Renault Freunde Hohe Acht Hier Spricht die Welt
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13.01.2009, 19:32 |
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Bestätigt: Die komplette Nennliste für die "Monte"
Nächste Woche bildet die Rallye Monte Carlo den Saisonauftakt in der IRC: 65 Crews haben gemeldet,
19 in Super-2000-Fahrzeugen, auch Niki Schelle dabei
Jan Kopecky ist mit einem Skoda
ebenfalls bei der "Monte" dabei
© xpb.cc
Die Rallyeszene blickt derzeit noch nach Südamerika zur Rallye Dakar, doch sobald der Langstreckenklassiker beendet ist, geht es in Europa mit einem weiteren Klassiker weiter. Am 20. Januar startet die berühmte Rallye Monte Carlo. Da sie aus dem WRC-Kalender für dieses Jahr herausgefallen ist, bildet die "Monte" in diesem Jahr den Saisonauftakt in der Intercontinental Rally Challenge IRC.
Vom 20. bis 24 Januar werden sich insgesamt 65 Crews daran machen, sich die Krone bei der "Monte" aufzusetzen. In der Kategorie Super 2000 haben 19 Crews gemeldet, auf der Nennliste finden sich unter anderem der amtierende IRC-Champion Nicolas Vouilloz, Giandomenico Basso, Juho Hänninen, Freddy Loix, Luca Rossetti, Jan Kopecky, Stéphane Sarrazin, Didier Auriol und Toni Gardemeister.
In der Kategorie N4 gehen 15 weitere Crews an den Start, die meisten von ihnen in Mitsubishi Lancer Evo IX's. Zu ihnen gehört auch der Österreicher Franz Wittmann. Der Rest des Feldes teilt sich auf die Kategorien A7, A6, N3, N2 und N1 auf. In der Klasse A6 tritt unter anderem Niki Schelle in einem Suzuki Ignis an.
Offizielle Meldeliste Rallye Monte Carlo 2009:
1. Nicolas Vouilloz - Peugeot 207 S2000 - N4
2. Giandomenico Basso - Abarth Grande Punto S2000 - N4
3. Juho Hänninen - Skoda Fabia S2000 - N4
4. Freddy Loix - Peugeot 207 S2000 - N4
5. Luca Rossetti - Abarth Grande Punto S2000 - N4
6. Jan Kopecky - Skoda Fabia S2000 - N4
7. Stéphane Sarrazin - Peugeot 207 S2000 - N4
8. Didier Auriol - Peugeot 207 S2000 - N4
9. TBA - BF Goodrich Peugeot 207 S2000 - N4
10. Toni Gardemeister - Fiat Grande Punto S2000 - N4
11. Anton Alen - Abarth Grande Punto S2000 - N4
12. Kris Meeke - Peugeot 207 S2000 - N4
14. Dani Sola - Abarth Grande Punto S2000 - N4
15. Olivier Burri - Abarth Grande Punto S2000 - N4
16. Tobia Cavallini - Peugeot 207 S2000 - N4
17. Thomas Prive - Mitsubishi Lancer Evo IX - N4
18. Richard Frau - Mitsubishi Lancer Evo IX - N4
19. Alessandro Proh - Mitsubishi Lancer Evo IX - N4
20. Patrik Artru - Mitsubishi Lancer Evo IX - N4
21. Frederic Romeyer - Fiat Grande Punto S2000 - N4
22. Herve Knapick - Mitsubishi Lancer Evo IX - N4
23. Franz Wittmann - Mitsubishi Lancer Evo IX - N4
24. Jerome Aymard - Subaru Impreza WRX STI - N4
25. Miguel Baudouin - Mitsubishi Lancer Evo IX - N4
26. Julien Maurin - Fiat Grande Punto S2000 - N4
27. Andrej Jereb - Peugeot 207 S2000 - N4
28. Bertrand Pierrat - Subaru Impreza - N4
29. Pierre Bos - Mitsubishi Lancer Evo IX - N4
30. Florian Gonon - Subaru Impreza STI - N4
31. Milan Liska - Mitsubishi Lancer Evo IX - N4
32. Gianni Romano - Mitsubishi Lancer Evo IX - N4
33. Giacomo Ogliari - Peugeot 207 S2000 - N4
34. Laurent Nicolas - Mitsubishi Lancer Evo IX - N4
35. Jean-Paul Palmero - Mitsubishi Lancer Evo IX - N4
36. Damien Daumas - Renault Clio - A7
37. Mathieu Arzeno - Renault Clio - A7
38. Luca Betti - Renault Clio - A7
39. David Corbi - Renault Clio - A7
40. Marco Cavigioli - Fiat Punto JTD - A7
41. Andrea Sala - Renault Clio - A7
42. Manuel Villa - Fiat Punto - A6
43. Renaud Poutot - Citroën C2 R2 - A6
44. Niki Schelle - Suzuki Ignis - A6
45. Luc Gellusseau - Peugeot 206 XS - A6
46. Paolo Raviglione - Citroën C2 R2 - A6
47. Claudio Marenco - Renault Clio - A6
48. Ludovic Cluzel - Citroën C2 R2 - A6
49. Christophe Fontaine - Peugeot 206 XS - A6
50. Lorenzo Fabiani - Renault Clio - A6
51. Stephane Cornu - Citroën C2 R2 - A6
52. Pierre Tanci - Citroën C2 R2 - A6
53. Lilian Vialle - Renault Clio Ragnotti - N3
54. Martin Rada - Alfa Romeo 147 - N3
55. Guy Mottard - Peugeot 206 RC - N3
56. Daniel Cambon - Renault Clio Ragnotti - N3
57. Luca Monti - Suzuki Swift - N2
58. Jean-Marc Masse - Suzuki Swift - N2
59. Viom - Suzuki Swift - N2
60. Omar Bergo - Suzuki Swift - N2
61. Robin Longechal - Suzuki Swift - N2
62. Milko Pini - Suzuki Swift - N2
63. Jerome Schmitt - Suzuki Swift - N2
64. Vanessa Polonia - Suzuki Swift - N2
65. Roberto Sordi - Suzuki Swift - N2
66. Nick West - Volkswagen Polo - N1
Quelle: Motorsport-Total.com ; Autor : Britta Weddige |
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Verfasst am:
21.01.2009, 20:28 |
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"Monte": Hänninen in Führung, Wittmann starker Neunter
Nach dem ersten Tag der Rallye Monte Carlo führt Juho Hänninen im neuen Skoda Fabia S2000, Franz Wittmann stark unterwegs - Tückisches Eis und viel Schnee
Juho Hänninen liegt mit dem neuen Skoda nach dem ersten Tag in Führung © IRC
Skoda hat in der Intercontinental Rally Challenge einen Auftakt nach Maß hingelegt. Nach dem ersten Tag der Rallye Monte Carlo, die in diesem Jahr den Saisonauftakt der IRC bildet, liegt Juho Hänninen mit dem nagelneuen Fabia S2000 in Führung. Der Finne setzte sich in der zweiten Prüfung an die Spitze und beendete den ersten Tag mit 11,9 Sekunden Vorsprung auf Peugeot-Werkspilot Stéphane Sarrazin im 207 S2000. Auf Rang drei liegt IRC-Titelverteidiger Nicolas Vouilloz (Peugeot) vor Juniorenweltmeister Sébastien Ogier. Der Österreicher Franz Wittmann, der in einem Mitsubishi Lancer Evo IX antritt, beendete den ersten Tag als bester Nicht-S2000-Pilot auf Gesamtrang neun hinter Toni Gardemeister.
Am heutigen ersten Tag standen drei Wertungsprüfungen auf dem Programm der "Monte": Über 24,77 Kilometer von Tourette du Château nach St. Antonin, über 23,27 Kilometer von La Motte Chalancon nach St. Nazaire le Désert und schließlich über 30,39 Kilometer von St. Jean en Royans zum Col de Gaudissart. Die Prüfungen standen ganz im Zeichen der extrem wechselhaften winterlichen Bedingungen.
Vouilloz begann stark, dann kam Hänninen
Die erste Prüfung entschied der Titelverteidiger für sich: Nicolas Vouilloz holte Bestzeit vor Juho Hänninen, der mit dem neuen Skoda Fabia S2000 am Start ist. Die drittschnellste Zeit holte sich Toni Gardemeister, der in einem privat eingesetzten Abarth fährt.
Schon in der ersten Wertungsprüfung bekamen die Piloten die Härte der "Monte" zu spüren. Sowohl Luca Rossetti und der Weltmeister von 1994, Didier Auriol rutschten mit ihren Trockenreifen in einer eisigen Kurve von der Straße. Wer Spikes aufgezogen hatte, war bei den winterlichen Bedingungen in der ersten Prüfung klar besser bedient.
Doch in der zweiten Prüfung wendete sich das Blatt. Die Bedingungen waren besser und nun waren jene Piloten im Vorteil, die Trockenreifen aufgezogen hatten. Die Bestzeit holte sich Stéphane Sarrazin im Werks-Peugeot. Für Vouilloz reichte es nur zur neuntbesten Zeit. Damit übernahm Hänninen, der in dieser prüfung Vierter war, die Führung. Für Skoda bedeutete dies: Beim IRC-Debüt lag man gleich vorn.
Eis, Trockenheit ... und dann Schnee
In der dritten Prüfung erwarteten die Piloten wieder ganz andere Bedingungen: Diesmal hatten sie es mit reichlich Schnee zu tun. Die Bestzeit holte sich der Engländer Kris Meeke (ebenfalls Peugeot 207 S2000) vor Sarrazin. Skoda-Pilot Hänninen reichte die viertschnellste Prüfungszeit, um sich an der Spitze zu behaupten und den ersten IRC-Tag seines Arbeitgebers in Führung liegend zu beenden.
Der Winter soll die Rallye Monte Carlo auch weiter fest im Griff haben. Laut Météo France ist wegen nächtlicher Minusgrade mit vereisten Straßen zu rechnen. Zudem werden im weiteren Rallyeverlauf neue Schneefälle erwartet. Die Straße am berühmten Col de Turini, die morgen zweimal befahren wird, ist dank des Einsatzes von Räumfahrzeugen zwar schneefrei, aber die Schneewände an den Seiten sind stellenweise bis zu zwei Meter hoch. Es dürfte im verschneiten Südfrankreich also richtig heiß werden...
Gesamtwertung Rallye Monte Carlo nach Tag 1 (Top 10):
01. Juho Hänninen (Skoda Fabia S2000) - 56:32.8 Minuten
02. Stéphane Sarrazin (Peugeot 207 S2000) + 00:11.9 Minuten
03. Nicolas Vouilloz (Peugeot 207 S2000) + 00:33.9
04. Sébastien Ogier (Peugeot 207 S2000) + 00:49.3
05. Freddy Loix (Peugeot 207 S2000) + 00:54.6
06. Kris Meeke (Peugeot 207 S2000) + 01:01.3
07. Giandomenico Basso (Abarth Grande Punto 2000) + 01:29.8
08. Toni Gardemeister (Abarth Grande Punto S2000) + 01:35.5
09. Franz Wittmann (Mitsubishi Lancer Evo IX) + 03:31.2
10. Jan Kopecky (Skoda Fabia S2000) + 04:30.0
Quelle: Motorsport-Total.com / Britta Weddigge |
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Verfasst am:
22.01.2009, 19:46 |
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Monte: Hänninen strauchelt, Jungstar Ogier führt
Bis zur letzten Prüfung des Donnerstags dominierte Skoda-Mann Juho Hänninen die Rallye Monte Carlo, doch dann verlor er über zweieinhalb Minuten
Jungstar Sébastien Ogier hat die Führung bei der Rallye Monte Carlo übernommen
© IRC
Die Rallye Monte Carlo schien fest in der Hand des IRC-Newcomers Skoda zu sein. Doch in der Dämmerung der letzten Prüfung des Donnerstags erlebte die "Monte" eines ihrer berühmten Dramen. Bis dahin hatte Skoda-Pilot Juho Hänninen die Rallye dominiert. Mit drei Bestzeiten an diesem Tag hatte er seine Führung auf zwischenzeitlich über eineinhalb Minuten ausgebaut - doch dann erwischte es ihn und Jungstar Sébastien Ogier (Peugeot) übernahm die Führung.
Hänninen verlor in der letzten Prüfung des Tages wegen eines Reifenschadens über zweieinhalb Minuten. Seine Verfolger profitierten davon: Juniorenweltmeister Ogier, der die Rallye Monte Carlo auch nutzt, um S2000-Erfahrung für die WRC zu sammeln, konnte sich durch Pech der anderen von Rang vier bis ganz an die Spitze schieben und führt nach dem zweiten Tag. Auf Rang zwei liegt sein belgischer Markenkollege Freddy Loix, Hänninen ist abgerutscht auf Gesamtrang drei. Er hat nun fast eine Minute Rückstand auf den Spitzenreiter. Bester Nicht-S2000-Pilot ist weiter der Österreicher Franz Wittmann im Mitsubishi. Er hat allerdings heute einen Platz verloren und ist nun Zehnter. Für IRC-Titelverteidiger Nicolas Vouilloz war der Tag vorzeitig beendet.
Der Vormittag war fest in Skoda-Hand
Heute standen drei unterschiedliche Wertungsprüfungen auf dem Programm, die je zweimal durchfahren wurden. Dabei gab Hänninen gleich am Morgen das Tempo vor. Der Gesamtleader holte in der ersten Durchfahrt von "Labatie d'Andaure - St. Pierre sur Doux" (25,30 Kolimeter) die Bestzeit. Der Pechvogel der vierten Wertungsprüfung war Peugeot-Werkspilot Stéphane Sarrazin, der mit seinem 207 S2000 von der Straße flog und fünf Minuten verlor. Damit rutschte Sarrazin in der Gesamtwertung auf den neunten Platz ab.
Juho Hänninen dominierte die Rallye bis zur letzten Prüfung des Tages
© IRC
Und Hänninen machte so weiter: Auch in der tief verschneiten fünften Wertungsprüfung "St. Bonnet le Froid - St. Julien Molhesabate - St. Bonnet le Froid" (25,67 Kilometer) holte sich der finnische Skoda-Pilot die Bestzeit. Hänninen baute seine Führung damit auf zwischenzeitlich eineinhalb Minuten aus. Die zweitschnellste Zeit in dieser Prüfung ging an Anton Alen (Abarth), der sich dadurch in die Top 10 verbessern konnte. Mitsubishi-Pilot Wittmann dagegen rutschte in dieser Prüfung von Platz acht aus den Top 10 heraus - aber nur zwischenzeitlich.
In der letzten Prüfung des Vormittags, WP sechs, hatte wieder ein Skoda-Pilot die Nase vorn. Diesmal war es allerdings nicht Hänninen, sondern sein Teamkollege Jan Kopecky, der den Speed des neuen Fabia S2000 eindrucksvoll unter Beweis stellte. Hänninen konnte seine Führung in der 21,92 Kilometer langen Prüfung "Lamastre - Gilhoc sur Ormèze - Alboussière" jedoch locker verteidigen. Hinter ihm gab es jedoch einen Wechsel: Kris Meeke verlor durch einen Ausritt Zeit und rutschte von Gesamtrang zwei auf vier ab. Neuer Zweiter war Juniorenweltmeister Ogier vor seinem Peugeot-Markenkollegen Loix.
Titelverteidiger Vouilloz draußen
Nach dem Mittagsservice in Valence gelang es der Konkurrenz erstmals an diesem Donnerstag, Skoda zu schlagen. In der siebten Wertungsprüfung machte Peugeot-Pilot Sarrazin den Ausrutscher wieder gut, der ihm am Vormittag ind er ersten Durchfahrt derselben Prüfung widerfahren war. Der Franzose holte sich die Bestzeit, zehn Sekunden vor seinem Landsmann Ogier. Der Juniorenweltmeister konnte seinen Rückstand auf den Gesamtführenden Hänninen damit auf 1:20 Minuten verkürzen. Die wichtigste News in dieser siebten Prüfung war jedoch das Aus von Titelverteidiger Vouilloz: Er hatte sich bei einem Einschlag einen Spurstangenhebel kaputtgefahren und musste aufgeben. Dadurch rutschte Wittmann wieder in die Top 10.
Für Titelverteidiger Nicolas Vouilloz war der Tag vorzeitig beendet
© IRC
Skoda fand die perfekte Antwort auf die Gegenwehr der Konkurrenz: In der achten Wertungsprüfung legten Hänninen und Kopecky einen Doppelsieg hin. Hänninen holte die Bestzeit und baute seinen Vorsprung so auf über eineinhalb Minuten aus. Drittschnellster war Loix, der damit seinen dritten Gesamtrang festigte.
In der letzten Wertungsprüfung des Tages, WP neun, fand Hänninens Höhenflug allerdings ein jähes Ende. Der bisherige Dominator der Rallye Monte Carlo verlor über zweieinhalb Minuten auf seine Verfolger. Damit setzte sich am Ende des Tages noch Jungstar Ogier an die Spitze des Klassements. Der Franzose hat etwas mehr als 30 Sekunden Vorsprung auf den neuen Gesamtzweiten Loix. Hänninen rutschte ab auf den dritten Platz, mit 54,8 Sekunden Rückstand auf Ogier. Die Bestzeit in der letzten Prüfung ging an Sarrazin.
Gesamtwertung Rallye Monte Carlo nach Tag zwei (Top 10):
01. Sébastien Ogier (Peugeot 207 S2000) - 2:35:09.8 Stunden
02. Freddy Loix (Peugeot 2007 S2000) + 32.4 Sekunden
03. Juho Hänninen (Skoda Fabia S2000) + 54.8
04. Kris Meeke (Peugeot 207 S2000) + 59.2
05. Toni Gardemeister (Abarth Grande Punto S2000) + 1:40.7 Minuten
06. Stéphane Sarrazin (Peugeot 207 S2000) + 3:42.6
07. Jan Kopecky (Skoda Fabia S2000) + 4 .6
08. Giandomenico Basso (Abarth Grande Punto 2000) + 4:17.8
09. Anton Alen (Abarth Grande Punto 2000) + 8:12.8
10. Franz Wittmann (Mitsubishi Lancer Evo IX) + 10:01.8
Quelle: Motorsport-Total.com / Britta Weddige |
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Verfasst am:
23.01.2009, 16:40 |
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"Monte": Hänninen endgültig draußen
Juho Hänninen schied am dritten Tag der Rallye Monte Carlo aus, Sébastien Ogier hat nun fast zwei Minuten Vorsprung - Jetzt kommt die "Nacht der langen Messer"
Für den Finnen Juho Hänninen ist die Rallye Monte Carlo endgültig beendet
© Skoda
Für Skoda-Pilot Juho Hänninen ist die Rallye Monte Carlo seit heute Vormittag endgültig beendet. Der Finne, der die Rallye bis zu einem Reifenschaden gestern Abend souverän angeführt hatte, wurde ein Opfer der eisigen Verhältnisse in der zehnten Wertungsprüfung. Hänninen flog gleich in der ersten Kurve ab und musste aufgeben.
Ein paar Kurven später erwischte es Kris Meeke, der auf eisiger Straße ebenfalls einen Unfall hatte. Das war auch Pech für Freddy Loix. Der Belgier wurde durch Meekes Unfall aufgehalten, verlor über zwei Minuten und damit auch seinen zweiten Gesamtrang. Den hat Toni Gardemeister übernommen. Gesamtleader Sébastien Ogier holte sich die Bestzeit in dieser Prüfung und baute seinen Vorsprung auf seine Verfolger auf fast zwei Minuten aus. Bester Nicht-S2000-Pilot bleibt weiter Franz Wittmann im Mitsubishi Lancer Evo von Stohl Racing. Der Österreicher ist nach Hänninens Aus nun wieder Neunter.
Inzwischen hat der Rallyetross die Region um Valence verlassen und versammelt sich in Monte Carlo. Zum Abschluss der "Monte" steht jetzt noch die legendäre "Nacht der langen Messer" an. Vier Wertungsprüfungen werden heute Abend ab 19:40 Uhr noch gefahren, dabei geht es in der Dunkelheit unter anderem zweimal über den berühmten "Col de Turini". Seit über zehn Jahren hat es das Spektakel nicht mehr gegeben - im Rahmen der WRC war es nicht möglich, in Rahmen der IRC schon.
"Das sind legendäre Prüfungen, die den Ruf der Rallye Monte Carlo begründet haben."
Jean-Pierre Nicolas
"Das sind legendäre Prüfungen, die den Ruf der Rallye Monte Carlo begründet haben", sagte Jean-Pierre Nicolas, "Monte"-Sieger von 1978 und jetziger Entwicklungschef der IRC, der Webseite der Serie. "Tausende Zuschauer kommen, um sie zu sehen, das sorgt für magische Atmosphäre. Und das ist genau der Geist, den die IRC beschwören will."
Gesamtwertung Rallye Monte Carlo nach WP 10 (Top 10):
01. Sébastien Ogier (Peugeot 207 S2000) - 3:03:10.2 Stunden
02. Toni Gardemeister (Abarth Grande Punto S2000) + 1:50.5 Minuten
03. Freddy Loix (Peugeot 207 S2000) + 2:49.6
04. Stéphane Sarrazin (Peugeot 207 S2000) + 3:59.6
05. Jan Kopecky (Skoda Fabia S2000) + 4:34.5
06. Giandomenico Basso (Abarth Grande Punto S2000) + 6:14.7
07. Anton Alen (Abarth Grande Punto S2000) + 10:11.5
08. Julien Maurin (Abarth Grande Punto S2000) + 13:13.1
09. Franz Wittmann (Mitsubishi Lancer Evo IX) + 13:28.7
10. Olivier Burri (Abarth Grande Punto S2000) + 13:33.8
Quelle: Motorsport-Total.com / Britta Weddige |
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Verfasst am:
24.01.2009, 12:29 |
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Sensation: Ogier triumphiert bei der legendären "Monte"
Gaststarter Sébastien Ogier ist der neue Rallyekönig von Monte Carlo: Er siegte klar vor Freddy Loix, Sportwagenpilot Stéphane Sarrazin auf Rang drei
Sébastien Ogier hat sich zum neuen Rallyekönig von Monte Carlo gekrönt© IRC
Die arrivierten IRC-Piloten hatten bei der Rallye Monte Carlo das Nachsehen - den Sieg bei der legendären Rallye holte sich sensationell ein junger Gaststarter. Sébastien Ogier machte in seinem Kronos-Peugeot 207 S2000 alles richtig und war der konstanteste Fahrer im Feld. Ogier übernahm am Abend des zweiten Tages die Führung, als der bis dahin Gesamtführende Juho Hänninen wegen eines Reifenschadens an seinem neuen Skoda Fabia S2000 viel Zeit verlor. Beeindruckend ist die Leistung auch deshalb, weil der 25-Jährige erst vor sieben Tagen zum ersten Mal überhaupt in dem Auto gesessen ist. Seinen Spitznamen "neuer Super Seb" hat Ogier mit diesem Triumph erneut bestätigt.
Am abschließenden Freitag, der ganz im Zeichen der berühmten "Nacht der langen Messer" am Col de Turini stand, baute Ogier seine Führung weiter auf stellenweise fast zwei Minuten aus - auch, weil seine Verfolger strauchelten. Eigentlich fährt Juniorenweltmeister Ogier in dieser Saison im neuen Citroën-Juniorteam in der WRC. Den IRC-Gaststart bei Peugeot will er vor allem nutzen, um für 2010 Erfahrung mit S2000-Boliden zu sammeln. Und nun konnte sich Ogier in die lange Liste der "Monte"-Sieger eintragen. "Ich fühle mich sehr, sehr gut. Es war teilweise echt schwierig, aber ich bin vorsichtig gefahren, habe kaum Fehler gemacht und fühle mich gut", gab Ogier im Ziel zu Protokoll.
Auf Rang zwei reihte sich IRC-Stammpilot Freddy Loix (Peugeot) ein. Der Belgier sammelte damit wichtige Punkte für den Titelkampf. Zudem schied sein großer Rivale, Titelverteidiger Nicolas Vouilloz vorzeitig aus. Auf dem dritten Platz zeigte ein weiterer Gaststarter, dass die "Monte" ihre eigenen Gesetze hat: Peugeot-Sportwagenpilot Stéphane Sarrazin stellte sein Rallyekönnen unter Beweis und fuhr ebenfalls auf's Podium. Jan Kopecky bescherte Skoda beim IRC-Debüt mit dem neuen Fabia S2000 einen vierten Platz. Aus dem ganz großen Wurf für Skoda wurde nichts, nachdem Hänninen am Morgen auf Rang drei liegend auf einer Eisplatte von der Straße flog und sich überschlug.
Für den Österreicher Franz Wittmann war die Rallye Monte Carlo nach zweieinhalb aussichtsreichen Tagen ebenfalls vorzeitig beendet. Er schied wegen eines technischen Defekts an seinem Mitsubishi Lancer Evo IX von Stohl Racing vor der elften Wertungsprüfung aus. Bis dahin hatte er als bester Nicht-S2000-Pilot auf Rang neun gelegen, ein Platz in den Top 8 war in Reichweite.
Reifenpoker am Col de Turini
Der nächtliche Endspurt der Rallye Monte Carlo begann um 19:40 Uhr - und es erwies sich, dass die richtige Reifenwahl am berühmten "Col de Turini" der Schlüssel zum Erfolg war. Die meisten Piloten wählten Winterreifen, doch Stéphane Sarrazin entschied sich auf Rang vier liegend, zu zocken. Der Franzose zog Regenreifen auf und hoffte, damit auf den nicht verschneiten Abschnitten einen Vorteil zu haben. Noch weiter ging Olivier Burri, der auf Anraten seiner Gravelcrew Trockenreifen aufzog.
Auch wenn es nicht so aussieht: Stéphane Sarrazin konnte weiterfahren
© IRC
In der ersten Turini-Prüfung war das klar die falsche Wahl - denn von den rund 35 Kilometern waren 25 schneebedeckt. "Es war schwer, Grip zu finden, aber ich hoffe, dass die zweite Prüfung besser wird", sagte Sarrazin der offiziellen IRC-Seite. "Wenn es dort viel Eis gibt, dann wird es ein Desaster, aber ich hoffe, dass die Straßen dort trockener sind."
Sarrazins Hoffnungen erfüllten sich nicht ganz. Zwar war die Straße in der zweiten Turini-Prüfung, SS12 Lantosque-Luceram, trockener als in der WP zuvor. Doch Sarrazin rutschte kurz vor dem Ziel von der Straße und beschädigte sich die rechte Front seines Peugeot sowie ein Rad. Er verlor jedoch nur eine Minute und rettete sich in den Service nach Monaco. Und er hatte sich sogar auf den dritten Gesamtrang verbessert.
Denn noch mehr Pech hatten die beiden Abarth-Finnen Toni Gardemeister und Anton Alen. Gardemeister, der bis dahin auf dem zweiten Platz gelegen hatte, konnte gar nicht an den Start der zwölften Prüfung gehen. Auf dem Weg dorthin streikte die Technik, vermutlich war die Lichtmaschine an seinem Grande Punto S2000 defekt. Für Gardemeister war die Rallye Monte Carlo damit beendet, Sarrazin rutschte einen Platz nach vorn. Alen hatte am Start der Prüfung ein Motorproblem, das ihn rund zwei Minuten gekostet hatte.
Kein Risiko mehr bei Ogier
Von solchen Problemen blieb Gesamtleader Ogier verschont. Zwei Prüfungen vor dem Ziel hatte der Franzose seinen Vorsprung auf fast zwei Minuten vergrößert. Gesamtzweiter war Loix. Doch noch durften sie sich nicht zu früh freuen. Denn bei der zweiten Durchfahrt der Turini-Prüfungen waren die Bedingungen noch tückischer als bei der ersten Passage.
Nachts am Col de Turini: Sébastien Ogier riskierte lieber nicht zu viel
© IRC
"Ich habe in den ganzen Prüfungen kaum das Gaspedal benutzt, nur die Bremse! Und ich denke, in den letzten beiden Prüfungen werde ich richtig vorsichtig sein", sagte Ogier vor dem Endspurt. "Manche Leute denken, dass ich kurz vor dem Sieg stehe. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg. Sicher ist noch gar nichts. Ich werde auf Nummer sicher gehen und überhaupt nichts riskieren."
"Ich habe in den ganzen Prüfungen kaum das Gaspedal benutzt, nur die Bremse!"
Sébastien Ogier
Gesagt, getan: Ogier fuhr in den letzten Prüfungen mit angezogener Handbremse. Unterdessen holte sich Sarrazin in den letzten beiden Prüfung die Bestzeiten und festigte in der Gesamtwertung seinen dritten Rang. Auch die Bilanz von Peugeot-Sportchef Olivier Quesnel fiel entsprechend positiv aus: "Wir haben drei Peugeot auf dem Podium, damit können wir sehr zufrieden sein. Ich gratuliere allen, die an diesem Erfolg beteiligt waren."
Endstand Rallye Monte Carlo 2009 (Top 10):
01. Sébastien Ogier (Peugeot 207 S2000) - 04:40:45.7 Stunden
02. Freddy Loix (Peugeot 207 S2000) + 01:43.6 Minuten
03. Stéphane Sarrazin (Peugeot 207 S2000) + 02:21.6
04. Jan Kopecky (Skoda Fabia S2000) + 03:17.3
05. Giandomenico Basso (Abarth Grande Punto S2000) + 04:28.0
06. Anton Alen (Abarth Grande Punto S2000) + 10:49.7
07. Fréderic Romeyer (Mitsubishi Lancer Evo IX) + 20:30.3
08. Olivier Burri (Abarth Grande Punto S2000) + 21:23.0
09. Patrick Artru (Mitsubishi Lancer Evo IX) + 25:50.7
10. Andrea Cavallini(Peugeot 207 S2000) + 28:44.2
Quelle: Motorsport-Total.com / Britta Weddigge |
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