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Straßenverkehr-Verkehrssicherheit

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Opa
Fahrprofi


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BeitragVerfasst am: 20.02.2009, 10:13 Antworten mit ZitatNach oben

Senioren im Straßenverkehr: Häufiger Opfer als Unfallverursacher

20. Februar 2009

Nach einer jetzt veröffentlichen Studie des Allianz Zentrums für Technik sind ältere Menschen häufiger Opfer als Verursacher von Verkehrsunfällen. Am meisten kommen sie als Fahrradfahrer, Beifahrer und Fußgänger zu Schaden. 23 Prozent aller in Deutschland im Straßenverkehr Getöteten sind Senioren. Sie verursachen aber nur elf Prozent aller Unfälle.

Verwiesen wird darauf, dass gegenwärtig ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland über 65 Jahre alt sei. Bereits im Jahr 2050 wird der Anteil bei über 30 Prozent liegen. Die Experten sehen aufgrund der Analysen jedoch keinen Anlass für restriktive Maßnahmen gegenüber Senioren hinterm Lenkrad. "Es muss unser gesellschaftlicher Anspruch sein, dass die Wahlfreiheit zwischen den Mobilitätsalternativen Auto, Rad, Fußverkehr oder öffentlicher Nahverkehr auch im Alter erhalten bleibt", erklärte Allianz-Vorstand Dr. Karl-Walter Gutberlet. Das kalendarische Alter sei auch für das Unternehmen kein Grund, die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland zu ändern. Es werden aber insbesondere freiwillige ärztliche Untersuchungen empfohlen.

Quelle: Motorsport-Total.com/Auto-Reporter


Zuletzt bearbeitet von Opa am 11.03.2009, 14:02, insgesamt einmal bearbeitet
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Susi
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BeitragVerfasst am: 20.02.2009, 11:25 Antworten mit ZitatNach oben

2 Unfälle habe ich mit "jungen" Jahren schon verursacht, doch Opi keine Angst, ich habe niemanden verletzt, nur mein R9 und R19 bandhead
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tobaka80
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BeitragVerfasst am: 20.02.2009, 21:27 Antworten mit ZitatNach oben

Ja sry aber mir Tempo 30 kann man ja auch noch schnell genug bremsen.
Natürlich gibt´s auch Senioren (meist die die einen V6 Fahren) die schnell und sicher Unterwegs sind.

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Laguna95
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BeitragVerfasst am: 22.02.2009, 07:30 Antworten mit ZitatNach oben

Hans Joachim Stuck ist ein sehr schneller Opa gegen den ich kein rennen fahren will!

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tobaka80
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BeitragVerfasst am: 22.02.2009, 11:16 Antworten mit ZitatNach oben

Ja solche Leute meinte ich ja auch

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Opa
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BeitragVerfasst am: 22.02.2009, 13:49 Antworten mit ZitatNach oben

tobaka80 hat folgendes geschrieben:
Ja sry aber mir Tempo 30 kann man ja auch noch schnell genug bremsen.
Natürlich gibt´s auch Senioren (meist die die einen V6 Fahren) die schnell und sicher Unterwegs sind.

he he... big_hihi.gif
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Opa
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BeitragVerfasst am: 11.03.2009, 14:04 Antworten mit ZitatNach oben

Tiefensee: Neue Sicherheitsstandards in Fahrzeugen retten Leben

11. März 2009

Neue elektronische Systeme in Pkws, Bussen und Lkws werden in Zukunft für mehr Sicherheit auf Europas Straßen sorgen. Das Europäische Parlament hat gestern (10.3.2009) in erster Lesung einer entsprechenden Verordnung zugestimmt.

Die neuen Sicherheitsstandards retten Leben. Deswegen sei der Beschluss des Europaparlaments ein Meilenstein auf dem Weg zu noch mehr Sicherheit im Straßenverkehr, erklärte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in Berlin. Um eine EU-Typgenehmigung zu erhalten, müssen ab 2011 alle neu entwickelten Pkws, Lkws und Busse mit dem elektronischen Stabilitätsmechanismus (ESP) ausgerüstet sein. Außerdem bekommen ab 2012 neu entwickelte Lkws und Busse ein elektronisches Notbremssystem.

Tiefensee: "Ab 2012 wird für Pkws ein System zum Messen des Reifendrucks eingeführt. Das reduziert den Spritverbrauch und damit die CO2-Emissionen. Die Autofahrer sparen Geld und die Umwelt wird entlastet."

Tiefensee forderte den EU-Ministerrat auf, die Beschlüsse des Europäischen Parlaments noch im Jahr 2009 umzusetzen.

Quelle: Motorsport-Total.com/Auto-Reporter
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Opa
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BeitragVerfasst am: 12.03.2009, 18:04 Antworten mit ZitatNach oben

Bremsdefekte sind immer noch Unfallursache Nummer 1

12. März 2009

Gut, dass mit der Umweltprämie die Häufigkeit der alten Autos auf unseren Straßen allmählich abnimmt. Denn die Zahl älterer und schlecht gewarteter Fahrzeuge auf deutschen Straßen hat bisher zugenommen, wie der "Auto Bild TÜV Report 2009" belegt, und vor allem ältere Fahrzeuge sind häufig mit kritischen Mängeln unterwegs. Ganz oben auf der Mängelliste stehen laut dem Verkehrssicherheitsreport 2008 der Dekra Defekte an der Bremsanlage.

Bremsdefekte stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, denn laut der Dekra-Unfallanalyse stehen defekte Bremsleitungen, Bremssättel und Bremsbeläge bei den Unfallursachen an erster Stelle. Las erste Anzeichen einer defekten Bremse nennt Bremsenspezialist TRW ungewöhnliche Geräusche beim Fahren oder Bremsen, Ruckeln im Bremspedal oder eine ungleiche Bremsleistung.
Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, die Bremsanlage regelmäßig warten zu lassen. Viele Werkstätten bieten beispielsweise einen Bremsencheck als Service oder gegen eine geringe Gebühr an.

Deshalb sollten Sicherheitsbewusste das Auto nach dem Winter überprüfen lassen. "Wir stellen bei der Kfz-Prüfung fest, dass die Fahrzeuge immer seltener gewartet werden. Wegen der kritischen wirtschaftlichen Situation und des daraus resultierenden Sparverhaltens rechnen wir damit, dass sich diese Entwicklung noch verstärkt", sagt Horst Schneider, Geschäftsführer der TÜV Süd Auto Service GmbH. In Zeiten knapper Kassen am falschen Ende zu sparen, kann gefährliche Folgen haben. Denn die Bremse ist das Sicherheitsteil Nummer eins im Auto. Deshalb sollten Autofahrer gerade jetzt die Wartung ihrer Fahrzeuge nicht vernachlässigen.

Quelle: Motorsport-Total.com/Auto-Reporter
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twingolady
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BeitragVerfasst am: 12.03.2009, 19:03 Antworten mit ZitatNach oben

Also die Tempo-30-Ignoranten bei uns in Rondorf sind grundsätzlich jüngere Fahrer - aufgemotztes Auto und umpf-umpf-"Musik" voll aufgedreht (wer von den Anwohnern schon um 2 Uhr nachts schläft, ist wohl selber schuld) bandhead

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Opa
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BeitragVerfasst am: 15.03.2009, 14:31 Antworten mit ZitatNach oben

KBA-Fahrzeugbestand

Autos auf deutschen Straßen

Der Bestand an Kraftfahrzeugen hat sich in Deutschland im vergangenen Jahr um 0,6 Prozent vergrößert.
Insgesamt sind auf deutschen Straßen 49,6 Millionen Fahrzeuge unterwegs (Stand 1. Januar 2009).


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Foto: dpa

Bayern mit Zuwachs

Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Freitag (13.3.) mitteilt, liegt Nordrhein-Westfalen wie im Jahr zuvor bei der Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge vorn. Knapp 21 Prozent aller in Deutschland registrierten Kraftfahrzeuge tragen ein Nummerschild aus NRW. In Sachen Zuwachsraten setzen sich die Bayern (plus 1,1 Prozent) an die Spitze, gefolgt von Baden-Württemberg, wo 0,8 Prozent mehr Fahrzeuge zugelassen wurden als noch im Jahr zuvor.

Die Hauptstadt verzeichnete demgegenüber einen Rückgang. Hier verringerte sich der Fahrzeugbestand um 0,2 Prozent. Die Personenkraftwagen (Pkw) haben einen Anteil von 83,3 Prozent (41,3 Millionen) im deutschen Straßenverkehr. Darüber hinaus tragen 4,6 Millionen Nutzfahrzeuge und 3,7 Millionen Krafträder ein deutsches Kennzeichen. 1,7 Millionen Fahrzeuge tragen selbiges nicht ganzjährig, sondern verfügen über ein Saisonkennzeichen.

Kompaktklasse sehr beliebt

Der Anteil der gewerblich genutzten Pkw lag bei zehn Prozent, insgesamt waren 213.000 Mietfahrzeuge zugelassen. 32 Prozent der Pkw sind auf Frauen zugelassen, 25 Prozent der privaten Halter haben das 60. Lebensjahr überschritten. Der Anteil der Halter unter 30 Jahren lag demgegenüber bei sieben Prozent.

Auf deutschen Straßen sind vorwiegend Fahrzeuge des Kleinwagen (8,2 Millionen)- und Mittelklasse-Segments (8,3 Millionen) unterwegs. Das größte Segment stellt allerdings die Kompaktklasse mit 11,5 Millionen zugelassenen Pkw. Oben ohne fahren in Deutschland 1,6 Millionen Fahrzeuge.

Benziner vor Diesel

Der Benzinmotor ist nach wie vor das beliebteste Triebwerk der Deutschen. Sein Anteil lag bei 74,1 Prozent. Für einen Diesel entschieden sich 24,9 Prozent der Halter. Erstaunlich ist das Wachstum alternativer Antriebe: Der Bestand an Fahrzeugen mit Flüssig- oder Erdgasantrieb wuchs 2008 um 89.1 Prozent auf 367.000 Pkw. Immerhin 22.000 Fahrzeuge verfügen über einen Hybridantrieb, während die Zahl der Wasserstoff-betriebenen Pkw bei 200 liegt.

Den Anteil der deutschen Marken ging auf 66 Prozent zurück. Vor allem Opel (minus 2,4 Prozent) und Ford (minus 1,2 Prozent) mussten hier Federn lassen. Porsche legte demgegenüber um 6,7 Prozent zu, dicht gefolgt von Smart (plus 6,2 Prozent).

Zulassungsstärkster ausländischer Hersteller ist nach wie vor Renault (5,2 Prozent).
Toyota (3,1 Prozent) und Peugeot (2,9 Prozent) verbuchen leichte Zugewinne, während Skoda um satte 10,3 Prozentpunkte auf einen Bestandsanteil von 2,2 Prozent zulegen konnte.

Quelle: auto motor+sport - Autor: Manuel Dohr
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Opa
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BeitragVerfasst am: 15.03.2009, 14:43 Antworten mit ZitatNach oben

Ärzte warnen

Millionen Autofahrer unter Medikamenten-Einfluss

In Deutschland setzen sich Millionen Autofahrer hinters Steuer,
obwohl ihre Fahrtüchtigkeit durch Medikamente beeinträchtigt ist.
Nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM)
werden unter dem Einfluss von Arzneien inzwischen mindestens ebenso viele
Unfälle verursacht wie unter Alkoholeinfluss.


Das Medikamentenproblem im Straßenverkehr werde massiv unterschätzt, sagte DGVM-Präsident Prof. Rainer Mattern am Donnerstag (12.3.) zum Auftakt des Jahreskongresses seiner Organisation im niedersächsischen Goslar.

Sieben Prozent aller Unfälle durch Medikamente verursacht

Bis zu sieben Prozent der jährlich rund 2,2 Millionen Verkehrsunfälle in Deutschland seien auf medikamentenbedingte Fahruntüchtigkeit zurückzuführen, sagte Mattern. Dadurch werde ein
volkswirtschaftlicher Schaden in Höhe von mehreren Milliarden Euro verursacht. Anders als für Alkohol und Drogen gebe es für Arzneien keinerlei Grenzwerte.

Fahruntüchtigkeit werde in erster Linie durch Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie durch Psychopharmaka verursacht, sagte Mattern, der an der Universität Heidelberg das Institut für Rechts- und Verkehrsmedizin leitet. Probleme könnten aber zum Beispiel auch durch blutdrucksenkende Mittel oder überdosierte Schmerzmittel entstehen. Vor allem ältere Menschen nähmen zum Teil mehrere Medikamente gleichzeitig, wobei die Wechselwirkung und damit die Folgen für die Fahrtüchtigkeit oftmals nicht ausreichend erforscht seien.

Ärzte müssen besser beraten

Ärzte stünden in der Pflicht, ihre Patienten besser über die Folgen der Arzneimitteleinnahme aufzuklären, sagte Mattern. Vielfach verfügten die Mediziner aber selbst nur über unzureichende Kenntnisse. Denn Verkehrsmedizin sei nicht Bestandteil der Ausbildung. Auch Polizisten seien nicht genügend informiert. Nach Verkehrsunfällen kämen sie daher nur selten auf die Idee, dass Medikamente im Spiel gewesen sein könnten. Die Folge: Eine arzneimittelbedingte Fahruntüchtigkeit werde noch seltener entdeckt als eine alkoholbedingte.

Es sei an der Zeit, über Grenzwerte zu diskutieren, sagte Mattern. Sein Vorschlag: Wer das Doppelte oder Dreifache der therapeutisch angezeigten Dosis eines Medikamentes eingenommen habe, sollte als fahruntüchtig gelten.

Ohne Grenzwerte Eigenverantwortung gefordert

Mattern wies darauf hin, dass Autofahrer letztlich selbst dafür verantwortlich seien, wenn sie durch Medikamente fahruntüchtig werden. Der DGVM-Präsident appellierte deshalb an alle
Verkehrsteilnehmer, sich zu informieren und nach der Einnahme von Arzneimitteln stets selbstkritisch auf die Fahrfähigkeit hin zu überprüfen. Der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin gehören rund 300 Mitglieder an, vor allem Mediziner, aber auch Wissenschaftler anderer Fachrichtungen, wie Toxikologen oder Psychologen.

Quelle: auto motor+sport - Autor: dpa


Zuletzt bearbeitet von Opa am 31.03.2009, 18:28, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 16.03.2009, 22:03 Antworten mit ZitatNach oben

AvD: Hohe Fehlerquote bei Geschwindigkeitsmessungen

16. März 2009

Die Verkehr-Unfall-Technik-Sachverständigengesellschaft (VUT) hat
eine hohe Fehlerquelle bei Geschwindigkeitsmessungen festgestellt


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© Auto-Reporter/AvD

Wie der Automobilclub von Deutschland (AvD) mitteilt, wurden im Rahmen einer Studie insgesamt 1810 Bußgeldverfahren wegen Tempoüberschreitung untersucht. Ohne Mängel waren lediglich knapp 15 Prozent der Fälle. Bei den zugrunde liegenden Messungen wurden sowohl Video- als auch Radargeräte und Laserpistolen verwendet.

In mehr als 80 Prozent der Vorgänge entdeckten die Sachverständigen der VUT technische oder formale und mehr oder minder schwerwiegende Fehler. Die Bandbreite reicht von unvollständigen Verfahrensakten über unkorrekten Messgeräteaufbau bis hin zu Fahrzeugverwechslungen. In fünf Prozent der Fälle waren nach AvD-Auskunft die Mängel so gravierend, dass kein Bußgeldbescheid hätte erlassen werden dürfen.

AvD-Verkehrsrechtsexpertin Dorothee Lamberty weist darauf hin, dass nach ständiger Rechtssprechung ein standardisiertes Messverfahren eben auch nur dann gegeben ist, wenn das Messgerät vom Bedienungspersonal standardmäßig - das heißt in geeichtem Zustand, seiner Bauartzulassung entsprechend und gemäß der vom Hersteller vorgegebenen Bedienungsanleitung - eingesetzt wird.

Und dies nicht nur bei der eigentlichen Messung, sondern auch bei dem der Messung vorausgehenden Gerätetest. Auch das eingesetzte Auswertepersonal müsse vollumfänglich prüfen, ob bei der Messung alle Anforderungen erfüllt wurden. Hieran mangele es in der täglichen Praxis aus Sicht des AvD jedoch noch viel zu häufig.

Damit betroffene Autofahrer die Messung überprüfen können, müssen die Messakten entsprechend vollständig sein und plausible Beweismittel vorliegen. Die Untersuchung der VUT GmbH belegen jedoch, dass viele Bußgeldbescheide ohne hundertprozentig geklärte Beweislage erlassen werden. Das darf aus Sicht des AvD im standardisierten Messverfahren nicht sein und führt in der Konsequenz letztlich zu einer Umkehr der Beweislast.

Das hält der Automobilclub von Deutschland für inakzeptabel und vor allem unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten für mehr als bedenklich. Der Betroffene sollte spätestens im Widerspruchsverfahren durch Vorlage einer vollständigen Messakte und Vorlage aller Beweismittel in die Lage versetzt werden, den erhobenen Vorwurf prüfen zu können.

Quelle: Motorsport-Total.com/Auto-Reporter
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BeitragVerfasst am: 26.03.2009, 17:27 Antworten mit ZitatNach oben

Vorsicht beim Fahren im Nebel

26. März 2009

"Durch überhöhtes Tempo und zu geringen Sicherheitsabstand
kommt es bei Nebel häufig zu Unfällen", erklärt Hans-Ulrich Sander,
Kraftfahrt-Experte bei TÜV Rheinland


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© TÜV Rheinland

Für Autofahrer kann der Nebel ein zum Risiko werden. Das Statistische Bundesamt registrierte 2007 rund 370 Nebelunfälle. Dabei wurden über 500 Personen verletzt, neun kamen ums Leben.

Deshalb ist bei dieser undurchsichtigen Witterung der regelmäßige Blick auf den Tacho wichtig, denn die eigene Geschwindigkeit wird bei Neben schnell falsch eingeschätzt. Liegt die Sicht unter 50 Metern, darf die Geschwindigkeit höchstens 50 km/h betragen - auch auf der Autobahn. "Wird der Nebel noch dichter, heißt es: Tempo weiter drosseln und ausreichend Abstand halten", betont Sander. Denn laut Straßenverkehrsordnung darf man nur so schnell fahren, wie es die Sicht zulässt. Als Orientierung dienen die Leitpfosten am Straßenrand, die außerhalb geschlossener Ortschaften im Abstand von 50 Metern stehen. "Auf keinen Fall sollten sich Autofahrer an den Rücklichtern des Vordermannes orientieren", warnt der Experte. "Das verleitet Fahrer bei dichtem Nebel dazu, den Abstand gefährlich zu verkürzen und damit den erforderlichen Sicherheitsabstand zu unterschreiten."

Um bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel oder starken Regen besser sehen zu können, rät Sander auch tagsüber dazu das Abblendlicht einzuschalten. Bei diesen Wetterkonditionen können Autofahrer auch die Nebelscheinwerfer aktivieren. Allerdings darf die Nebelschlussleuchte darf erst bei einer Sichtweite unter 50 Metern und nur bei Nebel zugeschaltet werden. "Bei Kolonnenfahrten in der City, im Stau oder auf nebelfreien Abschnitten muss man die grellen, roten Lichter wieder ausschalten, damit sie andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden.

Quelle: Motorsport-Total.com/Auto-Reporter
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BeitragVerfasst am: 30.03.2009, 19:30 Antworten mit ZitatNach oben

ADAC informiert Reisende über Tunnel-Sperrungen

30. März 2009

Autofahrer, die jetzt in den Alpenländern unterwegs sind, müssen sich darauf einstellen, dass manche Tunnelgesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar sind. Informationen, welche Strecken davon betroffen sind, geben die Verkehrsnachrichten oder der ADAC.

Ab 30. März 2009 werden im Gotthardtunnel auf der Schweizer Autobahn A 2 Wartungs- und Sanierungsarbeiten durchgeführt, von Ende April bis Ende Mai im Islabella Tunnel auf der Schweizer San-Bernardino-Route A 13, im österreichischen Felbertauerntunnel zwischen Mittersill und Matrei sowie voraussichtlich Ende April im Grenztunnel Füssen auf der deutschen A 7. Im Bosrucktunnel auf der österreichischen Pyhrnautobahn A 9 wird es jetzt auch wieder eine Portalregelung geben. Häufig finden die Arbeiten in den Nächten unter der Woche statt.

Der Mont Blanc-Tunnel, ist wegen einer Sicherheitsübung vom 30. März 2009 ab 22 Uhr bis zum 31. März sechs Uhr gesperrt. Autofahrer können nur großräumig über den Frejus-Tunnel beziehungsweise den Großen St. Bernhard-Tunnel ausweichen.

Quelle: Motorsport-Total.com/Auto-Reporter
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BeitragVerfasst am: 30.03.2009, 19:43 Antworten mit ZitatNach oben

GTÜ stellte bei 54 Prozent aller Pkw Mängel fest

30. März 2009

54 Prozent aller im vergangen Jahr von der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) bei der Hauptuntersuchung überprüften Pkw wiesen Mängel auf. Bei 17,3 Prozent (Vorjahr: 16,8 %) der Fahrzeuge wurden von den Prüfingenieuren sogar erhebliche Mängel festgestellt. Neben dem wachsenden Alter der Autos - sie sind mittlerweile im Schnitt achteinhalb Jahre alt - sind aus Kostengründen sinkendes Reparatur- und Wartungsverhalten ein Hauptgrund.

Bei einem Gesamtfahrzeugbestand von rund 42 Millionen Pkw bedeutet dies, dass mehr als sieben Millionen Fahrzeuge mit gravierenden Mängeln unterwegs sind, gab GTÜ-Geschäftsführer Rainer de Biasi gestern (27.3.2009) bei der Jahrespressekonferenz bekannt. 19 Millionen aller zugelassenen Pkw sind mittlerweile älter als 9 Jahre und nach dem GTÜ-Mängelindex mit knapp 44 Millionen Mängeln behaftet. Insofern komme die Abwrackprämie nicht nur der Umwelt, sondern auch der Sicherheit zugute, stellte de Biaisi fest. Bei Ausschöpfung des derzeitigen Fördertopfes und rund 600 000 Neufahrzeugen würden nach GTÜ-Berechnungen rund 1,4 Millionen Mängel in der Schrottpresse verschwinden. Mit einer Aufstockung der Umweltprämie um eine Milliarde Euro könnten weitere 400 000 Neuwagen gefördert werden und knapp eine Millionen Mängel zusätzlich beseitigt werden.

Platz eins in der aktuellen GTÜ-Statistik nehmen mit 23,5 Prozent (21,9 %) nach wie vor Mängel an Beleuchtung und Elektrik ein, gefolgt von Bremsanlagen mit 17,7 Prozent (18,8 %) und Achsen/Räder/Reifen mit 17,5 Prozent (18,8 %). Auf Platz vier rangiert die Umweltbelastung, wie Motorabgase, Ölverluste, Lärmentwicklung und ähnliches mit 16,7 Prozent (15,8 %). Sonstige Mängel (Scheibenwischer, Windschutzscheibe, Scheibenwaschanlage, Außenspiegel etc.) landen mit 13,6 Prozent (13,7 %) auf Platz fünf. Schlusslicht auf der Liste sind Mängel an Fahrgestell, Rahmen oder Aufbau mit 11,1 Prozent (11,0 %).

Quelle: Motorsport-Total.com/Auto-Reporter
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