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NASCAR - Saison 2009

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BeitragVerfasst am: 03.05.2009, 16:37 Antworten mit ZitatNach oben

Jubilar Kyle Busch siegt im Richmond-Blechsalat

03. Mai 2009 - 05:18 Uhr

Kyle Busch feierte in Richmond ein perfektes Geburtstagswochenende,
und gewann vor Tony Stewart und Jeff Burton - Juan Pablo Montoya Zehnter


Image
Kyle Busch feierte seinen Geburtstag in Richmond mit einem Doppelsieg © xpb.cc()

Kyle Busch (Gibbs-Toyota) feierte seinen 24. Geburtstag standesgemäß, und gewann in Richmond nach dem Nationwide-Rennen auch das Sprint-Cup-Event vor Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet) und Jeff Burton (Childress-Chevrolet). Es war ein klassisches Short-Track-Rennen alter NASCAR-Schule mit jeder Menge beinharter Rempeleien und vielen Kaltverformungen und Drehern.

Nicht weniger als 15 Gelbphasen bedeuteten nicht nur die Einstellung des Richmond-Rekordes, sondern bereiteten auch die Möglichkeit, im Finale mit vielen unterschiedlichen Strategien zu arbeiten. Auf diese Art und Weise fiel auch die Entscheidung beim Crown Royal Presents The Russ Friedman 400.

Gordon und seiner Hendrick-Crew musste im Rennverlauf klar werden, dass ihr Chevrolet Impala in Richmond nicht das beste Auto im Feld war - und auch nicht mehr sein würde. Also pokerte Gordon, und blieb in Gelbphase elf als einziger der Spitzenleute auf der Strecke. Die Führung war die Folge, doch die Aufgabe war schwierig.

88 lange Runden musste der Hendrick-Pilot nun die jagende Meute hinter sich halten, was ihm auch einige Zeit gelang. Doch von hinten wühlte sich Kyle Busch auf wesentlich frischeren Reifen durch die Top 10. Als Gordon 48 Runden vor Schluss - und ohne großen Widerstand zu leisten - kassiert wurde, stürmte Kyle Busch in der Folge bei freier Bahn auf und davon.

Stewart/Haas stärker als Hendrick

Während Gordon auf seinen alten Gummis noch bis auf Platz acht durchgereicht wurde, zogen nun mit Stewart und Burton zwei alte NASCAR-Füchse ihre Strategie-Register. Die beiden Routiniers versteckten sich 350 der 400 Runden lang im vorderen Mittelfeld, doch als es um die Wurst ging, hatten sie plötzlich die frischesten Reifen aufgeschnallt, und pflügten im Finale durch die Spitzengruppe, wie das berühmte Messer durch die Butter.

Die Positionen zwei und drei waren die verdiente Belohnung für diese strategische Meisterleistung. Das neue Stewart/Haas-Team machte auch in Richmond wieder von sich reden, denn mit Ryan Newman fuhr der zweite SHR-Chevy auf Platz vier - vor dem besten Hendrick-Chevrolet von Mark Martin. Die Kundenmannschaft brachte also beide Fahrzeuge vor dem Dream-Team der NASCAR ins Ziel!

Platz sechs ging an Sam Hornish Jr. Der Penske-Pilot hat seit seinen IndyCar-Zeiten ganz offenbar ein Faible für Richmond, denn in der IRL gewann Hornish dort zwei Rennen. Auch er nutzte die gleiche Reifenstrategie wie Stewart und Burton, und stieß in den letzten 50 Runden noch um viele Plätze nach vorne.

Genau umgekehrt verhielt sich Jamie McMurray im besten Roush-Ford, der wie Jeff Gordon auf alte Reifen und keinen Stopp setzte, und sich knapp vor dem vierfachen NASCAR-Champion Platz sieben holte. Hinter Casey Mears (Childress-Chevrolet) fuhr Juan Pablo Montoya (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet) auf einen starken zehnten Platz.

Horror-Tag für Johnson

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Jimmie Johnson (o., mit Scott Speed) erwischte einen rabenschwarzen Tag © NASCAR

Das ist umso bemerkenswerter, weil der Kolumbianer in Richmond einer der wenigen Piloten war, der ohne größeres Scharmützel durch das Rennen kam. Die Liste der NASCAR-Stars, denen dies nicht gelang, ist lang: Kasey Kahne, David Stremme, Carl Edwards, Dale Earnhardt Jr., Greg Biffle, Joey Logano, Kevin Harvick, Marcos Ambrose, Martin Truex Jr., Bobby Labonte oder David Reutimann - alle erwischte es im Rennverlauf vor einer der 15 Gelbphasen.

Ab Rennmitte gestaltete sich das Geschehen auf dem 0,75 Meilen langen Richmond-Oval also ungewöhnlich hektisch, und das prominenteste Opfer hieß Jimmie Johnson. Eine frühe Geschwindigkeitsübertretung in der Boxengasse warf Johnson weit zurück, als sich plötzlich Bremsprobleme an seinem Hendrick-Chevrolet einstellten.

Zu allem Überfluss kassierte der Kalifornier noch eine weitere Durchfahrtsstrafe, und kam mit drei Runden Rückstand als 36. auf die Strecke zurück. Eine Kollision mit Stremme und Kahne beendete schließlich einen Katastrophentag für den amtierenden NASCAR-Champion.

Der zweite große Richmond-Pechvogel hieß Lokalmatador Denny Hamlin. Für den Gibbs-Piloten entpuppte sich sein Heimrennen als Spiegelbild der Vorjahresausgabe. Damals führte er 381 der 400 Runden, bevor ihn im Finale ein schleichender Plattfuss weit zurückwarf.

Führungswechsel vor Darlington

Auch dieses Mal konnte sich Hamlin die fünf Bonuspunkte für die meisten Führungsrunden einheimsen, aber am Ende sprang nur ein enttäuschender 14. Platz heraus. Grund war ein missratener Boxenstopp, als sich beim Reifenwechsel vorne rechts gleich drei der fünf Radmuttern selbständig machten. Von diesem Rückschlag samt Platzverlust konnte sich Hamlin nie wieder erholen.

Ebenfalls lange nicht mehr gesehen war aufgrund der leicht feuchten Bedingungen ein Rennstart unter Gelber Flagge, wie es auch die Formel 1 bei nasser Strecke hinter dem SafetyCar unternimmt. Das bescherte Polesetter Brian Vickers in seinem Red-Bull-Toyota einige Führungsrunden, doch im weiteren Rennverlauf sollten die Bullen einmal mehr keine Rolle spielen können.

Umso mehr Sieger Kyle Busch, der damit nach Las Vegas und Bristol sein drittes Saisonrennen gewann. Der nunmehr 24-Jährige ist nach Cale Yarborough erst der zweite NASCAR-Pilot der Geschichte, der ein Cup-Event an seinem Geburtstag gewann. Nach Chicagoland 2008 war es zudem sein zweiter Doppelschlag mit einem Nationwide-Sieg und einem Cup-Erfolg am gleichen Wochenende.

In der Gesamtwertung liegt nun wieder Jeff Gordon knapp vor Kurt Busch. Montoya kratzt mit Platz 14 nach wie vor an die Türe zum Chase. Kommende Woche atmet die NASCAR erneut Tradition pur: Dann steht das legendäre Southern 500 auf dem altehrwüdrigen Darlington Speedway in South Carolina an.

Crown Royal 400 (Richmond)
NASCAR Sprint-Cup
Rennen


Pos.- Fahrer- Auto- Team
1-- K. Busch- Toyota- Gibbs
2-- T. Stewart- Chevrolet- SHR
3-- J. Burton- Chevrolet- Richard Childress
4-- R. Newman- Chevrolet- SHR
5-- M. Martin- Chevrolet- Hendrick
6-- S. Hornish Jun.- Dodge- Penske
7-- J. McMurray- Ford- Roush
8-- J. Gordon- Chevrolet- Hendrick
9-- C. Mears- Chevrolet- Richard Childress
10- J. Montoya- Chevrolet- EGR
11- M. Ambrose- Toyota- MWR
12- K. Busch- Dodge- Penske
13- M. Kenseth- Ford- Roush
14- D. Hamlin- Toyota- Gibbs
15- B. Vickers- Toyota- Red Bull
16- R. Gordon- Toyota- RGR
17- G. Biffle- Ford- Roush
18- C. Bowyer- Chevrolet- Richard Childress
19- J. Logano- Toyota- Gibbs
20- R. Sorenson- Dodge- RPM
21- A. Allmendinger-Dodge- RPM
22- M. Truex Jun.- Chevrolet- EGR
23- D. Ragan- Ford- Roush
24- M. Waltrip- Toyota- MWR
25- E. Sadler- Dodge- RPM
26- C. Edwards- Ford- Roush
27- D. Earnhardt Jun.- Chevrolet- Hendrick
28- D. Reutimann- Toyota- MWR
29- K. Kahne- Dodge- RPM
30- P. Menard- Ford- Robert Yates
31- B. Labonte- Ford- Yates
32- J. Andretti- Chevrolet- EGR
33- S. Speed- Toyota-Red Bull
34- K. Harvick- Chevrolet- Richard Childress
35- J. Mayfield- Toyota- Mayfield
36- J. Johnson- Chevrolet- Hendrick
37- M. Bliss- Dodge- Phoenix
38- D. Stremme- Dodge- Penske
39- D. Gilliland- Toyota- TRG
40- J. Nemechek- Toyota- Nemco
41- T. Raines- Dodge- Front Row
42- S. Riggs- Toyota- TBR
43- D. Blaney- Toyota-Prism

Gesamtwertung
NASCAR Sprint-Cup 2009
Fahrerwertung


P. Fahrer- Pkt.
1. Jeff Gordon- 1441
2. Kurt Busch- 1431
3. Tony Stewart- 1402
4. Denny Hamlin- 1321
5. Kyle Busch- 1314
6. Jimmie Johnson- 1290
7. Jeff Burton- 1257
8. Clint Bowyer- 1212
9. Carl Edwards- 1204
10. Ryan Newman- 1198
11. Greg Biffle- 1193
12. Matt Kenseth- 1187
13. David Reutimann- 1156
14. Juan Pablo Montoya- 1152
15. Mark Martin- 1126
16. Brian Vickers- 1118
17. Kasey Kahne- 1106
18. Dale Earnhardt Jun.- 1100
19. Marcos Ambrose- 1067
20. Casey Mears- 1049
21. Martin Truex Jun.- 989
22. Reed Sorenson- 984
23. Kevin Harvick- 979
24. Michael Waltrip- 974
25. Jamie McMurray- 971
26. David Ragan- 949
27. David Stremme- 948
28. A.J. Allmendinger- 947
29. Elliott Sadler- 933
30. Sam Hornish Jun.- 925
31. Bobby Labonte- 893
32. Joey Logano- 859
33. Paul Menard- 839
34. Robby Gordon- 768
35. John Andretti- 743
36. Scott Speed- 671
37. David Gilliland- 615
38. Regan Smith- 473
39. Aric Almirola- 451
40. Joe Nemechek- 414
41. Scott Riggs- 348
42. Brad Keselowski- 333
43. Travis Kvapil- 292
44. Jeremy Mayfield- 288
45. Dave Blaney- 258
46. Bill Elliott- 228
47. Max Papis- 222
48. Todd Bodine- 123
49. Mike Bliss- 123
50. Terry Labonte- 91
51. Sterling Marlin- 86
52. Tony Raines- 74

Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink
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BeitragVerfasst am: 11.05.2009, 18:18 Antworten mit ZitatNach oben

Mark Martin gewinnt Darlington-Schlachtfest!

10. Mai 2009 - 06:27 Uhr

Mark Martin gewann nach Phoenix sein zweites Saisonrennen vor Jimmie Johnson
und Tony Stewart - 17 Gelbphasen und jede Menge Fremdkontakte


Image
Nach 500 Meilen: Sieger Mark Martin und die Kampfspuren von Darlington
© NASCAR

Was für ein Schlachtfest in Darlington! Das Southern 500 sah nicht weniger als die neue Rekordsumme von 17 Gelbphasen, jede Menge wilder Dreher, Kollisionen, Reifenschäden, Bremsdefekte und natürlich die berühmten Darlington-Stripes, also die Streifschüsse an den Blechkarossen, die durch die extrem hohe Ideallinie dicht an der Streckenbegrenzung entlang fast zwangsläufig zustande kommen.

Am Ende setzte sich die Routine durch, denn Mark Martin gewann im zarten Alter von 50 Jahren nach Phoenix sein zweites Saisonrennen. Es war gleichzeitig auch ein Triumphzug für Rick Hendrick, denn mit Jimmie Johnson (2.), Jeff Gordon (5.) und Brad Keselowski (7.) brachte Hendrick Motorsports vier Chevrolet Impala unter die Top 7.

Zählt man die beiden erneut stark auftrumpfenden Hendrick-Kundenautos von Stewart/Haas-Racing dazu, die durch Tony Stewart und Ryan Newman die Plätze drei und vier belegten, dann wird der Darlington-Triumph des Hendrick-Teams in seinem ganzen Ausmaß ersichtlich. Gleiches gilt natürlich für die Marke Chevrolet, denn Martin Truex Jr. holte sich für Earnhardt/Ganassi Racing Platz sechs.

Das Southern 500 war gleichzeitig ein unterhaltsames, aber auch ein zerfahrenes Sprint-Cup-Rennen. Durch die vielen Gelbphasen gab es von Beginn an jede Menge unterschiedlicher Strategien im Feld. Die Entscheidung in Darlington fiel demnach auch an der Box, oder besser gesagt eben gerade nicht an der Box.

Johnson mit grandioser Aufholjagd

Das Zauberwort in der modernen NASCAR lautet Track-Position, und 42 Runden vor dem Ende gingen sieben Piloten der Spitzengruppe nicht zu einem letzten Service. Vier davon kamen durch, darunter Sieger Mark Martin, der zweitplatzierte Johnson, Ryan Newman und Talladega-Sieger Keselowski, der in Darlington planmäßig wieder einen fünften Hendrick-Chevrolet mit der Startnummer 25 fuhr.

NASCAR-Veteran Martin ließ sich im Sprint zur Ziellinie auch vom teilweise starken Druck des amtierenden Champions Jimmie Johnson nicht aus der Ruhe bringen, und gewann das zweite Southern 500 seiner langen Karriere souverän. Seinen ersten Darlington-Sieg feierte Mark Martin im Jahr 1993!

Jimmie Johnson wiederum beließ es in den letzten zehn Runden mit Platz zwei. Nach seinem Crash im Qualifying war der Kalifornier der Comeback-Fahrer, der dabei jedoch nicht ohne Probleme durch die 500 Meilen kam: Ein Stopp unter Grüner Flagge warf Johnson zeitweise aus der Führungsrunde, später stand der blaue Hendrick-Chevrolet beim Tanken einmal im 90-Grad-Winkel mit der Nase voran in der Box. Doch die vielen Gelbphasen bescherten Johnson einen Lucky-Dog, der Rest war reine Strategie.

Im Gegensatz dazu tummelte sich das Stewart/Haas-Duo im gesamten Rennverlauf unter den Top 10. Das große Kunststück in Darlington war, sich aus den zahllosen Scharmützeln herauszuhalten. Stewart und Newman gelang dies nahezu perfekt, in dem sie 367 Runden lang in Schlagdistanz zur Spitze fuhren. Der Lohn war ein erneut bärenstarkes Mannschaftsergebnis.

Truex und Biffle mit einem weinenden Auge

Jeff Gordon erlebte als Fünfter kein so "ruhiges" Rennen. Wie Teamkollege Johnson musste auch er einen außerplanmäßigen Stopp unter Grün einlegen, da sein Hendrick-Chevrolet Vibrationen von sich gab. In Runde 214 erhielt Gordon einen Lucky Dog, der ihn zurück in die Führungsrunde brachte, und am Ende fuhr der vierfache NASCAR-Champion bis auf Platz fünf nach vorne.

Martin Truex Jr. hingegen dürfte mit seinem sechsten Platz nicht ganz zufrieden sein. Je nachdem wie der Reifenpoker an der Box gerade ausfiel, kehrte der Teamkollege von Juan Pablo Montoya (20.) entweder als Erster oder als Zehnter auf die Strecke zurück. Einmal in Front gelegen, erwies sich sein EGR-Chevy als pfeilschnell, doch im Verkehr kam Truex nur schwer voran. Am Ende war er einer der Verlierer, die von den sieben Nicht-Stoppern besiegt wurden.

Ähnliches gilt auch für Darlington-Spezialist Greg Biffle (8.). Der Roush-Pilot erzielte die meisten Führungsrunden, doch analog zum Vorjahr konnte er seine Dominanz auf dem 1,333 Meilenoval nicht ins Ziel bringen. Ein Reifenschaden samt Dreher warf ihn bis auf Platz 24 zurück, seine Aufholjagd war knapp in den Top 10 zu Ende.

Der beste Toyota im Feld war auf der Fahrerstrecke in South Carolina ausgerechnet Youngster Joey Logano. Der erst 18-jährige in Diensten von Joe Gibbs Racing zeigte sein mit Abstand bestes Sprint-Cup-Rennen, und fuhr unter schwierigsten Bedingungen einen bärenstarken neunten Platz nach Hause.

Kyle Busch und Bowyer im Pech

Image
Einer von vielen Crashes: Denny Hamlin, A.J. Allmendinger und David Ragan © NASCAR

Aber der Überlebenskampf von Darlington forderte auch zahlreiche Opfer. Zum Beispiel für Kyle Busch entpuppte sich das Southern 500 als "too tough to tame". Nach einem Bremsdefekt samt Reifenschaden und Mauerkontakt wurde der Gibbs-Toyota aus einer aussichtsreichen Position gerissen und landete nur auf Platz 34.

Riesenpech hatte auch Clint Bowyer, der 83 Rennen in Folge die Zielflagge sah. Der Childress-Pilot hätte eine einzige weitere Zielankunft gebraucht, um den ewigen NASCAR-Rekord von 84 Rennen ohne Ausfall zu egalisieren, aber eine Zusammenkunft mit A.J. Allmendinger (Petty-Dodge) machte dem einen Strich durch die Rechnung. Bowyer schlug hart in die Streckenbegrenzung und musste aufgeben.

Sieger Martin dürfte das alles herzlich egal sein. Seine kontrollierte Fahrt brachte ihm satte 190 Punkte ein, und beförderten den 50-Jährigen in der Gesamtwertung um vier Plätze nach vorne. Als neuer Elfter steht Mark Martin damit zum ersten Mal in dieser Saison auf einer Chase-Platzierung.

Ganz vorne änderte sich nichts: Nach wie vor heißt der Sprint-Cup-Tabellenführer Jeff Gordon. Kommende Woche ist eine Punktepause, denn es steigt das Allstar-Rennen auf dem Lowe's Motor Speedway in Charlotte. Eine Woche später findet am gleichen Ort das Coca-Cola 600 statt.

Southern 500 (Darlington)
NASCAR Sprint-Cup
Rennen


Pos.- Fahrer- Auto- Team
1-- M. Martin- Chevrolet- Hendrick
2-- J. Johnson- Chevrolet- Hendrick
3-- T. Stewart- Chevrolet- SHR
4-- R. Newman- Chevrolet- SHR
5-- J. Gordon- Chevrolet- Hendrick
6-- M. Truex Jun.- Chevrolet- EGR
7-- B. Keselowski- Chevrolet- Hendrick
8-- G. Biffle- Ford- Roush
9-- J. Logano- Toyota- Gibbs
10- M. Kenseth- Ford- Roush
11- K. Harvick- Chevrolet- Richard Childress
12- J. Burton- Chevrolet- Richard Childress
13- D. Hamlin- Toyota- Gibbs
14- E. Sadler- Dodge- RPM
15- P. Menard- Ford- Robert Yates
16- K. Busch- Dodge- Penske
17- A. Allmendinger- Dodge- RPM
18- B. Labonte- Ford- Yates
19- R. Sorenson- Dodge- RPM
20- J. Montoya- Chevrolet- EGR
21- R. Smith- Chevrolet- Furniture Row
22- J. McMurray- Ford- Roush
23- K. Kahne- Dodge- RPM
24- D. Stremme- Dodge- Penske
25- T. Raines- Chevrolet- Front Row
26- S. Speed- Toyota- Nemco
27- D. Earnhardt Jun.- Chevrolet- Hendrick
28- R. Gordon- Toyota- RGR
29- D. Reutimann- Toyota- MWR
30- S. Hornish Jun.- Dodge- Penske
31- B. Vickers- Toyota- Red Bull
32- C. Edwards- Ford- Roush
33- M. Ambrose- Toyota- MWR
34- K. Busch- Toyota- Gibbs
35- M. Papis- Toyota- Germain
36- C. Mears- Chevrolet- Richard Childress
37- C. Bowyer- Chevrolet- Richard Childress
38- D. Ragan- Ford- Roush
39- S. Riggs- Toyota- TBR
40- M. Waltrip- Toyota- MWR
41- D. Blaney- Toyota- Prism
42- S. Marlin- Dodge- Phoenix
43- D. Gilliland- Toyota- TRG

Gesamtwertung
NASCAR Sprint-Cup 2009
Fahrerwertung


Platz. Fahrer- Pkt.
1. Jeff Gordon- 1601
2. Tony Stewart- 1572
3. Kurt Busch- 1546
4. Jimmie Johnson- 1465
5. Denny Hamlin- 1445
6. Jeff Burton- 1384
7. Kyle Busch- 1380
8. Ryan Newman- 1363
9. Greg Biffle- 1345
10. Matt Kenseth- 1326
11. Mark Martin- 1316
12. Carl Edwards- 1271
13. Clint Bowyer- 1264
14. Juan Pablo Montoya- 1255
15. David Reutimann- 1232
16. Kasey Kahne- 1205
17. Brian Vickers- 1188
18. Dale Earnhardt Jun.- 1182
19. Martin Truex Jun.- 1144
20. Marcos Ambrose- 1131
21. Kevin Harvick- 1109
22. Casey Mears- 1104
23. Reed Sorenson- 1090
24. Jamie McMurray- 1068
25. A.J. Allmendinger- 1059
26. Elliott Sadler- 1059
27. David Stremme- 1039
28. Michael Waltrip- 1017
29. Bobby Labonte- 1007
30. Joey Logano- 1002
31. Sam Hornish- Jun. 998
32. David Ragan- 998
33. Paul Menard- 957
34. Robby Gordon- 847
35. Scott Speed- 756
36. John Andretti- 743
37. David Gilliland- 649
38. Regan Smith- 573
39. Brad Keselowski- 479
40. Aric Almirola- 451
41. Joe Nemechek- 414
42. Scott Riggs- 394
43. Dave Blaney- 298
44. Travis Kvapil- 292
45. Jeremy Mayfield- 288
46. Max Papis- 280
47. Bill Elliott- 228
48. Todd Bodine- 123
49. Mike Bliss- 123
50. Sterling Marlin- 123
51. Tony Raines- 162
52. Terry Labonte- 91

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BeitragVerfasst am: 17.05.2009, 18:36 Antworten mit ZitatNach oben

Allstar-Shootout: Tony Stewart schnappt sich die Million!

17. Mai 2009 - 05:47 Uhr

Tony Stewart rang Matt Kenseth nieder und ist nun um eine Million US-Dollar
reicher - Jimmie Johnson und Jeff Gordon crashen, Kyle Busch geschlagen


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Tony Stewart gewann das Allstar-Race von Charlotte - und eine Million US-Dollar © xpb.cc

Die Jubiläumsausgabe besaß alle Zutaten für einen NASCAR-Klassiker: Tony Stewart gewann das 25. Allstar-Rennen in einem dramatischen Finale vor Matt Kenseth (Roush-Ford) und Kurt Busch (Penske-Dodge), und kann sich damit über einen Scheck in Höhe von einer Million US-Dollar freuen. Es war ein clever herausgefahrener Erfolg, denn der rote Stewart/Haas-Chevrolet war ohne jeden Kratzer genau dann zur Stelle, als sich die Konkurrenz gegenseitig eliminiert hatte.

Zudem war es der erste Sieg für das neue Team von Stewart/Haas-Chevrolet und Stewarts erster Allstar-Erfolg überhaupt. Die Entscheidung fiel zwei Runden vor dem Ende: "Smoke" kassierte ausgangs von Turn 2 auf der Innenbahn den bis dato führenden Kenseth und flog anschließend auf und davon.

Doch vor diesem entscheidenden Überholmanöver lagen auf dem Lowe's Motor Speedway von Charlotte 98 beinharte Allstar-Runden, die jede Menge prominente Opfer sahen. Zum Beispiel NASCAR-Champion und Polesetter Jimmie Johnson, der zu Beginn wie der absolute Dominator des Abends wirkte.

Erst Johnson, dann Kyle Busch

Image
Jimmie Johnson und Kurt Busch führten das Feld ins Allstar-Rennen © NASCAR

50 Runden lang kontrollierte der Kalifornier das Feld an der Spitze, verlor jedoch in der Gelbphase zur Halbzeit an der Box seine Führung. Einmal im Mittelfeld gelandet, erlebte der Hendrick-Pilot eben dort einen Mauerkuss und einen wilden Dreher, was ihm am Ende lediglich Rang 13 bescherte.

Kyle Busch (Gibbs-Toyota) luchste Johnson die Führung ab, weil er sich bei dem Stopp zu Rennhalbzeit nur zwei neue Reifen holte. Gleiches unternahm Kenseth, die in der Folge beide im Parallelflug die Spitze hielten. Dahinter positionierte sich Jeff Gordon, dessen Hendrick-Chevrolet in den Segmenten zwei und drei immer stärker wurde.

Nach 80 der 100 Runden hatte sich Gordon sogar die Führung erkämpft, und ging somit als Leader in das vierte und letzte Segment über zehn Runden, bei dem jedoch nur Umläufe unter Grüner Flagge zählten. Dieser klassische Allstar-Shootout sollte es dann in sich haben.

Zu dritt geht nicht gut

Gordon und Kenseth bildeten beim Restart Reihe eins, aber direkt dahinter machte Kyle Busch unglaublichen Druck. Erst probierte er es außen herum, dann quer durch die Mitte. Letzeres brachte Erfolg, doch Jeff Gordon konterte. Kenseth fiel ein wenig zurück, und wie aus dem Nichts kam plötzlich Ryan Newman im zweiten Stewart/Haas-Chevrolet auf der Außenbahn herangeflogen, und schob Kyle Busch auf der Gegengerade in Front.

Ein klassisches Bump-Draft-Manöver also, das man für gewöhnlich nur auf einem 2,5 Meilen Superspeedway sieht - und dann natürlich nur mit knapp der Hälfte der 850 PS! Es kam, wie es kommen musste: Zu dritt nebeneinander gingen Newman außen, Kyle Busch in der Mitte und Jeff Gordon innen aus Turn 4 heraus auf die Start-/Zielgerade.

Alle drei Fahrzeuge berührten sich und der Dumme war Gordon, der innen keinen Widerstand hatte, und sich wild über die Grasfläche im Infield drehte. Doch auch Außenmann Newman hatte Pech: Er hatte Widerstand, denn er wurde in die Streckenbegrenzung gedrückt und musste kurze Zeit später mit einem heftig rauchenden Reifen, der weithin sichtbar an der Karosserie scheuerte, aufgeben.

Stewart ringt Kenseth nieder

So kam es fünf Runden vor dem Ende zu einem letzten Restart. Bislang dominierte Kyle Busch diese Restarts klar, doch ausgerechnet als es um die Wurst ging, schlug ihm Kenseth ein Schnippchen. Buschs Gibbs-Toyota verlor in Turn 1 auf der Außenbahn jede Menge Schwung, was auch der alte Fuchs Tony Stewart innen eiskalt ausnutzte.

Stewart machte nun auf die Verfolgung von Kenseth. Einen Angriff konnte der Roush-Pilot noch erfolgreich blocken, doch den zweiten Anlauf nicht mehr. Auch Kenseth wurde in Turn 1 und 2 hoch auf die äußere Linie getragen, Stewart setzte sich innen neben Kenseth und verteidigte seine Spur beim Herausbeschleunigen auf die Gegengerade erfolgreich.

Damit war die Entscheidung im Allstar-Race gefallen: Sprint-Cup-Punkte gab es zwar keine, dafür aber jede Menge harter Dollars und eine Riesenportion Selbstvertrauen für das neue Sprint-Cup-Team, denn Stewart stand bereits einige Wochen lang dicht vor seinem ersten Saisonsieg. Jener gelang nun in Charlotte und die NASCAR kann sich sicher sein, dass dies nicht der letzte Erfolg einer neuen Siegermannschaft gewesen ist.

All Star Race (Charlotte)
NASCAR Sprint-Cup
Allstar-Race

Pos.- Fahrer- Auto- Team
1-- T. Stewart- Chevrolet- SHR
2-- M. Kenseth- Ford- Roush
3-- K. Busch- Dodge- Penske
4-- D. Hamlin- Toyota- Gibbs
5-- C. Edwards- Ford- Roush
6-- M. Martin- Chevrolet- Hendrick
7-- K. Busch- Toyota- Gibbs
8-- J. Logano- Toyota- Gibbs
9-- J. McMurray- Ford- Roush
10- D. Earnhardt Jun.- Chevrolet- Hendrick
11- B. Labonte- Ford- Yates
12- C. Bowyer- Chevrolet- Richard Childress
13- J. Johnson- Chevrolet- Hendrick
14- K. Kahne- Dodge- RPM
15- K. Harvick- Chevrolet- Richard Childress
16- S. Hornish Jun.- Dodge- Penske
17- B. Keselowski- Chevrolet- Phoenix
18- R. Newman- Chevrolet- SHR
19- J. Gordon- Chevrolet- Hendrick
20- J. Burton- Chevrolet- Richard Childress
21- G. Biffle- Ford- Roush

Quelle: Motorsport-Total.com - Pete Fink
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Motorsport, Sport



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