aber man muss Respekt haben. Im erst zweiten Formel-1-Jahr schon den Titel zu holen ist bestimmt nicht einfach. Alonso war für mich der zweitstärkste Fahrer."

Er selbst mache sich trotz seiner nun schon über zwei Jahre dauernden Grand-Prix-Abstinenz immer noch Hoffnungen auf eine Rückkehr ins Renncockpit. "Ich bin der Beste. Ich will allen beweisen, dass ich viel besser bin, als viele Leute meinen", machte De la Rosa Werbung in eigener Sache. "Im vergangenen Jahr stand ich schon mit eineinhalb Beinen im Cockpit." Vor der Saison 2008 war der erfahrene Spanier als Nachfolger von Alonso gehandelt worden, bis ihm McLaren-Mercedes Heikki Kovalainen vor die Nase setzte.

Quelle: Motorsport-Total.com ; Autor : Roman Wittemeier
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dirkBB
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BeitragVerfasst am: 13.01.2009, 19:39 Antworten mit ZitatNach oben

na ich bin auf jeden fall mal gespannt auf die neue saison.andere aerodynamik, slicks...
hoffentlich bringt das alles wirklich was!

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Laguna95
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BeitragVerfasst am: 13.01.2009, 22:27 Antworten mit ZitatNach oben

ja da sind glaube alle gespannt!

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tobaka80
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BeitragVerfasst am: 13.01.2009, 23:06 Antworten mit ZitatNach oben

Ja ich auch

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BeitragVerfasst am: 14.01.2009, 19:11 Antworten mit ZitatNach oben

WM-Vorentscheidung schon Mitte Januar?

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali weiß, dass die ersten Testfahrten
mit den neuen Autos in diesem Jahr wichtiger sind als je zuvor


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Ferrari fiebert dem ersten Wintertest in Portimão schon jetzt entgegen
© Ferrari

Als erstes Team hat Ferrari am Montag sein neues Auto für die kommende Saison vorgestellt. Auch Toyota und McLaren-Mercedes werden noch diese Woche "launchen", wie es in der Fachsprache heißt. Am Montag geht es dann in Portimão auf die Teststrecke. Dort könnte laut Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali schon eine Vorentscheidung fallen.

Denn aufgrund der Kosteneinsparungen sind Tests zwischen dem ersten und letzten Rennen untersagt, was Weiterentwicklungen massiv erschwert. Sprich: Derjenige, der mit einer starken Basis in die Saison geht, hat einen Vorteil, der nur sehr schwer einzuholen sein wird. "Es ist extrem wichtig, mit einem konkurrenzfähigen Auto zu starten, weil nicht mehr getestet werden darf", weiß Domenicali. "Aus diesem Grund bin ich vorsichtig, wenn ich über unsere Gegner spreche."

"Der Test nächste Woche in Portimão wird besonders wichtig", so der Italiener weiter. "Es ist die erste Chance, unser Auto mit dem McLaren zu vergleichen, der am Freitag vorgestellt wird. Vergleichswerte mit dem Vorjahr gibt es diesmal nicht, aber Portimão ist die erste Gelegenheit, sich mit der Konkurrenz zu messen." Für den Test angemeldet sind laut Auskunft von Bridgestone neben den beiden Topteams auch Renault, Toyota, Red Bull und Williams.

Ferrari hat angesichts des Testverbots natürlich nicht vor, die Hände in den Schoss zu legen, sondern es werden stattdessen Simulationstechnologien forciert. Die Investitionen in diesem Bereich will das Traditionsteam sogar erhöhen, obwohl das Budget für 2009 angesichts der Weltwirtschaftskrise insgesamt kleiner geworden ist. Gerade solche Änderungen in der Formel 1 sind es, die Domenicali davon abhalten, konkrete Prognosen abzugeben.

"Wie befinden uns in einer Periode, die meiner Meinung nach in der Geschichte der Formel 1 einmalig ist", betont der Nachfolger von Jean Todt, der sich derzeit bei den Wrooom-Medientagen in Madonna di Campiglio aufhält. "Es gibt so viele Variablen. Natürlich rechne ich damit, dass McLaren an der Spitze dabei sein wird, auch BMW, aber allzu weit möchte ich mich nicht aus dem Fenster lehnen, weil so vieles noch offen ist."

Quelle: Motorsport-Total.com; Autor: Christian Nimmervoll
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dirkBB
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BeitragVerfasst am: 14.01.2009, 19:21 Antworten mit ZitatNach oben

also wenn man sich das auto auf der strecke anschaut muß ich sagen, da ist ja jede straßenbahn schöner.
werd mal susi fragen, ob ich mir unseren wäscheständer als heckspoiler auf den kofferraum pinnen darf...

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Laguna95
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BeitragVerfasst am: 14.01.2009, 19:37 Antworten mit ZitatNach oben

das ist doch nix ganzes und nix halbes mehr nee nee nee!

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darkdragon89
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BeitragVerfasst am: 15.01.2009, 00:52 Antworten mit ZitatNach oben

Joa abe so werden leider alle F1 Autos ab diesem Jahr aussehen! Traurig aber war.
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BeitragVerfasst am: 15.01.2009, 10:21 Antworten mit ZitatNach oben

Droht ein neuer Machtkampf in der Formel 1?

Bernie Ecclestone wehrt sich vehement gegen die Forderungen nach mehr Geld
aus seinen Vermarktungseinnahmen - Max Mosley droht


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Bernie Ecclestone will den Teams nicht mehr aus dem Vermarktungstopf geben
© xpb.cc

Wie sich die Formel-1-Teams in der neuen Vereinigung FOTA in den vergangenen Monaten zusammengefunden und -gerauft haben, hat man in der Geschichte der Formel 1 in dieser Form noch nicht erlebt. Nur durch das enge Zusammenspiel aller Rennställe war ein schneller Konsenz bei der Suche nach Sparmaßnahmen möglich. Doch selbst nach dem zweiten Paket zur Kostensenkung gibt Max Mosley keine Ruhe.

Für den FIA-Chef steht fest: Es müssen weitere Einsparungen her, sonst droht der Formel 1 ein finanzieller Kollaps. Er drohte für den Fall mangelnden Sparwillens bereits drastische Konsequenzen an. "Wenn das passiert, wären erst die Teams und dann Bernie aus dem Geschäft. Damit gingen alle Rechte an die FIA zurück, und wir müssten aus den Ruinen etwas Neues aufbauen", so Mosley in der 'auto motor und sport'.

Der Brite brachte mit der Ausschreibung eines Einheitsmotors für die Königsklasse seinen Ansatz auf den Punkt. Mosley ist ein Verfechter der Einheitsbauteile. Damit stößt er vor allem bei Traditionshersteller Ferrari auf wenig Gegenliebe. Luca di Montezemolo lehnt die Einführung solcher Teile strikt ab und spielt den Ball gleich weiter zu Bernie Ecclestone. "In keinem anderen Sport bekommen die Teilnehmer weniger als 50 Prozent", unterstrich der Italiener seine Forderung nach mehr Geld aus dem Vermarktungstopf.

"Luca soll mir mal die Sportarten nennen, bei denen mehr Geld ausgeschüttet wird", reagierte Eccelstone ungehalten und zog sich auf die hohen Beträge zurück, die vor allem Ferrari aus der Vermarktung zugute kamen. "Keiner muss an der Formel 1 teilnehmen, wenn es ihm nicht passt", so der Warnschuss des Formel-1-Chefs in Richtung Ferrari. Ecclestone hat einen anderen Plan. Er möchte, dass die im TV oft präsenten Teams einen Ausgleich an die Mannschaften zahlen, die eher selten zu sehen sind.

Auf der anderen Seite schwebt immer noch der Gedanke der Budgetobergrenze durch das Fahrerlager. "Das würde all unsere Probleme auf einmal lösen", machte Mosley für seinen Einheitsetat Werbung. Der FIA-Präsident stellt sich ein Maximum von 40 bis 50 Millionen Euro pro Saison vor. "Nichts ist fairer, als alle mit dem gleichen Geld antreten zu lassen."

Der Grundgedanke kommt vielerorts gut an, allerdings herrscht bei der Kontrollierbarkeit eines solchen Plans große Skepsis. "In der Theorie ist das eine wunderbare Idee. Aber ich fürchte, wir können das nicht kontrollieren. Die Teams könnten die Auflagen über Tarnfirmen unterlaufen", stellte Eccelstone klar. Von großer Einigkeit kann man bei FOTA, FIA und Formel-1-Vermarkter zurzeit wohl kaum sprechen.

Quelle: Motorsport-Total.com ; Autor : Roman Wittemeier
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BeitragVerfasst am: 15.01.2009, 13:33 Antworten mit ZitatNach oben

Neuer Toyota TF109: Ein Sieg ist Pflicht

Toyota will den Aufwärtstrend des Vorjahres mit dem neuen TF109 fortsetzen -
erste Testfahrten ab Montag in Portimão


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Toyota will mit dem neuen TF109 endlich den ersten Sieg einfahren
© Toyota

Nach dem extrem trüben Jahr 2007 mit nur 13 Weltmeisterschaftspunkten, hat Toyota im Vorjahr den großen Aufschwung eingeleitet. Jarno Trulli und Timo Glock fuhren 56 Zähler ein und standen im Verlauf des Jahres beide auf dem Podest. Dieser enorme Aufschwung soll sich mit dem neuen Toyota TF109, der heute im Internet präsentiert wurde, nun weiter fortsetzen. Die einschneidenden Regeländerungen stellten die Techniker des in Köln ansässigen Teams vor große Herausforderungen.

Mit der Präsentation des neuen Fahrzeuges im Internet traf man offenbar allerdings auch auf ungeahnte Schwierigkeiten. Der für 12 Uhr angesetzte Launch via Webseite funktionierte nicht wie gewünscht. Die ersten Bilder und Informationen zum neuen TF109 waren erst viele Minuten später zu sehen. Offenbar sorgte das große Interesse am neuen Boliden aus Köln für eine Überlastung der Internetseite.

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Der neue Bolide kommt als optisch gewöhnungsbedürftiges Fahrzeug daher. Die seltsamen Proportionen, wie man sie schon am neuen Ferrari erkennen konnte, schlagen sich auch beim TF109 nieder, der samt breitem Frontleitwerk und hohem Heckflügel mit frischer Aerodynamik daherkommt. Der Motor bekam die Bezeichnung RVX-09, ist aber nur wenig an das neue Drehzahllimit angepasst worden. Auf KERS muss man beim Hybridvorreiter Toyota wohl noch warten.

Extremer Erfolgsdruck aus Japan

Die Zielsetzung für 2009 in bei der japanischen Werksmannschaft ist klar. Mit einem weiteren großen Fortschritt will man nun in die Riege der Topteams aufsteigen. Im vergangenen Jahr war man oftmals von einem nervösen Heck eingebremst worden. Speziell auf schnellen Kursen konnte das Vorjahresauto oft nicht mithalten. Toyota stattet seine Mannschaft auch in diesem Jahr weiterhin mit einem Riesenetat aus. Das Gesamtbudget dürfte nur geringfügig geringer sein als im Vorjahr. 2008 stand der Mannschaft ein Gesamtvolumen von rund 375 Millionen Euro zur Verfügung.

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"Wenn man solche grundlegenden Regeländerdungen hat, kann man mit den Erfahrungen des Vorjahres nur wenig anfangen, weil es ein ganz anderes Auto wird", erklärte Technikchef Pascal Vasselon im Rahmen der Präsentation. "Man musste sofort mit der Simulation beginnen, als die neuen Regeln klar waren." Bei Toyota orientierte man sich an zwei Grundwerten: "Wir haben das Konzept im Hinblick auf Reifennutzung und Aerodynamik hinterfragt."

"Sobald man dann festgelegt hat, was man in diesen Bereichen erreichen möchte, kann man mit dem Design beginnen", so der Franzose weiter. "Danach kommt zuerst das Layout der Aufhängungen, dann das Getriebe und schließlich das Monocoque." Die grundsätzliche Form des Fahrzeugs sei damit vorgegeben, erklärte Aerodynamikchef Mark Gillian: "Das Monocoque ist fester Bestandteil, wobei die aerodynamischen Anbauteile jederzeit während der Saison verändert werden können. Das Monocoque steht fest, ist quasi eingefroren."

Der hohe Aufwand hat allerdings mindestens ebenso hohen Druck zur Konsequenz. "Unser Ziel ist klar: Wir wollen den ersten Sieg", stellte Teamboss Tadashi Yamashina klar. "Toyotas Ansage ist eindeutig: Wir machen mit der Formel 1 weiter. Aber es liegt in unserer Verantwortung, jetzt endlich den ersten Sieg zu holen", erklärte Pilot Trulli in der 'Gazzetta dello Sport'. "Das kann für unsere Zukunft ganz entscheidend sein." Nach dem Rückzug von Honda, scheint sich auch bei Toyota die Ungeduld breit zu machen.

Ein neues Chassis für KERS?

Der Automobilgigant aus Japan hat erstmals seit der Firmengründung verlustreiche Monate vor Augen. Die Formel 1 kommt deshalb auf den Prüfstand. Nur Erfolg kann die Zukunft des Rennstalls offenbar sichern. Daher strebe man einen schnellen Sieg an, so Trulli: "Es ist egal, wo es passiert. Aber es sollte innerhalb der ersten sechs Rennen sein." Toyota geht 2009 in die achte Saison. Seit dem Einstieg 2002 holte man acht Podestplätze, ein Sieg war nicht dabei.

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In der Hightech-Fabrik in Köln hat man die Zeichen aus Japan deutlich erkannt. Auch Teamchef John Howett setzte sich und seine Mannschaft unter Druck. "Die Rahmenbedingungen haben sich geändert und sie werden sich auch weiterhin ändern. Wir müssen Kosten einsparen", sagte der Brite und stellte damit eindeutig klar: Toyota ist nicht länger der Goldesel der Automobilindustrie. Wie Japaner in Zeiten knapper Kassen und knapper Erfolge reagieren, konnte man an vielen Beispielen verfolgen: Honda, Subaru, Suzuki, Kawasaki.

Tadashi Yamashina: "Unser Ziel ist klar: Wir wollen den ersten Sieg"

Die Japaner haben sich im Bereich Straßenautos zum Vorreiter der Hybridtechnik gemacht. Ob dieser Ruf aber in die Formel 1 übertragbar ist, scheint auch beim neuen Formel-1-Boliden mehr als fraglich. War man zu Beginn der KERS-Versuche noch zuversichtlich, nahm man zuletzt Abstand von der neuen Technik. Der neue TF109 soll zunächst keine Elemente zur Energie-Rückgewinnung tragen. Sollte sich KERS später als gewinnbringend erweisen, könnte man ein Chassisupdate bringen.


"Ich weiß nicht allzu viel über KERS", schilderte Trulli gegenüber 'Autosprint'. "Es ist ein internes Projekt. Wir Fahrer werden darüber nicht informiert." Der eventuellen Verzögerung beim Bau der Hybridtechnik sehe er gelassen entgegen. "Es gibt noch viele Fragezeichen. Man muss es sich anschauen. Das kann ein zweischneidiges Schwert sein. Niemand weiß bislang, was man damit gewinnen oder verlieren kann. Die Zuverlässigkeit muss stimmen. Erst dann kann man darüber nachdenken."

Bei Toyota hat man von vorzeitigen KERS-Versuchen im Vorjahreswagen abgesehen. "Wir haben viel an KERS gearbeitet, aber auf sehr ausgewogene Art und Weise. Schlussendlich ist es ein Teil des Fahrzeugs und die Performance des Fahrzeugs steht für uns als Team im Vordergrund. Also haben wir uns nicht nur auf KERS konzentriert, sondern wir haben am gesamten Paket gearbeitet", sagte Vizepräsident Yoshiaki Kinoshita bei der Vorstellung des TF109.

"Wir konnten 95 Prozent der Entwicklungsarbeit auf dem Prüfstand erledigen, was im Vergleich zu Streckentests Kosten spart. Für uns bringt es mehr, KERS erstmals im TF109 auf der Strecke zu testen, denn für dieses Auto wurde das System konzipiert", sagte der Japaner und stellte somit eine schnelle Entwicklung der Hybridtechnik in Aussicht. Gleichzeitig haben allerdings andere Rennställe bereits viel Streckenerfahrung mit KERS sammeln können.

Quelle: Motorsport-Total.com ; Autor : Roman Wittemeier
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BeitragVerfasst am: 15.01.2009, 13:55 Antworten mit ZitatNach oben

Interview: Glocks Ziel ist der erste Sieg


Timo Glock möchte 2009 regelmäßig punkten, öfter auf das Podium fahren und auch ein Rennen gewinnen - Vorfreude auf die Slicks

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Strotzt vor Zuversicht: Timo Glock träumt von seinem ersten Grand-Prix-Sieg
© Toyota

2008 hat Timo Glock mit 25 Punkten und einem Podestplatz sein eigenes Saisonziel erreicht, doch 2009 will er mehr: Der Deutsche träumt davon, in seiner zweiten vollen Formel-1-Saison den ersten Grand Prix für Toyota zu gewinnen! Was ihn so optimistisch stimmt, verrät er anlässlich der Präsentation des neuen Toyota TF109, der heute im Internet vorgestellt wurde.

Frage: "Timo, was sind deine persönlichen Ziele für 2009?"
Timo Glock: "Ich möchte dieses Jahr auf meine starke erste Saison mit Toyota aufbauen. Das bedeutet, weiterhin regelmäßig Punkte zu sammeln - wenn möglich bei jedem Rennen - und öfter auf das Podium zu fahren. Es wäre fantastisch, das erste Rennen für Toyota in der Formel 1 zu gewinnen! Es war großartig, in meiner ersten Saison schon einmal Zweiter zu werden, aber jetzt will ich regelmäßiger auf das Podium. Ich könnte mich an den Champagner gewöhnen."

Formkurve soll weiter nach oben zeigen

"Was meine eigene Entwicklung angeht, so bin ich sehr zufrieden mit meiner Steigerung während der vergangenen Saison. Ich habe ein fantastisches Arbeitsverhältnis mit meinen Ingenieuren, mit meiner Crew und dem ganzen Team und ich gehe davon aus, dass das so bleibt. Als Fahrer habe ich viel über das Team und das Auto gelernt, was mir dabei helfen wird, zur Weiterentwicklung des TF109 beizutragen."

Frage: "Glaubst du, dass Toyota das nötige Potenzial hat, um deine Ziele zu verwirklichen?"
Glock: "Toyotas Ziel ist der Sieg, genau wie meines. Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir über das nötige Potenzial verfügen, um dieses Ziel zu erreichen. 2009 kämpfen wir darum, Toyotas ersten Grand Prix zu gewinnen. Ich bin sicher, wir haben eine Chance. Seit ich zu Toyota gekommen bin, bin ich beeindruckt vom Wissen, von den Ressourcen und von der Hingabe in diesem Team. Alle sind so professionell und auf den Erfolg fokussiert, was mich für die Zukunft sehr optimistisch stimmt."

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Mit diesem Helmdesign geht Timo Glock in seine zweite Formel-1-Saison
© xpb.cc

Frage: "Wie hast du dich als Fahrer weiterentwickelt, seit du zu Toyota gekommen bist?"
Glock: "Ich habe im Vorjahr viel gelernt, vor allem über das Entwickeln und Abstimmen eines Formel-1-Autos für meinen Fahrstil und umgekehrt. Ich habe nie an meinen Fähigkeiten gezweifelt oder an meinem Speed, aber als ich zu Toyota gekommen bin, war mir klar, dass es mehr braucht, um ein guter Formel-1-Fahrer zu sein. Man muss auch technisch sehr stark sein, um die kleinen Änderungen zu beherrschen, die ein gutes Setup ausmachen."

"Ich glaube, jedem ist klar, dass ich ein schneller Fahrer bin. Ich habe 25 Punkte geholt und ich beendete die Weltmeisterschaft in den Top 10 - vor einigen Fahrern, die schon Grands Prix gewonnen haben. Vielleicht war das von außen nicht ganz so zu sehen, aber ich habe mich in technischer Hinsicht enorm weiterentwickelt und ich bin jetzt viel eher dazu in der Lage, ein perfektes Setup zu finden und das Beste aus dem Auto herauszuholen. Die Erfahrung aus dem Vorjahr wird mir helfen, wenn wir gemeinsam daran arbeiten, das Potenzial des TF109 zu entfalten, vor allem angesichts all der Regeländerungen."

Frage: "Was hältst du von den neuen Regeln?"
Glock: "Ich bin schon gespannt darauf, ob dadurch das Überholen einfacher wird. Auf dem Papier sieht es jetzt einfacher aus, aber man weiß nie, wie es dann auf der Strecke ist, solange man kein Rennen gefahren ist. Ich denke, es geht mit der Reduktion des Anpressdrucks und mit den Slicks in die richtige Richtung, daher freue ich mich schon darauf, es selbst auszuprobieren. Ich freue mich über die Rückkehr der Slicks in der Formel 1, denn die machen einfach mehr Spaß. Ich habe aus meiner ChampCar- und GP2-Zeit viel Erfahrung mit Slicks, daher werde ich mich wohl sehr schnell darauf einstellen."

Neue Regeln eine Chance für Toyota

Frage: "Sind die Regeländerungen für Toyota eine Chance?"
Glock: "Die Regeländerungen sind für alle Teams eine Riesenchance, denn wir alle beginnen im Grunde genommen bei null. Ich weiß um das gigantische Potenzial unseres Teams, daher bin ich zuversichtlich. Wann immer es neue Regeln gibt, schwindet der Vorsprung der Topteams ein bisschen. Wir hatten 2008 ein konkurrenzfähiges Auto, daher ist unsere erste Aufgabe, dass wir keinen Boden auf die Teams hinter uns verlieren, gleichzeitig nach vorne aufschließen und in die Top 3 der Konstrukteurs-WM vordringen. Ich bin zuversichtlich, dass wir alle Zutaten beisammen haben, um das zu erreichen."

Frage: "Mit dem verstellbaren Frontflügel wirst du dieses Jahr im Cockpit mehr Arbeit haben..."
Glock: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass auf dem Lenkrad noch mehr Knöpfe Platz haben! Es gibt schon viele Verstellmöglichkeiten auf dem Lenkrad, etwa die Bremsbalance oder das Motorenmapping. Mit noch einer Option wird das noch schwieriger, aber ich bin mir sicher, dass wir damit zurechtkommen werden. Die Verstellmöglichkeit des Frontflügels ist ein interessantes Konzept. Ich bin schon gespannt auf die Auswirkungen. Sicherlich werden wir uns daran erst gewöhnen müssen und sicherlich müssen wir auch erst analysieren, wie wir diese Option bestmöglich nutzen können. In Sachen Setup haben wir damit weit mehr Möglichkeiten und auch im Rennen sollte es beim Überholen helfen."

Quelle: Motorsport-Total.com
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BeitragVerfasst am: 15.01.2009, 14:01 Antworten mit ZitatNach oben

Vielleicht liegts an der Lackierung aber der Toyota gefällt mir persönlic besser wie der Ferrari. Aber warten wir mal ab was noch so kommt von den anderen Teams.
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BeitragVerfasst am: 15.01.2009, 19:27 Antworten mit ZitatNach oben

Die offizielle Starterliste ist da

Die offizielle Nennliste für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2009 kommt spät und birgt dennoch keine großen Überraschungen.
Bis zum 31. Juli 2008 mussten sich die Mannschaften der Königsklasse verbindlich für das Folgejahr eingeschrieben haben.
FIA-Chef Max Mosley hatte den Teams eine solche Frist gesetzt und alle waren pünktlich zur Einschreibung gekommen.
Dennoch dauerte es nun noch fast ein halbes Jahr, bis der Motorsport-Weltverband die entsprechende Nennliste veröffentlichte.


Die Startnummern aller Fahrer im Überblick:

Nummer- Fahrer- Team
01- Lewis Hamilton- McLaren-Mercedes
02- Heikki Kovalainen- McLaren-Mercedes
03- Kimi Räikkönen- Ferrari
04- Felipe Massa- Ferrari
05- Robert Kubica- BMW-Sauber
06- Nick Heidfeld- BMW-Sauber
07- Fernando Alonso- Renault
08- Nelson Piquet- Renault
09- Jarno Trulli- Toyota
10- Timo Glock- Toyota
11- Sebastien Buemi- Toro Rosso
12- ?- Toro Rosso
14- Mark Webber- Red Bull
15- Sebastian Vettel- Red Bull
16- Nico Rosberg- Williams
17- Kazuki Nakajima- Williams
18- ?- Honda
19- ?- Honda
20- Adrian Sutil- Force India
21- Giancarlo Fisichella- Force India
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