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Le Mans Series 2009

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BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 18:10 Antworten mit ZitatNach oben

Sebring-Tests: Peugeot schnell, Bourdais crasht

18. März 2009

Am zweiten Sebring-Testtag sorgte Peugeot für die Schlagzeilen: Während Nicolas Minassian die Bestzeit fuhr, rutschte Sébastien Bourdais in die Reifenstapel

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Schrecksekunde für Sébastien Bourdais: Abflug gleich auf der Aufwärmrunde © xpb.cc

Am zweiten inoffiziellen Testtag vor dem 12 Stundenrennen von Sebring hat das Peugeot-Team die schnellste Zeit vorgelegt. Allerdings lag die beste Runde von Nicolas Minassian in dessen 908 HDi in 1:44,555 Minuten um fast eine Sekunde hinter der Audi-Bestzeit vom Montag. Da drehten Allan McNish, Tom Kristensen und Dindo Capello im neuen Audi R15 eine Runde von 1:43,596 Minuten.

Minassian fährt in Sebring zusammen mit Pedro Lamy und Christian Klien, und war mit seiner Dienstagszeit immerhin um 0,259 Sekunden schneller als McNish/Kristensen/Capello. Dahinter folgte der zweite Audi R15, für den Marco Werner auf eine Bestzeit von 1:45,630 Minuten kam. Werner steuert seinen Audi zusammen mit Lucas Luhr und Mike Rockenfeller.

Pech hingegen hatte der zweite Peugeot 908 HDi von Stéphane Sarrazin, Franck Montagny und Sébastien Bourdais: Der Formel-1-Pilot drehte sich bereits auf seiner Outlap, und krachte in Turn 6 rücklings in die Streckenbegrenzung.

Dabei wurde das Heck des 908 beschädigt, das zweite Peugeot-Team konnte auf diese Weise keine gezeitete Runde drehen. So ging am Dienstag der vierte Platz an den besten Acura ARX-02a von de Ferran Motorsports, für die IndyCar-Champion Scott Dixon eine Zeit von 1:45,714 Minuten erreichte.

In der LMP2-Kategorie war der Lola-Mazda von Dyson Racing erneut als einziges Auto auf der Strecke, weil das Schwesterfahrzeug noch auf einige Teile warten muss. Auch in der GT1-Kategorie gab es nichts Neues: Jan Magnussen holte sich dort die Bestzeit für das Chevrolet-Werksteam.

In der GT2-Klasse kommt es nach den Testresultaten zu einem Kräftemessen zwischen Ferrari und Porsche: Gianmaria Bruni fuhr in seinem F430 für das Advanced-Engineering-Team die Bestzeit vor Wolf Henzler im Farnbacher-Loles-Porsche. Dritter wurde der Risi-Ferrari vor dem schnellsten Flying-Lizard-Porsche.

Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink
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BeitragVerfasst am: 20.03.2009, 18:55 Antworten mit ZitatNach oben

Sebring-Pole: Dixon und Acura düpieren Audi und Peugeot

20. März 2009

IndyCar-Champion Scott Dixon (Acura) bezwang in der Qualifikation von
Sebring Audi und Peugeot - Porsche dominiert GT2, BMW auf Platz sieben


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Scott Dixon holte für Acura und Gil de Ferran die Sebring-Pole © ALMS

Paukenschlag in Sebring: Kein Audi R15 TDI und auch kein Peugeot 908 HDi holte sich in der Qualifikation zum 12-Stundenrennen von Sebring die Pole Position, sondern der neue Acura ARX-02a von de Ferran Motorsports mit IndyCar-Champion Scott Dixon am Steuer.

In einem am Ende hochdramatischen Qualifying rang der 28-jährige Neuseeländer Audi-Veteran Tom Kristensen um 0,082 Sekunden nieder, und sicherte dem US-Honda-Ableger damit gleich in dessen erstem LMP1-Auftritt die prestigeträchtigste ALMS-Pole des Jahres.

Wie eng es in Florida zuging, verdeutlichen die Zeiten: Die Top 5 lagen am Ende allesamt im Bereich von lediglich 281 Tausendstelsekunden. "Als ich hereinkam, herrschte am Funk Totenstille", berichtete Dixon. "Daher befürchtete ich, dass wir die Pole verloren hätten. Aber dann kam ich an die Box und habe gesehen, wie meine Leute auf- und ab gesprungen sind."

In der Tat: Teamchef Gil de Ferran umarmte alles, was ihm über den Weg lief, während Nick Wirth, der Mastermind hinter dem LMP1-Acura, Tränen in den Augen hatte. Auch der ansonsten so coole Dixon rang anschließend um Fassung: "Das war nicht zu erwarten. Natürlich haben wir auf eine Pole gehofft, aber realistisch gesehen, haben wir mit Startplatz drei oder vier gerechnet."

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Großer Jubel bei Teamchef Gil de Ferran (links) und Polesetter Scott Dixon © xpb.cc

Viel Verkehr in Sebring

Natürlich spielte auf der engen Sebring-Strecke dabei der Verkehr eine Rolle: Kristensen benötigte nicht weniger als sieben Anläufe, um eine freie Runde zu bekommen. Sein Audi-Teamkollege Mike Rockenfeller (4.; 1:45,551) ließ es nach zwei Anläufen gut sein, nachdem auch er in Versuch eins mit dem Verkehr haderte.

So angelte sich Christian Klien im besten Peugeot mit seiner zweiten schnellen Runde einen dritten Startplatz, sein Markenkollege Sébastien Bourdais drehte als Fünfter in 1:45,559 Minuten nur eine einzige Runde: "Es gab keinen Grund, länger draußen zu bleiben", so der Franzose. "Das Auto ist gut, ich konnte sofort pushen und habe eine gute Zeit gesetzt."

Sechster wurde David Brabham im Highcroft-Acura, der gegenüber den Top 5 jedoch bereits einen Respektabstand aufwies: "Wir haben mit Verkehr und Grip gekämpft", erklärte der Australier. "Wir konnten heute niemals unser volles Potenzial aufdecken." Wichtiger war Dixons Pole: "Das ist für das Acura-Programm eine tolle Sache", freute sich auch Brabham.

In der mit nur drei Fahrzeugen besetzten LMPS-Klasse holte sich der Acura Jahrgang 2008 von Adrian Fernandez die Pole Position vor den beiden Dyson/Lola-Mazdas. Noch weniger Teilnehmer sieht die GT1-Kategorie, in der lediglich die beiden Corvette C6.R unter sich sind.

In der GT2-Klasse schnappte sich Porsche eine Doppel-Pole: Dirk Werner (Farnbacher-Loles) und Jörg Bergmeister (Flying Lizard) ließen dabei die beiden Ferrari F430 von Gianmaria Bruni und Mika Salo hinter sich. Den neuen BMW M3 stellte Bill Auberlen auf Platz sieben, während Dirk Müller im Schwesterauto ein mechanisches Problem erlitt, und keine gezeitete Runde drehen konnte.

Das Zwölf-Stunden-Rennen in Sebring startet am Samstag, 21. März um 10:30 Uhr Ortszeit.

Die Startaufstellung von Sebring:

01. de Ferran/Pagenaud/Dixon (Acura ARX 02a) - 1:45,278 Minuten
02. Capello/Kristensen/McNish (Audi R15 TDI) - 1:45,360
03. Minassian/Lamy/Klien (Peugeot 908 HDi) - 1:45,462
04. Luhr/Rockenfeller/Werner (Audi R15 TDI) - 1:45,551
05. Sarrazin/Montagny/Bourdais (Peugeot 908 HDi) - 1:45,559
06. Brabham/Sharp/Franchitti (Acura ARX02a) - 1:46,504
07. Fernandez/Diaz (Acura ARX 01b) - 1:49,686
08. Dyson/Smith/Lally (Dyson/Lola-Mazda) - 1:51,534
09. Willman/McMurry/Burgess (Lola-AER) - 1:51,598
10. Leitzinger/Franchitti/Devlin (Dyson/Lola-Mazda) - 1:51,840
11. Gavin/Beretta/Fässler (Corvette C6.R) - 1:57,882
12. O'Connell/Magnussen/Garcia (Corvette C6.R) - 1:58,203
13. Werner/Henzler/Lieb (Porsche 911 GT3 RSR) - 2:03,051
14. Bergmeister/Long/Lieb (Porsche 911 GT3 RSR) - 2.03,433
15. Gianmaria Bruni (Ferrari 430 GT) - 2:03,487
16. Salo/Melo/Kaffer (Ferrari 430 GT) - 2:03,829
17. Murry/Rpbertson/Robertson (Ford GT) - 2:04,333
18. Farnbacher/James (Panoz Esperante) - 2:04,437
19. Auberlen/Hand (BMW M3) - 2:04,566
20. Hall/Holt/Feinberg (Dodge Viper) - 2:05,619
21. Drayson/Cocker/Bell (Aston Martin Vantage) - 2:05,692
22. Pastorelli/Stuck/Stuck (Porsche 911 GT3 RSR) - 2.05,805
23. Gigliotti/Curran/Molo (Chevrolet Riley) - 2:06.678
24. Krohn/Jonsson/van de Poele (Ferrari 430 GT) - 2:08.386
25. Law/Neiman/van Overbeek (Porsche 911 GT3 RSR) - 210.gif.912
26. Westbrook/Basseng/Arnold (Porsche 911 GT3 RSR) - keine Zeit
27. Field/Field/Ducote (Lola/AER) - keine Zeit
28. Dirk Müller/Milner (BMW M3) - keine Zeit

Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink
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BeitragVerfasst am: 21.03.2009, 19:11 Antworten mit ZitatNach oben

Schade: Familie Stuck in Sebring nicht am Start

21. März 2009

Nach dem Absprung eines wichtigen Sponsors zieht das Vici-Team den Porsche
für Hans-Joachim und Johannes Stuck zurück


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Stehen plötzlich ohne Auto da: Strietzel und Johannes Stuck sowie Nicky Pastorelli © xpb.cc

Aus und vorbei: Der geplante Start der Rennfahrer-Familie Stuck beim Saisonauftakt der American Le Mans Series (ALMS) in Sebring/Florida ist geplatzt. Noch bevor sich die Räder beim 12-Stunden-Rennen am Samstag (Start: 15.30 Uhr MEZ) erstmals drehen, mussten sich VW-Motorsportrepräsentant Hans-Joachim Stuck (Ellmau) und sein Sohn Johannes (Mauren) mit der Zuschauerrolle begnügen.

Ein Sponsor aus der Kommunikationsbranche war kurzfristig abgesprungen und so fehlte Teamchef Ronny Meixner für den Sebring-Einsatz eine sechsstellige Summe. Das in der Nähe von Miami ansässige Porsche-Team Vici Racing zog daraufhin am Freitagabend um 19.00 Uhr Ortszeit die Nennung wieder zurück. "In der heutigen Zeit ist das kein Beinbruch. Momentan ist die weltweite Finanzkrise allgegenwärtig. Ich habe für diese Entscheidung vollstes Verständnis", sagte Strietzel Stuck dem 'sid'.

Der frühere Formel-1-Pilot wollte nicht nur erstmals mit seinem Sohn Johannes ein Rennen in Nordamerika, sondern auch in der Nähe seines Zweitwohnsitzes in Delray Beach bestreiten. Mit fünf Erfolgen (drei Gesamt- und zwei Klassensiege) zählt der 58-jährige Stuck sr. zu den erfolgreichsten Piloten bei dem US-Langstreckenklassiker.

Im vergangenen Jahr war Stuck in Sebring in die Hall of Fame aufgenommen worden. Der Bayer hatte hier 1975 in einem BMW das Kunststück geschafft, auf Anhieb zu gewinnen. Mit zwei weiteren Erfolgen 1986 und 1988 (jeweils in einem Porsche) liegt Stuck in der ewigen Bestenliste (seit 1952) mit drei Gesamtsiegen hinter Frank Biela Neuss/4) und Tom Kristensen (Dänemark/4) auf Gesamtrang drei.

Quelle: Motorsport-Total.com/sid
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BeitragVerfasst am: 21.03.2009, 21:58 Antworten mit ZitatNach oben

Sebring-Halbzeit: Was für ein Diesel-Duell!

21. März 2009 - 21:24 Uhr

Audi und Peugeot liefern sich in der ersten Halbzeit des 12-Stunden-Rennens
in Sebring einen herzhaften Kampf - BMW mit viel Pech


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Sarrazin/Montagny/Bourdais führen zur Halbzeit in Sebring knapp © xpb.cc

Ein erfahrener Drehbuchautor hätte kein besseres Skript für den Saisonauftakt der American Le-Mans-Series (ALMS) abliefern können. In den ersten sechs Stunden des Langstreckenrennens in Sebring lieferten sich Audi und Peugeot einen Diesel-Zweikampf mit Hochspannung. Die Führung wechselte mehrfach, es gab Zwischenfälle auf beiden Seiten, Rand-an-Rad-Duelle und atemberaubende Überholmanöver.

Zunächst konnte sich Allan McNish beim Start locker an Polemann Gil de Ferran vorbeischieben und nach vorne flüchten. Dahinter benötigte Pedro Lamy einige Zeit, um endlich am Acura vorbeizuziehen. Der beste Audi hatte sich schnell um fünf Sekunden abgesetzt. Schnell konnte auch der zweite R15 TDI auf Rang drei ziehen, Sarrazin/Montagny/Bourdais mussten dagegen erst durch das ganze Feld rasen. Am zweiten Peugeot musste nach dem Warmup das Hydrauliksystem gewechselt werden, daher musste man aus der Boxengasse losfahren.

Doch es dauerte nich einmal eine halbe Stunde, da hatte sich auch Ex-Formel-1-Pilot Franck Montagny an allen Benzinern vorbeigeschoben - es begann der große Fight des Dieselquartetts. Zunächst gab Audi das Tempo vor und konnte zeitweise gleich mit beiden Autos an der Spitze fahren. Doch dann folgten die ersten Patzer. Marco Werner drehte sich bei einem Überrundungsmanöver und fiel auf Platz drei zurück, später musste sich Allan McNish dem Peugeot von Pedro Lamy geschlagen geben.

Acura kann nicht ganz mithalten

Der neue Acura ARX-02a von de Ferran konnte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr mithalten und verlor rund zwei Sekunden pro Umlauf. Noch schlimmer lief es für den Highcroft-Acura. David Brabham legte einen Dreher auf die Bahn und blieb anschließend auf den Kerbs hängen. "Ich habe es verbockt", gab der Acura-Pilot sofort zu. Er fügte an: "Es war mein erster Fehler des Jahres und es wird der einzige bleiben, das verspreche ich."

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Allan McNish konnte sofort beim Start in Führung sprinten © xpb.cc

Um das Auto von Brabham befreien zu können, schickte man das Safety-Car erstmals auf die Bahn. Beide Audis gingen sofort zum Stopp an die Box, beide Peugeots übernahmen die Spitze. Anschließend konnten die 908 HDi FAP problemlos ihre Runden abspulen und wurden mit steigenden Temperaturen in Florida immer schneller, während Audi nicht zulegen konnte. Im Gegenteil: Der zunehmende Wind machte dem R15 TDI einige Probleme.

Noch schlimmer erwischte es jedoch Minassian/Lamy/Klien. In Führung liegend bekam der Peugeot mit der Startnummer sieben arge Probleme mit den Bremsen oder der Aufhängung. Der Wagen wurde lange Zeit repariert, erst nach rund 25 Minuten konnte man weiterfahren, hatte aber unterdessen satte neun Runden verloren. Vorne holten die Audis plötzlich wieder auf. Allan McNish konnte bei einer Boxenstopprunde an Franck Montagny vorbeiziehen.

Der Franzose ließ sich das jedoch nicht lange bieten. Es folgte eine entschlossene Aufholjagd und ein atemberaubendes Manöver. In Kurve eins zog Montagny außen am Schotten vorbei und konnte sich kurz in Front schieben, McNish konterte zwei Kurven später, erst am Ende der Runde war das Duell endgültig zugunsten von Montagny entschieden. Die beiden Dieselhersteller auf absolut gleichem Niveau.

So eng war das Dieselduell noch nie

"Ein fantastisches Duell", kommentierte Tom Kristensen zur Halbzeit. "Wir geben alles, haben aber Probleme mit dem Wind. Er drückt uns zu heftig an, somit stimmt auf den Bodenwellen manchmal der Federweg nicht mehr." Auf Rang drei hat es sich der zweite Audi von Luhr/Rockenfeller/Werner gemütlich gemacht. Der Abstand nach vorn beträgt fast 30 Sekunden, nach hinten hat man eine Runde Luft auf den Acura von de Ferran/Pagenaud/Dixon.

In der LMP2-Klasse hat der Acura von Fernandez/Diaz keinen Gegner mehr, in der nicht gerade relevanten GT1-Kategorie sind die beiden Corvettes im Paarflug unterwegs. Spannung dagegen in der GT2. Der Risi-Ferrari von Melo/Kaffer/Salo liegt zwar mittlerweile deutlich in Führung, aber dahinter kämpfen Bruni/Russo/Companc und der Panoz von Dominik Farnbacher und Ian James überraschend auf Augenhöhe. Auch der Krohn-Ferrari liegt in Schlagdistanz zum GT2-Podest.

Für BMW ist das Debüt mit dem neuen M3 GT2 nicht nach Wunsch verlaufen. Bill Auberlen und Joey Hand erwischte es bereits beim Start. Mit einem Elektronikproblem musste der Neuwagen an die Box kriechen und konnte anschließend immerhin noch einmal für 25 Runden fahren, bevor man ganz aufgab. Eine riesige Enttäuschung erlebten Tommy Milner und Dirk Müller. Die beiden konnten sich lange Zeit auf einem erstklassigen zweiten Platz halten, doch Milner rollte nach fünf Stunden an die Box und zog eine vielsagende Ölspur hinter sich her.

Das Zwischenergebnis zur Halbzeit in Sebring (Top 10):

01. LMP1 Sarrazin/Montagny/Bourdais (Peugeot 908 HDi FAP) - 189 Runden
02. LMP1 Capello/Kristensen/McNish (Audi R15 TDI) - 18.050 Sekunden zurück
03. LMP1 Luhr/Rockenfeller/Werner (Audi R15 TDI) - 1 Runde zurück
04. LMP1 De Ferran/Pagenaud/Dixon (Acura ARX-02a) - 3 Runden
05. LMP1 Brabham/Sharp/Franchitti (Acura ARX-02a) - 4 Runden
06. LMP2 Fernandez/Diaz (Acura ARX-01b) - 9 Runden
07. LMP1 Minassian/Lamy/Klien (Peugeot 908 HDi FAP) - 9 Runden
08. GT1 Magnussen/O'Connell/Garcia (Corvette C6.R) -16 Runden
09. GT1 Beretta/Gavin/Fässler (Corvette C6.R) - 16 Runden
10. GT2 Melo/Kaffer/Salo (Ferrari F430 GT) - 23 Runden

Quelle: Motorsport-Total.com - Roman Wittemeier
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BeitragVerfasst am: 22.03.2009, 10:52 Antworten mit ZitatNach oben

Sebring: Audi feiert Zittersieg!

22. März 2009 - 09:08 Uhr

Was für dein Debüt des neuen Audi R15 TDI: Capello/Kristensen/McNish
bezwingen Peugeot nach einem stundenlangen Kampf auf Augenhöhe


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Was für ein Debüt: Audi siegte beim Langstreckenrennen in Sebring © xpb.cc

Besser hätte das Debüt des brandneuen Audi R15 TDI kaum laufen können. Die Ingolstädter siegten gleich beim allerersten Rennauftritt mit dem neuen Dieselboliden beim 12-Stunden-Rennen in Sebring. Die amtierenden Le-Mans-Champions Capello/Kristensen/McNish fuhren einen hart umkämpften Sieg ins Ziel, nachdem man sich über viele Stunden mit dem Peugeot von Montagny/Sarrazin/Bourdais duelliert hatte. Auf Rang drei komplettierten Luhr/Rockenfeller/Werner den perfekten Auftritt von Audi.

Der Zweikampf der beiden Dieselboliden aus Deutschland und Frankreich hielt die Zuschauer beim 100. Rennen der American Le-Mans-Series (ALMS) über die komplette Distanz in Atem. Zu Beginn führten phasenweise beide Audis, später übernahmen die Löwen das Zepter in Florida. Als erste Mannschaft verabschiedete sich das Trio Minassian/Lamy/Klien aus dem Kampf um die Spitze. Der Portugiese musste in der ersten Rennhälfte mit einem Defekt der Klimaanlage rund 25 Minuten an der Box verbringen.

Duell zwischen McNish und Bourdais

Vorne gab es unterdessen regelrechte Rad-an-Rad-Duelle zwischen Allan McNish und Franck Montagny. Höhepunkt war ein Zweikampf kurz vor Rennmitte, als sich die beiden Kontrahenten innerhalb von nur einer Runde gleich dreifach gegenseitig überholten. Die Krone für das beste Überholmanöver darf sich sicherlich Montagny aufsetzen. Der Franzose presste sich zwischenzeitlich in Kurve eins spektakulär am Schotten außen vorbei.

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Der neue Acura von De Ferran/Pagenaud/Dixon hatte nichts auszurichten © xpb.cc

In der zweiten Rennhälfte blieb es zwar jederzeit spannend, aber die Abstände wuchsen an, sodass man keine direkten Duelle auf der Strecke mehr erlebte. Rund 90 Minuten vor Schluss hatte sich Sébastien Bourdais im 908 HDi FAP vorne um rund eine Minute von Tom Kristensen abgesetzt. Doch der französische Formel-1-Pilot hatte Pech: Ein Reifenschaden zwang ihn zur Box, er reihte sich hinter dem Audi wieder ein.

Die Spannung wuchs wieder deutlich an, denn Bourdais konnte nach und nach wieder aufholen. Gleichzeitig war klar, dass Peugeot im normalen Boxenstoppfenster bleiben konnte, während Audi bei normalem Verlauf kurz vor Schluss noch einen Schluck aus der Tankkanne nehmen musste. Und genau so kam es. Allan McNish bog 13 Minuten vor der karierten Flagge in die Box ab, holte sich das nötige Benzin und rettete sich anschließend mit gerade einmal 22 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

"Das war wirklich harte Arbeit", kommentierte der Schotte erleichtert. "Wir hatten wirklich eine harte Nuss zu knacken. Aber am Ende fiel es uns sogar leichter als gedacht. Es ist ein ganz süßer Erfolg für Audi. Wir haben gezeigt, dass der neue R15 ganz sicher Rennreife hat." Bourdais zog anschließend den Hut vor seinem schnellen Konkurrenten. "McNish hat uns gekillt", so der Peugeot-Pilot. "Ich war lange Zeit schneller, aber als er zum Schluss richtig aufdrehte, konnte ich nicht mehr mithalten."

Viel Pech für BMW

Der zweite Audi fuhr unterdessen jederzeit im Abstand von ein bis zwei Runden hinter den führenden Autos hinterher. Man hatte sich bereits früh einen Rückstand eingehandelt, weil Marco Werner zwischendurch einen Dreher auf die Bahn gelegt hatte. Am Ende sicherte sich das Trio im R15 mit der Startnummer eins einen ungefährdeten Podestplatz. Nebeneffekt des Audi-Sieges: Tom Kristensen ist nun auch in Sebring der König. Der Däne konnte dort nun als erster Fahrer den fünften Gesamtsieg feiern.

Die Polemannschaft von Acura hatte im Rennen nur noch wenig zu melden. Schon früh konnte man das Tempo der Dieselfahrzeuge nicht mehr mitgehen. Zuerst nahm David Brabham den Highcroft-Wagen nach einem Fahrfehler aus der Entscheidung, später mussten auch De Ferran/Pagenaud/Dixon mit einem Aufhängungsdefekt aufgeben. Immerhin konnte Fernandez in der LMP2-Kategorie die Acura-Ehre mit einem souveränen Klassensieg retten.

In der fast bedeutungslosen GT1-Klasse waren die beiden Corvettes lange Zeit im Paarflug unterwegs. Am Ende setzten sich Magnussen/O'Connell/Garcia gegen die Markenkollegen Gavin/Beretta/Fässler durch. In der GT2 war deutlich mehr Spannung geboten. Anfangs konnten sich Ferrari, Porsche, BMW und überraschend auch Panoz weit vorne halten, doch am Ende feierte Ferrari einen Doppelsieg. Die Risi-Truppe Melo/Kafer/Salo bezwang die Markenkollegen Companc/Russo/Bruni am Ende deutlich. Farnbacher/James brachten den Panoz aufs Treppchen.

Viel Pech hatte BMW beim Debüt des neuen M3 GT2. Bill Auberlen und Joey Hand konnten mit einem Elektrikdefekt sofort beim Start in die Box rollen und später nur noch 25 weitere Runden drehen. Das Schwesterauto von Dirk Müller und Tommy Milner beeindrckte in der ersten Rennhälfte mit einem starken Speed und konnte sich sogar auf Klassenrang zwei vorarbeiten, doch auch der zweite BMW fiel letztlich mit einem Technikdefekt zur Halbzeit aus.

Das Rennergebnis in der Übersicht:

01. LMP1 Capello/Kristensen/McNish (Audi R15 TDI) - 383 Runden
02. LMP1 Montagny/Sarrazin/Bourdais (Peugeot 908 HDi FAP) + 22.279 Sekunden zurück
03. LMP1 Luhr/Rockenfeller/Werner (Audi R15 TDI) + 2 Runden zurück
04. LMP2 Fernandez/Diaz ( Acura ARX-01B ) + 23 Runden
05. LMP1 Minassian/Lamy/Klien (Peugeot 908 HDi FAP) + 27 Runden
06. GT1 O'Connell/Magnussen/Garcia (Corvette C6.R) + 34 Runden
07. GT1 Gavin/Beretta/Fässler (Corvette C6.R) + 35 Runden
08. GT2 Melo/Kaffer/Salo (Ferrari 430 GT) + 51 Runden
09. GT2 Companc/Russo/Bruni (Ferrari 430 GT) + 53 Runden
10. GT2 Farnbacher/James (Panoz Esperante) + 54 Runden
11. GT2 Bergmeister/Long/Lieb (Porsche 911 GT3) + 57 Runden
12. GT2 Law/Neiman/van Overbeek (Porsche 911 GT3) + 57 Runden
13. GT2 Krohn/Jonsson/van de Poele (Ferrari 430 GT) + 58 Runden
14. GT2 Robertson/Robertson/Murry (Doran Ford GT MK 7) + 80 Runden
15. LMP1 Brabham/Sharp/Franchitti (Acura ARX-02a) + 81 Runden
16. GT2 Henzler/Werner/Lietz (Porsche 911 GT3) + 109 Runden
17. GT2 Feinberg/Hall/Holt (Dodge Viper) + 132 Runden
18. LMP1 De Ferran/Pagenaud/Dixon (Acura ARX-02a) + 137 Runden
19. GT2 Drayson/Cocker/Bell (Aston Martin) + 179 Runden
20. LMP1 McMurry/Willman/Burgess (Lola B06/10 AER) + 232 Runden
21. LMP2 Leitzinger/Franchitti/Devlin (Lola B09 86 Mazda) + 234 Runden
22. GT2 Muller/Milner (BMW E92 M3) + 243 Runden
23. LMP2 Dyson/Smith/Lally (Lola B09 86 Mazda) + 256 Runden
24. GT2 Gigliotti/Curran/Molo (Chevrolet Riley) + 294 Runden
25. LMP1 Field/Field/Ducote (Lola B06/10 AER) + 306 Runden
26. GT2 Hand/Auberlen (BMW E92 M3) + 356 Runden

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BeitragVerfasst am: 14.06.2009, 20:32 Antworten mit ZitatNach oben

Peugeot feiert Doppeltriumph in Le Mans

14. Juni 2009 - 15:18 Uhr

Das Peugeot-Trio Wurz/Gené/Brabham siegte vor Bourdais/Montagny/Sarrazin -
Die Vorjahressieger von Audi mussten sich mit Rang drei begnügen


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Sieg nach 24 Stunden: Peogeot konnte in Le Mans triumphieren © xpb.cc()

Das Duell der Dieselgiganten ist entschieden: Im dritten Anlauf ist es Peugeot gelungen, die jahrelange Dominanz von Audi zu brechen. Die Franzosen feierten mit ihren 908 FAP HDi bei den 24 Stunden von Le Mans einen Doppelsieg. Erstmals seit Langem war bei der Siegerehrung an der Sarthe wieder die französische Nationalhymne zu hören. Das Trio Alexander Wurz/Marc Gené/David Brabham (#9) gewann das berühmteste Langstreckenrennen der Welt mit einem Vorsprung von einer Runde auf die Kollegen im 908 mit der Nummer 8, Sébastien Bourdais/Franck Montagny/Stéphane Sarrazin.

Beim Zieleinlauf nach 24 harten und langen Stunden lag sich die Peugeot-Mannschaft an der Boxenmauer in den Armen, die Freudentränen wurden nicht unterdrückt, es wehte ein Meer von Peugeot-Flaggen an der Start-Ziel-Gerade. Peugeot-Sportchef Olivier Quesnel war mit seinen Nerven völlig am Ende: "Es war ein hartes Rennen, körperlich und mental. Peugeot hatte eine große Erwartungshaltung, der Druck war enorm. Ich freue mich riesig für das Team, wir haben so hart gearbeitet. Es ist ein außergewöhnlicher Moment für mich", erklärte Quesnel sichtlich erschöpft. Für Alexander Wurz war es der zweite Le-Mans-Sieg der Karriere: "Klasse, gigantisch", rief er und lief zu seinen Teamkollegen.

Seriensieger Audi, der erstmals mit dem neuen R15 TDI antrat, musste sich diesmal geschlagen geben. Der "König von Le Mans" Tom Kristensen und seine Kollegen Rinaldo Capello und Allan McNish, die die 24 Stunden im vergangenen Jahr gewonnen hatten, mussten sich mit dem dritten Platz begnügen.

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Die Vorjahressieger Kristensen, Capello, McNish kamen als Dritte ins Ziel © xpb.cc

In der Nacht lieferten sie sich noch einen beherzten Dreikampf mit den Peugeots, doch am Vormittag konnten die Franzosen sich absetzen. Im Ziel betrug Kristensens Rückstand auf den Sieger-Peugeot sechs Runden. Der Audi #3 mit Romain Dumas, Timo Bernhard und Alexandre Prémat kam auf Gesamtrang 17 ins Ziel. Für den Audi #2 von Lucas Luhr, Mike Rockenfeller und Marco Werner war schon gestern Abend Schluss.

Als bester Benziner beendete der Aston Martin #007 von Tomas Enge, Jan Charouz und Stefan Mücke den Klassiker auf Rang vier, gefolgt vom Oreca #11 von Olivier Panis, Nicolas Lapierre und Soheil Ayari. Der dritte Werks-Peugeot von Nicolas Minassian, Christian Klien und Pedro Lamy kam auf Rang sechs ins Ziel. Die beiden Kolles-Audis belegten die Plätze sieben und neun.

24 Stunden voller Dramatik

Einmal mehr erlebten die Hunderttausenden Fans an der Sarthe 24 Stunden voller Dramen. Schon in der Anfangsphase überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst hatte Lokalmatador Prémat mit seinem Audi ohne Fremdeinwirkung einen Ausrutscher, er verlor zwei Runden. Dann kollidierten noch in der ersten Stunde die beiden Peugeot-Piloten Pedro Lamy und Jean-Christophe Boullion in der Boxengasse. Wegen anschließender Reparaturarbeiten fielen sie ebenso wie Premat weit zurück.

Am Abend verbrachte der Audi mit der Nummer 3 viel Zeit an der Box, weil auf der linken Seite des Motors der Öldruck fehlte. Für das Schwesterauto mit der Nummer 2 war das Rennen in Le Mans um 21:30 Uhr beendet. Lucas Luhr kam in den Porsche-Kurven von der Strecke ab und prallte rückwärts heftig in einen Reifenstapel. Zwar versuchte der Deutsche noch, das Fahrzeug zurück in die Box zu bringen. Die Rennleitung jedoch verbot Luhr und seinen Teamkollegen Rockenfeller und Werner teilt aus Sicherheitsgründen die Rückkehr auf die Strecke, weil das Fahrzeug Öl verlor.

"Als ich die Bilder des Unfalls auf dem Bildschirm gesehen habe, konnte ich es erst gar nicht glauben".
Mike Rockenfeller


Ich kann mir den Unfall noch nicht ganz erklären", sagte Luhr. "Ich habe die Porsche-Kurven ganz normal angebremst, als mir plötzlich das Heck ausgebrochen ist. Ich habe noch versucht gegenzulenken und das Auto abzufangen, aber die Stelle ist einfach viel zu schnell dafür. Das Fahrzeug hat sich gedreht und ist rückwärts sehr heftig in den Reifenstapel eingeschlagen. Es tut mir unendlich leid für alle, die so hart für dieses Rennen gearbeitet haben, ganz besonders natürlich für meine Teamkollegen."

"Le Mans hat mir schon viel gegeben, aber manchmal nimmt es auch einiges."
Marco Werner

Als ich die Bilder des Unfalls auf dem Bildschirm gesehen habe, konnte ich es erst gar nicht glauben. Nachdem ich selbst bei meinem ersten Le Mans-Einsatz für Audi das Auto bei schwierigen Bedingungen verloren habe, hatte ich gehofft, so etwas würde uns nie wieder passieren", kommentierte Rockenfeller. "Wir sind alle riesig enttäuscht, denn in Le Mans nicht ins Ziel zu kommen, ist das Schlimmste für einen Rennfahrer." Und Werner sagte: "Le Mans ist das härteste Rennen der Welt - und das haben wir heute leider zu spüren bekommen. Le Mans hat mir schon viel gegeben, aber manchmal nimmt es auch einiges. So wie heute."

Weitere heftige Crashs

Das Rennen wurde von weiteren schweren Unfällen überschattet. Den heftigsten Crash erlebte die Pescarolo-Mannschaft. Benoit Treluyer verlor auf Rang vier liegend auf einer Bodenwelle kurz hinter dem Dunlop-Bogen seinen Kunden-Peugeot. Der Franzose schlug brutal in die Barrieren. Der Wagen wurde total zerstört. Treluyer wurde zunächst ins Streckenhospital gebracht, konnte dann aber unverletzt entlassen werden. Bei Aston Martin jagte Harold Primat den LMP1-Boliden eingangs der Porsche-Kurven in die Leitplanken. Der Schweizer kam unverletzt davon, musste aber von den Streckenposten aus dem Wrack befreit werden.

Eine Stunde vor Schluss gab es einen weiteren heftigen Crash: Seiji Ara flog mit dem Porsche RS Spyder des Goh-Teams auf Rang zwei in der LMP2 liegend ab. Der Japaner wurde mit dem Krankenwagen abtransportiert, blieb aber ebenfalls unverletzt. Danach konnte er die Tränen der Enttäuschung nicht verbergen. "Wir haben so hart gearbeitet und waren so kurz vor dem Ziel, es tut mir so unheimlich leid", sagte Ara untröstlich.

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Das Essex-Team sicherte sich mit den RS Spyder den Sieg in der LMP2 © xpb.cc

Der Sieg in der LMP2 ging an das Essex-Team von Kristian Poulsen, Casper Elgaard und Emmanuel Collard vor dem Speedy-Lola-Judd von Xavier Pompidou, Johnny Kane und Benjamin Leuenberger. Das Speedy-Auto verbrachte die Schlussphase des Rennens in der Box, ging dann aber noch einmal raus, um die Zieldurchfahrt zu absolvieren. Platz drei in der LMP2-Klasse holte OAK-Racing mit dem Pescarolo-Mazda.

In der GT1-Klasse hatten zwei Corvettes die Nase vorn. das Werksauto von John O'Connell, Jan Magnussen und Antonio Garcia siegte vor der Alphand-Corvette von Luc Yann Clairay, Julien Jousse und Xavier Maassen. Platz drei ging an den Aston Martin von Jetalliance mit Lukas Lichtner-Hoyer, Alex Müller und Thomas Gruber.

In der GT2 standen drei Ferrari-Crews auf dem Podium. Der Sieg ging an den Ferrari #82 von Risi mit Jamie Melo, Mika Salo und Pierre Kaffer. Auf Platz zwei fuhr der BMS-Ferrari mit Fabio Babini, Matteo Malucelli und Paolo Ruberti. Der Risi-Ferrari mit der Nummer 83 (Tracy Krohn, Niclas Jonsson und Eric van de Poele) belegte Rang drei.

Das Endergebnis in der Übersicht:
LMP1-Klasse:

01. Brabham/Gene/Wurz (Peugeot 908 HDi FAP) - 382 Runden
02. Bourdais/Montagny/Sarrazin (Peugeot 908 HDi FAP) - 381
03. Capello/Kristensen/McNish (Audi R15 TDI) - 376
04. Charouz/Enge/Mücke (Lola Aston Martin) - 373
05. Panis/Lapierre/Ayari (Oreca AIM) - 370
06. Klien/Minassian/Lamy (Peugeot 908 HDi FAP) - 369
07. Karthikeyan/Lotterer/Zwolsman (Audi R10 TDI) - 369
08. Tinseau/Jouanny/Barbosa (Pescarolo Judd) - 368
09. Albers/Bakkerud/Mondini (Audi R10 TDI) - 360
10. Ragues/Mailleux/Andre (Courage Judd) - 344
11. Davidson/Turner/Verstappen (Lola Aston Martin) - 342
12. Belicchi/Jani/Prost (Lola Aston Martin) - 342
13. Bernhard/Dumas/Premat (Audi R15 TDI) - 333
14. Hardman/Leventis/Watts (Ginetta Zytek) - 325
15. Campbell-Walter/Ickx/Iannetta (Creation Judd) - 319

LMP2-Klasse:
01. Elgaard/Poulsen/Collard (Porsche RS Spyder) - 357
02. Kane/Leuenberger/Pompidou (Lola Judd Coupé) - 343
03. Nicolet/Hein/Yvon (Pescarolo Mazda) - 325
04. Barazi/Moseley/Bennett (Zytek 07S) - 306

GT1-Klasse:
01. Magnussen/O'Connell/Garcia (Corvette C6.R) - 342
02. Clairay/Jousse/Maassen (Corvette C6.R) - 336
03. Lichtner-Hoyer/Gruber/Müller (Aston Martin DBR9) - 294

GT2-Klasse:
01. Melo/Kaffer/Salo (Ferrari 430) - 329
02. Babini/Malucelli/Ruberti (Ferrari 430) - 327
03. Krohn/Jonsson/van de Poele (Ferrari 430) - 323
04. Bell/Sugden/Kirkaldy (Ferrari 430) - 320
05. Coronel/Janis/Bleekemolen (Spyker C8 Laviolette) - 319
06. Bruni/Perez Companc/Russo (Ferrari 430) - 317
07. Ehret/Mansell/Rusinov (Ferrari 430) - 314
08. Bouchut/Rodrigues/Lebon (Ferrari 430) - 304
09. Dempsey/Kitch/Foster (Ferrari 430) - 301
10. McInerney/McInerney/Vergers (Ferrari 430) - 280
11. O'Young/Hesnault/Kralev (Porsche 997 RSR) - 186 (nicht gewertet)

Ausfälle:
LMP2 Ara/Kunimoto/Maassen (Porsche RS Spyder) - 339
GT1 Gavin/Beretta/Fässler (Corvette C6.R) - 311
LMP2 Newton/Erdos/Dyson (Lola Mazda Coupé) - 273
GT2 Cocker/Drayson/Franchitti (Aston Martin V8 Vantage) - 272
GT2 Long/Pilet/Narac (Porsche 997 RSR) - 265
LMP2 Noda/de Pourtales/Marsh (Lola Mazda) - 261
LMP1 Hall/Primat/Kox (Lola Aston Martin) - 252
LMP1 Senna/Ortelli/Monteiro (Oreca AIM) - 219
LMP1 Boullion/Treluyer/Pagenaud (Peugeot-Pescarolo 908 HDi FAP) - 210
LMP2 Lahaye/Ajlani/Moreau (Pescarolo Mazda) - 208
LMP2 Biagi/Piccini/Bobbi (Lola Judd Coupé) - 203
GT2 Neiman/Law/Bergmeister (Porsche 997 RSR) - 194
GT2 Simonsen/Farnbacher/Montanari (Ferrari 430) - 183
LMP1 Tomlinson/Dean/Moore (Ginetta Zytek) - 178
LMP1 Luhr/Rockenfeller/Werner (Audi R15 TDI) - 104
LMP2 Ojjeh/Gosselin/Peter (Zytek 07S) - 102
GT2 Felbermayr/Felbermayr/Lecourt (Porsche 997 RSR) - 102
GT1 Alphand/Gregoire/Goueslard (Corvette C6.R) - 99
LMP2 Bruneau/Rostan/Greaves (Radical AER) - 91
LMP2 Amaral/Pla/Smith (Ginetta Zytek 09S) - 46
GT2 Lieb/Lietz/Henzler (Porsche 997 RSR) - 24
GT1 Apicella/Yogo/Yamagishi (Lamborghini Murcielago) - 1

Quelle: Motorsport-Total.com / Britta Weddige
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