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Le Mans Series 2009

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BeitragVerfasst am: 13.01.2009, 19:42 Antworten mit ZitatNach oben

Brabham: "Befinden uns auf dem aufsteigenden Ast"

Highcroft-Pilot David Brabham sieht Acura auf einem guten Weg, 2009 in der LMP1-Klasse der American Le Mans Series (ALMS) zu brillieren
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2009 erneut in der ALMS unterwegs - aber in der LMP1-Klasse: David Brabham
© Acura

In der bevorstehenden Saison wagt Acura den Schritt in die LMP1-Kategorie und hofft, von Beginn an ganz vorne mitmischen zu können. Einsatzpilot David Brabham glaubt fest daran, dass das ehrgeizige Projekt am Ende von Erfolg gekrönt sein wird, prophezeit aber eine schwierige Anfangsphase in der ALMS. Zwar hat man mit Audi einen starken Konkurrenten verloren, dennoch rechnet man bei Acura mit heftiger Gegenwehr seitens der Mitbewerber.
Vielleicht springt auch noch ein Start in Le Mans dabei heraus

"Unsere Entwicklungsgeschwindigkeit in der LMP2-Kategorie war in den vergangenen Jahren so gut, dass wir gelegentlich sogar einige LMP1-Wagen hinter uns lassen konnten", sagte Brabham rückblickend auf der Autosport International Show. "Wir befinden uns ganz sicher auf dem aufsteigenden Ast, haben mehr Power und werden sicherlich ein noch schnelleres Auto haben. Der neue Acura ist deutlich ausgefeilter als der ehemalige LMP2-Racer."

"Wir befinden uns noch in einer recht frühen Entwicklungsphase, also geht es uns in den ersten Rennen eigentlich nur um die Zuverlässigkeit. Dabei könnten uns andere Autos durchaus schlagen - vielleicht sogar einige LMP2-Wagen", meinte der Highcroft-Fahrer und kündigte an: "In Sebring wissen wir dann, wo wir stehen."

Beim 12-Stunden-Rennen in Sebring wird auch Audi mit dem neuen R15 TDI erwartet, weswegen sich Brabham von diesem Event einiges verspricht - hielt den Ball vor der Saison aber bewusst flach: "Wir sind in der LMP1-Kategorie sicherlich nicht so erfahren wie die Leute bei Audi oder Peugeot, aber ich kann unseren Speed fühlen."

"Jetzt geht es nur noch darum, sich für einen tollen Fight in Sebring zu rüsten", sagte der Australier, der durchaus nachvollziehen kann, warum Audi 2009 nicht in der ALMS vertreten sein wird. "Natürlich will man Wettbewerb", erklärte Brabham, "doch die Welt verändert sich und da zieht auch der Motorsport mit."

"In der ALMS werden wir dennoch eine gesunde Startaufstellung sehen. Okay, Audi
wird nicht mit dabei sein, aber da gibt es noch reichlich andere, die es zu schlagen gilt." Und wie stehen die Chancen auf Le Mans? "Das steht ganz sicher auf der Wunschliste", meinte Brabham abschließend. "Wir haben aber ein neues Auto und das muss sich erst einmal beweisen."

Quelle: Motorsport-Total.com ; Autor : Stefan Ziegler
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BeitragVerfasst am: 13.01.2009, 19:43 Antworten mit ZitatNach oben

Audi R15: Kristensen schließt weitere Einsätze nicht aus

Momentan plant Audi, mit dem neuen R15 nur in Sebring und Le Mans zu fahren, doch Tom Kristensen geht davon aus, dass das Programm ausgeweitet wird

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Tom Kristensen geht davon aus,
dass Audi gut aus der Finanzkrise kommt
© xpb.cc

Tom Kristensen:
"Audi hat gute Produkte und kann wieder einsteigen, wenn sich die Finanzlage wieder verbessert."

Audi musste auf die Finanzkrise reagieren: Das Sportwagenprogramm mit dem neuen R15 wurde auf zwei Einsätze reduziert. Sein Debüt gibt der neue Dieselprototyp in Sebring. Danach steht als nächstes gleich das Rennen des Jahres auf dem Programm: die 24 Stunden von Le Mans. Viele Möglichkeiten, den nagelneuen Boliden vor dem Klassiker unter Rennbedingungen zu testen, haben die Ingolstädter damit nicht.

Das könne ein Nachteil sein oder auch nicht, sagte Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen im Interview mit 'Crash.net Radio': "Aber so hat es Audi immer mit neuen Autos gemacht. Man fährt in Sebring und testet dann weiter auf der Grundlage dessen, was man dort gelernt hat. Dann geht man nach Le Mans. Im ersten Jahr des R10 ist man zunächst auch nur in Sebring und dann in Le Mans gefahren."

Audi arbeite unter Hochdruck an der Entwicklung des neuen R15, berichtete Kristensen weiter: "Wenn man ein neues Auto hat, das man optimieren muss, ist das ganze Team hoch motiviert, es perfekt hinzubekommen. Wir wollen in diesem Jahr in Le Mans schneller werden als im vergangenen Jahr, als Peugeot das schnellste Auto hatte."

Und wie geht es nach Le Mans weiter? Noch sind 2009 keine weiteren Einsätze für den R15 geplant, doch das könne sich noch ändern, so Kristensen: "Man weiß nicht, wie die Wirtschaftslage dann sein wird. Audi hat gute Produkte und kann wieder einsteigen, wenn sich die Finanzlage wieder verbessert. Wenn wir in Sebring und Le Mans gute Rennen haben, dann denke ich, dass wir den R15 früher wieder sehen werden als gedacht."

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich arbeite derzeit daran, das Programm wieder auszuweiten, berichtete der Däne weiter. Zur Verbesserung der Finanzen kann auch der neue Kundensportwagen RR8 LMS beitragen: "Die Budgets werden gekürzt, aber sie waren auch sehr klug und weise und versuchen, mit dem R8 LMS Geld zu verdienen", so Kristensen. "Das Auto ist für viele Teams und viele Leute sehr interessant."

Quelle: Motorsport-Total.com ; Autor : Britta Weddige
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BeitragVerfasst am: 15.01.2009, 22:01 Antworten mit ZitatNach oben

Porsche 2009 mit zehn Werksfahrern am Start

Porsche setzt 2009 mindestens acht Piloten in den Le-Mans-Serien ein -
Jörg Bergmeister und Patrick Long sollen ALMS-GT2-Titel einfahren



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Wohl einer der beliebtesten Arbeitsplätze bei Porsche:
Der 911 GT3 RSR
© Porsche

Die Fahreraufstellung von Porsche ist komplett. In der Saison 2009 werden insgesamt zehn Werksfahrer in verschiedenen Sportwagen- und GT-Serien rund um den Globus an den Start gehen. Wie in den Vorjahren unterstützen die Porsche-Werksfahrer dabei verschiedene Teams in hochrangigen Meisterschaften sowie Langstreckenrennen und sind darüber hinaus in die Weiterentwicklung der Rennfahrzeuge eingebunden.

Eine starke Paarung werden im Team Proton in der Le-Mans-Series (LMS) 2009 Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard Lietz (Österreich) bilden. Beide teilen sich das Cockpit eines Porsche 911 GT3 RSR. Auch der Franzose Patrick Pilet wird in der LMS an den Start gehen. Er pilotiert einen GT3 RSR des Teams IMSA Performance. Emmanuel Collard (Frankreich) verstärkt die Mannschaft des Teams Penders in der FIA GT-Meisterschaft.

In der American-Le-Mans-Series (ALMS) zählen Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Long (USA) im Porsche GT3 RSR des Teams Flying Lizard zu den Favoriten in der GT2-Klasse. Doch auch Wolf Henzler (Nürtingen) will für die Mannschaft von Farnbacher-Loles den ALMS-Titel einfahren. In einem Daytona-Protypen mit Porsche-Motor gehen Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) für das Team Penske Racing in der Grand-Am-Series auf Punktejagd. Das Saison-Programm für Sascha Maassen (Aachen) ist noch nicht endgültig fixiert.

Porsche-Sportchef Hartmut Kristen setzte bei der Verpflichtung der Fahrer auf Kontinuität: "Ich freue mich sehr, dass ich in der Saison 2009 auf zehn absolute Weltklassepiloten zählen kann. Sie fahren alle seit mindestens einem Jahr für Porsche, und ich weiß um die Stärken jedes Einzelnen. Zusätzlich zu den Kernserien, die wir für unsere Piloten definiert haben, werden bei dem ein oder anderen noch weitere Einsätze bei wichtigen Einzelrennen hinzukommen."

Quelle: Motorsport-Total.com
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BeitragVerfasst am: 16.01.2009, 20:11 Antworten mit ZitatNach oben

Mansell im Modena-Ferrari

Weltmeistersohn Leo Mansell wird für das Team Modena im Ferrari F430 die Le-Mans-Series fahren -
Start in Le Mans gemeinsam mit Vater Nigel?


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Antonio Garcia bekommt einen prominenten Teamkollegen: Leo Mansell
© antoniogarcia.com

Familie Mansell kann sich ein Hotelzimmer in Le Mans reservieren. Der 24-jährige Weltmeistersprössling Leo wird in der kommenden Saison für das Team Modena in der Le-Mans-Series (LMS) an den Start gehen. Für den früheren Piloten der Britischen Formel 3 und Formel Atlantic wird es das erste Sportwagenabenteuer. Mansell soll den Ferrari F430 GT2 gemeinsam mit Teamkollege Antonio Garcia auch beim Langstreckenklassiker an der Sarthe steuern.

"Wir freuen uns auf eine langfristige Zusammenarbeit mit Leo und sind sicher, dass er gemeinsam mit Antonio Garcia eine starke Fahrerpaarung bilden wird", sagte Modena-Teamchef Graham Schultz. "Antonio war der Schlüssel zu unseren Erfolgen in allen internationalen Rennen." Im Schatten des erfahrenen Teamkollegen soll sich Leo Mansell in Ruhe entwicklen können.

Bezüglich des Starts in Le Mans gibt es seit einem Test im Ginetta-Zytek Spekulationen. Möglicherweise soll Nigel Mansell das Modena-Duo unterstützen. "Unsere Verbindung zu Nigel ist sehr eng", schilderte Schultz, "und er wird seine riesige Erfahrung bei uns einbringen. Das wird uns weiter voran bringen." Zu einem möglichen Start an der Sarthe sollte der Ex-Formel-1-Weltmeister sich nicht konkret äußern: "Leo ist für Sportwagen geboren. Es wird eine aufregende Saison. Ich freue mich auf meinen ersten Besuch in Le Mans."

Quelle: Motorsport-Total.com; Autor: Roman Wittemeier
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BeitragVerfasst am: 21.01.2009, 20:55 Antworten mit ZitatNach oben

Le Mans: Bisher nur 15 Autos bestätigt

Von den 29 automatisch qualifizierten Autos für Le Mans 2009 wurden
bis Nennschluss nur 15 bestätigt: Zwei Audis gegen zwei Peugeots


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Neue Chancen für 2009: Das Reglement für Le Mans wurde vom ACO aufpoliert
© xpb.cc

Das nächste große Duell der Dieselmaschinen kann stattfinden. Sowohl Audi als auch Peugeot haben von ihren Einladungen für den Langstreckenklassiker in Le Mans Gebrauch gemacht. Die Ingolstädter hatten bis zum Ablauf der Nennfrist zwei neue Audi R15 TDI genannt und damit die Einladung für ein drittes Fahrzeug verfallen lassen, Peugeot wird zwei 908 Hdi FAP Mitte Juni an den Start stellen. Die beiden großen Favoriten auf die Le-Mans-Krone 2009 sind die bisher einzigen Vertreter der LMP1-Kategorie.

Intersport Racing war als Gesamtzweiter der vergangenen Saison in der American-Le-Mans-Series zwar auch eingeladen worden, doch die Amerikaner ließen die erste Nennfrist verstreichen. In der LMP2-Kategorie ist das bisherige Feld extrem dürftig. Einzig das Team Essex aus Dänemark meldete die Teilnahme mit einem Fahrzeug an. Weder Penske noch Van Merksteijn schienen Interesse zu haben.

In der GT1-Klasse wird Luc Alphand mit einem Auto am Start stehen, zwei weitere kommen werksseitig von Corvette Racing. Aston Martin hat sein Programm für 2009 verändert und lies zumindest die erste Nennfrist verstreichen, auch das Team Modena und das Vitaphone-Team von Michael Bartels nahmen die Einladung nicht an. Der FIA-GT-Champion war im vergangenen Jahr mit einem Aston Martin gestartet, weil sein Maserati aus der FIA-GT-Serie nicht ins Le-Mans-Regelwerk passt.

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KSM wird auch 2009 wieder das Abenteuer Le Mans erleben
© Wittemeier/MST

In der GT2-Klasse sind bereits sieben Startplätze belegt. Risi schickt zwei Autos an die Sarthe, Flying Lizard, Virgo, Felbermayr, AF Corse und die BMS Scuderia werden mit je einem Fahrzeug antreten. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren bereits 21 Startplätze fest vergeben, das Interesse scheint also angesichts von veränderten wirtschaftlichen Bedingungen und neuen Regeln nicht allzu groß.

Vor allem in der kleinen Prototypen-Klasse fehlen durch den Rückzug der Porsche RS Spyder bislang noch viele Fahrzeuge. Aufgrund des verhältnismäßig geringen Interesses dürften Bewerber gute Chancen auf einen Startplatz haben. Auch das deutsche Team Kruse-Schiller-Motorsport hat seine Nennung bereits abgegeben. "Wir gehen fest davon aus, dass wir wieder dabei sein werden", sagte Teamchef Kai Kruse auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'.

Bis Mitternacht können sich nun weitere Interessenten um einen Startplatz beim 24-Stunden-Rennen bewerben. Hierfür muss eine verbindliche Teilnahmeabsicht und eine Anzahlung des Nenngeldes deponiert werden. In den kommenden Tagen wird der Veranstalter ACO über die Vergabe der insgesamt 55 Startplätze entscheiden. Die komplette Teilnehmerliste soll Ende der kommenden Woche veröffentlicht werden.

Quelle: Motorsport-Total.com / Roman Wittemeier
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BeitragVerfasst am: 28.01.2009, 16:08 Antworten mit ZitatNach oben

LMS-Starterliste: Peugeot fehlt noch

Für die kommende Saison der Le-Mans-Series (LMS) sind 49 Fahrzeuge offiziell gemeldet:
Peugeot zögert noch - Kolles mit zwei Audi R10 TDI am Start


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Die bunte Vielfalt bleibt in der Le-Mans-Serie auch 2009 erhalten © xpb.cc


Eines vorweg: Für die Sportwagenfans gibt es auch in der neuen Saison der Le-Mans-Series (LMS) einen großen Festschmaus für Augen und Ohren. Trotz des werksseitigen Rückzuges von Audi, trotz der Verzögerungstaktik von Peugeot und trotz der wirtschaftlichen Schieflage sind fast 50 Fahrzeuge gemeldet. Audi wird mit zwei privaten R10 TDI, die vom Team von Ex-Force-India-Teamchef Colin Kolles eingesetzt werden, nach wie vor in der LMS vertreten sein.

Ob sich auch Peugeot wieder in der LMS zeigen wird, ist nach wie vor unklar. Bislang haben die Franzosen keinen einzigen 908 Hdi FAP beim ACO gemeldet. Doch Insider gehen davon aus, dass man zumindest für die ersten Saisonrennen nachnennen wird, um für den großen Auftritt in Le Mans testen zu können. Insgesamt zwölf Fahrzeuge sind in der LMP1-Klasse gemeldet, darunter die beiden Werks-Aston-Martin und zwei Ginetta-Zytek.

In der LMP2-Kategorie ist von Krise kaum etwas zu spüren. 16 Autos werden an den LMS-Wochenenden um den Klassensieg kämpfen. Nach dem Rückzug vieler Porsche Spyder RS darf man - auch wegen des Regelwerks - mehr Spannung erwarten als im Vorjahr, als Jos Verstappen im Van-Merksteijn-Porsche oftmals vorneweg fuhr. Mit dabei sind neben OAK-Racing (bisher Saulnier) auch zwei exotische Lucchini und die deutsche Kruse-Schiller-Mannschaft mit einem geschlossenen Lola-Mazda. Einzig Horag geht erneut mit Porsche an den Start.

Ein fast erbärmliches Bild gibt die Nennliste im Bereich GT1 ab. Gerade einmal vier Fahrzeuge werden um die besten Plätze rangeln. Neben zwei Saleen werden ein Lamborghini Murcielago und ein alter Ferrari 550 Maranello zu sehen sein - von neuen Gefährten keine Spur. Mehr Vielfalt gibt es in der GT2-Klasse. Mit 17 Fahrzeugen ist die kleine GT-Klasse am stärksten besetzt. Neben neun Ferrari F430 sind Autos von Porsche, Spyker, Lamborghini, und Aston Martin gemeldet.

Die Starterliste der Le-Mans-Serie in der Übersicht:

LMP1

Aston Martin Racing Aston Martin
Aston Martin Racing Aston Martin
Team Oreca Matmut - Aim Courage-Oreca LC70 - AIM
Team Oreca Matmut - Aim Courage-Oreca LC70 - AIM
Signature Plus Courage-Oreca LC70 - Judd
Speedy Racing Team Sebah Lola B08/60 Coupé - Aston
Kolles Audi R10 TDI
Kolles Audi R10 TDI
Pescarolo Sport Pescarolo - Judd
Pescarolo Sport Pescarolo - Judd
Team Lnt Ginetta-Zytek
Strakka Racing Ginetta - Zytek

LMP2

Rml Lola B08/80 Coupé - Mazda
Bruichladdich Bruneau Radical SR9 - AER
Horag Racing Porsche RS Spyder
Racing Box Lola B08/80 Coupé - Judd
Racing Box Lola B08/80 Coupé - Judd
Team Barazi - Epsilon Zytek 07S - Zytek
Speedy Racing Team Sebah Lola B08/80 Coupé - Judd
Oak Racing Pescarolo - Mazda
Oak Racing Pescarolo - Mazda
Wr / Salini WR-Zytek
Pegasus Racing Courage-Oreca LC75 - AER
Quifel - Asm Team Ginetta-Zytek 09S - Zytek
A.C. Racing Team Zytek 07S - Zytek
Ranieri Randaccio Lucchini - Nicholson McLaren
Bull Racing Lucchini - Judd
Ksm Lola B09/86 - Mazda

GT1

Ipb Spartak Racing Lamborghini Murcielago R-GT
Arc Bratislava - Kaneko Saleen S7-R
Full Speed Racing Team Saleen S7-R
Noel Del Bello Racing Ferrari 550 Maranello

GT2

Imsa Performance Matmut Porsche 997 GT3 RSR
Team Felbermayr Proton Porsche 997 GT3 RSR
Reiter Engineering Lamborghini Gallardo LP560
Easyrace Ferrari F430 GT
Team Modena Ferrari F430 GT
Snoras Spyker Squadron Spyker C8 Laviolette GT2R
Drayson Racing Aston Martin Vantage V8
Team Felbermayr Proton Porsche 997 GT3 RSR
Hankook - Team Farnbacher Ferrari F430 GT
Farnbacher Racing Ferrari F430 GT
Farnbacher Racing Ferrari F430 GT
Jmw Motorsport Ferrari F430 GT
James Watt Automotive Aston Martin Vantage V8
James Watt Automotive Aston Martin Vantage V8
Virgo Motorsport Ferrari F430 GT
Jmb Racing Ferrari F430 GT
Jmb Racing Ferrari F430 GT

Quelle: Motorsport-Total.com / Roman Wittemeier
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BeitragVerfasst am: 30.01.2009, 19:47 Antworten mit ZitatNach oben

Le Mans: Noch 67 Bewerber auf 40 freie Plätze

Die Bewerbungsphase um einen Startplatz beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen
in Le Mans ist abgeschlossen: 67 Kandiaten hoffen noch


Die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen in Le Mans ist seit jeher eine ganz besondere Auszeichnung. Für die Titelverteidiger ist ein Start fast Pflicht, für alle anderen ist es eine Ehre, wenn man die Genehmigung vom veranstaltenden ACO bekommt. Das Verfahren ist kompliziert und in mehrere Phasen unterteilt. In einem ersten Schritt bekommen die Besten des Vorjahres eine Einladung, ebenso die erfolgreichsten Teams aus LMS, ALMS und FIA-GT-Serie.

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Le Mans bietet am Rande des Langstreckenklassikers auch anderen Spaß © xpb.cc

Allerdings wurden bis kurz nach Jahresbeginn nur 15 der 29 eingeladenen Autos verbindlich für die diesjährige Auflage des Langstreckenklassikers gemeldet. Von den insgesamt 55 zu vergebenen Startplätzen sind daher von 40 offen. Phase zwei: Interessierte Mannschaften konnten sich bis zum vergangenen Mittwoch um einen Startplatz bewerben.

Auch 2009 hat der ACO wieder die Qual der Wahl: 67 Fahrzeuge kommen nach Bewerbungsschluss für die noch offenen 40 Startplätze in Frage. "Das ist eine bemerkenswerte Anzahl, die alle Befürchtungen bezüglich der Auswirkungen der Wirtschaftskrise widerlegt", heißt es in einer Mitteilung des ACO. Stolz verweist man darauf, dass es insgesamt 44 Bewerber für die Prototypenklassen gibt - eine wirklich beeindruckende Zahl.

Ein Gremium des Veranstalters entscheidet nun über die Vergabe der freien Startslots. Dabei kommt es auf bisher gezeigte sportliche Leistungen, Marken- und Teamrenommee sowie auf Faktoren wie Auftritt und Leidenschaft an. Die beiden brandneuen LMP1-Boliden von Aston Martin sollten ihren Startplatz ebenso sicher bekommen wie die deutsche LMP2-Mannschaft von Kruse-Schiller-Motorsport. Die Teilnehmerliste inklusive acht möglichen Nachrückern soll in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden.

Quelle: Motorsport-Total.com / Roman Wittemeier
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BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 18:51 Antworten mit ZitatNach oben

Peugeot: Alles für den Le-Mans-Sieg

Peugeot stellt das Motorsportprogramm für 2009 vor:
Le-Mans-Revanche mit verbessertem 908 HDi FAP und vielen Superstars-
Wenige Einsätze in der LMS


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Der Rivale: Mit dem verbesserten 908 HDi FAP will Peugeot in Le Mans siegen
© Peugeot

Mit einem erneuten Großaufgebot an Motorsportstars und einem weiter verbesserten Peugeot 908 HDi FAP wollen die Franzosen endlich den Le-Mans-Sieg schaffen. Mit großer Entschlossenheit treten die Löwen zur Revanche gegen Audi an. Alle Ressourcen werden für das Prestigerennen an der Sarthe eingesetzt. "Wir haben ein zentrales Testprogramm festgelegt, das Langstreckendistanzen auf verschiedenen Strecken simuliert", erklärte der neue Teamchef Olivier Quesnel bei der offiziellen Präsentation des Teams für 2009.

"Ebenso nehmen wir vor den 24 Stunden von Le Mans an zwei Rennen teil, die als ein Test unter Wettbewerbsbedingungen angesehen werden und der Mannschaft ein gutes Training ermöglichen", sagte Quesnel weiter. Peugeot wird sich mit seinem Dieselprototypen und einem echten Staraufgebot beim ALMS-Saisonauftakt in Sebring einen ersten Schlagabtausch mit der Konkurrenz aus Ingolstadt liefern. Ein zweiter Testeinsatz erfolgt im Rahmen der Le-Mans-Series (LMS) in Belgien.

"Im Mai bestreiten wir die 1000 Kilometer von Spa-Francorchamps mit drei Autos und den neun Fahrern, die auch in Le Mans starten werden. Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir noch nicht über weitere Einsätze nach den 24 Stunden von Le Mans entschieden", sagte der Teamchef weiter. Die neun Einsatzpiloten stehen bereits fest. Marc Gené, Pedro Lamy, Christian Klien, Alexander Wurz, Nicolas Minassian, Stéphane Sarrazin und Franck Montagny waren 2008 bereits für Peugeot am Start.

Weitere LMS-Einsätze weiterhin fraglich

Neu hinzu kommen Formel-1-Star Sébastien Bourdais, der erst vor wenigen Tagen einen neuen Vertrag bei Toro Rosso unterzeichnet hat. Außerdem wird Ex-Formel-1-Pilot David Brabham viel Erfahrung aus der ALMS mit zu den Franzosen bringen. Ricardo Zonta und Jacques Villeneuve kommen nicht erneut zum Einsatz, trotzdem haben acht von neun Piloten im Kader Erfahrung aus der Königsklasse - ein wahres Starensemble. Als Test- und Entwicklungsfahrer agiert Anthony Beltoise.

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Olivier Quesnel hat Michel Barge als Rennleiter bei Peugeot abgelöst
© Peugeot

"Alle eingesetzten Fahrzeuge tragen jetzt eine blaue Lackierung und eine Aluminiumfarbe über dem Cockpit, die wie Chrom erscheint und die Temperaturen für die Insassen verringert", erklärte Quesnel zur veränderten Optik am 908 HDi FAP. "Wir haben die gesamte Auslegung des Motors angepasst, um die verringerten Querschnitte der Luftmengenbegrenzer und den reduzierten Druck des Aufladungssystems zu berücksichtigen, denn die neuen Vorschriften kosten uns etwa zehn Prozent Motorleistung", so Technikchef Bruno Famin.

Die Regeländerungen des Le-Mans-Veranstalters ACO haben weitere Auswirkungen. "Auch die aerodynamischen Arbeit war sehr umfangreich, um wieder eine gute Balance herzustellen, nachdem die Breite des Heckflügels von 200 auf 160 Zentimeter reduziert worden ist. Ebenso investieren wir viel Arbeit in eine Klimaanlage für das Cockpit, um die vorgeschriebenen Temperaturen einzuhalten", beschrieb Famin. Zusätzlich arbeitete man am Gesamtgewicht des Fahrzeugs.

Auch der leistungsstarke V12-Diesel wurde weiter verbessert. Den Partikelfilter optimierte man, gemeinsam mit Partner Bosch sorgte man für ein verbessertes Einspritzsystem. Der 5,5-Liter-Direkteinspritzer leistet nach Teamangaben 700 PS und bringt 1.200 Newtonmeter Drehmoment auf den Antrieb. "Schließlich passen wir das Chassis noch besser an die Reifen unseres Partners Michelin an", sagte der Technische Direktor weiter.

Quelle: Motorsport-Total.com / Roman Wittemeier
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BeitragVerfasst am: 10.02.2009, 18:28 Antworten mit ZitatNach oben

Zwei neue Audi R15 TDI beim Auftakt in Sebring

Für Audi beginnen die Vorbereitungen auf Le Mans Ende März mit
den zwölf Stunden von Sebring -Rennpremiere für den neuen R15 TDI


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Jeder neue Audi musste seine Feuertaufe beim Klassiker in Sebring bestehen
© Audi

Der mit Spannung erwartete erste Renneinsatz des neuen Dieselsportwagens von Audi rückt näher: Am 21. März bestreitet das Joest-Team mit zwei R15 TDI das berühmt-berüchtigte Zwölf-Stunden-Rennen in Sebring im US-Bundesstaat Florida. Der Langstreckenklassiker dient als Härtetest und Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans am 13. und 14. Juni 2009.

Der R15 TDI unterscheidet sich deutlich von seinem in Le Mans unbesiegten Vorgängermodell R10 TDI und verfügt über zahlreiche technisch innovative Detaillösungen. Erste Testfahrten mit dem neuen LMP1-Prototypen sind erfolgreich verlaufen. "Bisher hat der R15 das gehalten, was wir uns von ihm versprochen haben", erklärt Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich. "Nun muss er sich auch im Renneinsatz beweisen. Sebring ist ein besonders hartes Rennen und daher gut geeignet, kleinste Schwächen aufzudecken."

Am Steuer der beiden neuen Prototypen sitzen bewährte Piloten: Ein Fahrerteam bilden die amtierenden Le-Mans-Sieger Rinaldo Capello, Tom Kristensen und Allan McNish. Am Steuer des zweiten R15 lösen sich die Deutschen Lucas Luhr, Mike Rockenfeller und Marco Werner ab. In dieser Formation startete das Joest-Team bereits im vergangenen Jahr in Sebring.

Auf der Rennstrecke im Herzen Floridas haben alle neuen Audi-Le-Mans-Prototypen ihr Renndebüt gefeiert. 1999 belegte Joest mit dem R8R beim ersten Sportwagenrennen von Audi auf Anhieb einen Podiumsplatz. Ein Jahr später triumphierte in Sebring der R8 bei seinem Debüt. 2006 sorgte Audi bei der Premiere des R10 gleich für den weltweit ersten Sieg eines Dieselsportwagens bei einem bedeutenden Langstreckenrennen.

Insgesamt hat die Marke mit den vier Ringen das Zwölf-Stunden-Rennen von Sebring, das gleichzeitig den Auftakt der American Le-Mans-Serie (ALMS) bildet, bisher achtmal gewonnen, zuletzt im Jahr 2007.

Quelle: Motorsport-Total.com
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BeitragVerfasst am: 17.02.2009, 19:52 Antworten mit ZitatNach oben

Le Mans: Streit um die Streichung des Vortests

17. Februar 2009

Bei der Streichung des bisher sehr beliebten Le-Mans-Vortests
hat Veranstalter ACO einen seltsamen Alleingang hingelegt: Nur Audi wurde gefragt


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Das Megaevent Le Mans wird 2009
um einen Tag kürzer: Kein Vortest mehr
© xpb.cc


Wie in vielen anderen Motorsport-Serien auch, haben ebenso die Veranstalter des legendären 24-Stunden-Rennens von Le Mans auf die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagiert. Im Rahmen eines kleinen Sparprogramms strich man zum Beispiel den für viele Teams wichtigen Vortest an der Sarthe ersatzlos aus dem Kalender. Und genau dieser Schachzug kommt nicht überall gut an.

Der Testtag, der im vergangenen Jahr genau zwei Wochen vor dem Start des Langstreckenklassikers abgehalten wurde, war bislang für die Teams die einzige Möglichkeit, ihre Fahrzeuge auf der 13,6 Kilometer langen Strecke auszuprobieren. Le Mans bietet zum Beispiel mit den schnellen Porsche-Kurven und der langen Hunaudières-Passage typische Abschnitte, die kaum auf anderen Pisten zu simulieren sind.

Werden in Le Mans die Fahrer knapp?

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Gerade für den neuen Adui R15 TDI
könnte der Le-Mans-Vorstest wichtig sein
© Audi


Ein weiteres Problem ergibt sich für Teams und Fahrer: In Le Mans müssen sich viele Piloten mit einem Probelauf über zehn Runden im Renntempo erst für den Start beim 24-Stunden-Rennen qualifizieren. Sogar Alexander Wurz musste 2008 diese Runden drehen, obwohl er 1996 bereits in Le Mans den Gesamtsieg mit Porsche geholt hatte. Diesen Leistungsnachweis mussten die betroffenen Fahrer bislang beim Vortest erbringen. Lief dabei etwas schief, hatte das jeweilige Team immerhin noch einige Tage Zeit, einen Ersatzpiloten zu verpflichten.

Unter den aktuellen Regeln bleibt im Zeitplan der Le-Mans-Woche nur der Mittwoch oder Donnerstag, um die Piloten in einer freien Trainingssession auf die Qualifikationsrunden zu schicken. Sollte es dabei dann Probleme geben, dürfte es sehr schwierig werden, innerhalb kürzester Zeit einen neuen Piloten zu finden, der bereits automatisch am Rennen teilnehmen dürfte und auch noch in aller Kürze verfügbar ist.

"Das ist in erster Linie ein Problem des ACO", appellierte Le-Mans-Urgestein Henri Pescarolo im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' an die Veranstalter. "Soweit ich weiß, ist bis heute noch nicht klar, wie sich die Piloten für die Teilnahme am Rennwochenende qualifizieren sollen. Die müssen sich langsam mal überlegen, was im Falle eines Falles passieren soll."

Wenigstens die Audi-Meinung zählt

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Henri Pescarolo wurde ebenso von
der Streichung des Vortests überrascht
© Edi Nikolic


Kurios ist außerdem, wie der ACO zur Streichung des Vortests kam. Sprecher des hiesigen Veranstalters schilderten den teilnehmenden Teams, dass man vor der Entscheidung eine Umfrage gestartet hatte. Bei Nachfragen von Teamchefs, die sich an eine solche Umfrage nicht erinnern konnten, hatte man die Antwort parat: "Dann haben wir ausgerechnet Sie wohl leider vergessen zu fragen."

"Ich habe von dieser Streichung auch erst aus der Zeitung erfahren", amüsierte sich Pescarolo über das Vorgehen des ACO. Gerade der legendäre französische Teamchef ist bei anderen Themen oft der erste Ansprechpartner der Le-Mans-Verantwortlichen. Auch die Rennleiter von Peugeot und der neuen LMP1-Werksmannschaft von Aston Martin wurden nicht einbezogen. Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich erklärte allerdings auf Nachfrage: "Ich kann sagen, dass ich aktiv mit einbezogen war."

Welche Auswirkungen die Streichung des Vortests in Le Mans hat, wie die Teams mit dem fehlenden Probelauf umgehen und welche Sparpotenziale gesehen werden, lesen Sie morgen exklusiv auf 'Motorsport-Total.com'. Die Rennleiter von Audi (Wolfang Ullrich), Peugeot (Olivier Quesnel), Aston Martin (George Howard-Chappell) und Pescarolo (Henri Pescarolo) stellen sich den wichtigen Fragen um den verlorenen Testtag.

Quelle: Motorsport-Total.com / Roman Wittemeier
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BeitragVerfasst am: 21.02.2009, 12:55 Antworten mit ZitatNach oben

Larbre kehrt in die LMS zurück

21. Februar 2009

Mit einem Saleen S7R wird das Larbre-Team die komplette
LMS-Saison 2009 bestreiten -Titel in der GT1-Klasse als erklärtes Ziel


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Das Larbre-Team schickt wieder einen Saleen in die LMS-Saison 2009
© xpb.cc


2008 hat das Larbre-Team in der Le-Mans-Serie (LMS) nur das Auftaktrennen in Barcelona bestritten, doch 2009 wird die Truppe wieder an der kompletten Saison teilnehmen. Dies wurde heute offiziell bekannt gegeben. Larbre wird sich außerdem um einen Startplatz bei den 24 Stunden von Le Mans bemühen.

Als Fahrzeug wird ein Saleen S7R dienen, mit dem der GT1-Klassentitel anvisiert werden soll. Das Fahrertrio kommt aus Frankreich: Patrick Bornhauser und Popstar David Hallyday erhalten Unterstützung von Patrice Goueslard. Larbre feiert damit ein Comeback in der LMS, in der die Truppe seit 2004 jedes Jahr zumindest bei einzelnen Rennen mit von der Partie war.

"Wir sind glücklich über die Rückkehr in die Le-Mans-Serie", so Teamchef Jack Leconte. "Wir sind langjährige Unterstützer der LMS und hatten in der Meisterschaft schon schöne Erfolge. Wir wollen auch unsere Krone in der Französischen GT-Meisterschaft verteidigen und bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen. Uns erwartet also ein sehr aufregendes Sportprogramm."

Quelle: Motorsport-Total.com / Christian Nimmervoll
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Le Mans: Das sind die 55 Starter 2009

26. Februar 2009

Le-Mans-Veranstalter ACO veröffentlicht die Starterliste 2009 -
Sensationell: Pescarolo setzt einen privaten Peugeot 908 HDi FAP ein!


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Die 55 Startplätze beim traditionellen
Langstreckenrennen sind vergeben © xpb.cc


Der Le-Mans-Veranstalter ACO hat endlich die Katze aus dem Sack gelassen. Von insgesamt über 80 Bewerbern fanden - wie immer - nur 55 Autos ihren Platz in der offiziellen Starterliste beim traditionsreichen Langstreckenrennen an der Sarthe. Insgesamt 21 LMP1-Fahrzeuge werden Mitte Juni um den Gesamtsieg kämpfen, wobei es wohl auf einen Dreikampf zwischen Audi, Peugeot und Aston Martin hinauslaufen wird.

Audi kommt mit einer Übermacht von gleich fünf Fahrzeugen nach Le Mans: drei neue R15 TDI und zwei privat eingesetzte R10 TDI von Colin Kolles. Die Sieger der vergangenen Jahre müssen sich 2009 gleich gegen vier Peugeot 908 Hdi FAP wehren, denn die Löwen schicken drei Werksfahrzeuge ins Rennen und gaben Teamchef Henri Pescarolo eine weitere Dieselflunder zum privaten Einsatz. Nicht auszudenken, falls Pescarolo die Werksmannschaft schlägt...

Fünf Audis, vier Peugeot, vier Aston Martin

Aston Martin will sich 2009 bei der werksseitigen Rückkehr im LMP1-Geschäft einen Traum erfüllen. Die Mannschaft um Teamchef George Howard-Chappell will genau 50 Jahre nach dem bisher einzigen Aston-Martin-Gesamtsieg in Le Mans wieder nach der großen Krone greifen. Die Briten setzen sogar gleich vier Fahrzeuge ein. Zwei der geschlossenen Lola-Coupés werden von Aston Martin direkt eingesetzt, ein weiteres wird unter der Nennung "Aston Martin Racing Eastern Europe" gebracht und auch das Speedy-Team bekommt einen Lola-Aston-Martin.

Oreca wird mit zwei Courage-AIM fahren, hinzu kommen zwei Ginetta-Zytek und je ein Courage-Judd, ein Fahrzeug von Epsilon-Euskadi und ein amerikanischer Creation-Judd. Auch Pescarolo wird eine Eigenkreation an den Start bringen. Die Franzosen werden einen Pescarolo-Judd bringen und somit sowohl einen Benziner als auch einen Diesel an der Sarthe haben.

Vitaphone mit Porsche RS Spyder

In der LMP2-Klasse werden sich zwölf Autos um den Sieg streiten. Nicht nur zwei, sondern gleich drei Porsche RS Spyder sollen den Vorjahressieg wiederholen. Neben dem japanischen Team GOH und dem dänischen Essex-Team, wird überraschend auch die deutsche Vitaphone-Mannschaft von Michael Bartels einen Prototypen aus Zuffenhausen zur Verfügung haben. RML und die deutsche Kruse-Schiller-Mannschaft bringen je einen Lola-Mazda als geschlossenes Coupé, OAK (früher Saulnier) setzt zwei Pescarolo-Mazda ein.

Auch die GT1-Klasse lebt noch. Immerhin sind 2009 drei Hersteller vertreten. Vier Corvette C6.R vom Werksteam und von Alphand balgen sich mit zwei Aston Martin DBR9 von Gigawave und Jetalliance, sowie je einem Lamborghini Murcielago aus Japan und Russland. Dabei ist überraschend, dass die österreichische Mannschaft von Lukas Lichtner-Hoyer trotz den Rückzuges aus der FIA-GT-Serie den Aston Martin noch einmal aus der Garage holt.

In der kleinen GT-Klasse gibt es auch 2009 eine deutliche Übermacht von Ferrari - zumindest zahlenmäßig. Neun 430GT stehen drei Porsche 911 GT3 RSR gegenüber. Mit maximal Außenseiterchancen dürfen Drayson mit dem Aston Martin Vantage und Snoras mit dem sound-gewaltigen Spyker C8 rechnen. Zehn Fahrzeuge stehen derzeit auf der Reserveliste. Darunter ist ein GT2-Ferrari von Seattle Advanced, die mit "Grey's Anatomy"-Star Patrick Dempsey antreten wollen.

Die Starterliste 2009 in der Übersicht:

LMP1:

Audi Sport Team Joest - Audi R15
Audi Sport Team Joest - Audi R15
Audi Sport North America - Audi R15
Kolles - Audi R10
Kolles - Audi R10
Team Peugeot Total - Peugeot 908
Team Peugeot Total - Peugeot 908
Peugeot Sport Total - Peugeot 908
Pescarolo Sport - Peugeot 908
Pescarolo Sport - Pescarolo Judd
Aston Martin Racing - Lola Aston Martin
Aston Martin Racing - Lola Aston Martin
AMR Eastern Europe - Lola Aston Martin
Speedy Racing Team Sebah - Lola Aston Martin
Team ORECA Matmut AIM - Courage-ORECA AIM
Team ORECA Matmut AIM - Courage-ORECA AIM
Team LNT - Ginetta Zytek
Strakka Racing - Ginetta Zytek
Signature Plus - Courage Judd
Epsilon Euskadi - Epsilon Euskadi Judd
Creation Autosportif - Creation Judd

LMP2:

Navi Team Goh - Porsche RS Spyder
Team Essex - Porsche RS Spyder
Vitaphone Racing Team - Porsche Rs Spyder
RML - Lola Mazda Coupé
KSM - Lola Mazda Coupé
Racing Box - Lola Judd Coupé
Speedy Racing Team Sebah - Lola Judd Coupé
Oak Racing - Pescarolo Mazda
Oak Racing - Pescarolo Mazda
Quifel-ASM Team - Ginetta Zytek 09S
Gac Racing Team - Zytek 07S
Bruichladdich Bruneau - Radical AER

GT1:

Corvette Racing -Corvette C6.R
Corvette Racing - Corvette C6.R
Luc Alphand Aventures - Corvette C6.R
Luc Alphand Aventures - Corvette C6.R
Gigawave Motorsport - Aston Martin DBR9
Jetalliance Racing - Aston Martin DBR9
IPB Spartak Racing - Lamborghini Murcielago
JLOC Isao Noritake - Lamborghini Murcielago

GT2:

IMSA Performance Matmut - Porsche 911 GT3 RSR (997)
Team Felbermayer-Proton - Porsche 911 GT3 RSR (997)
Flying Lizard Motorsport - Porsche 911 GT3 RSR (997)
AF Corse Srl - Ferrari F430 GT
Risi Competizione - Ferrari F430 GT
Risi Competizione - Ferrari F430 GT
Team Modena - Ferrari F430 GT
Team Farnbacher - Ferrari F430 GT
JMW Motorsport - Ferrari F430 GT
Virgo Motorsport - Ferrari F430 GT
BMS Scuderia Italia - Ferrari F430 GT
JMB Racing - Ferrari F430 GT
Drayson Racing - Aston Martin V8
Snoras Spyker Squadron - Spyker C8 Laviolette

Reserveliste:

GT2 Team Seattle Advanced Eng - Ferrari F430 GT
GT2 Endurance China Team - Porsche 911 GT3 RSR (997)
GT2 IMSA Performance Matmut - Porsche 911 GT3 RSR (997)
LMP2 Barazi Epsilon - Zytek 07S
LMP2 Gerard Welter - Zytek
LMP1 Epsilon Euskadi - Epsilon Euskadi Judd
GT2 Team Felbermayer-Proton - Porsche 911 GT3 RSR (997)
GT2 Snoras Spyker Squadron - Spyker C8 Laviolette
GT1 Team Larbre Competition - Saleen S7R
LMP2 Racing Box SRL - Lola Judd Coupé

Quelle: Motorsport-Total.com - Roman Wittemeier
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BeitragVerfasst am: 13.03.2009, 21:25 Antworten mit ZitatNach oben

Sebring: Erste Bewährungsprobe für den Audi R15 TDI

13. März 2009

Der neue Dieselbolide von Audi gibt sein Renndebüt in Sebring - Zwölf-Stunden-Rennen
in Florida gilt als Härtetest für Le Mans, die Konkurrenz ist stark


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Der neue Audi R15 TDI gibt bei den Zwölf Stunden von Sebring sein Renndebüt © Audi

Es wird ernst: Nach Testfahrten in Spanien und Italien steht für den neuen Audi R15 TDI der erste Renneinsatz auf dem Programm. Beim Zwölf-Stunden-Rennen in Sebring im US-Bundesstaat Florida trifft der neue Diesel-Rennsportwagen am Samstag, den 21. März auf die Konkurrenz von Acura/Honda, Peugeot und Co.

Der US-Langstrecken-Klassiker dient dem Audi-Team Joest vor allem als Härtetest und Standortbestimmung für die 24 Stunden von Le Mans am 13./14. Juni 2009. Gleichzeitig möchte die Mannschaft um Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich auf der anspruchsvollen Rennstrecke im Herzen Floridas den insgesamt neunten Sebring-Sieg holen.

Einer der beiden R15 TDI in Sebring wird vom Le-Mans-Siegertrio Dindo Capello, Tom Kristensen und Allan McNish pilotiert. Den zweiten Prototypen fahren Lucas Luhr, Mike Rockenfeller und Marco Werner. Eine Woche lang haben die sechs-Audi Werksfahrer in Sebring die Gelegenheit, mit dem neuen LMP1-Boliden Erfahrung unter Rennbedingungen zu sammeln. Und zwar bei auf einer Strecke, die zu den härtesten und schwierigsten Rennstrecken der Welt gezählt wird und bei zu erwartenden Temperaturen um 30 Grad im Schatten. Das sind völlig neue Bedingungen für den R15 TDI, der bei den Testfahrten in Europa bisher fast ausschließlich bei kühlem Wetter und oft im Regen unterwegs war.

"Erfahrungsgemäß ist die Strecke sehr hart und deckt Probleme, die ein Auto hat, gnadenlos auf."
Wolfgang Ullrich

Das Zwölf-Stunden-Rennen in Sebring ist zudem die erste Veranstaltung, bei der das neue Technische Reglement für Le Mans-Prototypen gilt. Gegenüber dem Vorjahr wurde die Breite der Heckflügel um 40 Zentimeter reduziert. Außerdem müssen Dieselfahrzeuge mit kleineren Lufteinlässen und weniger Ladedruck und folglich geringerer Motorleistung an den Start gehen.

"Sebring ist für uns ein wichtiger Test für die 24 Stunden von Le Mans. Erfahrungsgemäß ist die Strecke sehr hart und deckt Probleme, die ein Auto hat, gnadenlos auf", erklärte Motorsportchef Ullrich. "Deshalb ist es besonders wichtig, dort mit einem neu entwickelten Fahrzeug zu fahren. Natürlich erhoffen wir uns von dem Rennen auch eine Standortbestimmung mit unserem neuen Audi R15 TDI, denn die bekommt man nur, wenn man gegen seine Konkurrenz fährt - und das ist in Sebring zum ersten Mal der Fall."

Ralf Jüttner, der technische Direktor des Joest-Teams, räumte ein: "Wir sind nicht ganz so perfekt vorbereitet, wie wir es gerne wären - aber das ist mit einem neuen Auto eigentlich immer so. In diesem Jahr hat uns besonders wehgetan, dass wir bei den Testfahrten in Europa leider ständig schlechtes Wetter hatten und noch nicht bei hohen Temperaturen gefahren sind, wie sie uns in Sebring erwarten. Zudem waren wir erstmals nicht im Vorfeld des Rennens in Sebring zum Testen - das heißt, wir haben auf der Strecke noch keinerlei Erfahrung mit dem Audi R15 TDI."

Audi wolle deshalb die zusätzlichen Testsessions am morgigen Samstag nutzen, so Jüttner. Denn ein Spaziergang werden die zwölf Stunden nicht: "Das Starterfeld ist in Sebring dieses Mal zwar nicht besonders groß, qualitativ dafür aber ein Kracher, vor allem in der LMP1-Klasse. Zwei Audi, zwei Peugeot, zwei Acura/Honda in einem Starterfeld von 28 Autos - das wird ein heißes Rennen!"

"Sebring wird zeigen, wer im Winter seine Hausaufgaben am besten gemacht hat."
Tom Kristensen

Sebring ist ein ganz besonderes Rennen in einer großartigen Atmosphäre, das ich schon viermal gewinnen konnte", erklärte Le-Mans-Rekordsieger Kristensen. "Ich saß bei den Debüts des Audi R8 und des Audi R10 TDI jeweils im siegreichen Auto - das wünsche ich mir natürlich auch für den ersten Einsatz des neuen Audi R15 TDI. Dindo, Allan und meine anderen Teamkollegen sind vom R15 TDI jedenfalls genauso begeistert wie ich. Das Auto ist ziemlich cool."

"Sebring wird zeigen, wer im Winter seine Hausaufgaben am besten gemacht hat und wo wir im Vergleich zu Acura/Honda und Peugeot stehen - natürlich auch im Hinblick auf Le Mans", fuhr der Däne fort. "Ganz besonders freue ich mich auch auf Freitagabend: Dann läuft auf ESPN der Film 'Truth in 24', der unseren letztjährigen Le Mans-Sieg eindrucksvoll dokumentiert. Den werden wir uns alle als Einstimmung auf das Rennen anschauen."

Capello will den "Poker" schaffen

Teamkollege Capello betitelte Sebring als das "erste Examen" für den neuen Boliden: "Wir hatten in Sebring bisher immer tolle Debüts, sowohl mit dem R8 als auch mit dem R10 TDI. Unser Ziel ist, diese Serie fortzusetzen. Allerdings wissen wir, dass es in diesem Jahr besonders schwierig wird. Wir sind mit unserem Testprogramm im Rückstand, weil wir fast immer schlechtes Wetter hatten. Die Bedingungen in Sebring werden ganz anders sein. Ich bin überzeugt, dass der R15 TDI auf Anhieb schnell sein wird. Aber wir haben viel Arbeit vor uns, was die Feinabstimmung betrifft. Mein persönliches Ziel ist klar: Nach bisher drei Siegen möchte ich den 'Poker' schaffen - so nennt man bei uns in Italien vier Siege."

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Der Audi R15 TDI ist schon von außen ganz anders als der R10 © Audi

Den Sieg hat sich auch McNish zum Ziel gesetzt: "Das heißt, wir dürfen keine Fehler machen, denn die Konkurrenz ist in diesem Jahr sehr, sehr hart. Wir werden ein hohes Tempo gehen müssen. Der neue Audi R15 TDI hat einen kleineren, leichteren Motor. Aber es wurde auch intensiv daran gearbeitet, die Beschneidungen durch das Reglement so gut wie möglich zu kompensieren. Das neue Auto hat eine bessere Gewichtsverteilung und ist dadurch agiler. Auch die Aerodynamik ist optimiert. Der R15 TDI ist ein großer Schritt gegenüber dem R10 TDI, der dreimal in Folge die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hat. Ich freue mich auf Sebring und seine einzigartige Atmosphäre mit mehr als 160.000 Zuschauern, von denen die meisten fast die ganze Woche an der Rennstrecke zelten. Sebring ist das zweitgrößte Sportwagen-Rennen der Welt."

Diese Vorfreude teilt Luhr: "Das ist ein Rennen mit einer großen Tradition. Es ist ein schönes Gefühl, beim Saisonauftakt der American-Le Mans-Serie als amtierender LMP1-Champion zu starten. Das Ziel ist klar: Wir wollen das Ding gewinnen! Aber das wird natürlich nicht einfach. Der Audi R15 TDI ist zum ersten Mal im Renntrimm im Einsatz. Die Konkurrenz ist sehr stark. Wir kommen mit ein paar Fragezeichen nach Sebring und werden nächste Woche live erleben, wo wir stehen. Ich bin sicher, dass sich der R15 TDI in Sebring noch besser fahren lässt als der R10 TDI. Der R10 TDI war kein schlechtes Auto. Aber wer Audi kennt, der weiß, dass jeder neue Audi noch besser ist."

Rockenfeller erstmals bei der Entwicklung ganz dabei

Teamkollege Rockenfeller war beim R15 TDI erstmals von Anfang an in die Entwicklung eines Audi-Sportprototypen eingebunden. "Das war eine neue, tolle Erfahrung für mich", sagte er. "Ich bin drei Tests gefahren, bei denen wir allerdings viel Pech mit dem Wetter hatten. Im vergangenen Jahr hatten wir in Sebring eine harte Woche. Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr mit dem neuen R15 TDI wesentlich besser aufgestellt sind. Klar ist, dass Sebring für uns ein weiterer Test ist. Aber es wird Zeit, auf der Strecke gegen die anderen zu fahren. Ich bin gespannt, wer die Regeländerungen am besten umgesetzt hat."

"Klar ist, dass Sebring für uns ein weiterer Test ist."
Mike Rockenfeller

Auch Werner ist gespannt, wo Audi mit dem R15 im Vergleich zur Konkurrenz steht: "Gleich ein so langes und hartes Rennen zu fahren, ist natürlich eine Herausforderung. Trotzdem peilen wir den neunten Sebring-Sieg für Audi an. Es wäre toll, das Rennen zu gewinnen. Ich selbst bin bisher sechsmal in Sebring gefahren und habe die Hälfte meiner Einsätze gewonnen."

Der Zeitplan in Sebring:

Samstag, 14. März:
10:15 - 11:45 Uhr Test-Session
13:30 - 14:45 Uhr Test-Session
15:45 - 17:00 Uhr Test-Session

Montag, 16. März:
09:10 - 10:40 Uhr Test-Session (GT-Fahrzeuge)
10:50 - 12:20 Uhr Test-Session (Prototypen)
14:30 - 16:00 Uhr Test-Session (GT-Fahrzeuge)
16:10 - 17:40 Uhr Test-Session (Prototypen)

Dienstag, 17. März:
13:00 - 13:30 Uhr Test-Session (GT-Fahrzeuge)
13:30 - 14:30 Uhr Test-Session (alle Klassen)
14:30 - 15:00 Uhr Test-Session (Prototypen)

Mittwoch, 18. März:
10:45 - 11:40 Uhr Freies Training
14:40 - 15:35 Uhr Freies Training

Donnerstag, 19. März:
10:20 - 11:15 Uhr Freies Training
14:45 - 15:10 Uhr Qualifying (GT-Fahrzeuge)
15:15 - 15:40 Uhr Qualifying (Prototypen)
19:15 - 21:00 Uhr Nachttraining

Freitag, 20. März:
09:55 - 10:55 Uhr Freies Training

Samstag, 21. März:
08:00 - 08:25 Uhr Warm-up
10:30 - 22:30 Uhr Rennen (12 Stunden)

Quelle: Motorsport-Total.com
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BeitragVerfasst am: 16.03.2009, 21:03 Antworten mit ZitatNach oben

Sebring-Vorschau: Ist Acura auf Diesel-Niveau?

16. März 2009

Mit dem legendären 12-Stunden-Rennen von Sebring startet die Saison in der
American Le-Mans-Series: Acura gegen Audi und Peugeot - Strietzel Stuck im Porsche


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Im vergangenen Jahr musste Peugeot in Sebring viel Lehrgeld zahlen © Peugeot

Die Prototypen-Saison startet mit dem legendären 12-Stunden-Rennen in Sebring in die neue Saison. Der Langstreckenklassiker bildet den Jahresauftakt der American Le-Mans-Series (ALMS) und bietet gleichzeitig den ersten großen Schlagabtausch zwischen den Dieselflundern von Audi und Peugeot. Während die Franzosen mit einer überarbeiteten Version des pfeilschnellen 908 HDi FAP antreten, werfen Audi und Acura neue Fahrzeuge in die LMP1-Schlacht.

Das Halbtagesrennen in Sebring wird der erste offizielle Auftritt des neuen Audi R15 TDI, mit welchem die Ingolstädter ihre goldene Serie im Juni in Le Mans fortsetzen möchten. Gerade die Buckelpiste in Florida bietet das optimale Testumfeld für den späteren Langstreckenauftritt an der Sarthe. "Sebring ist für uns ein wichtiger Test für die 24 Stunden von Le Mans. Erfahrungsgemäß ist die Strecke sehr hart und deckt Probleme, die ein Auto hat, gnadenlos auf", erklärte Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich.

Kann Acura die Diesel knacken?

Das Le-Mans-Siegertrio Capello/Kristensen/McNish soll zeigen, was im neu entwickelten R15 TDI steckt, auch Luhr/Rockenfeller/Werner sollen den Peugeot Paroli bieten. Auch Peugeot schickt zwei LMP1-Boliden zur ersten Standortbestimmung nach Sebring. Die Franzosen werden dabei auf das Personal zählen, welches 2009 endlich den ersehnten Le-Mans-Sieg sichern soll. Minassian/Lamy/Klien bilden das eine Trio, Sarrazin/Montagny/Bourdais gelten als die schnellere Fahrzeugbesetzung.

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Der neue Acura ARX-02a scheint gut für den LMP1-Kampf gerüstet zu sein © IMSA

Der Auftrag in Sebring ist klar: Wir wollen uns so gut wie möglich auf Le Mans vorbereiten. Qualifikations- und Rennergebnis stehen dabei vorerst im Hintergrund. Viel mehr wollen wir die technische und strategische Entwicklung vorantreiben. Sollte es dabei am Ende zum Sieg reichen, wären wir glücklich", umriss der neue Peugeot-Rennleiter Olivier Quesnel die Aufgaben in Florida. Die Löwen machen ernst: Im vergangenen Jahr übte man in Sebring immer nur mit einem Auto.

Natürlich steht das Duell der beiden Diesel-Prototypen im Blickpunkt, doch vielleicht haben Audi und Peugeot die Rechnung ohne Acura gemacht. Die Honda-Sportmarke geht in diesem Jahr mit dem ARX-02a auch in der großen Prototypen-Klasse an den Start. Der neue Bolide war bei den Tests zu Jahresbeginn überraschend gut. Die beiden Mannschaften Highcroft und De Ferran strahlen viel Zuversicht aus. Wird Acura die Dieselfraktion tatsächlich ärgern können?

Erster Auftritt des Audi R15 TDI

"Natürlich wünscht man sich immer noch etwas mehr Vorbereitunszeit", sagte Teamchef Gil de Ferran, "aber wir freuen uns schon auf den Kampf gegen Audi und Peugeot. Das sind natürlich die großen Favoriten, aber auch wir haben ein tolles Team und sind für den Wettbewerb bereit." Das Team des in Frankreich geborenen Brasilianers ist gerade mal ein Jahr alt. "Wir arbeiten seit zwölf Monaten eigentlich rund um die Uhr. Theoretisch müssten uns die Regeländerungen helfen, denn die Diesel wurden stärker eingebremst."

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Der überarbeitete Peugeot 908 HDi FAP soll endlich einen Klassiker gewinnen © Peugeot

De Ferran teilt sich ein Auto mit dem jungen Franzosen Simon Pagenaud und IndyCar-Champion Scott Dixon. "Wir können nun um den Gesamtsieg fahren und das macht einen großen Unterschied", freute sich der Neuseeländer. "Endlich fahren wir auf Weltniveau und versuchen, zwei Teams zu schlagen, die schon deutlich mehr Erfahrung haben. Ich habe schon Meisterschaften gewonnen, das Indy 500 und ein 24-Stunden-Rennen. Nun soll auch ein Sieg in Sebring folgen."

Beim Design des neuen LMP1-Acura machte man keine halben Sachen. Dem ehemaligen Formel-1-Entwickler Nick Wirth standen umfangreiche Ressourcen zur Verfügung. "Ziel war es, möglichst das schnellste und agilste LMP1-Auto zu bauen. Wir wollen uns dadurch einen Vorteil gegenüber der schieren Motorkraft der Diesel erarbeiten. Abgesehen von den Aufhängungsteilen handelt es sich bei dem Fahrzeug um die gleiche Technologie wie in der Formel 1."

LMP2: Duell Acura gegen Lola-Mazda

Highcroft geht mit ebenso prominenten Namen in die LMP1-Schlacht. David Brabham und Scott Sharp bekommen Unterstützung von IndyCar-Star Dario Franchitti. "Der neue Acura hat jede Menge Potenzial und wir stehen erst am Anfang", sagte Brabham, der bereits in allen vier ALMS-Klassen Siege einfahren konnte. Kurios: In Le Mans wird der Ex-Formel-1-Pilot für Peugeot fahren, in Sebring ist er Gegner. Als Außenseiter gehen die beiden Lola-AER-Coupés von Autocon und Intersport in das Rennen um den Gesamtsieg.

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Dyson sattelte für die neue ALMS-Saison auf einen Lola-Mazda um © IMSA

In der LMP2-Klasse zeichnet sich ein Duell zwischen den bewährten Acura ARX-01b und den neuen Lola-Mazda ab. Fernandez setzt zwei modifizierte Acura aus dem Vorjahr ein, mit welchen man 2008 immerhin auf den zweiten ALMS-LMP2-Rang fahren konnte. Dyson nimmt nach dem Abschied vom Porsche RS Spyder nun mit einem Lola B09/86 samt Mazda-Motor den Kampf in der kleinen Protoypen-Klasse auf.

In der GT1-Klasse droht Langweile. Corvette wird die C6.R letztmals in das Rennen schicken, bevor man später den Umstieg in die GT2-Klasse anstrebt. Die Mannschaft ist seit 2006 ungeschlagen in Sebring, kann sich somit eigentlich nur selbst schlagen. Corvette rückt angesichts des mangelnden Wettbewerbs in der GT1-Klasse sein Umweltprogramm in den Vordergrund. Man startet in Florida mit umweltfreundlichem E85-Benzin.

Acht Hersteller in der GT2: BMW feiert Comeback

Deutlich mehr Spannung darf man sich in der kleinen Sportwagen-Klasse erwarten. Dort gehen gleich acht verschiedene Hersteller an den Start. Neben den schon bekannten Einsatzfahrzeugen von Ferrari, Porsche, Panoz und Co. darf man vor allem auf die ALMS-Rückkehr von BMW gespannt sein. Mit dem neuen M3 GT2 wollen die Münchener an alte Erfolge anknüpfen. "Wir wissen, dass es hart wird. Aber genau das wollen wir auch", sagte BMW Nordamerika Manager Martin Birkmann.

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Kann der neue BMW M3 GT2 sofort auf Ferrari- und Porsche-Niveau fahren? © IMSA

Für uns wäre Ankommen schon ein Erfolg", schraubte Birkmann die Erwartungen für das Debüt bewusst nach unten. "Wir warten schon lange auf diesen Moment und freuen uns schon darauf, wenn mit der grünen Flagge die endgültige Rückkehr von BMW eingeläutet wird", sagte Bobby Rahal, der für den Einsatz der beiden neuen M3 verantwortlich ist. "Wir haben einen der besten Fahrerkader überhaupt", freute sich Rahal.

Mit Bill Auberlen und Joey Hand hat BMW eingespieltes Team im ersten Fahrzeug, den zweiten Wagen teilen sich Dirk Müller und Tommy Milner. Auch Aston Martin will beim ALMS-Saisonauftakt mit dem Vantage einen Schritt vorangehen. Paul Drayson teilt sich sein Auto mit Jonny Cocker und Rob Bell. "Im vergangenen Jahr war für uns alles neu. Aber wir haben viel gelernt und beim Test in Paul Ricard fühlte sich das Auto gut an. Wir haben vor allem das lästige Untersteuern in den Griff bekommen", so Teamchef Drayson.

Familie Stuck in Sebring am Start

In der GT2-Klasse dürfen sich auch zwei alte Bekannte Hoffnungen auf Erfolge machen. Hans-Joachim Stuck feiert im Vici-Porsche seine Rückkehr nach Sebring. Im 911 GT3 RSR soll der 58-Jährige gemeinsam mit seinem Sohn Johannes und Nicky Pastorelli auf das Sebring-Podest fahren. Pierre Kaffer wird im Risi-Ferrari ein direkter Gegner sein. "Wir werden gut vorbereitet nach Sebring kommen", versprach der Ex-DTM-Pilot. "Wir möchten - gerade wegen der starken Konkurrenz - den Sieg in der GT2-Klasse nach Hause fahren." Kaffer wird sich den Wagen mit Jaime Melo und Mika Salo teilen.

Abgesehen von der eher müden Veranstaltung in der GT1-Klasse verspricht das Langstreckenrennen in Sebring ein echter Kracher zu werden. In beiden Prototypen-Klassen und in der GT2 werden nicht nur für den weiteren Verlauf der ALMS-Saison erste Weichen gestellt, sondern man wird in vielen Fällen auch schon erste Tendenzen für den Auftritt in Le Mans ausmachen können. Und: Das 12-Stunden-Rennen von Sebring wird das 100. Rennen seit der Gründung der ALMS!

Der Zeitplan in Sebring:

Mittwoch, 18. März:

10:45 - 11:40 Uhr Freies Training
14:40 - 15:35 Uhr Freies Training

Donnerstag, 19. März:

10:20 - 11:15 Uhr Freies Training
14:45 - 15:10 Uhr Qualifying (GT-Fahrzeuge)
15:15 - 15:40 Uhr Qualifying (Prototypen)
19:15 - 21:00 Uhr Nachttraining

Freitag, 20. März:

09:55 - 10:55 Uhr Freies Training

Samstag, 21. März:

08:00 - 08:25 Uhr Warm-up
10:30 - 22:30 Uhr Rennen (12 Stunden)

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BeitragVerfasst am: 17.03.2009, 19:26 Antworten mit ZitatNach oben

Sebring: Audi dominiert den ersten Test

17. März 2009

Beide neuen Audi R15 TDI lagen beim ersten offiziellen Test zu den
Zwölf Stunden von Sebring an der Spitze - Peugeot eineinhalb Sekunden zurück


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Gelunges Debüt: Audi lag mit beiden neuen R15 TDI im Test an der Spitze © xpb.cc

Audi hat das erste Kräftemessen bei den Zwölf Stunden von Sebring für sich entschieden. Beim ersten offiziellen Test lagen beide neuen R15 TDI an der Spitze, die Rivalen von Peugeot und Acura kamen an die Zeiten der Ingolstädter nicht heran. Die Bestzeit ging an den R15 TDI Nummer 2 von Allen McNaish, Tom Kristensen und Dindo Capello mit 1:43.596 Minuten. Ihre Teamkollegen Marco Werner, Lucas Luhr und Mike Rockenfeller reihten sich mit einer halben Sekunde Rückstand auf Rang zwei ein.

Die Konkurrenz hatte - noch - das Nachsehen. Der beste Peugeot 908 HDi FAP von Sébastien Bourdais und Stéphane Sarrazin kam auf den dritten Platz vor dem Schwesterauto. Der Rückstand auf die Audi-Bestzeit betrug 1,406 Sekunden. Eine Zehntelsekunde hinter den beiden fuhr der De-Ferran-Acura auf den fünften Rang, der Acura-LMP1-Prototyp von Highcroft hatte weitere 0,7 Sekunden Rückstand und kam auf Platz sechs. Anders als Audi und Peugeot hatte Acura nicht am Sebring-Privattest am Wochenende teilgenommen.

Im Audi-Lager zeigte man sich entsprechend zufrieden mit dem Debüt des nagelneuen Dieselprototypen. "Es war das erste Mal, dass Acura, der modifizierte Peugeot und wir auf der Strecke waren, damit konnten wir die Performance erstmals vergleichen. Zudem konnten wir erstmals mit dem R15 auf einer Strecke fahren, die wir sehr gut kennen", sagte McNish.

"Das Auto fühlt sich agiler an, es reagiert besser - vor allem bei hohen Geschwindigkeiten."
Allan McNish

Das Auto fühlt sich agiler an, es reagiert besser - vor allem bei hohen Geschwindigkeiten. In Kurve eins, die sehr wellig ist, ist das Auto stabiler als der R10. Wir können dort jetzt einen Gang höher durchfahren", fuhr der Schotte fort. "Auch der Motor trägt seinen Teil dazu bei. Da der V10 etwas kürzer und leichter ist, ist das Chassis auf anderen Streckenteilen auch agiler. Bisher liegen wir sowohl bei Short- als auch bei Longruns ein bisschen vor Peugeot. Bei Acura müssen wir wohl noch bis Dienstag oder Mittwoch warten, bis wir ihr volles Potenzial sehen, da sie am Wochenende nicht gefahren sind."

"Ich bin sicher, dass wir heute in Kurve eins 20 bis 25 km/h schneller sind als 1999."
Dindo Capello

Für Teamkollege Capello ist es das vierte Debüt eines Audi-Prototypen. "Um zu beschreiben, was an diesem Auto anders ist, reicht es, zurückzublicken und zu sehen, wie sich die Technologie verändert hat", sagte der Italiener. "Da hat sich in den vergangenen zehn Jahren so viel getan. Ich bin sicher, dass wir heute in Kurve eins 20 bis 25 km/h schneller sind als 1999. Auch die Aerodynamik ist viel fortgeschrittener. Mit der Gewichtsverteilung ist das Auto viel agiler geworden, und das war ja keine der Stärken des R10."

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Peugeot liegt in Sebring bisher noch eineinhalb Sekunden hinter Rivale Audi © xpb.cc

Formel-1-Pilot Bourdais, der in Sebring wieder in Peugeot-Diensten steht, weiß, was seine Mannschaft am Wochenende erwartet. Er sieht Sebring vor allem als Test und will die Zeiten nicht überbewerten. "Dieses Rennen war immer eines der härtesten der Saison. Es ist immer der erste oder der letzte Test, je nachdem, welches Programm man hat", sagte Bourdais. "Es wird gegen Audi und Acura sicher einen engen Fight geben und das ist eine gute Vorbereitung auf Le Mans. Eines unserer größten Probleme ist, die Klimanlage zum Laufen zu bringen. Im Auto ist es so schon eng genug, und jetzt müssen wir noch das Ventilationssystem dazu bauen."

Während Audi und Peugeot mit Dieselpower an den Start gehen, setzt Acura weiter auf Benzinerantrieb. Doch Highcroft-Acura-Pilot David Brabham geht davon aus, dass man damit gegen die Diesel nur schwer eine Chance haben wird. "Hier gegen Audi und Peugeot anzutreten, ist wie einen steilen Berg erklimmen zu müssen, aber wir sind bereit für die Herausforderung", sagte Brabham. "Wir arbeiten Schritt für Schritt. Das Auto wird immer zuverlässiger und wir hatten nur ein kleines Problem am Morgen. Wir müssen uns darauf konzentrieren, ein reibunsgloses Rennen hinlegen zu können."

In der LMP2-Klasse war mit dem Dyson-Lola-Mazda von Andy Lally, Chris Dyson und Guy Smith nur ein Auto beim Test dabei. Der Rückstand auf die Audis betrug sieben Sekunden.

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Bei Rahal-Letterman wird noch am neuen BMW M3 viel gearbeitet © xpb.cc

In der GT2 wurde mit Spannung das Debüt der neuen BMW M3 von Rahal-Letterman erwartet. In dieser Klasse wurden vor allem am Vormittag die schnelleren Zeiten gefahren. In der Tageszusammenfassung ging dabei die Bestzeit an den BMW mit der Nummer 92. In der Testsession am Nachmittag war Gianmaria Bruni im Ferrari des FIA-GT-Teams Advanced Engineering Schnellster.

"Wir arbeiten immer noch an der Entwicklung und es läuft gut", sagte BMW Fahrer Dirk Müller. "Es ist toll, dass wir jetzt mit dem Auto arbeiten können. So früh in der Woche liegt noch kein Grip auf der Strecke. Das Auto hat genau so viel Power wie der M3 von 2001, aber es ist 100 Kilogramm schwerer. Dafür hat sich die Technologie seit diesen Zeiten natürlich immens verbessert. Doch es fühlt sich immer noch wie ein BMW an.

Die Testzeiten im Überblick (inoffiziell):

01. #2 Audi Sport Team Joest - Audi R15 TDI - 1:43.595 Minuten
02. #1 Audi Sport North America - Audi R15 TDI - 1:44.159
03. #08 Team Peugeot Total - Peugeot 908 HDi FAP - 1:45.002
04. #07 Team Peugeot Total - Peugeot 908 HDi FAP - 1:45.095
05. #66 de Ferran Motorsports - Acura ARX-02a - 1:45.105
06. #9 Highcroft Racing - Acura ARX-02a - 1:45.871
07. #16 Dyson Racing Team - Lola B09/86 - 1:50.864
08. #4 Corvette Racing - Chevrolet Corvette C6.R - 1:58.585
09. #3 Corvette Racing - Chevrolet Corvette C6.R - 1:59.230
10. #45 Flying Lizard - Porsche 997 GT3 RSR - 2:03.281
11. #92 BMW Rahal Letterman - BMW E92 M3 - 2:03.532
12. #62 Risi Competizione - Ferrari F430 GT2 - 2:04.006
13. #95 Advanced Engineering - Ferrari F430 GT2 - 2:04.007
14. #87 Farnbacher Loles - Porsche 997 GT3 RSR -2:04.055
15. #90 BMW Rahal Letterman - BMW E92 M3 - 2:05.043
16. #21 Panoz PTG - Panoz Esperante - 2:05.050
17. #44 Flying Lizard - Porsche 997 GT3 RSR - 2:05.297
18. #61 Risi Competizione - Ferrari F430 GT2 - 2:05.311
19. #45 Flying Lizard - Porsche 997 GT3 RSR - 2:05.522
18. #28 LG Motorsports - Chevrolet Riley Corvette C6 - 2:05.789
20. #40 Robertson - Doran Ford GT - 2:06.025
21. #007 Drayson - Aston Martin Vantage GT2 - 2:06.661
22. #11 Primetime Race Group - Dodge Viper GT2 - 2:07.821

Quelle: Motorsport-Total.com - Britta Weddige
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