Renault Freunde Hohe Acht Hier Spricht die Welt
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21.03.2009, 20:10 |
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NASCAR-Vorschau: Circus Maximus in Bristol
16. März 2009
Bristol ist die verrückteste NASCAR-Show des Jahres: 43 Autos,
über 35.000 PS, 165.000 Zuschauer und eine nur 800 Meter lange Kampfbahn
Der Bristol Motor Speedway ist jedes Jahr ein NASCAR-Hexenkessel © Red Bull
"Wenn du glaubst, dass das hier alles bislang abgefahren war, dann warte mal ab, bis du in Bristol warst", raunte Juan Pablo Montoya vor etwa einem Jahr seinem damaligen Ganassi-Teamkollegen und NASCAR-Neueinsteiger Dario Franchitti ins Ohr - und der Kolumbianer weiß genau, wovon er spricht. Er kennt den "Circus Maximus" der NASCAR bereits aus vier Anläufen.
Daytona gilt allgemein hin als die Heimat der NASCAR, effektiv ist es der Lowe's Motor Speedway von Charlotte, weil dort in unmittelbarer Umgebung nahezu alle NASCAR-Teams beheimatet sind. Aber die beiden Saisonrennen auf dem Bristol Motor Speedway sind mit Sicherheit die verrücktesten Events des gesamten Sprint-Cup-Jahres.
Oder anders formuliert: Natürlich bieten die High-Speed-Strecken von Daytona oder Talladega spektakuläre Windschattenschlachten; das Colloseum von Bristol ist mit seiner nur 800 Meter langen Bahn und seinen 36 Grad steilen Kurven jedoch der absolute Tempel der NASCAR-Short-Tracks auf traditionellem Boden.
Wer von Charlotte aus in Richtung des Mittelgebirgszuges der Appalachen fährt, der trifft auf Bäume, Wald und Landschaft soweit das Auge reicht. Man bewegt sich auf einer der Hauptschmuggelrouten der ehemaligen "Bootlegger", die ihren selbst gebrauten "Moonshine" von den weiträumigen Bergen in die Metropolen des Südens transportierten.
Pure NASCAR-Tradition
Bristol ist Short-Track-Racing wie in einem überdimensionalen Fußball-Stadion © Fink/MST
Die ganze Gegend atmet also NASCAR-Tradition pur, und irgendwann kommt der Reisende eben auch nach Bristol, einem Örtchen mitten in der Südstaaten-Pampa. Bristol liegt übrigens gleich in zwei US-Bundesstaaten, denn die Staatsgrenze von Tennessee und Virginia läuft kurioserweise quer über die Hauptstrasse des beschaulichen Städtchens.
Der Speedway selbst liegt auf der Tennessee-Seite, etwa fünf Meilen vom Ortszentrum entfernt - und schon von außen betrachtet wirkt das Areal wie das Colloseum im alten Rom. Steht man aber im Infield, dann erwartet man jeden Moment ein Vierergespann mit Ben Hur am Steuer aus den Katakomben herausstürmen, die von über 165.000 begeisterten Zuschauern angefeuert werden.
Keine mächtigen Superspeedways, keine ultramodernen 1,5 Meilen Intermediate-Ovale, sondern beinharter Lackaustausch auf engstem Raum, was nicht nur Außenstehende auf der neuasphaltierten Kampfbahn in Bristol gerne auch als "Demolition-Derby" bezeichnen.
Fast 50 Jahre besteht der Bristol Motor Speedway bereits, und er hält einen einsamen Rekord, denn noch nie in der Geschichte gab es dort eines der bisher 96 NASCAR-Rennen, das nicht restlos ausverkauft war. Dieser Rekord wackelt nun, denn auch in Tennessee hinterlässt die US-Krise ihre Spuren.
Edwards als heißer Bristol-Tipp
Carl Edwards gewann im Colloseum von Bristol 2007 und 2008 je einmal © Ford
Aber wie gewinnt man eines dieser Short-Track-Rennen von Bristol? Einer, der es wissen muss, ist Carl Edwards, der sowohl 2007 als auch 2008 in der Victory Lane stand: "Es sind 450 Runden und am Ende lauert ein Sprint über 50 Runden", erklärte Edwards, der 2009 noch auf seinen ersten Saisonsieg wartet.
"Der erste Schlüssel zum Erfolg ist das Qualifying. Da musst du schon vorne stehen. Zweitens brauchst du ein Auto, das ein gutes Handling besitzt, denn du kannst in Bristol nicht 500 Runden lang mit deinem Auto kämpfen. Am Ende kommt es auf die kleinsten Kleinigkeiten an, denn die Leute werden dich mit allen Mitteln bekämpfen - und du wirst dasselbe tun."
Edwards zählt sicherlich auch 2009 wieder zu den Top-Favoriten, aber damit steht der 28-Jährige natürlich bei weitem nicht alleine auf weiter Flur. Die Konkurrenz könnte auch aus dem eigenen Haus stammen, denn seine Roush-Teamkollegen Matt Kenseth, Greg Biffle, David Ragan und Jamie McMurray werden ebenfalls zu beachten sein.
Der Grund dafür ist ein ganz einfacher: Die Ford-Flotte von Jack Roush hat seit der Saison 1996 mindestens eines der beiden jährlichen Bristol-Rennen für sich entscheiden können, und neben Edwards hat auch der wieder erstarkte Kenseth im Colloseum bereits zweimal gewonnen.
Aufgepasst auf Kurt Busch und Jeff Gordon
Jeff Gordon und Kurt Busch (mi.) sind zwei ganz heiße Bristol-Kandidaten © NASCAR
Vier dieser Roush-Siege wurden dabei von Kurt Busch herausgefahren, der im März 2006 noch einen fünften Erfolg für Roger Penske, seinen aktuellen Arbeitgeber, hinterherschob. Damit ist Kurt Busch zusammen mit Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet) mit jeweils fünf Bristol-Erfolgen die Nummer eins unter den aktuellen Sprint-Cup-Piloten.
Angesichts der jüngsten Resultate von Busch und Gordon führt kein Weg daran vorbei, beide NASCAR-Stars am kommenden Bristol-Wochenende ebenfalls mit in den Favoritenkreis aufzunehmen. Dieser ist damit jedoch bei weitem noch nicht geschlossen.
Denn vor allem im Frühjahr ist auch Jeff Burton traditionell in guter Bristol-Form: 2008 führte er einen Dreifach-Triumph der Childress-Chevrolets an (Kevin Harvick und Clint Bowyer folgten), ein Jahr zuvor wurde Burton im Finale von Kyle Busch (Gibbs-Toyota) - damals noch in Hendrick-Diensten - niedergerungen.
Ganz im Gegensatz zu Jimmie Johnson übrigens. Unter allen Spitzenpiloten hat der dreifache NASCAR-Champion eine hundsmiserable Bristol-Statistik vorzuweisen: Kein Sieg, und in seinen bislang 14 Auftritten nur magere sechs Top-10-Platzierungen stehen für den Kalifornier zu Buche.
Finaler Kampf um die Top 35
Das Food City 500 hat als fünftes Saisonrennen auch am hinteren Ende der Tabelle einen vorentscheidenden Charakter, denn nach dem Fallen der Zielflagge ist endgültig Schluss mit der bis jetzt immer noch gültigen Ownerwertung aus dem Jahr 2008.
Ab Bristol wird jede Woche neu berechnet, wer in den Top 35 steht und wer nicht. Damit ist das Food City 500 für einige Teams auch eine vorerst letzte Chance, da ein Platz in den Top 35 der Ownerwertung auch ein wertvolles Gut im so schwierigen Kampf um die Sponsorenplätze ist.
45 Sprint-Cup-Teams bewerben sich um die 43 Startplätze. Die Qualifikation zum verrücktesten NASCAR-Event des Jahres beginnt am Freitagabend um 20:40 MEZ. Doch in Bristol fährt am kommenden Wochenende nicht nur der Sprint-Cup.
Bereits am Samstagabend startet die Nationwide-Serie mit dem Scotts Turf Builder 300, zu dem auch zehn aktuelle Sprint-Cup-Piloten gemeldet sind. Startzeit ist gegen 19:30 Uhr. Am Sonntag wird NASCAR-Legende Bobby Allison die 43 Sprint-Cup-Piloten ins Food City 500 schicken, die grüne Flagge wird kurz nach 19:00 Uhr MEZ geschwenkt.
Die Entry-List von Bristol:
01. 00 David Reutimann (Waltrip-Toyota)
02. 1 Martin Truex Jr.(Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
03. 2 Kurt Busch (Penske-Dodge)
04. 5 Mark Martin (Hendrick-Chevrolet)
05. 6 David Ragan (Roush-Ford)
06. 07 Casey Mears (Childress-Chevrolet)
07. 7 Robby Gordon (Gordon-Toyota)
08. 8 Aric Almirola (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
09. 09 Sterling Marlin (Phoenix-Chevrolet)
10. 9 Kasey Kahne (Petty-Dodge)
11. 11 Denny Hamlin (Gibbs-Toyota)
12. 12 David Stremme (Penske-Dodge)
13. 14 Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet)
14. 16 Greg Biffle (Roush-Ford)
15. 17 Matt Kenseth (Roush-Ford)
16. 18 Kyle Busch (Gibbs-Toyota)
17. 19 Elliott Sadler (Petty-Dodge)
18. 20 Joey Logano (Gibbs-Toyota)
19. 24 Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet)
20. 26 Jamie McMurray (Roush-Ford)
21. 28 Travis Kvapil (Yates-Ford)
22. 29 Kevin Harvick (Childress-Chevrolet)
23. 31 Jeff Burton (Childress-Chevrolet)
24. 33 Clint Bowyer (Childress-Chevrolet)
25. 34 John Andretti (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
26. 36 Scott Riggs (Baldwin-Toyota)
27. 39 Ryan Newman (Stewart/Haas-Chevrolet)
28. 41 Jeremy Mayfield (Mayfield-Toyota)
29. 42 Juan Pablo Montoya (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
30. 43 Reed Sorenson (Petty-Dodge)
31. 44 A.J. Allmendinger (Petty-Dodge)
32. 47 Marcos Ambrose (JTG/Waltrip-Toyota)
33. 48 Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
34. 55 Michael Waltrip (Waltrip-Toyota)
35. 64 Geoff Bodine (Gunselman-Toyota)
36. 66 Dave Blaney (Prism-Toyota)
37. 71 David Gilliland (TRG-Toyota)
38. 77 Sam Hornish Jr. (Penske-Dodge)
39. 82 Scott Speed (Red-Bull-Toyota)
40. 83 Brian Vickers (Red-Bull-Toyota)
41. 87 Joe Nemechek (Nemco-Toyota)
42. 88 Dale Earnhardt Jr. (Hendrick-Chevrolet)
43. 96 Bobby Labonte (Yates-Ford)
44. 98 Paul Menard (Yates-Ford)
45. 99 Carl Edwards (Roush-Ford)
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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21.03.2009, 20:12 |
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Bristol: Oldtimer Mark Martin wieder auf Pole!
20. März 2009 - 21:42 Uhr
Zum zweiten Mal in Folge holte sich Mark Martin eine Sprint-Cup-Pole vor
Ryan Newman - Jimmie Johnson Dritter, Scott Speed auf Platz elf, Montoya 13.
Polesetter Mark Martin und Teamkollege Jeff Gordon in der Bristol-Qualifikation
© NASCAR(Motorsport-Total.com)
Es war die erwartete Schlacht um winzige Sekundenbruchteile: Vier Tausendstelsekunden entschieden über die Pole Position zum Food City 500 auf der nur 800 Meter langen Bahn des Bristol Motor Speedways. Das Glück hatte dieses Mal der bisherige Saisonpechvogel Mark Martin auf seiner Seite, der sich damit nach Atlanta seine zweite Sprint-Cup-Pole in Folge holte.
Hoffentlich entwickelt sich Martins Rennsonntag in Bristol besser als in den bisherigen vier Saisonrennen, denn der 50-jährige Hendrick-Pilot rangiert in der Gesamtwertung nur auf Platz 34 - zu viele technische Defekte plagten den NASCAR-Veteran 2009.
Platz zwei ging an den "Rocket-Man": Ryan Newman (Stewart-Haas-Chevrolet) hat im Prinzip die gleiche Vorgeschichte, und damit auch eine ähnliche Ausgangssituation wie Polesetter Martin. Newmans Zeit von 15,260 Sekunden hatte denn auch nur einen einzigen Makel: Sie war um einen Wimpernschlag zu langsam.
Dritter wurde ebenfalls einer, der 2009 noch viel Performance-Luft nach oben hat: NASCAR-Champion Jimmie Johnson konnte auf dem Bristol Motor Speedway bisher noch keinen Blumentopf gewinnen, besitzt nun jedoch eine gute Ausgangsposition für den Sonntagabend.
Speed und Montoya solide
Trotz seiner angeschlagenen Rippe fuhr Greg Biffle den besten Roush-Ford auf Rang vier vor Kasey Kahne (Petty-Dodge) und dem Trainingsschnellsten vom Mittag. David Reutimann hatte auf der kurzen Bahn einen kleinen Hackler in seiner Runde, was dem Waltrip-Toyota eine mögliche Bristol-Pole kostete.
Ryan Newman stellte seinen Stewart-Haas-Chevrolet auf Startplatz zwei © NASCAR
Eine starke Vorstellung lieferte Scott Speed, der seinen Red-Bull-Toyota als Elfter haarscharf an den Top 10 vorbeifuhr. Auch Juan Pablo Montoya geht als 13. am Sonntag in seinem Earnhardt-Ganassi-Chevrolet aus einer guten Ausgangsposition ins Rennen.
Gleiches gilt auch für Jeff Gordon auf Startplatz zehn, während sein Hendrick-Teamkollege Dale Earnhardt Jr. als 35. weit hinten im Gewühl steckt. Noch schlimmer erging es zwei ganz prominenten Namen: Carl Edwards (Roush-Ford) hat am Sonntag als 39. genauso viel Arbeit vor sich wie Jeff Burton. Dessen Childress-Chevrolet fuhr gar die drittlangsamste Runde der 45 Qualifikanten.
Nicht geschafft haben den Sprung ins 43-köpfige Sprint-Cup-Hauptfeld Scott Riggs (Baldwin-Toyota) und Jeremy Mayfield (Mayfield-Toyota). Die Startflagge zum Food City 500 auf dem spektakulären Bristol Motor Speedway fällt am Sonntag um kurz nach 14:00 Uhr Ortszeit.
Food City 500 (Bristol)
NASCAR Sprint-Cup
Startaufstellung
Pos. Nr. Fahrer Auto Team
1--- 5-- M. Martin- Chevrolet- Hendrick
2--- 39- R. Newman- Chevrolet- SHR
3--- 48- J. Johnson- Chevrolet- Hendrick
4--- 16- G. Biffle- Ford- Roush
5--- 9-- K. Kahne- Dodge- RPM
6--- 00- D. Reutimann- Toyota- MWR
7--- 43- R. Sorenson- Dodge- RPM
8--- 66- D. Blaney- Toyota- Prism
9--- 26- J. McMurray- Ford- Roush
10-- 24- J. Gordon- Chevrolet- Hendrick
11-- 82- S. Speed- Toyota- Red Bull
12-- 47- M. Ambrose- Toyota- JTG
13-- 42- J. Montoya- Chevrolet- EGR
14-- 71- D. Gilliland- Chevrolet- TRG
15-- 14- T. Stewart- Chevrolet- SHR
16-- 64- T. Bodine- Toyota- Gunselman
17-- 28- T. Kvapil- Ford- Robert Yates
18-- 8-- A. Almirola- Chevrolet- EGR
19-- 18- K. Busch- Toyota- Gibbs
20-- 1-- M. Truex Jun.- Chevrolet- EGR
21-- 55- M. Waltrip- Toyota- MWR
22-- 19- E. Sadler- Dodge- RPM
23-- 20- J. Logano- Toyota- Gibbs
24-- 11- D. Hamlin- Toyota- Gibbs
25-- 77- S. Hornish Jun.- Dodge- Penske
26-- 44- A. Allmendinger- Dodge- RPM
27-- 83- B. Vickers- Toyota- Red Bull
28-- 87- J. Nemechek- Toyota- Nemco
29-- 09- S. Marlin- Dodge- Phoenix
30-- 12- D. Stremme- Dodge- Penske
31-- 29- K. Harvick- Chevrolet- Richard Childress
32-- 33- C. Bowyer- Chevrolet- Richard Childress
33-- 2-- K. Busch- Dodge- Penske
34-- 17- M. Kenseth- Ford- Roush
35-- 88- D. Earnhardt Jun.- Chevrolet- Hendrick
36-- 7-- R. Gordon- Toyota RGR
37-- 96- B. Labonte- Ford Robert Yates
38-- 07- C. Mears- Chevrolet- Richard Childress
39-- 99- C. Edwards- Ford- Roush
40-- 34- J. Andretti- Chevrolet- EGR
41-- 31- J. Burton- Chevrolet- Richard Childress
42-- 6-- D. Ragan- Ford- Roush
43-- 98- P. Menard- Ford- Robert Yates
DNQ- 36- S. Riggs- Toyota- TBR
DNQ- 41- J. Mayfield- Toyota- Mayfield
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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Verfasst am:
22.03.2009, 11:19 |
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Bristol: Kevin Harvick schreibt Nationwide-Geschichte!
von 21. März 2009 - 22:27 Uhr
Zum ersten Mal überhaupt gelang Kevin Harvick ein Nationwide-Sieg
im eigenen Chevrolet - Kyle Busch nach Strafe der große Bristol-Pechvogel
Kevin Harvick hatte nach seinem Bristol-Sieg allen Grund zum Jubeln © xpb.cc
Kevin Harvick wird sich diesen Samstag wohl mit einem roten Stift ganz dick im Kalender markieren. Seit der Gründung seines eigenen Rennstalls Kevin Harvick Inc. gelang es zwar Tony Stewart und Bobby Labonte, das Auto des Kaliforniers in die Victory Lane der zweiten NASCAR-Liga zu fahren, dem Teambesitzer selbst blieb dies jedoch bislang vorenthalten.
Bis zum Scotts Turf Builder 300 auf dem Bristol Motor Speedway. Für alle Abergläubige und Schnapstrinker fast ein Wink des Schicksals: Es war der 33. Nationwide-Sieg für den 33-jährigen Harvick, dessen Chevrolet die Startnummer 33 trägt! Entscheidend für diesen Erfolg war aber weniger der Aberglaube, als vielmehr der letzte Boxenstopp vor dem Finale, an dem die Harvick-Crew ihr Auto an Leader Carl Edwards (Roush-Ford) vorbei in Front brachte.
"Endlich haben wir diesen Fluch besiegt", freute sich ein überglücklicher Harvick nach der Zielflagge. "Es fühlt sich so gut an, das ist einfach ein Klasse-Wochenende." Auch der zweitplatzierte Edwards gratulierte Harvick artig: "Wir hatten ihm am Ende nichts mehr entgegen zu setzen."
Edwards' Trost: "Es war ein guter Punktetag", und das lag an der tragischen Bristol-Figur namens Kyle Busch. Die beiden erklärten Nationwide-Titelfavoriten bestimmten über weite Strecken eines kurzweiligen Bristol-Rennens die Pace im Feld. Harvick und Nationwide-Titelverteidiger Clint Bowyer (3.; Childress-Chevrolet) befanden sich dahinter in Lauerstellung.
Kyle Busch noch von 16 auf sechs
Kyle Busch (o.) und Carl Edwards bestimmten weitgehend die Pace © xpb.cc
Plötzlich machte sich bei einem der finalen Boxenstopps ein Reifen des Toyota Camrys mit der Startnummer 18 selbstständig, und kullerte auf die Boxengasse. Die folgende Strafe warf Kyle Busch von Platz eins auf 16 zurück. Am Ende gingen dem Pechvogel schlicht und ergreifend die Runden aus, die furiose Gibbs-Aufholjagd war auf Rang sechs zu Ende.
Die Plätze vier und fünf belegten der Greg-Biffle-Vertreter Matt Kenseth (Roush-Ford), sowie Penske-Youngster Justin Allgaier, der sich vor knapp 100.000 Zuschauern nach seinem beeindruckenden Las-Vegas-Auftritt auch bei seiner Premierenfahrt im Colloseum der NASCAR absolut schadlos hielt.
Siebter wurde ein grundsolider Steven Wallace (Wallace-Chevrolet) vor Red-Bull-Pilot Scott Speed (Waltrip-Toyota), Supertalent Joey Logano im zweiten Gibbs-Toyota und Jason Leffler im besten Braun-Toyota. In der Nationwide-Gesamtwertung führt Edwards nun klar vor Harvick und Kyle Busch.
Die Top 10 aus Bristol:
01. Kevin Harvick (Chevrolet)
02. Carl Edwards (Ford)
03. Clint Bowyer (Chevrolet)
04. Matt Kenseth (Ford)
05. Justin Allgaier (Dodge)
06. Kyle Busch (Toyota)
07. Steve Wallace (Chevrolet)
08. Scott Speed (Toyota)
09. Joey Logano (Toyota)
10. Jason Leffler (Toyota)
Die Top 10 der Nationwide-Gesamtwertung:
01. Carl Edwards - 690 Punkte
02. Kevin Harvick - 576
03. Kyle Busch - 566
04. Brendan Gaughan - 512
05. David Ragan - 493
06. Jason Leffler - 488
07. Brian Vickers - 467
08. Justin Allgaier - 466
09. Kenny Wallace - 437
10. Scott Lagasse Jr. - 423
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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Verfasst am:
23.03.2009, 16:55 |
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Kyle Busch dominiert in Bristol
22. März 2009 - 22:11 Uhr
Kyle Busch holte sich in eindrucksvoller Manier seinen zweiten Saisonsieg vor
seinem Gibbs-Teamkollegen Denny Hamlin - Juan Pablo Montoya starker Neunter
Ein überzeugender Kyle Busch gewann das erste Bristol-Rennen des Jahres © xpb.cc
Kyle Busch dominierte das Food City 500 in derselben Art und Weise, wie er 2009 bereits in Daytona und Las Vegas überlegen zu Werke ging. Zum Saisonauftakt in Daytona hatte er noch Pech, denn er wurde unschuldig in eine Massenkarambolage verwickelt. In Las Vegas holte er sich einen überzeugenden Heimsieg - und nun nahm der 23-Jährige auf dem Bristol Motor Speedway gleich eine doppelte Revanche.
Denn schon im August-Rennen 2008 führte der Gibbs-Toyota mit der Startnummer 18 in Bristol weit über 400 Runden, wurde am Ende jedoch noch von Carl Edwards (Roush-Ford) mit einem klassichen Short-Track-Manöver abgefangen. Am gestrigen Samstag im Nationwide-Rennen kam Dominator Kyle Busch ein außer Kontrolle geratener Reifen in die Quere, doch am Sonntag im Sprint-Cup-Hauptrennen - satte 378 Führungsrunden unterstreichen dies - konnte ihn niemand mehr stoppen.
Auch nicht sein Gibbs-Teamkollege Denny Hamlin, der seine Bestzeit vom samstäglichen Abschlusstraining nahezu perfekt umsetzen konnte, und Teambesitzer Joe Gibbs mit seinem zweiten Platz einen hoch verdienten Doppelsieg bescherte. Fast genauso glücklich gab sich NASCAR-Champion Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet), der mit Platz drei seine bislang beste Bristol-Vorstellung aus dem Jahr 2004 egalisierte.
Diese drei Sprint-Cup-Piloten - allen voran natürlich Kyle Busch - bestimmten bei traumhaften Frühlingsbedingungen vor über 160.000 Zuschauern im vollbesetzten "Kolosseum der NASCAR" von Beginn an die Pace auf der nur 800 Meter langen Kampfbahn. Johnson blieb gleich bei den ersten drei der insgesamt neun Gelbphasen auf der Strecke, doch sein Spritpoker sollte sich auszahlen.
Kyle Busch, Hamlin und Johnson bestimmen die Pace
Kyle Busch und Jimmie Johnson bestimmten die Anfangsphase von Bristol © xpb.cc
Das Bristol-Benzinfenster liegt bei etwa 140 Runden, und pünktlich in Runde 124 wurde Gelbphase Nummer vier durch einen Dreher von Jamie McMurray (Roush-Ford) ausgelöst, der wiederum von Juan Pablo Montoya (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet) angeschoben wurde. Der starke Kolumbianer kassierte dafür eine Verwarnung seitens NASCAR - aber keine Strafe.
Zu diesem Zeitpunkt lag Kyle Busch vor Johnson. Beide fuhren fast identische Rundenzeiten, während Denny Hamlin mit dem gegen Rennmitte schnellsten Fahrzeug im 43-köpfigen Feld die Lücke allmählich schloss. Ansonsten schien während einer langen Grünphase die Reihung an der Spitze wie festgenagelt.
Ein weiterer Boxenstopp drehte dann die Positionen der Top 3 vorübergehend um: Johnson lag nun vor Hamlin und Kyle Busch. Doch 132 Runden vor dem Ende eroberte sich Kyle Busch souverän die Führung zurück, und sollte sie im weiteren Rennverlauf auch nicht mehr abgeben.
Den Toyota-Doppelsieg machte Hamlin perfekt, der in der kitzligen Schlussphase Johnson auf Distanz hielt, als es nach einem Motorplatzer von Joey Logano im dritten Gibbs-Toyota zwei Runden vor dem Ende noch einmal zu einem Restart kam.
Montoya mit einem starken neunten Platz
Gleich scheppert's: Jamie McMurray und Juan Pablo Montoya im Zweikampf © xpb.cc
An den Positionen vorne änderte das freilich nichts mehr: Hinter dem Spitzentrio fuhr Jeff Gordon auf einen soliden vierten Platz, sein Hendrick-Teamkollege und Polesetter Mark Martin wurde am Ende Sechster. Weil NASCAR-Superstar Dale Earnhardt Jr. dank mehrerer "Lucky Dogs" als 14. gewertet wurde, konnte sich Teambesitzer Rick Hendrick darüber freuen, dass alle seine vier Chevys in der Führungsrunde gewertet wurden.
Platz fünf ging an den "Bristol-Schleicher" Kasey Kahne (Petty-Dodge), der sich im Rennverlauf langsam aber sicher nach vorne mogelte, am Ende aber etwas zu wenig Power gegen die heute überlegenen Gibbs-Toyotas und Hendrick-Chevrolets hatte. Gleiches gilt für Ryan Newman (7.; Stewart/Haas-Chevrolet) und Jeff Burton, der als bester der Childress-Flotte seinen Chevy auf Platz acht ins Ziel brachte.
Abgesehen von seinem Scharmützel mit McMurray zeigte sich Montoya in Bristol von seiner besten Seite: Zwischenzeitlich stieß der Kolumbianer bis auf Platz sechs nach vorne, geriet zudem niemals in Gefahr, aus der Führungsrunde zu fliegen, und fuhr einen grundsoliden neunten Platz nach Hause, der ihm in der Gesamtwertung einen großen Sprung von Platz 21 auf 15 einbrachte.
Auch zwei Waltrip-Toyotas machten in Bristol von sich reden: Marcos Ambrose fuhr auf nur sechs Zylindern einen hervorragenden zehnten Platz ins Ziel, während David Reutimanns zwölfter Rang von Bristol dafür sorgte, dass der Mann aus Florida nach Saisonrennen fünf als Gesamtelfter nach wie vor überraschend auf Playoff-Kurs liegt.
Bristol-Debakel für Ford
Mark Martin (o.) fuhr stark, Carl Edwards konnte als einziger Ford mithalten © xpb.cc
Ford hingegen erlebte ein wahres Bristol-Desaster: Matt Kenseth (33.) touchierte schon früh die Safer-Barrier, David Ragan (27.) flog ebenso schnell aus der Führungsrunde, Jamie McMurray (37.) löste gleich zwei Gelbphasen aus, während Greg Biffle (39.) in einer langen Grünphase erst mit einem schleichenden Plattfuß kämpfte, und danach einen Zylinder an seinem Ford-Triebwerk verlor.
So blieb es Carl Edwards vorbehalten, als 15. (!) die Ford-Flagge wenigstens auf Halbmast hochzuhalten. Damit ist der NASCAR-Vizemeister von 2008 als Gesamtfünfter auch der beste Ford-Pilot im Feld. Jeff Gordon baute seine Gesamtführung vor Kurt Busch (Penske-Dodge) und Clint Bowyer (Childress-Chevrolet) aus, die heute auf den Positionen elf und 13. landeten.
Laut Statistik kommen über 70 Prozent der Piloten, die nach Bristol unter den Top 12 liegen, später auch in die NASCAR-Playoffs. Die aktuelle Gesamtwertung bestätigt dieses, denn bis auf Reutimann haben sich nur große Namen auf den ersten zwölf Plätzen versammelt.
Das Car of Tomorrow feierte in Bristol seinen zweiten Geburtstag, aber der Sieger lautete 2009 und 2007 gleich: Kyle Busch gewann vor exakt zwei Jahren auch die CoT-Premiere, nur musste er damals im Finale etwas härter kämpfen. Kommende Woche steht mit Martinsville gleich der nächste NASCAR-Short-Track an.
Food City 500 (Bristol)
NASCAR Sprint-Cup
Rennen
Pos. Fahrer Auto Team
1-- K. Busch- Toyota- Gibbs
2-- D. Hamlin- Toyota- Gibbs
3-- J. Johnson- Chevrolet- Hendrick
4-- J. Gordon- Chevrolet- Hendrick
5-- K. Kahne- Dodge- RPM
6-- M. Martin- Chevrolet- Hendrick
7-- R. Newman- Chevrolet- SHR
8-- J. Burton- Chevrolet- Richard Childress
9-- J. Montoya- Chevrolet- EGR
10- M. Ambrose- Toyota- JTG
11- K. Busch- Dodge- Penske
12- D. Reutimann- Toyota- MWR
13- C. Bowyer- Chevrolet- Richard Childress
14- D. Earnhardt Jun.- Chevrolet- Hendrick
15- C. Edwards- Ford- Roush
16- A. Allmendinger- Dodge- RPM
17- T. Stewart- Chevrolet- SHR
18- T. Kvapil- Ford- Robert Yates
19- D. Stremme- Dodge- Penske
20- E. Sadler- Dodge- RPM
21- R. Gordon- Toyota- RGR
22- B. Labonte- Ford- Robert Yates
23- R. Sorenson- Dodge- RPM
24- C. Mears- Chevrolet- Richard Childress
25- P. Menard- Ford- Robert Yates
26- M. Truex Jun.- Chevrolet- EGR
27- D. Ragan- Ford- Roush
28- S. Speed- Toyota- Red Bull
29- B. Vickers- Toyota- Red Bull
30- K. Harvick- Chevrolet- Richard Childress
31- S. Hornish Jun.- Dodge- Penske
32- M. Waltrip- Toyota- MWR
33- M. Kenseth- Ford- Roush
34- J. Andretti- Chevrolet- EGR
35- A. Almirola- Chevrolet- EGR
36- D. Gilliland- Chevrolet- TRG
37- J. McMurray- Ford- Roush
38- J. Logano- Toyota- Gibbs
39- G. Biffle- Ford- Roush
40- S. Marlin- Dodge- Phoenix
41- J. Nemechek- Toyota- Nemco
42- T. Bodine- Toyota- Gunselman
43- D. Blaney- Toyota- Prism
Gesamtwertung
NASCAR Sprint-Cup 2009
Fahrerwertung
P. Fahrer Pkt. 1. Jeff Gordon 794
2. Kurt Busch 718
3. Clint Bowyer 715
4. Kyle Busch 709
5. Carl Edwards 665
6. Kasey Kahne 639
7. Tony Stewart 633
8. Denny Hamlin 631
9. Jimmie Johnson 627
10. Matt Kenseth 610
11. David Reutimann 607
12. Kevin Harvick 584
13. Jeff Burton 579
14. Brian Vickers 553
15. Juan Pablo Montoya 546
16. A.J. Allmendinger 532
17. Elliott Sadler 530
18. Greg Biffle 526
19. Dale Earnhardt Jun. 518
20. Martin Truex Jun. 508
21. Michael Waltrip 506
22. David Stremme 502
23. Bobby Labonte 500
24. Marcos Ambrose 500
25. Casey Mears 488
26. David Ragan 487
27. Ryan Newman 475
28. Jamie McMurray 475
29. Reed Sorenson 454
30. Robby Gordon 442
31. Mark Martin 441
32. Sam Hornish Jun. 398
33. John Andretti 397
34. Joey Logano 370
35. Scott Speed 335
36. Aric Almirola 335
37. David Gilliland 331
38. Paul Menard 326
39. Travis Kvapil 292
40. Regan Smith 206
41. Joe Nemechek 165
42. Bill Elliott 149
43. Scott Riggs 143
44. Dave Blaney 111
45. Jeremy Mayfield 104
46. Terry Labonte 91
47. Todd Bodine 89
48. Max Papis 55
49. Brad Keselowski 49
50. Sterling Marlin 43
51. Mike Bliss 34
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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25.03.2009, 18:01 |
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Vorschau Martinsville: Wer kann Johnson schlagen?
25. März 2009 - 12:40 Uhr
Jimmie Johnson hat 2009 noch nicht gewinnen können - nun folgt mit
Martinsville eine der großen Spezialstrecken des NASCAR-Champions
Short-Track-Tradition pur: Martinsville ist das älteste noch aktive NASCAR-Oval © NASCAR
Kaum zu glauben: Am 26. April 1992 gewann NASCAR-Veteran Mark Martin sein erstes Martinsville-Rennen. Damals natürlich in Ford-Diensten, doch auch sein aktuelles Fahrzeug, der Hendrick-Chevrolet mit der Startnummer 5, sorgte in Martinsville bereits für Aufsehen: Vor genau 25 Jahren gewann darin Geoff Bodine das erste Cup-Rennen für den frischgebackenen Teambesitzer Rick Hendrick in dessen erst achtem Erscheinen.
Hendrick selbst stammt aus dem benachbarten Palmer Springs, ist also ein echtes Virginia-Eigengewächs. Seine Flotte stand in den letzten 25 Jahren in Martinsville beeindruckende insgesamt 17 Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen, insgesamt hat Hendrick Motorsports seit 1984 175 Cup-Rennen für sich entschieden.
Aber: 2009 wartet das vierköpfige Dream-Team der NASCAR noch auf seinen ersten Saisonsieg. Der könnte am Wochenende kommen, denn Martinsville ist absolutes Hoheitsgebiet von NASCAR-Champion Jimmie Johnson. Der Kalifornier gewann nicht weniger als vier der letzten fünf Martinsville-Rennen, insgesamt stand Johnson dort sogar schon fünfmal in der Victory Lane.
Diese Bilanz wird nur noch von seinem Teamkollegen Jeff Gordon getoppt, der Martinsville in seiner Karriere sogar schon sieben Mal gewinnen konnte. Doch auf dem Papier gibt es nur einen klaren Favoriten, und der heißt Jimmie Johnson. Denn wenn jemand in 13 seiner insgesamt 14 Martinsville-Auftritte in die Top 10 fahren kann, dann weiß die Konkurrenz, was die Stunde geschlagen hat.
Tradition nicht ohne Probleme
Gewohntes Bild in Martinsville: Jimmie Johnson vor Jeff Gordon © NASCAR
Die NASCAR-Trucks mussten diese Woche rein theoretisch nur ein paar Stunden auf dem US-Highway 58 gen Osten fahren, um vom Bristol Motor Speedway zum so traditionsreichen Martinsville Speedway in Henry County, Virginia zu gelangen. Was sie natürlich nicht getan haben, denn alle Teams bereiteten in ihren Shops neue CoTs für das Goody's Fast Pain Relief 500 vor.
Beide Strecken sind Short-Tracks. In Martinsville ist die Bahn sogar noch einmal um elf Meter kürzer als in Bristol. Dafür hat der Kurs mit nur 12 Grad Kurvenüberhöhung weit weniger Banking als Bristol, und ist daher auch die langsamste Strecke im gesamten NASCAR-Kalender.
Auch das Fassungsvermögen von Martinsville ist um ein Vielfaches geringer als im NASCAR-Kolosseum. Dafür versprüht es noch das Ur-Flair der NASCAR, denn Martinsville ist seit 1947 permanenter NASCAR-Austragungsort, und als einzige aktuelle Strecke noch fast völlig unverändert geblieben.
Das große Problem dabei: Es gibt zwei Saisonrennen, die beide nur allzu selten ausverkauft sind. So auch 2009. Daher mehren sich die kritischen Stimmen, die hinterfragen, warum Martinsville unbedingt zwei Rennen pro Saison haben muss. Der Großraum von Las Vegas etwa ist da für die TV-Stationen und auch die Sponsoren deutlich attraktiver.
Die Bremsen sind der Schlüsselfaktor
Vor genau einem Jahr gewann Denny Hamlin knapp vor Jeff Gordon © NASCAR
Sehr enge Kurven und eben das extrem flache Banking machen auch einen Faktor zum entscheidenden Erfolgskriterium: "Die Bremsen", erklärt Kyle Busch (Gibbs-Toyota). "In Martinsville geht es nur um die Bremsen." Und der Umgang damit muss extrem schonend ausfallen, schließlich sind am Sonntag insgesamt 263 Meilen auf 500 Runden Renndistanz zurückzulegen.
Martinsville "geht gegen jeglichen Instinkt, denn du musst sehr zaghaft in die Kurven hinein fahren, das Auto dann durch die komplette Kurve rollen lassen, bevor du wieder ins Gas steigst", beschreibt Clint Bowyer (Childress-Chevrolet). "Normalerweise willst du so tief in die Kurve hinein stechen wie möglich, und so schnell wieder ins Gas gehen. Das endet hier jedoch in einer Katastrophe, deswegen musst du extreme Disziplin anwenden."
Mit dem seit Bristol wieder erstarkten Martinsville-Vorjahressieger Denny Hamlin (Gibbs-Toyota) könnte ein lokaler Siegeskandidat aus Virginia der Hendrick-Familie genauso in die Suppe spucken, wie Jeff Burton (Childress-Chevrolet), der 1997 dort seinen einzigen Heimsieg feiern konnte.
Doch am Wochenende gibt es in Jimmie Johnson nur einen großen Favoriten, der auf dem Papier am ehesten noch von Jeff Gordon gefährdet werden könnte. Auch Mark Martin und Dale Earnhardt Jr. haben sich in Martinsville immer gut verkaufen können, weshalb es ganz schwer werden wird, die Hendrick-Armada besiegen zu können.
Montoya braucht Resultate
Juan Pablo Montoya weist eine ordentliche Martinsville-Statistik auf © xpb.cc
Und: Die Außenseiter haben in Martinsville für gewöhnlich schlechte Karten, denn hier regiert normalerweise das NASCAR-Establishment. Das führt unmittelbar zur Frage, ob Juan Pablo Montoya bereits dazu gehört oder nicht, denn der flache Kurs liegt dem Kolumbianer.
In seinen bisher vier Martinsville-Auftritten war die schlechteste Montoya-Position ein 16. Platz, die 2007 jedoch nur aufgrund eines späten Scharmützels mit Ryan Newman keine Top-10-Platzierung wurde. Im Kampf um ein Plätzchen im Sprint-Cup-Chase muss das Earnhardt-Ganassi-Team Boden gutmachen, und Martinsville wäre dazu ein idealer Ort.
Insgesamt 48 Teams bewerben sich um die 43 Startplätze. Zum ersten Mal in der neuen Saison gilt auch die aktuelle Ownerwertung. Aric Almirola (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet), Scott Speed (Red-Bull-Toyota) und Paul Menard (Yates-Ford) flogen aus den Top 35 heraus. A.J. Allmendinger (Petty-Dodge), David Gilliland (TRG-Chevrolet) und natürlich Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet) schafften hingegen den Sprung ins Hauptfeld.
Die Qualifikation zum Goody's Fast Pain Relief 500, dem sechsten Lauf zum Sprint-Cup 2009, beginnt am Freitagabend um 20:40 Uhr MEZ. Das Rennen selbst startet am Sonntagabend gegen 20:15 Uhr MESZ. Auch die Trucks fahren in Martinsville: Das Kroger 250 sieht am Samstagabend gegen 19:00 Uhr MEZ die Startflagge.
Die Entry-List von Martinsville:
01. 00 David Reutimann (Waltrip-Toyota)
02. 1 Martin Truex Jr.(Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
03. 2 Kurt Busch (Penske-Dodge)
04. 5 Mark Martin (Hendrick-Chevrolet)
05. 6 David Ragan (Roush-Ford)
06. 07 Casey Mears (Childress-Chevrolet)
07. 7 Robby Gordon (Gordon-Toyota)
08. 8 Aric Almirola (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
09. 09 Sterling Marlin (Phoenix-Chevrolet)
10. 9 Kasey Kahne (Petty-Dodge)
11. 11 Denny Hamlin (Gibbs-Toyota)
12. 12 David Stremme (Penske-Dodge)
13. 14 Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet)
14. 16 Greg Biffle (Roush-Ford)
15. 17 Matt Kenseth (Roush-Ford)
16. 18 Kyle Busch (Gibbs-Toyota)
17. 19 Elliott Sadler (Petty-Dodge)
18. 20 Joey Logano (Gibbs-Toyota)
19. 24 Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet)
20. 26 Jamie McMurray (Roush-Ford)
21. 29 Kevin Harvick (Childress-Chevrolet)
22. 31 Jeff Burton (Childress-Chevrolet)
23. 33 Clint Bowyer (Childress-Chevrolet)
24. 34 John Andretti (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
25. 36 Scott Riggs (Baldwin-Toyota)
26. 37 Tony Rains (Front-Row-Chevrolet)
27. 39 Ryan Newman (Stewart/Haas-Chevrolet)
28. 41 Jeremy Mayfield (Mayfield-Toyota)
29. 42 Juan Pablo Montoya (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
30. 43 Reed Sorenson (Petty-Dodge)
31. 44 A.J. Allmendinger (Petty-Dodge)
32. 46 Dennis Setzer (Long-Dodge)
33. 47 Marcos Ambrose (JTG/Waltrip-Toyota)
34. 48 Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
35. 55 Michael Waltrip (Waltrip-Toyota)
36. 64 Todd Bodine (Gunselman-Toyota)
37. 66 Dave Blaney (Prism-Toyota)
38. 71 David Gilliland (TRG-Toyota)
39. 73 Mike Garvey (HandS-Dodge)
40. 75 Derrike Dope (Cope/Keller-Dodge)
41. 77 Sam Hornish Jr. (Penske-Dodge)
42. 82 Scott Speed (Red-Bull-Toyota)
43. 83 Brian Vickers (Red-Bull-Toyota)
44. 87 Joe Nemechek (Nemco-Toyota)
45. 88 Dale Earnhardt Jr. (Hendrick-Chevrolet)
46. 96 Bobby Labonte (Yates-Ford)
47. 98 Paul Menard (Yates-Ford)
48. 99 Carl Edwards (Roush-Ford)
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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28.03.2009, 19:03 |
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Regen in Martinsville
28. März 2009 - 18:46 Uhr
Foto: Motorsport-Total.com © NASCAR
Das Martinsville-Wochenende wird weiterhin vom Regenwetter in den sanften Hügeln Virginias beeinflusst: Nach dem gestrigen Qualifying wurden auch die beiden Trainings am Samstag gestrichen. Daher ist das Freie Training vom Freitag die einzige Streckenpraxis, die die 43 Sprint-Cup-Piloten vor dem Goodys Fast Pain Releif 500 erfahren konnten.
Das Trostpflaster: Der neueste Wetterbericht sieht für den Rennsonntag eine Regenwahrscheinlichkeit von nur noch 20 Prozent vor. Gestern beliefen sich die Erwartungen noch auf bis zu 80 Prozent Regen. Am Samstagabend steht in Martinsville ein Rennen der Truck-Serie auf dem Programm.
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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30.03.2009, 17:49 |
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Martinsville: Champion Johnson boxt sich zum Sieg!
29. März 2009 - 23:49 Uhr
Jimmie Johnson gewann in Martinsville mit einem beinharten Short-Track-Manöver
vor Denny Hamlin - Juan Pablo Montoya nach Achterbahnfahrt 12.
Jimmie Johnson holte sich in Martinsville seinen ersten Saisonsieg © NASCAR
NASCAR-Champion Jimmie Johnson ist und bleibt der absolute Hausherr auf dem Martinsville Speedway. Der 33-jährige Kalifornier gewann mit dem Goodys Fast Pain Relief 500 das fünfte der letzten sechs Martinsville-Rennen, und schenkte seinem Teambesitzer damit einen Jubiläumssieg: Vor exakt 25 Jahren gewann Rick Hendrick in Virginia sein erstes Cup-Event überhaupt.
Dieser Jubiläumserfolg war allerdings wesentlich härter umkämpft, als sich das hoch favorisierte Dream-Team der NASCAR im Vorfeld dachte: Johnson musste im Finale von Martinsville ganz tief in die Short-Track-Trickkiste greifen, um sich ohne Rücksicht auf Verluste am bärenstarken Denny Hamlin (Gibbs-Toyota) vorbei zu boxen.
Die entscheidende Rennsituation geschah 16 Runden vor dem Ende: Der führende Hamlin hatte bei den vorangegangenen Restarts immer die bessere Figur gemacht, während Johnsons Chevrolet in der Folgezeit konstant aufholen konnte. So auch in dieser Phase. Der Kalifornier robbte sich Zentimeter um Zentimeter an Hamlin heran, und steckte eingangs Turn 3 seine Nase innen an die frische Luft.
Hamlin versuchte den Johnson-Angriff natürlich noch abzuwehren, in dem er die Türe zuwarf. Beide Fahrzeuge touchierten sich, und kamen mitten in der 180 Grad Kehre dermaßen quer daher, dass um ein Haar der dahinter fahrende Tony Stewart der lachende Dritte gewesen wäre. Doch beide Piloten fingen ihre Autos ab - Johnson um den Bruchteil einer Sekunde eher als Hamlin, und damit war die Entscheidung gefallen.
Sieben Chevys gegen Hamlin
Kyle Busch verliert seinen Gibbs-Toyota und räumt Scott Speed gleich mit ab © Red Bull
Aus der Sicht von Toyota war Martinsville am Sonntagabend in Virginia ein beinahe epischer Kampf: Hamlins Camry hatte in den letzten 150 Runden eine Meute von nicht weniger als sieben hochkarätig besetzten Chevrolet Impalas im Nacken sitzen, die im Sprint-Cup 2009 allesamt noch sieglos waren. Siegeshunger war also reichlich vorhanden.
Neben Johnson und Stewart handelte es sich dabei um Jeff Gordon, Clint Bowyer, Ryan Newman, Mark Martin und Dale Earnhardt Jr. Vier Hendrick-Chevrolets, zwei Stewart/Haas-Chevrolets und ein Childress-Chevrolet machten Jagd auf einen Gibbs-Toyota, der lediglich einmal bei einem Restart Schützenhilfe von seinem Teamkollegen Kyle Busch (24.) erhielt.
Der zweifache Saisonsieger lag zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits zwei Runden zurück. Kyle Busch hat keine gute Martinsville-Historie - und das Goodys Fast Pain Relief 500 sollte daran nichts ändern. Erst machte sein Gibbs-Toyota durch einen Dreher auf sich aufmerksam, dessen unschuldiges Opfer auch Scott Speed (Red-Bull-Toyota) wurde. Kurze Zeit später wurde Kyle Busch in der Boxengasse zu schnell erwischt, und fiel weit zurück.
Einmal hinten fest hängend, musste sich der 23-Jährige bald gegen eine Überrundung wehren, und übertrieb es dabei: Um ein Haar landete sein Auto erneut in der Streckenbegrenzung. Ab diesem Zeitpunkt bemühte sich Kyle Busch um Schadensbegrenzung - mit zwei Runden Rückstand hatte der NASCAR-Bösewicht keine Chance auf den Lucky Dog, und trat nur noch einmal in Erscheinung.
Hamlin und Jeff Gordon beherrschen das Rennen
Denny Hamlin zeigte in Martinsville auch an der Box eine fehlerfreie Vorstellung © xpb.cc
Denn beim Restart nach Gelbphase zehn befand er sich 45 Runden vor dem Ende als Erster der Überrundeten auf der inneren Linie. Zu diesem Zeitpunkt lag Johnson vor Hamlin, doch Kyle Busch sorgte innen für Platz, damit sein Gibbs-Teamkollege mit einem wahren Raketenstart noch in Turn 1 die Nase vor Johnson hatte. Diesen Gibbs-Move konnte der NASCAR-Champion erst 16 Umläufe vor dem Ende mit seinem beinharten Manöver korrigieren.
Dabei sah es über weite Strecken überhaupt nicht nach einem Johnson-Sieg aus. Im Gegensatz zur restlichen Spitzengruppe nutzte der Kalifornier zwei frühe Gelbphasen, um das Handling seines Chevys an der Box korrigieren zu lassen. Nach 100 Runden tuckerte er als 27. im Mittelfeld, in die Top 10 stieß Johnson erst in Runde 235 vor, die Führung im Rennen übernahm er erstmals in Runde 430.
Die Martinsville-Szenerie wurde zunächst eindeutig von Hamlin und Jeff Gordon bestimmt, die sich die Führungsrunden fast brüderlich aufteilten: Gordon die ersten 150 Runden, Hamlin den Rest - bis sich die blaue Startnummer 48 mit aller Macht ins Geschehen an der Spitze einmischte.
Jeff Gordon (4.) bleibt damit seit nunmehr 47 Sprint-Cup-Rennen ohne Sieg. Sein Hendrick-Chevrolet wies, als es vorne um die Wurst ging, nicht das Handling auf, das den 37-Jährigen in die Lage versetzte, Johnson und Hamlin Paroli zu bieten. Wie stark das Hendrick-Team in Virginia auftrat, verdeutlichten Mark Martin (7.) und Earnhardt Jr. (8.) - alle vier Hendrick-Chevys in den Top 8!
Montoya am Ende doch noch Zwölfter
Juan Pablo Montoya (re.) kämpfte mit Erfolg gegen Brian Vickers und Kyle Busch © Red Bull
Ebenso stark präsentierte sich das neue Team von Tony Stewart: Der Stewart-Haas-Teambesitzer wurde hervorragender Dritter, sein zweiter Chevrolet Impala mit Ryan Newman am Steuer landete auf Platz sechs. Abgerundet wurde die starke General-Motors-Vorstellung von Clint Bowyer (Childress-Chevrolet) als Fünftem. Für Dodge und Ford betrieben A.J. Allmendinger (9.; RPM) und Jamie McMurray (10.; Roush) lediglich farblose Schadensbegrenzung.
Interessant gestaltete sich das Martinsville-Rennen von Juan Pablo Montoya: Der Kolumbianer hielt im ersten Renndrittel gut mit, fiel gegen Rennmitte dann jedoch aus den Top 10 heraus. Sein Earnhardt-Ganassi-Chevrolet wurde in der Folge schnell durchgereicht, und in Runde 220 sogar überrundet.
Als Montoya dann plötzlich nicht einmal mehr in den Top 30 auftauchte, musste man einen erneuten Totalausfall befürchten, aber der Kolumbianer schaffte es irgendwie, diese eine Runde Rückstand zu verteidigen. So konnte er sich Platz für Platz wieder nach vorne robben, und als es im Finale von Martinsville einige Gelbphasen hagelte, erwischte er tatsächlich einen Lucky Dog.
Dieser beförderte Montoya wieder zurück in die Führungsrunde. In den letzten 23 Runden kassierte er noch vier Kontrahenten, und fuhr einen fast nicht mehr für möglich gehaltenen zwölften Platz nach Hause, der ihn in der Gesamtwertung nach wie vor auf Schlagdistanz zum Chase hält.
Jeff Gordon baut Gesamtführung aus
Jeff Gordon überzeugt 2009 vor allem durch eine sagenhafte Konstanz © xpb.cc
In der Gesamttabelle gewann Montoya einen Platz, und rangiert nun auf Position 14 mit nur noch 31 Punkten Rückstand auf den Playoff-Platz zwölf. Ganz vorne konnte Jeff Gordon seine Führung ausbauen. Neuer Gesamtzweiter ist Clint Bowyer vor Kurt Busch und Jimmie Johnson, der einen Riesensatz von Rang neun auf vier machte.
Früher als im Vorjahr kehrte der amtierende Champion also in die Victory Lane zurück, während Denny Hamlin die letzten März-Wochen des Jahres 2009 als "Silbertage" im Gedächtnis behalten wird: Zweimal blieb ihm binnen einer Woche nur der undankbare zweite Platz.
Nach den ausgiebigen Regengüssen vom Freitag und Samstag fand das Goodys Fast Pain Relief 500 unter blauem Himmel und gut gefüllten Tribünen statt. Mit Bristol und Martinsville ist die kleine Short-Track-Tour der NASCAR damit beendet: Am kommenden Wochenende steht das superschnelle 1,5 Meilenoval von Texas auf dem Programm.
Nach der folgenden Osterpause bewegt sich der NASCAR-Tross dann in Richtung Phoenix, bevor Ende April dann der nächste Sprint-Cup-Klassiker auf dem Programm steht: Der extrem spektakuläre Superspeedway in Talladega - es geht auch 2009 Schlag auf Schlag!
Goodys 500 (Mville)
NASCAR Sprint-Cup
Rennen
Pos.- Fahrer- Auto- Team
1-- J. Johnson- Chevrolet- Hendrick
2-- D. Hamlin- Toyota- Gibbs
3-- T. Stewart- Chevrolet- SHR
4-- J. Gordon- Chevrolet- Hendrick
5-- C. Bowyer- Chevrolet- Richard Childress
6-- R. Newman- Chevrolet- SHR
7-- M. Martin- Chevrolet- Hendrick
8-- D. Earnhardt Jun.- Chevrolet- Hendrick
9-- A. Allmendinger- Dodge- RPM
10- J. McMurray- Ford- Roush
11- K. Harvick- Chevrolet- Richard Childress
12- J. Montoya- Chevrolet- EGR
13- M. Waltrip- Toyota- MWR
14- M. Ambrose- Toyota- JTG
15- J. Burton- Chevrolet- Richard Childress
16- B. Labonte- Ford- Robert Yates
17- R. Sorenson- Dodge- RPM
18- K. Busch- Dodge- Penske
19- K. Kahne- Dodge- RPM
20- D. Reutimann- Toyota- MWR
21- C. Mears- Chevrolet- Richard Childress
22- D. Stremme- Dodge- Penske
23- M. Kenseth- Ford- Roush
24- K. Busch- Toyota- Gibbs
25- P. Menard- Ford- Robert Yates
26- C. Edwards- Ford- Roush
27- D. Ragan- Ford- Roush
28- G. Biffle- Ford- Roush
29- M. Truex Jun.- Chevrolet- EGR
30- S. Riggs- Toyota- TBR
31- E. Sadler- Dodge- RPM
32- J. Logano- Toyota- Gibbs
33- B. Vickers- Toyota- Red Bull
34- S. Hornish Jun.- Dodge- Penske
35- J. Andretti- Chevrolet- EGR
36- D. Gilliland- Chevrolet- TRG
37- A. Almirola- Chevrolet- EGR
38- J. Mayfield- Toyota- Mayfield
39- S. Speed- Toyota- Red Bull
40- R. Gordon- Toyota- RGR
41- J. Nemechek- Toyota-Nemco
42- D. Blaney- Toyota- Prism
43- T. Bodine- Toyota- Gunselman
Gesamtwertung
NASCAR Sprint-Cup 2009
Fahrerwertung
P. Fahrer- Pkt.
1. Jeff Gordon- 959
2. Clint Bowyer- 870
3. Kurt Busch- 827
4. Jimmie Johnson- 817
5. Denny Hamlin- 811
6. Kyle Busch- 800
7. Tony Stewart- 798
8. Carl Edwards- 750
9. Kasey Kahne- 745
10. Kevin Harvick- 714
11. David Reutimann- 710
12. Matt Kenseth- 704
13. Jeff Burton- 697
14. Juan Pablo Montoya- 673
15. A.J. Allmendinger- 670
16. Dale Earnhardt Jun.- 660
17. Michael Waltrip- 630
18. Ryan Newman- 625
19. Bobby Labonte- 620
20. Brian Vickers- 617
21. Marcos Ambrose- 616
22. Jamie McMurray- 609
23. Greg Biffle- 605
24. Elliott Sadler- 600
25. David Stremme- 599
26. Casey Mears- 588
27. Mark Martin- 587
28. Martin Truex Jun.- 584
29. David Ragan- 569
30. Reed Sorenson- 569
31. Robby Gordon- 485
32. John Andretti- 459
33. Sam Hornish Jun.- 455
34. Joey Logano- 437
35. Paul Menard- 414
36. Aric Almirola- 387
37. David Gilliland- 386
38. Scott Speed- 386
39. Travis Kvapil- 292
40. Scott Riggs- 216
41. Regan Smith- 206
42. Joe Nemechek- 205
43. Jeremy Mayfield- 158
44. Dave Blaney- 153
45. Bill Elliott- 149
46. Todd Bodine- 123
47. Terry Labonte- 91
48. Max Papis- 55
49. Brad Keselowski- 49
50. Sterling Marlin- 43
51. Mike Bliss- 34
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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04.04.2009, 21:57 |
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Vorschau: Big, bigger - Texas!
01. April 2009 - 02:50 Uhr
In Texas konnte Jeff Gordon noch niemals gewinnen, auch Jimmie Johnsons
Statistik ist mager - wer sind die Favoriten beim Samsung 500?
Auf dem Texas Motor Speedway lockt das Samsung 500 die NASCAR-Fans © NASCAR
In Texas ist für gewöhnlich alles "Big". Auch der 1995 erbaute Texas Motor Speedway nahe der Region Dallas/Fort Worth, auf dessen Tribünen 160.000 Zuschauer Platz finden. Wenn die NASCAR aber zweimal im Jahr ihren Besuch abstattet, dann platzt das 1,5 Meilenoval im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Nähten. Denn dann pilgern, das riesige Infield mit eingerechnet, für gewöhnlich etwa 200.000 NASCAR-Fans zu den Sprint-Cup-Events.
Die Region Dallas/Fort Worth, in der über fünf Millionen Menschen leben, ist nicht nur für die NASCAR ein extrem lukrativer Standort. Aber am kommenden Wochenende stehen die texanischen Cowboys klar im Schatten von 35.000 Pferdestärken, wenn die 43 Sprint-Cup-Piloten ihre Kipphebelstarter betätigen, und das Samsung 500 gestartet werden wird.
Der Texas Motor Speedway hat eine Kurvenerhöhung von 24 Grad, und ähnelt somit den Anlagen in Charlotte, Atlanta oder Las Vegas. Im Gegensatz zu Atlanta oder Las Vegas gilt das 1,5 Meilenoval nördlich von Fort Worth jedoch nicht als extrem Reifen mordend. Somit kommen am Sonntag wahrscheinlich wieder allerlei Strategiespiele, etwa mit nur zwei neuen Reifen, auf die Tagesordnung der Crewchiefs an der Boxenmauer.
Jeff Gordon: Ausgerechnet Texas...
Texas ist übrigens eine von nur zwei NASCAR-Strecken, auf denen Sprint-Cup-Tabellenführer Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet) noch nie gewinnen konnte. Der zweite Kurs ist der Miami-Homestead Speedway, doch der vierfache Cup-Champion ist der Meinung, dass Texas seine "mit Abstand schlechteste Strecke im ganzen Kalender" sei.
Kyle Busch und Jeff Gordon sind in Texas beide noch ohne Sprint-Cup-Sieg © NASCAR
Aber: "Wir waren in den vergangenen Jahren einige Male nahe dran", macht sich Gordon Hoffnungen. "Sei es ein elektrisches Problem oder irgendwer, der mich in Führung liegend abgeschossen hat - wir haben hier einfach nicht gewinnen können." Dieser ominöse Sieg ist lang überfällig: Seit Oktober 2007 (!), also seit nunmehr 47 Punkterennen, wartet der 37-Jährige auf seinen 82. Sprint-Cup-Erfolg.
Überhaupt ist die Hendrick-Fraktion in Texas bislang alles andere als erfolgreich aufgetreten: Einzig Jimmie Johnson gewann im Herbst 2007 ein mageres Rennen für das Dream-Team der NASCAR. Mark Martins Sieg aus dem Jahr 1998 wurde in einem Roush-Ford geholt, während Dale Earnhardt Jrs. erster Sprint-Cup-Erfolg überhaupt in der Saison 2000 noch in Diensten von Dale Earnhardt Inc. geschah.
Was ist eigentlich bei Roush-Ford los?
Die beiden bisherigen Sieger auf den Intermediate-Ovalen der Saison 2009 waren in Texas in der Vergangenheit ähnlich erfolglos: Kyle Busch (Gibbs-Toyota) gewann in Las Vegas, Kurt Busch (Penske-Dodge) gewann das Atlanta-Rennen. Doch rein von der Papierform her, findet sich der Texas-Favorit in einem ganz anderen, zuletzt ziemlich verprügeltem Team.
Carl Edwards und Jack Roush stauben in Texas gerne die Cowboyhüte ab © Ford
Auf den Short-Tracks von Bristol und Martinsville brachte die gesamte Ford-Fraktion kein Bein auf den Boden. Speziell der bis dato sieglose Vizemeister Carl Edwards blieb in der Sprint-Cup-Saison 2009 noch einiges schuldig, doch in Texas gewann der Roush-Ford mit der Startnummer 99 im Jahr 2008 gleich beide Rennen.
Die bislang beste Edwards Platzierung aus dem aktuellen Jahr ist ein magerer dritter Platz. Der stammt allerdings aus dem 1,5 Meilenoval von Atlanta, das dem Texas Motor Speedway nicht unähnlich ist. Und: Jack Roush weist hier mit insgesamt sieben Erfolgen die beste Statistik aller Sprint-Cup-Teambesitzer auf.
Tony Stewart als Überraschung?
Wie an fast jedem NASCAR-Wochenende gibt es auch in Texas eine umfangreiche Liste von erfolgversprechenden Außenseitern. Nur ist diese beim Samsung 500 besonders groß: Jeff Burton (Childress-Chevrolet) hat zum Beispiel bereits zweimal in Texas gewonnen, auch Dale Earnhardt Jr. (Hendrick-Chevrolet) landet hier regelmäßig in den Top 5.
Ryan Newman und Tony Stewart: Gelingt in Texas die ganz große Überraschung? © NASCAR
Ein besonderes Auge gilt sicherlich auch dem neuen Stewart/Haas-Team. Tony Stewart, Teambesitzer und Fahrer-Nummer-eins in Personalunion, ist nicht nur wegen seines Siegs 2006 in Texas immer zu den Favoriten zu zählen. Auch Ryan Newman hat hier in der Saison 2003 bereits für Roger Penske gewinnen können.
Der Lokalmatador in Texas heißt Bobby Labonte, der wieder den Yates-Ford mit der Startnummer 96 fahren wird. Dem populären NASCAR-Champion des Jahres 2000 wird eine besondere Ehre zuteil: Der 44-Jährige wird am Mittwochabend als zweites Labonte-Familienmitglied in die Texas Motorsports Hall of Fame aufgenommen.
48 Piloten auf der Entry-List
Der alte Kontinent Europa ist auch in Texas vertreten: Der Italiener Max Papis (Germain-Toyota) unternimmt seinen zweiten Qualifikationsversuch nach Las Vegas, während Bill Elliott im Ford Fusion der Wood Brothers als Ex-Champion seinen Startplatz sicher hat. Brad Keselwoski fährt einen fünften Hendrick-Chevrolet, und Regan Smith im Furniture-Row-Chevrolet ist nach einer Pause ebenfalls wieder am Start.
Auch die Nationwide-Serie fährt in Texas, wo am Samstag beim O'Reilly 300 14 Sprint-Cup-Piloten eine Doppelschicht schieben werden. Neben den Nationwide-Dauerstartern Carl Edwards, Kyle Busch und David Ragan sind dieses Mal - unter anderem - auch Dale Earnhardt Jr. und Tony Stewart mit von der Partie.
334 Runden stehen den Sprint-Cup-Piloten am Sonntagabend beim Samsung 500 auf dem Texas Motor Speedway ab etwa 20:15 Uhr MESZ bevor. Das Qualifying zum siebten Lauf der Sprint-Cup-Saison 2009 startet wie immer bereits am Freitagabend ab 22:40 Uhr MESZ.
Die Entry-List von Texas:
01. 00 David Reutimann (Waltrip-Toyota)
02. 1 Martin Truex Jr.(Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
03. 2 Kurt Busch (Penske-Dodge)
04. 5 Mark Martin (Hendrick-Chevrolet)
05. 6 David Ragan (Roush-Ford)
06. 07 Casey Mears (Childress-Chevrolet)
07. 7 Robby Gordon (Gordon-Toyota)
08. 8 Aric Almirola (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
09. 09 Mike Bliss (Phoenix-Dodge)
10. 9 Kasey Kahne (Petty-Dodge)
11. 11 Denny Hamlin (Gibbs-Toyota)
12. 12 David Stremme (Penske-Dodge)
13. 13 Max Papis (Germain-Toyota)
14. 14 Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet)
15. 16 Greg Biffle (Roush-Ford)
16. 17 Matt Kenseth (Roush-Ford)
17. 18 Kyle Busch (Gibbs-Toyota)
18. 19 Elliott Sadler (Petty-Dodge)
19. 20 Joey Logano (Gibbs-Toyota)
20. 21 Bill Elliott (Wood-Ford)
21. 24 Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet)
22. 25 Brad Keselowski (Hendrick-Chevrolet)
23. 26 Jamie McMurray (Roush-Ford)
24. 29 Kevin Harvick (Childress-Chevrolet)
25. 31 Jeff Burton (Childress-Chevrolet)
26. 33 Clint Bowyer (Childress-Chevrolet)
27. 34 John Andretti (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
28. 36 Scott Riggs (Baldwin-Toyota)
29. 39 Ryan Newman (Stewart/Haas-Chevrolet)
30. 41 Jeremy Mayfield (Mayfield-Toyota)
31. 42 Juan Pablo Montoya (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
32. 43 Reed Sorenson (Petty-Dodge)
33. 44 A.J. Allmendinger (Petty-Dodge)
34. 47 Marcos Ambrose (JTG/Waltrip-Toyota)
35. 48 Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
36. 55 Michael Waltrip (Waltrip-Toyota)
37. 64 Todd Bodine (Gunselman-Toyota)
38. 66 Dave Blaney (Prism-Toyota)
39. 71 David Gilliland (TRG-Toyota)
40. 77 Sam Hornish Jr. (Penske-Dodge)
41. 78 Regan Smith (Furniture-Row-Chevrolet)
42. 82 Scott Speed (Red-Bull-Toyota)
43. 83 Brian Vickers (Red-Bull-Toyota)
44. 87 Joe Nemechek (Nemco-Toyota)
45. 88 Dale Earnhardt Jr. (Hendrick-Chevrolet)
46. 96 Bobby Labonte (Yates-Ford)
47. 98 Paul Menard (Yates-Ford)
48. 99 Carl Edwards (Roush-Ford)
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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04.04.2009, 22:15 |
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Reutimann schnappt Jeff Gordon die Texas-Pole weg
04. April 2009 - 00:24 Uhr
David Reutimann sicherte sich die Pole Position von Texas vor Jeff Gordon und
Matt Kenseth - Juan Pablo Montoya 16., Scott Speed scheitert in der Qualifikation
David Reutimann fuhr seinen Waltrip-Toyota in Texas auf die Pole Position © NASCAR
David Reutimann heißt der Polesetter zum Samsung 500. Der Waltrip-Pilot sicherte sich im Einzelzeitfahren mit einer beherzten Runde von 28,344 Sekunden in seinem Toyota Camry die beste Startposition für das Samsung 500 auf dem Texas Motor Speedway.
Es war nach Homestead 2008 die zweite Sprint-Cup-Pole Reutimanns, die auch insofern nicht ganz überraschend kam, weil sich der 38-Jährige aus Florida bereits in den vergangenen Qualifikationen oft und gerne im Vorderfeld klassierte. Auch im Freien Training von Texas fuhr Reutimann zuvor bereits auf Platz zwei.
Das Nachsehen hatte somit Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet), der zuvor in 28,392 Sekunden ein Ford-Trio bestehend aus Matt Kenseth, David Ragan (beide Roush) und Paul Menard (Yates) entthronte. Überhaupt zeigte sich die Ford-Fraktion in Texas stark verbessert, denn auch Carl Edwards und Greg Biffle (beide Roush) klassierten sich als 13. und 14. im Vorderfeld.
Petty-Pilot Kasey Kahne hielt als Sechster die Dodge-Fahne hoch, und mit Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet), Kyle Busch (Gibbs-Toyota) und Jimmie Johnson (Hednrick-Chevrolet) drei große Namen hinter sich. NASCAR-Champion Johnson erwischte für das Einzelzeitfahren eigentlich eine gute, weil späte Auslosung, übertrieb es auf seiner Runde ausgangs Turn 2 jedoch.
Scott Speed muss nach Hause fahren
Juan Pablo Montoya (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet) landete auf einem grundsoliden 16. Rang, noch klar vor Dale Earnhardt Jr. (20.) und Mark Martin (23.). Beide Hendrick-Stars konnten ihren sehr guten Eindruck aus dem Freien Training später in der Qualifikation nicht mehr umsetzen.
Am unteren Ende der Zeitenliste gab es einen herben Rückschlag für Team Red Bull: Scott Speed flog nach dem Bristol-Rennen aus den Top 35 der Ownerwertung, als die aktuelle Rangliste des Jahres 2009 übernommen wurde. In Martinsville war die Qualifikation noch verregnet, da Speed jedoch unter den besten 43 Piloten lag, hatte er dort seinen Startplatz sicher.
Nicht so im sonnigen Texas - und prompt war das Sprint-Cup-Wochenende für den ehemaligen Formel-1-Piloten viel schneller zu Ende als erwartet: Seine Runde von 29,065 Sekunden war um fünf Hundertstelsekunden zu langsam, Red Bull hat am Sonntag mit Brian Vickers (18.) nach langer Zeit wieder einmal nur einen einzigen Toyota Camry im Rennen.
TRG und Papis im Rennen
Der TRG-Chevy von David Gilliland steht auch in Texas wieder im Rennen © NASCAR
Große Freude herrschte hingegen bei der kleinen kalifornischen Sportwagentruppe TRG: David Gilliland schaffte als 30. genauso den Sprung ins Hauptfeld wie Max Papis (Germain-Toyota; 39.), der damit in seinem zweiten Qualifikationsversuch des Jahres erneut erfolgreich blieb.
Auch Mike Bliss machte sich ein schönes Geburtstagsgeschenk: Der ehemalige BAM-Pilot wird am Rennsonntag 44 Jahre alt, und kann seinen Jubeltag in Texas feiern. Bliss fuhr seinen Phoenix-Dodge ebenso ins Rennen wie Brad Keselowski (Hendrick-Chevrolet), Regan Smith (Furniture-Row-Chevrolet), Bill Elliott (Wood-Ford), Aric Almirola (EGR-Chevrolet) und Dave Blaney (Prism-Toyota).
Neben Speed müssen noch Joe Nemechek (Nemco-Toyota), Jeremy Mayfield (Mayfield-Toyota), Scott Riggs (Baldwin-Toyota) und Todd Bodine (Gunselman-Toyota) die vorzeitige Heimreise antreten. Die Startflagge zum Samsung 500 auf dem Texas Motor Speedway fällt am Sonntagabend um 20:15 Uhr MESZ.
Samsung 500 (Texas)
NASCAR Sprint-Cup
Startaufstellung
Pos.- Fahrer- Auto- Team
1-- D. Reutimann- Toyota- MWR
2-- J. Gordon- Chevrolet- Hendrick
3-- M. Kenseth- Ford- Roush
4-- D. Ragan- Ford- Roush
5-- P. Menard- Ford- Robert Yates
6-- K. Kahne- Dodge- RPM
7-- T. Stewart- Chevrolet- SHR
8-- K. Busch- Toyota- Gibbs
9-- J. Johnson- Chevrolet- Hendrick
10- J. Logano- Toyota- Gibbs
11- M. Ambrose- Toyota- JTG
12- S. Hornish Jun.- Dodge Penske
13- C. Edwards- Ford- Roush
14- G. Biffle- Ford- Roush
15- J. Burton- Chevrolet- Richard Childress
16- J. Montoya- Chevrolet- EGR
17- K. Harvick- Chevrolet- Richard Childress
18- B. Vickers- Toyota- Red Bull
19- C. Bowyer- Chevrolet- Richard Childress
20- D. Earnhardt Jun.- Chevrolet- Hendrick
21- R. Newman- Chevrolet- SHR
22- D. Hamlin- Toyota- Gibbs
23- M. Martin- Chevrolet- Hendrick
24- B. Labonte- Ford- Robert Yates
25- A. Allmendinger- Dodge- RPM
26- J. Andretti- Chevrolet- EGR
27- M. Bliss- Chevrolet- Phoenix
28- K. Busch- Dodge- Penske
29- R. Gordon- Toyota- RGR
30- D. Gilliland- Chevrolet- TRG
31- M. Truex Jun.- Chevrolet- EGR
32- D. Stremme- Dodge- Penske
33- R. Smith- Chevrolet- Furniture Row
34- M. Waltrip- Toyota- MWR
35- C. Mears- Chevrolet- Richard Childress
36- J. McMurray- Ford- Roush
37- B. Elliott- Ford- Wood
38- R. Sorenson- Dodge- RPM
39- M. Papis- Toyota- Germain
40- B. Keselowski- Chevrolet- Hendrick
41- A. Almirola- Chevrolet- EGR
42- E. Sadler- Dodge- RPM
43- D. Blaney- Toyota- Prism
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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05.04.2009, 18:48 |
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Nationwide: Kyle Busch dominiert in Texas
05. April 2009 - 17:59 Uhr
Kyle Busch war am Nationwide-Wochenende auf dem Texas Motor Speedway
klar überlegen - Tabellenführer Carl Edwards nach Crash nur auf Platz 18
Kyle Busch feierte in Texas seinen zweiten Nationwide-Saisonsieg © xpb.cc
Erst die Pole Position, dann 178 von 200 Runden in Front, und natürlich der Sieg - Kyle Busch war beim O'Reilly 300, dem Nationwide-Rennen auf dem Texas Motor Speedway, der klar dominierende Mann. Es war Nationwide-Saisonsieg Nummer zwei für den Joe-Gibbs-Piloten, der damit in der Gesamtwertung den Rückstand auf seinen Hauptkonkurrenten Carl Edwards auf 38 Punkte zusammenschmelzen ließ.
Schuld daran war eine Kollision zwischen Edwards und Buschs Teamkollegen Joey Logano vier Runden vor dem Ende: "Ich habe gesehen, wie es Carl erwischt hat", freute sich Kyle Busch. "Das war heute ein sehr guter Punktetag für uns". Edwards humpelte mit einem Plattfuß an die Box, und wurde mit zwei Runden Rückstand nur als 18. gewertet.
"Ich bin gefahren was ging und wollte Joey außen herum überholen", schilderte der Roush-Pilot den Unfallhergang. "Entweder hat ihn sein Spotter nicht gewarnt oder er hat beschlossen, in letzter Sekunde zu blocken. Doch da war es natürlich schon zu spät. Er fuhr mir vor meine Motorhaube, und wir landeten beide in der Mauer."
So ergatterte sich Tony Stewart im Chevrolet von Kevin Harvick Platz zwei, nachdem er sich beim letzten Stopp vier frische Reifen aufziehen ließ, und nach dem Restart von Rang sieben aus nach vorne stürmte. Dritter wurde Hendrick-Youngster Brad Keselowski (Chevrolet) vor einem Ford-Trio bestehend aus David Ragan, Paul Menard und Matt Kenseth.
Keselowski musste dabei in seinem BackUp-Auto antreten, nachdem er sein Einsatzfahrzeug in der Qualifikation zerstört hatte und daher von ganz hinten startete. "So etwas haben wir gebraucht", bilanzierte Keselowski mit einem Blick auf die aktuelle Nationwide-Gesamtwertung, in der er von Platz 15 auf acht vorstieß.
Geburtstagskind Mike Bliss, Jeff Burton, David Reutimann und der im Penske-Team hochgeschätzte Youngster Justin Allgaier komplettierten die Top 10. Auch Nationwide-Rookie Allgaier machte drei Gesamtränge gut, und liegt nach fünf von 35 Saisonrennen auf einem ausgezeichneten fünften Platz.
Das Nationwide-Resultat aus Texas:
01. Kyle Busch (Toyota) - 200 Runden
02. Tony Stewart (Chevrolet) - 200
03. Brad Keselowski (Chevrolet) - 200
04. David Ragan (Ford) - 200
05. Paul Menard (Ford) - 200
06. Matt Kenseth (Ford) - 200
07. Mike Bliss (Chevrolet) - 200
08. Jeff Burton (Chevrolet) - 200
09. David Reutimann (Toyota) - 200
10. Justin Allgaier (Dodge) - 200
12. Joey Logano (Toyota) - 200
13. Jason Leffler (Toyota) - 200
15. Jason Keller (Ford) - 199
16. Scott Lagasse Jr. (Toyota) - 199
18. Carl Edwards (Ford) - 198
19. Michael Waltrip (Toyota) - 198
20. Dale Earnhardt Jr. (Chevrolet) - 197
37. Brendan Gaughan (Chevrolet) - 175
Die Nationwide-Gesamtwertung:
01. Carl Edwards - 799 Punkte
02. Kyle Busch - 761
03. David Ragan - 653
04. Jason Leffler - 612
05. Justin Allgaier - 600
06. Kevin Harvick - 576
07. Brad Keselowski - 568
08. Brendan Gaughan - 564
09. Jason Keller - 540
10. Scott Lagasse Jr. - 538
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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06.04.2009, 18:41 |
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Durststrecke beendet: Jeff Gordon siegt in Texas!
05. April 2009 - 23:47 Uhr
Nach 47 erfolglosen Rennen gewann Jeff Gordon das Samsung 500 in Texas
vor Jimmie Johnson und Greg Biffle - Juan Pablo Montoya starker Siebter
Jeff Gordon holte sich in Texas endlich wieder einmal einen Sprint-Cup-Erfolg © Hendrick
Ausgerechnet Texas! So könnte das Motto des Samsung 500 lauten, bei dem Jeff Gordon gleich einen doppelten Fluch ablegte. Bis zum Sonntagabend waren der Texas Motor Speedway und das Oval von Homestead die einzigen beiden aktuellen Sprint-Cup-Strecken, auf denen der vierfache NASCAR-Champion in seiner 18 Jahre andauernden Karriere noch kein einziges Rennen gewinnen konnte.
Seit dem 13. Oktober 2007 blieb Gordon in 47 Anläufen der Weg in die Victory Lane verwehrt, und ausgerechnet auf dem Oval, das der 37-Jährige gerne als seine schlechteste Strecke überhaupt bezeichnet, beendete der Hendrick-Pilot diese längste Durststrecke seiner Laufbahn. Das alles ist nun Geschichte.
Es war ein typischer Jeff-Gordon-Auftritt, der flott begann und gegen Rennmitte etwas nachließ. Doch im Gegensatz zur jüngsten Vergangenheit berappelte sich sein Hendrick-Team wieder. Das Auto lief wie am Schnürchen, und als es beim letzten Boxenstopp 26 Runden vor dem Ende um die berühmte Wurst ging, brachte die Gordon-Crew den Chevrolet Impala mit der Startnummer 24 in Front.
Im Finale einmal an der Spitze liegend, hatte Gordon freie Fahrt und sicherte sich seinen lange überfälligen Sprint-Cup-Sieg. Auch wenn sein Hendrick-Zwilling und hartnäckiger Verfolger Jimmie Johnson (2.) alles Menschenmögliche versuchte, um seinem Teamkollegen noch einmal gefährlich werden zu können.
Der Texas-Pechvogel heißt Edwards
Ford-Comeback: Greg Biffle und Matt Kenseth fuhren beide ein starkes Rennen © Ford
Für Johnson reichte es genau so wenig, wie für den Pechvogel des Rennens: Dieser hieß Carl Edwards, der in der Saison 2008 noch beide Texas-Auftritte für sich entscheiden konnte. Auch am Sonntag lag Edwards noch vor dem letzten und entscheidenden Boxenstopp in Front, doch dann ging beim Reifenwechsel vorne etwas schief: Der Roush-Ford kam nur als Elfter auf die Strecke zurück und beendete das Rennen als Zehnter.
Überhaupt präsentierte sich das Roush-Team nach seinem Short-Track-Zwischentief in Texas gewohnt stark: Dritter wurde ein gut aufgelegter Greg Biffle, der zur Rennmitte viele Runden lang an der Spitze lag, dem aber - ebenfalls nach einem Boxen-Fauxpas - am Ende gegen die Hendrick-Fraktion die Zeit davonlief. Matt Kenseth rundete als Fünfter ein respektables Mannschaftsergebnis ab.
Rang vier ging in Texas an Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet), der damit sein Ergebnis der Vorwoche in Martinsville egalisierte. Neu-Teamchef Stewart benutzt in der Saison 2009 Kunden-Chevrolets von Rick Hendrick, und da mit Mark Martin auf Platz sechs ein dritter echter Hendrick-Chevy ins Ziel kam, lautete das Markenduell in Texas eindeutig Ford gegen Chevrolet.
Kyle Busch mit Rückschlag
Kyle Busch (hi.) sah in Texas kein Land gegen Jeff Gordon und Co. © NASCAR
Dodge hatte mit Penske-Pilot Kurt Busch (8.) nur einen Charger in unmittelbarer Schlagdistanz zur Spitzengruppe, während Toyota keinen Camry in die Top 10 brachte. Am besten schnitt dabei noch Polesetter David Reutimann (Waltrip-Toyota; 11.) ab, der zwar zu Rennbeginn eine Zeitlang ganz vorne lag, später aber aufgrund einer Boxenstrafe aus der Führungsrunde geworfen wurde.
Auch das Gibbs-Team erlebte einen durchwachsenen Sonntag: Ein unauffälliger Denny Hamlin landete auf Rang zwölf, während Kyle Busch erst durch einen Lackaustausch mit John Andretti samt folgendem Plattfuß zurückgeworfen wurde. Später gesellte sich noch ein Pit-Lane-Speeding dazu, und Kyle Busch hatte alle Hände voll zu tun, als 18. Schadensbegrenzung zu betreiben.
Gleiches gilt auch für einen anderen NASCAR-Superstar: Dale Earnhardt Jr. befand sich eigentlich auf dem Weg zu einer Top-10-Platzierung, doch ein Mauerkontakt im Finale zwang den Hendrick-Chevrolet mit der Startnummer 88 zu einem Boxenstopp unter Grüner Flagge. Das ist im Sprint Cup nahezu automatisch verbunden mit einem Rundenverlust, den Earnhardt als 22. nicht mehr gutmachen konnte.
Montoya klopft an den Chase
Juan Pablo Montoya robbt sich Stück für Stück an den NASCAR-Chase heran © xpb.cc
Ganz anders präsentierte sich hingegen Juan Pablo Montoya: Der Kolumbianer zeigte eines seiner bislang besten Ovalrennen überhaupt, verlor mit einer kontrollierten und fehlerfreien Fahrt niemals den Kontakt zur Spitzengruppe, und landete am Ende auf einem ausgezeichneten siebten Platz.
Damit schob sich Montoya in der Sprint-Cup-Gesamtwertung am heute indisponierten Kevin Harvick (Childress-Chevrolet; 27.) vorbei auf Platz 13, und hat nur noch 19 Punkte Rückstand auf Rang zwölf, der zum Einzug in die NASCAR-Playoffs berechtigt.
Der große Haken an der Geschichte: Mit Harvick, Biffle, Earnhardt Jr., Ryan Newman, Mark Martin und Brian Vickers sitzen dem Kolumbianer sechs absolute NASCAR-Schwergewichte im Nacken. Doch die Performance der Earnhardt-Ganassi-Crew stabilisiert sich von Wochenende zu Wochenende zusehends.
Phoenix, die nächste Hendrick-Spezialstrecke
Jimmie Johnson kann sich nach Ostern auf das Phoenix-Rennen freuen © NASCAR
Der Mann des Sonntags hieß jedoch eindeutig Jeff Gordon. Natürlich konnte der alte und neue Tabellenführer seine Spitzenposition in der Gesamtwertung auf nunmehr 162 Punkte ausbauen. Sein härtester Verfolger heißt jetzt Jimmie Johnson, was erste Parallelen zur Saison 2007 aufkeimen lässt, als die beiden Hendrick-Zwillinge das NASCAR-Geschehen absolut im Griff hatten.
Denn während Gordon und auch Johnson seit einigen Wochen durch eine nahezu perfekte Konstanz überzeugen können, unterläuft der Konkurrenz immer wieder ein Ausrutscher nach unten. Heute lautete das Opfer Kyle Busch, und auch Carl Edwards blieb 2009 bislang einiges schuldig.
Zu allem Überfluss steht nach der Osterpause nun das Rennen in Phoenix an. Diese Strecke befindet sich seit der Einführung des Car of Tomorrows fest in Hendrick-Hand: Die letzten drei Auftritte gewann Johnson, im Frühjahr 2007 behielt Jeff Gordon die Oberhand. Die Konkurrenz dürfte also spätestens seit Texas vorgewarnt sein.
Samsung 500 (Texas)
NASCAR Sprint-Cup
Rennen
Pos.- Fahrer- Auto- Team
1-- J. Gordon- Chevrolet- Hendrick
2-- J. Johnson- Chevrolet- Hendrick
3-- G. Biffle- Ford- Roush
4-- T. Stewart- Chevrolet- SHR
5-- M. Kenseth- Ford- Roush
6-- M. Martin- Chevrolet- Hendrick
7-- J. Montoya- Chevrolet- EGR
8-- K. Busch- Dodge- Penske
9-- J. Burton- Chevrolet- Richard Childress
10- C. Edwards- Ford- Roush
11- D. Reutimann- Toyota- MWR
12- D. Hamlin- Toyota- Gibbs
13- P. Menard- Ford- Robert Yates
14- D. Stremme- Dodge- Penske
15- R. Newman- Chevrolet- SHR
16- B. Vickers- Toyota- Red Bull
17- S. Hornish Jun.- Dodge- Penske
18- K. Busch- Toyota- Gibbs
19- K. Kahne- Dodge- RPM
20- D. Earnhardt Jun.- Chevrolet- Hendrick
21- C. Mears- Chevrolet- Richard Childress
22- C. Bowyer- Chevrolet- Richard Childress
23- B. Keselowski- Chevrolet- Hendrick
24- M. Waltrip- Toyota- MWR
25- M. Truex Jun.- Chevrolet- EGR
26- J. Andretti- Chevrolet- EGR
27- K. Harvick- Chevrolet- Richard Childress
28- B. Elliott- Ford- Wood
29- D. Gilliland- Chevrolet- TRG
30- J. Logano- Toyota- Gibbs
31- R. Smith- Chevrolet- Furniture Row
32- E. Sadler- Dodge-RPM
33- A. Almirola- Chevrolet- EGR
34- A. Allmendinger- Dodge- RPM
35- M. Papis- Toyota- Germain
36- R. Sorenson- Dodge- RPM
37- D. Ragan- Ford- Roush
38- J. McMurray- Ford- Roush
39- R. Gordon- Toyota- RGR
40- B. Labonte- Ford- Robert Yates
41- M. Ambrose- Toyota- MWR
42- M. Bliss- Dodge- Phoenix
43- D. Blaney- Toyota- Prism
Gesamtwertung
NASCAR Sprint-Cup 2009
Fahrerwertung
Platz. Fahrer- Pkt.
1. Jeff Gordon- 1154
2. Jimmie Johnson- 992
3. Kurt Busch- 974
4. Clint Bowyer- 967
6. Denny Hamlin- 938
7. Kyle Busch- 914
7. Tony Stewart- 963
8. Carl Edwards- 889
9. Matt Kenseth- 864
10. Kasey Kahne- 851
11. David Reutimann- 845
12. Jeff Burton- 835
13. Juan Pablo Montoya- 819
14. Kevin Harvick- 796
15. Greg Biffle- 775
16. Dale Earnhardt Jun.- 768
17. Ryan Newman- 743
18. Mark Martin- 742
19. Brian Vickers- 737
20. A.J. Allmendinger- 731
21. Michael Waltrip- 721
22. David Stremme- 720
23. Casey Mears- 688
24. Martin Truex Jun.- 672
25. Elliott Sadler- 667
26. Bobby Labonte- 663
27. Jamie McMurray- 658
28. Marcos Ambrose- 656
29. David Ragan- 626
30. Reed Sorenson- 624
31. Sam Hornish Jun.- 567
32. Paul Menard- 543
33. John Andretti- 544
34. Robby Gordon- 531
35. Joey Logano- 510
36. David Gilliland- 462
37. Aric Almirola- 451
38. Scott Speed- 386
39. Travis Kvapil- 292
40. Regan Smith- 276
41. Bill Elliott- 228
42. Scott Riggs- 216
43. Joe Nemechek- 205
44. Dave Blaney- 187
45. Jeremy Mayfield- 158
46. Brad Keselowski- 143
47. Todd Bodine- 123
48. Max Papis- 113
49. Terry Labonte- 91
50. Mike Bliss- 71
51. Sterling Marlin- 43
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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Verfasst am:
13.04.2009, 09:32 |
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Nationwide: Supertalent Logano siegt in Nashville
13. April 2009
Doppelsieg für Toyota: Joey Logano gewann das Nationwide-Rennen in Nashville
vor Kyle Busch - Carl Edwards als Fünfter nach wie vor Tabellenführer
Joey Logano gewann in Nashville sein zweites Nationwide-Rennen überhaupt © NASCAR
Joey Logano und Kyle Busch sorgten beim Nationwide-Rennen auf dem Nashville Speedway für einen Joe-Gibbs-Doppelsieg. Neun Runden vor dem Ende überholte Youngster Logano seinen bis dato führenden Teamkollegen, und gab die Spitze nicht mehr ab.
Es war erst der zweite Nationwide-Erfolg überhaupt für das 18-jährige NASCAR-Supertalent, das sich von Beginn des Nashville 300 in der Spitzengruppe aufhielt. Zunächst lautete der Kampf Logano gegen Polesetter Carl Edwards (Roush-Ford), später Logano gegen Kyle Busch.
Edwards verlor gegen Rennmitte an Boden, als der Nationwide-Gesamtführende einen Extrastopp wegen eines vermeintlich losen Rades einlegen musste. Von Rang 22 arbeitete sich der Roush-Pilot jedoch wieder bis auf Platz fünf nach vorne, und verteidigte auf diese Art und Weise seine Tabellenführung vor Kyle Busch.
Insgesamt fuhren die beiden Gibbs-Toyotas 172 der 225 Runden an der Spitze. "Es hat eine Zeit lang gedauert", atmete der siegreiche Youngster auf, der vor allem im Sprint-Cup bislang eine durchwachsene Saison 2009 erlebte. "Sein Auto war auf den Short-Runs besser", musste der zweitplatzierte Kyle Busch zugeben, der im finalen fünf Runden-Shootout keine Chance hatte.
Dritter wurde Brad Keselowski (JR/Hendrick-Chevrolet) vor Kelly Bires, der in Nashville für das Team von Kevin Harvick antrat. Hinter Edwards landeten Jason Leffler (Braun-Toyota) und David Ragan (Roush-Ford) auf den Plätzen sechs und sieben, die nach sechs von 35 Saisonrennen in der Gesamtwertung nach wie vor die ersten Verfolger des Spitzenduos darstellen.
Das Resultat aus Nashville:
01. Joey Logano (Toyota) - 225 Runden
02. Kyle Busch (Toyota) - 225
03. Brad Keselowski (Chevrolet) - 225
04. Kelly Bires (Chevrolet) - 225
05. Carl Edwards (Ford) - 225
06. Jason Leffler (Toyota) - 225
07. David Ragan (Ford) - 225
08. Mike Bliss (Chevrolet) - 225
09. Steve Wallace (Chevrolet) - 225
10. Scott Lagasse Jr. (Toyota) - 225
12. Jason Keller (Ford) - 225
16. Michael Waltrip (Toyota) - 225
17. Brendan Gaughan (Chevrolet) - 225
29. Justin Allgaier (Dodge) - 222
Die Nationwide-Gesamtwertung:
01. Carl Edwards - 959 Punkte
02. Kyle Busch - 936
03. David Ragan - 799
04. Jason Leffler - 762
05. Brad Keselowski - 733
06. Joey Logano - 728
07. Justin Allgaier - 676
08. Brendan Gaughan - 676
09. Scott Lagasse Jr. - 672
10. Jason Keller - 667
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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Verfasst am:
14.04.2009, 20:17 |
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NASCAR-Vorschau: Die Klapperschlangen von Phoenix
14. April 2009
Jede Menge Kakteen und Klapperschlangen erwarten die 48 Sprint-Cup-Piloten
in der Wüste von Arizona, wenn es gilt, endlich Jimmie Johnson zu schlagen
Phoenix erwartet 2009 am Wochenende zum ersten Mal den NASCAR-Tross © NASCAR
"Es gibt nicht viele Strecken, auf denen du über die Gegengerade schauen kannst, und überall Berge und Kakteen siehst. Die Leute erzählen sich, dass hier jeden Morgen Cowboys mit einem Sack bewaffnet Klapperschlangen einsammeln, damit sich die Leute sicher hinsetzen können. Es ist einfach eine ganz spezielle Rennstrecke."
Dieses Zitat stammt von Tony Stewart, der den Phoenix International Raceway so gut wie seine eigene Westentasche kennt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag geht in der Wüste von Arizona mit dem Subway Fresh Fit 500 das erste Flutlichtrennen der Sprint-Cup-Saison 2009 über die Bühne.
Was für deutsche NASCAR-Fans eine eher schlaflose Nacht bedeutet, denn die Startzeit ist erst um 2:45 Uhr. In den USA wiederum ist dies das große Geschäft, denn beim achten Saisonrennen fahren die 43 Sprint-Cup-Boliden zur so beliebten amerikanischen Prime Time am Samstagabend.
Neben dem ersten Flutlichtrennen der Saison ist die zweite Besonderheit die Zahl 500, die in diesem Fall ausnahmsweise keine Meilenangabe darstellt, sondern Kilometer. Eigentlich müsste dort als Kennzeichnungsziffer also eine 312 stehen, denn genauso viele Runden werden auf dem Ein-Meilenoval von Phoenix gefahren. In Summe ergibt das 502,1 Kilometer, was - etwas vereinfacht - eben die Bezeichnung Subway Fresh Fit 500 herleitet.
Johnson gewann dreimal in Serie
Jimmie Johnson ist seit über einem Jahr in Phoenix ungeschlagen © NASCAR
Erbaut wurde der Phoenix International Raceway bereits im Jahr 1964, doch erst seit der Saison 1988 kommt auch die NASCAR zu einer Stippvisite vorbei. Das bereits traditionelle Herbstrennen im November wurde in der Saison 2005 dann um einen zweiten Auftritt im Frühjahr ergänzt. Das Banking ist mit elf Grad in Turn 1 und 2, sowie nur neun Grad in den Kurven drei und vier eher gering. Trotzdem ist das Oval ähnlich wie Richmond sehr schnell.
Ein kurzer Blick in die Statistik gibt Aufschluss über die Favoriten. Die kommen natürlich aus dem Hendrick-Stall, denn seit der Einführung des Car of Tomorrows im Jahr 2007 haben nur zwei Piloten in Phoenix gewonnen: Einmal Jeff Gordon und zuletzt dreimal in Folge (!) Jimmie Johnson. 2003 und 2004 behielt Dale Earnhardt Jr. die Oberhand, während Mark Martins einziger Phoenix-Erfolg aus der Saison 1993 datiert.
Doch es gibt eben einen heißen Außenseiter. Tony Stewart hat in Arizona wohl mehr Runden gedreht, als die meisten seiner Sprint-Cup-Konkurrenten zusammen. Seit 1993 fuhr er in Phoenix in fast allen unteren StockCar-Klassen, später bei den IndyCars und schließlich in der Nationwide-Serie - und im Sprint-Cup, wo er 1999 auch gewann.
A.J. Foyt das große Stewart-Vorbild
Tony Stewart kennt in Phoenix jede Klapperschlange beim Vornamen © xpb.cc
"Ich glaube, man kann durchaus behaupten, dass meine Karriere genau hier so richtig in Schwung kam", erinnerte sich der neue Stewart-Haas-Teambesitzer. "Als ich begann, arbeitete ich noch als Mechaniker und bekam fünf Dollar die Stunde. Ein Preisgeld von 3.500 Dollar bedeutete damals eine ganze Menge Geld für mich. Später hatte ich immer nur Angst, dass ich irgendwann wieder richtig arbeiten muss, wenn ich keinen Erfolg haben würde."
Der große Stewart-Förderer hieß damals A.J. Foyt, zu dessen Ehren sein Stewart/Haas-Chevrolet heute die Startnummer 14 trägt. Foyt besorgte Stewart einen Job als IndyCar-Reifentester für Firestone. "Das Wetter in Phoenix ist immer gut und wir waren sogar im Winter zwei oder dreimal für jeweils drei Tage hier. Ich habe hier soviel Zeit verbracht, dass ich wahrscheinlich jede Linie kenne, die hier jemals gefahren wurde. Und ich weiß sogar, warum sie benutzt wurde."
Ein optimales Setup ist in Phoenix nicht möglich. "Man muss seine Optionen genau abwägen und das Auto für die Kurve einstellen, die einem wichtiger ist. Es geht nicht, dass dein Auto in beiden Ecken perfekt sein wird. Doch wie meine Vorliebe aussieht, das verrate ich niemandem. Das ist mein Geheimnis, denn das ist eine geheime Variable, die ich natürlich zu meinem Vorteil ausnutzen will."
Was macht Montoya?
Kann Juan Pablo Montoya in Phoenix zum großen Schlag ausholen? © xpb.cc
Das Problem an der Sache: Neben der Hendrick-Armada und Phoenix-Intimus Stewart wissen auch eine ganze Reihe anderer Piloten, wie man in Arizona gewinnt. Das Childress-Duo Jeff Burton und Kevin Harvick siegte jeweils zweimal, die Brüder Kurt und Kyle Busch (Penske-Dodge; Gibbs-Toyota) schlugen die Konkurrenz in der Saison 2005, und auch Daytona-Sieger Matt Kenseth (Roush-Ford) holte sich 2002 die Sieger-Trophäe ab.
Gespannt sein darf man in Phoenix auch auf die Vorstellung von Juan Pablo Montoya. Dessen beste Platzierung bisher war ein 16. Rang, doch auf dem flachen Oval fuhr der Kolumbianer bei den großen Sprint-Cup-Tests im Frühjahr 2008 reihensweise Bestzeiten.
Die Umsetzung im Rennen gelang später nicht optimal, aber in der NASCAR-Saison 2009 sind alle Testfahrten auf den Strecken verboten, auf denen später gefahren wird. Frische Daten gibt es also keine, dafür ein neues Chassis: Das Earnhardt/Ganassi-Team hat ein brandneues Auto aus den gemeinsamen Erkenntnissen fertig. Ob und für wen es zum Einsatz kommt, ist derzeit noch offen.
48 Fahrer wollen dabei sein
48 Piloten wollen in der Nacht zum Sonntag den Phoenix-Start miterleben © NASCAR
Die Konkurrenz in Phoenix ist groß. Insgesamt 48 Sprint-Cup-Boliden wollen den Sprung ins 43-köpfige Startfeld schaffen. Mit Brandon Ash und Trevor Boys (beide Dodge) befinden sich auch zwei Piloten auf der Entry-List, die in der Saison 2009 bislang noch überhaupt nicht in Erscheinung traten.
Kanonenfutter stellten bisher auch Dexter Bean (Blackjack-Dodge) und Tony Raines (Haefele-Dodge) dar, die bislang in jedem ihrer Versuche an der Qualifikationshürde scheiterten. Am Freitag gibt es übrigens keinen Ex-Champion mit garantiertem Startrecht. Das Spiel lautet also: 35 Fixstarter, dazu die acht schnellsten Zeitqualifikanten und fünf Teams müssen wieder nach Hause fahren.
Die Qualifikation zum Subway Fresh Fit 500 beginnt in der Nacht von Freitag auf Samstag um 1 Uhr MESZ. Anschließend trägt die Nationwide-Serie ihr Bashas Supermarket 200 aus. Die Startflagge zum Sprint-Cup-Mainevent fällt in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 2:45 Uhr MESZ.
Die Entry-List von Phoenix:
01. 00 David Reutimann (Waltrip-Toyota)
02. 1 Martin Truex Jr.(Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
03. 02 Brandon Ash (Ash-Dodge)
04. 2 Kurt Busch (Penske-Dodge)
05. 5 Mark Martin (Hendrick-Chevrolet)
06. 06 Trevor Boys (Boys-Dodge)
07. 6 David Ragan (Roush-Ford)
08. 07 Casey Mears (Childress-Chevrolet)
09. 7 Robby Gordon (Gordon-Toyota)
10. 09 Sterling Marlin (Phoenix-Dodge)
11. 9 Kasey Kahne (Petty-Dodge)
12. 11 Denny Hamlin (Gibbs-Toyota)
13. 12 David Stremme (Penske-Dodge)
14. 14 Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet)
15. 16 Greg Biffle (Roush-Ford)
16. 17 Matt Kenseth (Roush-Ford)
17. 18 Kyle Busch (Gibbs-Toyota)
18. 19 Elliott Sadler (Petty-Dodge)
19. 20 Joey Logano (Gibbs-Toyota)
20. 24 Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet)
21. 26 Jamie McMurray (Roush-Ford)
22. 29 Kevin Harvick (Childress-Chevrolet)
23. 31 Jeff Burton (Childress-Chevrolet)
24. 33 Clint Bowyer (Childress-Chevrolet)
25. 34 John Andretti (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
26. 36 Scott Riggs (Baldwin-Toyota)
27. 39 Ryan Newman (Stewart/Haas-Chevrolet)
28. 41 Jeremy Mayfield (Mayfield-Toyota)
29. 42 Juan Pablo Montoya (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
30. 43 Reed Sorenson (Petty-Dodge)
31. 44 A.J. Allmendinger (Petty-Dodge)
32. 47 Marcos Ambrose (JTG/Waltrip-Toyota)
33. 48 Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
34. 51 Dexter Bean (Blackjack-Dodge)
35. 55 Michael Waltrip (Waltrip-Toyota)
36. 64 Todd Bodine (Gunselman-Toyota)
37. 66 Dave Blaney (Prism-Toyota)
38. 71 David Gilliland (TRG-Toyota)
39. 73 Tony Raines (Haefele-Dodge)
40. 77 Sam Hornish Jr. (Penske-Dodge)
41. 78 Regan Smith (Furniture-Row-Chevrolet)
42. 82 Scott Speed (Red-Bull-Toyota)
43. 83 Brian Vickers (Red-Bull-Toyota)
44. 87 Joe Nemechek (Nemco-Toyota)
45. 88 Dale Earnhardt Jr. (Hendrick-Chevrolet)
46. 96 Bobby Labonte (Yates-Ford)
47. 98 Paul Menard (Yates-Ford)
48. 99 Carl Edwards (Roush-Ford)
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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Verfasst am:
19.04.2009, 10:22 |
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Oldie Mark Martin siegt in Phoenix!
19. April 2009 - 05:45 Uhr
Mark Martin gewann im zarten Alter von 50 Jahren das Cup-Rennen von Phoenix vor Tony Stewart -
Juan Pablo Montoya und Jeff Gordon mit Rückschlägen
Mark Martin dominierte in Phoenix - hier vor Kyle Busch und Jeff Gordon © NASCAR
Der Oldie hat es tatsächlich geschafft: Mark Martin gewann das Subway Fresh Fit 500 auf dem Phoenix International Raceway. Eigentlich befand sich der 50-jährige NASCAR-Veteran seit mehr zwei Jahren auf dem Weg in den Ruhestand, aber Rick Hendrick hatte andere Pläne und engagierte Martin zu Saisonbeginn für sein Dream-Team.
Der nach wie vor drahtige und absolut austrainierte Martin bedankte sich in der Wüste von Arizona nun bei Hendrick Motorsports mit einer eindrucksvollen Vorstellung: Pole Position, über 150 Führungsrunden und am Ende ein auch in einem Sechs-Runden-Shootout nicht gefährdeter Sieg!
Zu diesem Sprint-Finale kam es, weil Hendrick-Dauerpechvogel Dale Earnhardt Jr. (31.) von Childress-Pilot Casey Mears in einen Dreher geschickt wurde und so die sechste und letzte Gelbphase auslöste. An der Box folgte die Vorentscheidung: Hauchdünn setzte sich Martin gegen Kyle Busch (Gibbs-Toyota) und Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet) durch.
NASCAR-Bösewicht Kyle Busch übertrieb es in der Boxengasse allerdings, und wurde nach einer Durchfahrtsstrafe nur als 17. gewertet. Auch Stewarts Teamkollege Ryan Newman riskierte ohne direkten Funkkontakt zu seiner Box alles, und blieb auf seinen alten Reifen auf der Strecke. Ein Fehler. Newman wurde ein schnelles Opfer der Meute und binnen der sechs Runden bis auf Rang 16 durchgereicht.
Johnson seit Herbst 2007 wieder einmal geschlagen
Phoenix-Hausherr Jimmie Johnson gratuliert seinem Nachfolger Mark Martin © NASCAR
Somit lief am Ende alles auf ein Duell Martin vs. Stewart hinaus, bei dem Phoenix-Spezialist Stewart in seinem Kunden-Chevrolet von Hendrick Motorsports keine Chance gegen die Originalausgabe hatte: Martin fuhr seinem ersten Cup-Erfolg seit Kansas 2005 relativ ungefährdet entgegen.
Hinter dem starken Stewart hielt sich Kurt Busch (Penske-Dodge) gegen die Angriffe von Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet) und Greg Biffle (Roush-Ford) schadlos. Damit erhielt das Subway Fresh Fit 500 auf den ersten drei Plätzen ein absolut angemessenes Resultat, denn Martin, Stewart und Kurt Busch waren in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei allen Bedingungen die drei besten Piloten.
NASCAR-Champion Johnson wurde also zum ersten Mal seit Herbst 2007 in Phoenix wieder bezwungen. Es war für den 33-jährigen Kalifornier auch kein problemloses Rennen, denn ein langsamer Stopp gegen Rennmitte, und später ein kleiner Lackaustausch im Mittelfeld samt an der Karosserie scheuerndem Reifen, warfen Johnson zweimal zurück. Am Ende gingen ihm genauso wie Greg Biffle, dem Nationwide-Sieger des Vortages, die Runden aus.
Montoya und Jeff Gordon nur im Mittelfeld
Dale Earnhardt Jr. führte zweimal, landete am Ende aber unter ferner liefen © NASCAR
Denny Hamlin bekämpfte sich über weite Strecken des Rennens mit Teilen der Hendrick-Flotte, und fuhr in seinem heute weiß lackierten Gibbs-Toyota am Ende einen grundsoliden sechsten Platz nach Hause. Siebter wurde ein stark verbesserter Martin Truex Jr. im schnellsten Earnhardt/Ganassi-Chevrolet vor einem erneut extrem konstanten David Reutimann im Waltrip-Toyota.
Das erste Samstag-Abendrennen der Saison sah einen Rennverlauf, der erst gegen Halbzeit der 312 Runden an Fahrt aufnahm. Zudem war Phoenix auch ein Rennen, in dem sich einige Piloten selbst schlugen. Darunter befand sich Juan Pablo Montoya, dem eine Geschwindigkeitsübertretung beim vorletzten Boxenstopp unter Grüner Flagge eine Durchfahrtsstrafe bescherte.
Der Earnhardt/Ganassi-Pilot warf damit eine mögliche Top-20-Platzierung weg und beendete das Rennen nur als 24. Erneut ein unnötiger Rückschlag im Kampf um den Chase, der dem Kolumbianer in der Gesamtwertung zwei Plätze kostete. Montoya ist nun 15.
Auch der alte und neue Tabellenführer Jeff Gordon erwischte keinen guten Tag. Gleich zweimal rubbelte der Hendrick-Pilot die Kotflügel seines Chevrolet Impalas an der Konkurrenz. Eine sich selbstständig machende Radmutter kostete Gordon dann noch einen Extra-Stopp, der ihn am Ende als 25. ins Ziel kommen ließ.
Jeff Gordon behält die Gesamtführung
Trotz Platz 25: Jeff Gordon behielt in Phoenix seine Sprint-Cup-Gesamtführung © Hendrick
Durch dieses durchwachsene Gordon-Rennen robbten sich Johnson, Kurt Busch, Tony Stewart und Denny Hamlin in der Gesamtwertung etwas heran, während der bisherige Gesamtvierte Clint Bowyer als 26. drei Ränge verlor. Überhaupt spielten die Childress-Piloten in Phoenix nie eine Rolle: Jeff Burton beendete das Subway Fresh Fit 500 als bester RCR-Pilot auf Rang 15.
Ähnliches gilt - abgesehen von Greg Biffle - für die Roush-Fraktion: Carl Edwards (10.) fuhr genauso unauffällig wie Jamie McMurray (11.), während der zweifache Saisonsieger Matt Kenseth als 27. endete. Positiv hingegen verlief der Auftritt von Sam Hornish Jr. Der dreifache IndyCar-Champion in Diensten von Roger Penske gab als starker Neunter ein kräftiges Lebenszeichen von sich.
Den größten Satz in der Gesamtwertung machte natürlich der Sieger. Mark Martin rangiert nun bereits auf Platz 13 und klopft mit aller Macht an die Türe zu den NASCAR-Playoffs. Ein Viertel der Sprint-Cup-Saison ist nun absolviert - und der nächste Sonntag wirft bereits seinen Schatten voraus.
Denn in der kommenden Woche steht einer der absoluten Saisonhöhepunkte auf dem Programm: Dann macht der Sprint-Cup-Tross Station auf dem Superspeedway von Talladega - ein wahres Schmankerl für alle die NASCAR-Fans, die ein Faible für High-Speed-Windschattenschlachten besitzen.
RSubway 500 (Phoenix)
NASCAR Sprint-Cup
Rennen
Pos.- Nr.- Fahrer- Auto- Team
1-- 5- M. Martin- Chevrolet- Hendrick
2-- 14- T. Stewart- Chevrolet- SHR
3-- 2- K. Busch- Dodge- Penske
4-- 48- J. Johnson- Chevrolet- Hendrick
5-- 16- G. Biffle- Ford- Roush
6-- 11- D. Hamlin- Toyota- Gibbs
7-- 1- M. Truex Jun.- Chevrolet- EGR
8-- 00- D. Reutimann- Toyota- MWR
9-- 77- S. Hornish Jun.- Dodge- Penske
10- 99- C. Edwards- Ford- Roush
11- 26- J. McMurray- Ford- Roush
12- 43- R. Sorenson- Dodge- RPM
13- 9- K. Kahne- Dodge- RPM
14- 47- M. Ambrose- Toyota- MWR
15- 31- J. Burton- Chevrolet- Richard Childress
16- 39- R. Newman- Chevrolet- SHR
17- 18- K. Busch- Toyota- Gibbs
18- 12- D. Stremme- Dodge- Penske
19- 83- B. Vickers- Toyota- Red Bull
20- 07- C. Mears- Chevrolet- Richard Childress
21- 20- J. Logano- Toyota- Gibbs
22- 6- D. Ragan- Ford- Roush
23- 98- P. Menard- Ford- Robert Yates
24- 42- J. Montoya- Chevrolet- EGR
25- 24- J. Gordon- Chevrolet- Hendrick
26- 33- C. Bowyer- Chevrolet- Richard Childress
27- 17- M. Kenseth- Ford- Roush
28- 78- R. Smith- Chevrolet- Furniture Row
29- 96- B. Labonte- Ford- Robert Yates
30- 29- K. Harvick Chevrolet- Richard Childress
31- 88- D. Earnhardt Jun.- Chevrolet- Hendrick
32- 19- E. Sadler- Dodge- RPM
33- 71- D. Gilliland- Chevrolet- TRG
34- 82- S. Speed- Toyota- Red Bull
35- 44- A. Allmendinger- Dodge- RPM
36- 36- S. Riggs- Toyota- TBR
37- 55- M. Waltrip- Toyota- MWR
38- 34- J. Andretti- Chevrolet- EGR
39- 7- R. Gordon- Toyota- RGR
40- 09- S. Marlin- Dodge- Phoenix
41- 87- J. Nemechek- Toyota- Nemco
42- 66- D. Blaney- Toyota- Prism
43- 73- T. Raines- Dodge- Front Row
Gesamtwertung
NASCAR Sprint-Cup 2009
Fahrerwertung
P. Fahrer Pkt.
1. Jeff Gordon 1242
2. Jimmie Johnson 1157
3. Kurt Busch 1144
4. Tony Stewart 1138
5. Denny Hamlin 1088
6. Clint Bowyer 1052
7. Kyle Busch 1026
8. Carl Edwards 1023
9. David Reutimann 992
10. Kasey Kahne 975
11. Jeff Burton 953
12. Matt Kenseth 946
13. Mark Martin 937
14. Greg Biffle 930
15. Juan Pablo Montoya 910
16. Kevin Harvick 869
17. Ryan Newman 863
18. Brian Vickers 848
19. Dale Earnhardt Jun. 843
20. David Stremme 829
21. Martin Truex Jun. 818
22. Casey Mears 791
23. A.J. Allmendinger 789
24. Jamie McMurray 788
25. Michael Waltrip 778
26. Marcos Ambrose 777
27. Reed Sorenson 751
28. Bobby Labonte 744
29. Elliott Sadler 734
30. David Ragan 723
31. Sam Hornish Jun. 705
32. Paul Menard 637
33. Joey Logano 610
34. John Andretti 589
35. Robby Gordon 577
36. David Gilliland 526
37. Aric Almirola 451
38. Scott Speed 447
39. Regan Smith 355
40. Travis Kvapil 292
41. Scott Riggs 271
42. Joe Nemechek 245
43. Bill Elliott 228
44. Dave Blaney 224
45. Jeremy Mayfield 158
46. Brad Keselowski 143
47. Todd Bodine 123
48. Max Papis 113
49. Terry Labonte 91
50. Sterling Marlin 86
51. Mike Bliss 71
52. Tony Raines 34
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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Verfasst am:
27.04.2009, 18:20 |
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Keselowski siegt im Talladega-Crashdrama!
26. April 2009
Zwei "Big Ones" und ein Horrorcrash von Carl Edwards - Brad Keselowski gewann
ein denkwürdiges Talladega-Rennen mit sieben verletzten Zuschauern
"Big One": In Talladega krachte es bereits nach nur acht Runden © NASCAR
Was für ein wildes Talladega-Rennen! Der Superspeedway in Alabama ist seit jeher berühmt und berüchtigt für dramatische Zieleinläufe, die oft kontrovers diskutiert werden. Das Aarons 499 reihte sich am Sonntagabend nahtlos in diese Historie ein - und setzte am Ende sogar noch einen drauf.
In den Schlussrunden ergab sich eine eigenartige Konstellation, weil sich an der Spitze des bereits stark dezimierten Sprint-Cup-Feldes zwei Pärchen gefunden hatten. Ryan Newman (Stewart/Haas-Chevrolet) wurde von Dale Earnhardt Jr. (Hendrick-Chevrolet) angeschoben, dahinter rauschte Carl Edwards in seinem Roush-Ford heran, der wiederum Brad Keselowski (Phoenix-Chevrolet) dicht an seinen Stoßdämpfern wusste.
Es kam, wie es kommen musste: Edwards/Keselowski nutzten den Schwung der Außenbahn und zogen an Newman/Earnhardt vorbei. Aus Turn 4 der Schlussrunde heraus stach Keselowski seinerseits aus dem Edwards-Windschatten und täuschte einen Angriff außen herum an.
Edwards blockte, Keselowski zog nach innen, Edwards ebenfalls. Die beiden Autos kollidierten leicht, der Roush-Ford wurde umgedreht und fing dabei Unterluft. Newmans Chevrolet (3.) gab Edwards den Rest, das Auto hob ab und krachte wenige Meter vor der Ziellinie hart in die Fangzäune. Sieben Zuschauer wurden dabei nach ersten Informationen durch herumfliegende Wrackteile leicht verletzt.
Keselowski schlägt seinen Chef
Dale Earnhardt Jun. gratulierte Sieger Brad Keselowski in der Victory Lane © NASCAR
Youngster Keselowski schlüpfte unbeschadet durch das Chaos und gewann sensationell sein erst fünftes Sprint-Cup-Rennen! Der 25-Jährige fährt normalerweise in der Nationwide-Serie für Rick Hendrick und JR Motorsports, und soll unter anderem über ein Gast-Engagement bei Phoenix-Chevrolet für zukünftige Sprint-Cup-Einsätze aufgebaut werden.
JR Motorsports wiederum ist die Firma von Dale Earnhardt Jr. (2.), der in Talladega also von seinem eigenen Nachwuchstalent geschlagen wurde. Vizemeister Edwards konnte seinem Wrack ohne Blessuren entsteigen. Der Roush-Pilot überquerte die Ziellinie zu Fuß und wurde als 24. gewertet.
Doch dieser dramatische Zieleinlauf war nicht der einzige Aufreger eines turbulenten Frühsommertages in Alabama. Vor dem "Big One" haben in Talladega alle Beteiligten einen Heidenrespekt. Am Sonntagabend dauerte es gerade einmal acht Runden, bis 14 Piloten in eine heftige Massenkarambolage verwickelt wurden. Daytona-Sieger Matt Kenseth (Roush-Ford) und Tabellenführer Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet) gerieten aneinander, dahinter brach das blanke Chaos aus, das neun dieser 14 Fahrer früh um alle Siegchancen brachte.
David Gilliland drehte sich außen und stieß in seinem TRG-Chevrolet direkt mit Clint Bowyer (Childress-Chevrolet) zusammen. Childress verlor dabei neben Bowyer auch Kevin Harvick, bei Hendrick wurde Phoenix-Sieger Mark Martin verwickelt. Kasey Kahne und A.J. Allmendinger waren bei Petty-Dodge die Leidtragenden, während auch Jamie McMurray (Roush-Ford) und Scott Riggs (Baldwin-Toyota) früh ein Rennende erlebten.
Zweimal der "Big One"
Das dezimierte Feld vermied in der Folge zunächst einen weiteren Big One. Im üblichen munteren Führung-Wechsel-Dich-Spiel der Windschattenschlacht von Talladega wurde jedoch ersichtlich, dass die beiden EGR-Chevys von Martin Truex Jr. und Juan Pablo Montoya genauso bärenstark aufgestellt waren, wie Superspeedway-Spezialist Earnhardt, sein Hendrick-Teamkollege Jimmie Johnson und das Gibbs-Powerhouse um Kyle Busch und Denny Hamlin.
Es gibt zwei Strategien, um die jederzeit drohende Massenkarambolage zu vermeiden: Entweder fährt man ganz vorne im Pulk oder ganz hinten. Edwards und Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet) versuchten sich an letzterem Talladega-Plan, und gondelten über weite Strecken des Rennens am hinteren Ende des Drafts.
17 Runden vor dem Ende lag dann Kyle Busch (25.) in Front und wollte diese Spitzenposition nicht mehr abgeben. Rundenlang blockte er alle Attacken der Konkurrenz, bis es Jeff Burton (Childress-Chevrolet) zu dumm wurde. Busch drehte sich, würgte seinen Gibbs-Toyota ab, und flog so aus der Führungsrunde - und aus der Entscheidung.
Nur vier Runden später krachte es erneut: Auslöser war ein Scharmützel zwischen Hamlin und Montoya, in dessen Verlauf auch NASCAR-Champion Jimmie Johnson (30.) und der zweite EGR-Chevy von Truex Jr. verwickelt wurden. Pech für Hendrick, deren Farben nun nur noch von Earnhardt Jr. vertreten wurden.
Pech für Montoya - beide Red Bull in den Top 10
Juan Pablo Montoya (re.) konnte aus seiner Pole keinen Profit ziehen © NASCAR
Aber auch Pech für die bis dato bärenstark auftretende EGR-Truppe, denn mit den Positionen 20 (Montoya) und 33 (Truex) wurden die Chevys von Chip Ganassi deutlich unter Wert geschlagen. Doch in Talladega gilt es, den Big One zu vermeiden und wem dies nicht gelingt, der landet für gewöhnlich nicht in den Top 20.
So kam es, dass in der turbulenten Windschattenschlacht samt Favoritensterben plötzlich Piloten weit vorne auftauchten, die dort normalerweise nicht zu finden sind. Marcos Ambrose (JTG/Waltrip-Toyota) und Scott Speed (Red-Bull-Toyota) holten sich etwa mit den Plätzen vier und fünf ihre bis dato besten Sprint-Cup-Platzierungen.
Kurt Busch wurde bereits in den ersten Massencrash in Runde acht verwickelt, schaffte es jedoch mit einer meisterlichen Leistung seinen lädierten Penske-Dodge als Sechster über die Ziellinie zu bringen. Greg Biffle wurde als bester Ford-Pilot Siebter vor Brian Vickers. Damit brachte Red Bull beide Toyota Camry in die Top 10.
Erwähnenswert ist zudem noch das Finish von Jeff Burton: Der Childress-Pilot lag nach einem Batterieproblem früh im Rennen bereits drei Runden zurück. Erst kassierte er zwei Lucky Dogs, anschließend fuhr er aus eigener Kraft zurück in die Führungsrunde, und wurde am Ende starker Zehnter.
Macht die gelbe Linie wirklich Sinn?
Das dramatische Talladega-Rennen würfelte auch die Gesamtwertung kräftig durcheinander: Kurt Busch (1.299 Punkte) ist nun neuer Tabellenführer vor Jeff Gordon (1.294) und Jimmie Johnson (1.235). Earnhardt Jr. machte einen großen Satz auf Platz 15, und liegt nun punktgleich aufgrund der besseren Einzelplatzierung direkt vor Montoya.
Allerdings bleiben im Zusammenhang mit dem Regelwerk einige Fragen offen. NASCAR führte zu Saisonbeginn für die beiden Superspeedways von Daytona und Talladega eine doppelt gezogene gelbe Linie ein, die in keinem Fall nach unten überfahren werden darf.
Im Herbstrennen 2008 erwischte es Regan Smith, der Tony Stewart auf genau diese Art und Weise überholte. Anschließend wurde Smith der Sieg aberkannt. Schlimmer: Er wurde bis auf Position 18 zurückgestuft. Das hat offenbar Konsequenzen, denn die folgenschwere Kollision Edwards/Keselowski hatte unter anderem ihren Ursprung darin, dass keiner der Kontrahenten im Zielsprint die günstigere, weil kürzere innere Linie aufgeben wollte.
Riskante Blockademanöver gab es in Talladega schon immer, ein Ausweichen nach unten wurde aber unter eine sehr drastische Strafe gestellt. Es bleibt also fraglich, ob die Regel der gelben Linie wirklich das Gelbe vom Ei ist, denn auf diese Art und Weise wurde den Piloten 50 Prozent ihrer Ausweichmöglichkeiten genommen. Sieben verletzte Zuschauer werden in den kommenden Wochen sicher für Diskussionsbedarf sorgen.
Aarons 499 (Talladega)
NASCAR Sprint-Cup
Rennen
Pos.-Fahrer- Auto- Team
1-- B. Keselowski- Chevrolet Phoenix
2-- D. Earnhardt Jun.- Chevrolet Hendrick
3-- R. Newman- Chevrolet- SHR
4-- M. Ambrose- Toyota- MWR
5-- S. Speed- Toyota- Red Bull
6-- K. Busch- Dodge- Penske
7-- G. Biffle- Ford- Roush
8-- B. Vickers- Toyota- Red Bull
9-- J. Logano- Toyota- Gibbs
10- J. Burton- Chevrolet- Richard Childress
11- R. Sorenson- Dodge- RPM
12- D. Ragan- Ford- Roush
13- J. Nemechek- Toyota- Nemco
14- P. Menard- Ford- Robert Yates
15- R. Smith- Chevrolet- Furniture Row
16- C. Mears- Chevrolet- Richard Childress
17- M. Kenseth- Ford- Roush
18- M. Papis- Toyota-Germain
19- E. Sadler- Dodge- RPM
20- J. Montoya- Chevrolet- EGR
21- D. Hamlin- Toyota- Gibbs
22- M. Waltrip- Toyota- MWR
23- T. Stewart- Chevrolet- SHR
24- C. Edwards- Ford- Roush
25- K. Busch- Toyota- Gibbs
26- D. Reutimann- Toyota- MWR
27- J. Andretti- Chevrolet- EGR
28- B. Labonte- Ford- Robert Yates
29- R. Gordon- Toyota- RGR
30- J. Johnson- Chevrolet- Hendrick
31- D. Stremme- Dodge- Penske
32- J. Mayfield- Toyota- Mayfield
33- M. Truex Jun.- Chevrolet- EGR
34- S. Hornish Jun.- Dodge- Penske
35- A. Allmendinger- Dodge- RPM
36- K. Kahne- Dodge- RPM
37- J. Gordon- Chevrolet- Hendrick
38- K. Harvick- Chevrolet- Richard Childress
39- C. Bowyer- Chevrolet- Richard Childress
40- D. Gilliland- Toyota- TRG
41- S. Riggs- Toyota- TBR
42- J. McMurray- Ford- Roush
43- M. Martin- Chevrolet- Hendrick
Gesamtwertung
NASCAR Sprint-Cup 2009
Fahrerwertung
P. Fahrer- Pkt.
1. Kurt Busch- 1299
2. Jeff Gordon- 1294
3. Jimmie Johnson- 1235
4. Tony Stewart- 1232
5. Denny Hamlin- 1193
6. Kyle Busch- 1124
7. Carl Edwards- 1119
8. Clint Bowyer- 1098
9. Jeff Burton- 1092
10. Greg Biffle- 1081
11. David Reutimann- 1077
12. Matt Kenseth- 1063
13. Ryan Newman- 1033
14. Kasey Kahne- 1030
15. Dale Earnhardt Jun.- 1018
16. Juan Pablo Montoya- 1018
17. Brian Vickers- 995
18. Mark Martin- 971
19. Marcos Ambrose- 937
20. Kevin Harvick- 918
21. Casey Mears- 911
22. David Stremme- 899
23. Martin Truex Jun.- 887
24. Reed Sorenson- 881
25. Michael Waltrip- 880
26. David Ragan- 855
27. A.J. Allmendinger- 847
28. Elliott Sadler- 845
29. Jamie McMurray- 825
30. Bobby Labonte- 823
31. Sam Hornish Jun.- 771
32. Paul Menard- 763
33. Joey Logano- 753
34. John Andretti- 676
35. Robby Gordon- 653
36. Scott Speed- 607
37. David Gilliland- 569
38. Regan Smith- 473
39. Aric Almirola- 451
40. Joe Nemechek- 374
41. Brad Keselowski- 333
42. Scott Riggs- 311
43. Travis Kvapil- 292
44. Jeremy Mayfield- 230
45. Bill Elliott- 228
46. Dave Blaney- 224
47. Max Papis- 222
48. Todd Bodine- 123
49. Terry Labonte- 91
50. Sterling Marlin- 86
51. Mike Bliss- 71
52. Tony Raines- 34
Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink |
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