Renault Freunde Hohe Acht Hier Spricht die Welt
|
|
|
| Autor |
Nachricht |
Opa
Fahrprofi

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 508
Wohnort: Beerfelden
|
Verfasst am:
05.04.2009, 16:30 |
  |
SS18: Loeb triumphiert auch auf Schotter
05. April 2009 - 16:19 Uhr
Sébastien Loeb hat bei der Rallye Portugal seinen 51. WRC-Sieg eingefahren -
Mikko Hirvonen und Daniel Sordo mit großem Rückstand auf den Plätzen
Der Überflieger: Sébastien Loeb setzte seine Siegesserie in Portugal fort © Citroen/Red Bull/McKlein
() - Für Sébastien Loeb war die Rallye Portugal eine Standortbestimmung: Wenn es hier gut läuft, dann ist er auch für die restlichen Schotterläufe der Saison zuversichtlich. Und das kann der Citroën-Pilot nun sein. Er hat den vierten Saisonlauf mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Nach 18 Wertungsprüfungen hatte er mehr als 20 Sekunden Vorsprung auf den Gesamtzweiten Mikko Hirvonen. Der Ford-Pilot konnte seinen Rückstand am Sonntagnachmittag noch leicht verkürzen, weil Loeb nicht mehr volles Risiko ging.
Mit seinem vierten Sieg im vierten Saisonlauf konnte Loeb in der Gesamtwertung seinen Vorsprung auf Hirvonen auf zehn Punkte ausbauen. Es war gleichzeitig der insgesamt 51. WRC-Sieg des Rekord-Weltmeisters. Und er hat immer noch die Chance auf den Grand Slam, nämlich alle zwölf Läufe der Saison zu gewinnen. Knappe eineinhalb Minuten hinter Hirvonen belegte Daniel Sordo im zweiten Werks-Citroën den dritten Platz. Damit hat Citroën in der Herstellerwertung den Vorsprung auf Ford auf 24 Punkte ausgebaut.
Dabei sah es zunächst so aus, als ob Loebs Siegesserie reißen könnte. In der ersten "richtigen" Wertungsprüfung am Freitagmorgen leistete er sich einen seiner seltenen Fehler und fiel zurück auf den siebten Platz. Doch der Citroën-Star konnte wieder aufholen und beendete den Freitag auf Rang drei. Am Samstag holte er alle Bestzeiten, bereits am Samstagvormittag hatte er die Führung übernommen. Am heutigen Sonntag ging es für den Franzosen nur noch darum, seinen Vorsprung zu verwalten.
Mikko Hirvonen musste sich ein weiteres Mal mit dem zweiten Platz begnügen © xpb.cc
Es ist unglaublich", kommentierte Loeb die Fortsetzung seiner Siegesserie. "Ich hatte gleich die erste Abzweigung verpasst, aber danach lief es perfekt. Ich bin immer am Limit gefahren. Ich wusste, dass ich wieder aufholen kann. Der Freitag war schwer für mich, weil ich mir mehr wartet hatte, aber Samstag und Sonntag liefen perfekt."
Hirvonen war seit Freitagvormittag das einzige Eisen im Ford-Feuer. Sein junger Teamkollege Jari-Matti Latvala hatte sich am Freitagmorgen an die Spitze gesetzt, kurz danach war die Rallye für ihn aber endgültig beendet. Latvala hatte einen Horrorunfall, bei dem sich sein Focus 17 Mal einen Abhang hinunter überschlug. Latvala und Beifahrer Miikka Anttila blieben unverletzt, das Auto war aber nicht zu reparieren.
Noch am Freitagvormittag übernahm Hirvonen die Führung, die er bis zum Samstagmorgen behielt. Am Samstag konnte er als "Straßenfeger" aber nicht viel Gegenwehr gegen Loebs Attacke leisten. Citroën-Pilot Sordo lag zwischenzeitlich auf dem zweiten Rang, setzte sich dann aber früh auf Position drei fest. Er konnte wieder wichtige Punkte für sein Team holen.
Petter Solberg fuhr in seinem alten Xsara diesmal auf den vierten Platz © xpb.cc
Auf Rang vier beendet Petter Solberg die Rallye Portugal. Der Norweger, der sich gerade erst von einer schweren Viruserkrankung erholt hatte, hatte insgeheim auf einen weiteren Podiumsplatz geholt. Doch auf den schnellen Prüfungen konnte er in seinem alten Citroën Xsara (Chassis von 2001, Motor von 2005) nicht mit den aufgerüsteten Werks-Boliden der Top 3 mithalten. "Es war ein sehr gutes Wochenende, besser hätten wir es nicht machen können", bilanzierte der Norweger. "Es ist ein altes Auto und wir geben unser Bestes. Deshalb sollten wir mit dem Ergebnis happy sein."
Sein Bruder Henning Solberg wurde mit über drei Minuten Rückstand auf Petter Fünfter. Er profitierte am Ende noch vom Pech seines Stobart-Teamkollegen Matthew Wilson. Der Youngster war wieder eine starke Rallye gefahren und lag bis zur vorletzten Prüfung auf dem fünften Rang. Dann aber überschlug er sich wenige Kilometer vor dem Ziel. Mit Mads Östberg (Adapta-Subaru) auf Rang sechs reihte sich ein dritter Norweger in den Top 6 ein. Östberg konnte eine solide Rallye fahren und profitierte von den vielen Ausfällen vor sich.
Punkte auch für Villagra und Al Qassimi
Das galt auch für Munchi's-Pilot Federico Villagra. Der Argentinier machte auch Platz um Platz gut und kam als Siebter ins Ziel. Damit holte er zwei Fahrer- und drei Herstellerpunkte. Khalid Al Qassimi wurde im dritten Werks-Ford Achter und sicherte sich damit erneut einen Punkt. Auf Punktekurs lagen am heutigen Sonntag auch noch die beiden Citroën-Junioren Evgeny Novikov und Conrad Rautenbach, beide schieden aber im Laufe des Tages noch aus. Damit verzeichnete ihr Team eine Nullnummer.
Das Comeback von Marcus Grönholm war bereits am Samstagmorgen beendet © Prodrive
Schon am Samstagmorgen beendet war Marcus Grönholms Comeback auf der WRC-Bühne. Der Doppelweltmeister hatte nach eineinhalb Jahren Pause gezeigt, dass er nicht zum "alten Eisen" gehört und fuhr vorne an der Spitze mit. Am Samstagmorgen jedoch flog er ab. Dabei wurde der Motor seines Prodrive-Subaru so beschädigt, dass Grönholm endgültig aufgeben musste. Prodrive sucht nun nach Sponsoren und hofft, in dieser Saison weitere Läufe bestreiten zu können - am liebsten wieder mit "Bosse" am Steuer.
In der Produktionswagen-Weltmeisterschaft P-WRC ging der Sieg an Lokalmatador Armindo Aurujo vor Martin Prokop, der sich in der Zuschauerprüfung noch knapp vor Eyvind Brynildsen setzen konnte. Der Deutsche Hermann Gassner jun. (Mitsubishi Lancer Evo IX) belegte hinter dem P-WRC-Trio den zwölften Platz der Gesamtwertung. "Es war sehr schön, es ist echt super", freute sich Gassner. In der Junioren-Weltmeisterschaft J-WRC siegte Hans Weijs vor Michal Kosciuszko und Kevin Abbring.
Damit ist das erste Drittel der WRC-Saison 2009 bereits beendet. Die nächste Rallye steht in drei Wochen in Argentinien an.
Ergebnisse folgen.
Quelle: Motorsport-Total.com - Britta Weddige |
|
|
   |
 |
Opa
Fahrprofi

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 508
Wohnort: Beerfelden
|
Verfasst am:
05.04.2009, 18:03 |
  |
[quote="Opa"]SS18: Loeb triumphiert auch auf Schotter
05. April 2009 - 16:19 Uhr
Sébastien Loeb hat bei der Rallye Portugal seinen 51. WRC-Sieg eingefahren -
Mikko Hirvonen und Daniel Sordo mit großem Rückstand auf den Plätzen
Der Überflieger: Sébastien Loeb setzte seine Siegesserie in Portugal fort © Citroen/Red Bull/McKlein
() - Für Sébastien Loeb war die Rallye Portugal eine Standortbestimmung: Wenn es hier gut läuft, dann ist er auch für die restlichen Schotterläufe der Saison zuversichtlich. Und das kann der Citroën-Pilot nun sein. Er hat den vierten Saisonlauf mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Nach 18 Wertungsprüfungen hatte er mehr als 20 Sekunden Vorsprung auf den Gesamtzweiten Mikko Hirvonen. Der Ford-Pilot konnte seinen Rückstand am Sonntagnachmittag noch leicht verkürzen, weil Loeb nicht mehr volles Risiko ging.
Mit seinem vierten Sieg im vierten Saisonlauf konnte Loeb in der Gesamtwertung seinen Vorsprung auf Hirvonen auf zehn Punkte ausbauen. Es war gleichzeitig der insgesamt 51. WRC-Sieg des Rekord-Weltmeisters. Und er hat immer noch die Chance auf den Grand Slam, nämlich alle zwölf Läufe der Saison zu gewinnen. Knappe eineinhalb Minuten hinter Hirvonen belegte Daniel Sordo im zweiten Werks-Citroën den dritten Platz. Damit hat Citroën in der Herstellerwertung den Vorsprung auf Ford auf 24 Punkte ausgebaut.
Dabei sah es zunächst so aus, als ob Loebs Siegesserie reißen könnte. In der ersten "richtigen" Wertungsprüfung am Freitagmorgen leistete er sich einen seiner seltenen Fehler und fiel zurück auf den siebten Platz. Doch der Citroën-Star konnte wieder aufholen und beendete den Freitag auf Rang drei. Am Samstag holte er alle Bestzeiten, bereits am Samstagvormittag hatte er die Führung übernommen. Am heutigen Sonntag ging es für den Franzosen nur noch darum, seinen Vorsprung zu verwalten.
Mikko Hirvonen musste sich ein weiteres Mal mit dem zweiten Platz begnügen © xpb.cc
Es ist unglaublich", kommentierte Loeb die Fortsetzung seiner Siegesserie. "Ich hatte gleich die erste Abzweigung verpasst, aber danach lief es perfekt. Ich bin immer am Limit gefahren. Ich wusste, dass ich wieder aufholen kann. Der Freitag war schwer für mich, weil ich mir mehr wartet hatte, aber Samstag und Sonntag liefen perfekt."
Hirvonen war seit Freitagvormittag das einzige Eisen im Ford-Feuer. Sein junger Teamkollege Jari-Matti Latvala hatte sich am Freitagmorgen an die Spitze gesetzt, kurz danach war die Rallye für ihn aber endgültig beendet. Latvala hatte einen Horrorunfall, bei dem sich sein Focus 17 Mal einen Abhang hinunter überschlug. Latvala und Beifahrer Miikka Anttila blieben unverletzt, das Auto war aber nicht zu reparieren.
Noch am Freitagvormittag übernahm Hirvonen die Führung, die er bis zum Samstagmorgen behielt. Am Samstag konnte er als "Straßenfeger" aber nicht viel Gegenwehr gegen Loebs Attacke leisten. Citroën-Pilot Sordo lag zwischenzeitlich auf dem zweiten Rang, setzte sich dann aber früh auf Position drei fest. Er konnte wieder wichtige Punkte für sein Team holen.
Petter Solberg fuhr in seinem alten Xsara diesmal auf den vierten Platz © xpb.cc
Auf Rang vier beendet Petter Solberg die Rallye Portugal. Der Norweger, der sich gerade erst von einer schweren Viruserkrankung erholt hatte, hatte insgeheim auf einen weiteren Podiumsplatz geholt. Doch auf den schnellen Prüfungen konnte er in seinem alten Citroën Xsara (Chassis von 2001, Motor von 2005) nicht mit den aufgerüsteten Werks-Boliden der Top 3 mithalten. "Es war ein sehr gutes Wochenende, besser hätten wir es nicht machen können", bilanzierte der Norweger. "Es ist ein altes Auto und wir geben unser Bestes. Deshalb sollten wir mit dem Ergebnis happy sein."
Sein Bruder Henning Solberg wurde mit über drei Minuten Rückstand auf Petter Fünfter. Er profitierte am Ende noch vom Pech seines Stobart-Teamkollegen Matthew Wilson. Der Youngster war wieder eine starke Rallye gefahren und lag bis zur vorletzten Prüfung auf dem fünften Rang. Dann aber überschlug er sich wenige Kilometer vor dem Ziel. Mit Mads Östberg (Adapta-Subaru) auf Rang sechs reihte sich ein dritter Norweger in den Top 6 ein. Östberg konnte eine solide Rallye fahren und profitierte von den vielen Ausfällen vor sich.
Punkte auch für Villagra und Al Qassimi
Das galt auch für Munchi's-Pilot Federico Villagra. Der Argentinier machte auch Platz um Platz gut und kam als Siebter ins Ziel. Damit holte er zwei Fahrer- und drei Herstellerpunkte. Khalid Al Qassimi wurde im dritten Werks-Ford Achter und sicherte sich damit erneut einen Punkt. Auf Punktekurs lagen am heutigen Sonntag auch noch die beiden Citroën-Junioren Evgeny Novikov und Conrad Rautenbach, beide schieden aber im Laufe des Tages noch aus. Damit verzeichnete ihr Team eine Nullnummer.
Das Comeback von Marcus Grönholm war bereits am Samstagmorgen beendet © Prodrive
Schon am Samstagmorgen beendet war Marcus Grönholms Comeback auf der WRC-Bühne. Der Doppelweltmeister hatte nach eineinhalb Jahren Pause gezeigt, dass er nicht zum "alten Eisen" gehört und fuhr vorne an der Spitze mit. Am Samstagmorgen jedoch flog er ab. Dabei wurde der Motor seines Prodrive-Subaru so beschädigt, dass Grönholm endgültig aufgeben musste. Prodrive sucht nun nach Sponsoren und hofft, in dieser Saison weitere Läufe bestreiten zu können - am liebsten wieder mit "Bosse" am Steuer.
In der Produktionswagen-Weltmeisterschaft P-WRC ging der Sieg an Lokalmatador Armindo Aurujo vor Martin Prokop, der sich in der Zuschauerprüfung noch knapp vor Eyvind Brynildsen setzen konnte. Der Deutsche Hermann Gassner jun. (Mitsubishi Lancer Evo IX) belegte hinter dem P-WRC-Trio den zwölften Platz der Gesamtwertung. "Es war sehr schön, es ist echt super", freute sich Gassner. In der Junioren-Weltmeisterschaft J-WRC siegte Hans Weijs vor Michal Kosciuszko und Kevin Abbring.
Damit ist das erste Drittel der WRC-Saison 2009 bereits beendet. Die nächste Rallye steht in drei Wochen in Argentinien an.
Rallye Portugal
Rallye-Weltmeisterschaft
Endergebnis dritter Tag
Pos.-Fahrer- Auto- Typ
1-- S. Loeb- Citroen- C4 WRC
2-- M. Hirvonen- Ford- Focus RS WRC 08
3-- D. Sordo- Citroen- C4 WRC
4-- P. Solberg- Citroen- Xsara WRC
5-- H. Solberg- Ford- Focus RS WRC 08
6-- M. Østberg- Subaru- Impreza WRC 2008
7-- F. Villagra- Ford- Focus RS WRC 07
8-- K. Al Qassimi- Ford- Focus RS WRC 08
9-- A. Araujo- Mitsubishi- Lancer Evo IX
10- M. Prokop- Mitsubishi- Lancer Evo IX
11- E. Brynildsen- Mitsubishi- Lancer Evo IX
12- H. Gassner jr.- Mitsubishi- Lancer Evo IX
13- M. Kosciuszko- Suzuki- Swift Super 1600
16- N. Al-Attiyah- Subaru- Impreza
17- S. Ogier- Citroen-C4 WRC
WM-Stand
Rallye-Weltmeisterschaft 2008
Fahrerwertung
Platz.Fahrer-Pkt.
1. S. Loeb- 40
2. M. Hirvonen- 30
3. D. Sordo- 23
4. P. Solberg- 14
5. H. Solberg- 14
6. M. Wilson- 8
7. J. Latvala- 6
8. C. Atkinson- 4
9. F. Villagra- 4
10. C. Rautenbach- 3
10. M. Østberg- 3
10. S. Ogier- 3
14. K. Al Qassimi- 3
15. U. Aava- 1
Herstellerwertung
Platz.Team- Pkt.
1. Citroen-64
2. Ford-40
3. Stobart-27
4. Citroen Junior Team-11
6. Munchi's Ford-7
Quelle: Motorsport-Total.com - Britta Weddige |
|
|
   |
 |
Opa
Fahrprofi

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 508
Wohnort: Beerfelden
|
Verfasst am:
17.04.2009, 13:11 |
  |
Argentinien: Zehn WRC-Crews, viele Lokalmatadoren
15. April 2009
Insgesamt 59 Crews haben für die Rallye Argentinien kommende Woche gemeldet-
WRC, P-WRC und J-WRC dünn besetzt, viele einheimische Starter dabei
Matthew Wilson auf den berüchtigten Schotterpisten Argentiniens © xpb.cc
Die Organisatoren der Rallye Argentinien (23. bis 26. April) veröffentlicht. Insgesamt gehen 56 Crews auf die südamerikanischen Rallyepisten. Allerdings ist das Feld in WRC, P-WRC und J-WRC dünn besetzt. Den Großteil der Starter stellen die einheimischen Lokalmatadoren - sie ermöglichen durch ihre Teilnahme, dass der Lauf überhaupt genügend Crews zusammenbringt, um als WM-Rallye gewertet werden zu können.
In der WRC gehen zehn Crews an den Start - darunter die beiden Werksteams von Citroën und Ford mit Sébastien Loeb, Daniel Sordo, Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala. Stobart ist wieder mit Matthew Wilson und Henning Solberg vertreten. Das Citroën-Junior-Team schickt in Argentinien mit Conrad Rautenbach und Sébastien Ogier nur zwei Piloten ins Rennen, Evgeny Novikov fehlt. Munchi's-Pilot Federico Villagra und Petter Solberg in seinem Citroën Xsara runden das Zehner-Feld ab.
In der Junioren-Weltmeisterschaft J-WRC ist diesmal wieder der Deutsche Aaron Burkhart dabei, der in Portugal ausgesetzt hatte. Bei den Junioren gehen wieder nur drei Piloten ins Rennen, neben Burkhart sind dies Alessandro Bettega und Michal Kosciuszko. Der Pole führt die Junioren-Wertung derzeit punktgleich mit Martin Prokop an.
Auch Prokop fährt in Argentinien, diesmal allerdings in der Produktionswagenwertung P-WRC. Dort ist sein größter Konkurrent um den Sieg in Südamerika Eyvind Brynildsen. Patrick Sandell und Armindo Araujo, die in der P-WRC-Gesamtwertung vorn liegen, haben sich entschieden, den Lauf in Argentinien auszulassen.
Nennliste Rallye Argentinien:
WRC:
1 Sébastien Loeb/Daniel Elena (Citroën) - C4 WRC
2 Daniel Sordo/Marc Marti (Citroën) - C4 WRC
3 Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen (Ford) - Focus RS WRC 08
4 Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (Ford) - Focus RS WRC 08
5 Matthew Wilson/Scott Martin (Stobart) - Ford Focus RS WRC 08
6 Henning Solberg/Cato Menkerud (Stobart) - Ford Focus RS WRC 08
7 Conrad Rautenbach/Daniel Barritt (Citroën JT) - C4 WRC
9 Federico Villagra/Jorge Perez Companc (Munchi's) - Ford Focus RS WRC 08
11 Petter Solberg/Phil Mills (MSN Solberg) - Citroën Xsara WRC
12 Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (Citroën JT) - C4 WRC
J-WRC, P-WRC:
31 Aaron Burkart/Michael Kölbach - Suzuki Swift S1600
32 Michal Kosciuzko/Maciek Szczepaniak - Suzuki Swift S1600
33 Toshi Arai/Glenn Macneall - Subaru Impreza
36 Egoi Eder Valdez Lopez/Daniel Lucas Coll - Subaru Impreza WRX
37 Frederic Sauvan/Thibault Gorczyca - Mitsubishi Lancer Evolution IX
38 Gabor Mayer/Robert Tagai - Subaru Impreza
39 Alessandro Bettega/Simone Scattolin - Renault Clio S1600
43 Luciano Bernardi/Fabián Cretu - TBA
44 Spyros Pavlides/Chris Patterson - Subaru Impreza
49 Eyvind Brynildsen/Denis Giraudet - Mitsubishi Evo IX
50 Nasser Al-Attiyah/ Giovanni Bernacchini - Subaru Impreza
131 Martin Prokop/Jan Tománek - Mitsubishi Lancer EVO IX
139 Stefano Marrini/Roberto Mometti - Mitsubishi Evo IX
Quelle: Motorsport-Total.com - Britta Weddige |
|
|
   |
 |
Opa
Fahrprofi

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 508
Wohnort: Beerfelden
|
Verfasst am:
28.04.2009, 21:07 |
  |
SS21-23: Loeb siegt und sorgt für WM-Vorentscheidung
von 26. April 2009
Sébastien Loeb hat in Argentinien seinen fünften Saisonsieg geholt
und damit auch seinen sechsten Weltmeistertitel eigentlich schon in der Tasche
Sébastien Loeb ist nicht zu stoppen: Er holte seinen fünften Saisonsieg © Citroen/Red Bull/McKlein
Sébastien Loeb hat den doppelten Fünfer voll gemacht: Er hat zum fünften Mal in Folge die Rallye Argentinien gewonnen und den fünften Sieg in der fünften Rallye der Saison geholt. Am Ende hatte der Citroën-Überflieger 1:13.1 Minuten Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Teamkollegen Daniel Sordo. Als Dritter fuhr Stobart-Pilot Henning Solberg auch noch aufs Podium. Er hatte jedoch einen Rückstand von über vier Minuten auf Sieger Loeb.
Dabei sah es zunächst noch so aus, als ob Loeb in Argentinien ziemliche Gegenwehr seiner Gegnger bekommt. Den ersten Tag beendete er als Dritter, vielleicht auch ein bisschen taktisch, um am langen Samstag eine bessere Startposition zu haben. Am Samstag übernahm er wie erwartet die Führung, doch Ford-Pilot Mikko Hirvonen leistete mächtig Widerstand und konnte die Lücke auf Loeb klein halten. Das Blatt wendete sich jedoch in der 15. Wertungsprüfung, als Hirvonen die Rallye mit einem Schaden an der Kühlung vorzeitig beenden musste.
Während die beiden Citroën-Piloten von da ab ungefährdet zum Sieg fuhren, erlitten ihre Konkurrenten dahinter am heutigen Sonntag weitere Dramen. Zunächst erwischte es Jari-Matti Latvala, der Platz drei von Hirvonen übernommen hatte. In der ersten Prüfung am heutigen Morgen bekam er Probleme mit dem Benzindruck und verlor fast acht Minuten. Der Finne wurde am Ende Sechster. Durch Latvalas Pech übernahm Petter Solberg den dritten Platz, doch sein Traum vom Podium platzte, als er eine Prüfung später mit Benzindurckproblemen vorzeitig aufgeben musste. Damit rutschte sein Bruder Henning Solberg auf Podiumsplatz drei. Und von da ab galt es für alle Piloten nur noch, die letzten Kilometer bis ins Ziel heil zu überstehen.
"Es könnte nicht viel besser laufen."
Sébastien Loeb
"Es könnte nicht viel besser laufen", sagte Loeb im Ziel. "Es war eine schöne Rallye und ich hatte einen tollen Fight gegen Mikko. Leider nur bis Samstagnachmittag, danach war es etwas weniger aufregend. Aber es war eine fordernde, tolle Rallye." Hirvonens Aus bedeutete nicht nur die Vorentscheidung um den Rallye-Sieg, sondern vielleicht auch in der Weltmeisterschaft. Loeb hat sein Vorsprung auf Hirvonen auf 20 Punkte verdoppelt und damit seinen sechsten Weltmeistertitel in Folge eigentlich auch schon in der Tasche. So sieht es zumindest Hirvonen, der einräumte, dass die WM damit für ihn eigentlich gelaufen ist. Der Finne ist in der Gesamtwertung auf Rang drei hinter Daniel Sordo zurückgerutscht.
Sordo fuhr auf dem argentinischen Schotter eine starke Rallye und lag nach dem ersten Tag sogar in Führung. Am zweiten Tag konnte er mit seinen schottererfahrenen Gegnern gut mithalten. "Es war eine wirklich gute Performance. Ich habe einen guten Job gemacht, was auch für Citroën für die Meisterschaft wichtig war. Ich bin richtig happy", sagte Sordo. Citroën kann das Unternehmen Titelgewinn in der Markenwertung nun ebenfalls entspannter angehen. Die Franzosen haben ihren Vorsprung auf ihren Rivalen Ford auf 39 Punkte ausgebaut.
"Ich bin happy, was kann ich mehr sagen?"
Henning Solberg
Henning Solberg freute sich über seinen unerwarteten dritten Platz, auch wenn er dabei vom Pech seines Bruders Petter profitierte: "Es war sehr harte Arbeit. Ich habe am Donnerstag mein Getriebe kaputt gemacht und musste dann mit einem Ersatzgetriebe fahren. Ich bin happy, was kann ich mehr sagen?"
Auf Platz vier ließ Lokalmatador Federico Villagra die argentinischen Fans jubeln. Der Munchi's-Pilot fuhr eine solide Rallye und machte mit jedem Problem der anderen eine weitere Position gut. "Ich bin sehr glücklich. Es war eine sehr interessante Rallye. Ich hatte einen tollen Fight mit Matthew Wilson und konnte mich durchsetzen. Dieser vierte Platz ist besser als der Argentinische Meistertitel. Es ist ein gutes Gefühl, vor meinem Publikum ein so gutes WRC-Ergebnis zu holen", sagte der Argentinier.
"Ich bin sehr froh, dass ich diesmal wenigstens ins Ziel gekommen bin."
Jari-Matti Latvala
Stobart-Youngster Wilson wurde Fünfter vor Latvala, dem mit Platz sechs zumindest eine Schadensbegrenzung für sich und Ford gelang. "Es war eine sehr harte Rallye für mich", erklärte der junge Finne. "Aber es war wichtig, nach meinem heftigen Crash in Portugal wieder im Cockpit zu sitzen und ich bin sehr froh, dass ich diesmal wenigstens ins Ziel gekommen bin."
Platz sieben ging an Nasser Al Attiyah, der damit auch die P-WRC-Wertung gewann. Zweiter in der P-WRC wurde Gaststarter Marcos Ligato, Platz drei in der P-WRC ging an Toshi Arai. Den letzten WRC-Punkt sicherte sich als Achter Lokalmatador Juan Marchetto, der in der Gruppe N startete. Bis vor der abschließenden Zuschauerprüfung war Citroën-Junior Sébastien Ogier auf dem siebten Platz gelegen, doch er bekam noch technische Probleme und fiel zurück auf Gesamtrang neun.
Acht Punkte für Aaron Burkhart
In der Juniorenweltmeisterschaft J-WRC holte sich Michal Kosciuszko den Sieg. Der deutsche Suzuki-Pilot Aaron Burkhart, der am Freitag kurzzeitig ausgeschieden war, wurde Zweiter vor Alessandro Bettega. "Was soll ich sagen? Wenigstens habe ich acht Punkte geholt", bilanzierte Burkhart. "Aber wenn ich keine Probleme gehabt hätte, wären es zwei mehr gewesen. Ich hatte schon vorher gesagt, dass es eine tückische Rallye wird. Leider bin ich am Freitag zwischenzeitlich ausgeschieden, aber ich konnte doch noch acht Punkte holen. Von daher ist es okay."
Rallye Argentinien
Rallye-Weltmeisterschaft
Endergebnis dritter Tag
Pos.- Fahrer- Auto- Typ
1-- S. Loeb- Citroen- C4 WRC
2-- D. Sordo- Citroen- C4 WRC
3-- H. Solberg- Ford- Focus RS WRC 08
4-- F. Villagra- Ford- Focus RS WRC 07
5-- M. Wilson- Ford- Focus RS WRC 08
6-- J. Latvala- Ford- Focus RS WRC 08
7-- S. Ogier- Citroen- C4 WRC
8-- N. Al-Attiyah- Subaru- Impreza
9-- J. Marchetto- Mitsubishi- Lancer Evo
10- M. Ligato- Mitsubishi- Lancer Evo
11- N. Fuchs- Subaru- Impreza
12- T. Arai Subaru- Impreza-
13- R. Martinez- Subaru- Impreza
14- M. Kosciuszko- Suzuki- Swift Super 1600
15- A. Burkhart- Suzuki- Swift Super 1600
WM-Stand
Rallye-Weltmeisterschaft 2009
Fahrerwertung
P. Fahrer- Pkt.
1. S. Loeb- 50
2. D. Sordo- 31
3. M. Hirvonen- 30
4. H. Solberg- 20
5. P. Solberg- 14
6. M. Wilson- 12
7. J. Latvala- 9
8. F. Villagra- 9
9. S. Ogier- 5
10. C. Atkinson- 4
11. M. Østberg- 3
11. C. Rautenbach- 3
13. K. Al Qassimi- 3
14. N. Al-Attiyah- 1
15. U. Aava- 1
Herstellerwertung
P. Team- Pkt.
1. Citroen- 82
2. Ford- 43
3. Stobart- 37
4. Munchi's Ford- 13
5. Citroen Junior Team- 13
Quelle: Motorsport-Total.com - Britta Weddige |
|
|
   |
 |
|
|
|
Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
| |