Renault Freunde Hohe Acht Hier Spricht die Welt
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püppi
RFH8 Ringluder

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28.07.2009, 20:01 |
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Budapest - Formel-1-Pilot Felipe Massa liegt nach einem schweren Unfall beim Qualifikationsrennen zum Großen Preis von Ungarn auf der Intensivstation.
Der Zustand des Brasilianers sei nach einer Notoperation wegen eines lebensbedrohlichen Schädelbruchs aber zufriedenstellend, erklärte das ungarische Verteidigungsministerium am Samstagabend. Massa war nach dem Unfall ins Militärkrankenhaus in Budapest geflogen worden. Der 28-Jährige werde nach dem erfolgreichen Eingriff über Nacht auf der Intensivstation bleiben, hieß es in der Erklärung des Ministeriums.
Zuvor hatte die Klinik von Lebensgefahr für Massa gesprochen, der Rennstall Ferrari nannte den Zustand des Formel-1-Fahrers jedoch “positiv“. Massa erlitt bei dem Unfall laut Ferrari auch eine Gehirnerschütterung, war beim Eintreffen in der Klinik aber bei Bewusstsein. Bei dem Rennen in Ungarn hatte eine aus Rubens Barrichellos Wagen abgeplatzte Feder Massa am Kopf getroffen, woraufhin dieser in einer Kurve in die Reifenstapel raste.
Überschattet vom spektakulären Massa-Crash hat sich das Red-Bull- Duo Sebastian Vettel und Mark Webber im 25 Minuten lang unterbrochenen Qualifying eine glänzende Ausgangsposition im Titelrennen gegen WM-Spitzenreiter Jenson Button verschafft.
“Sein Zustand ist stabil“, hatte eine Formel-1-Sprecherin wenige Minuten nach dem spektakulären Crash mitgeteilt. Formel-1-Arzt Gary Hatstein berichtete nach der ersten Untersuchung im Streckenhospital: “Felipe war ein bisschen durcheinander, aber er konnte seine Arme und Beine bewegen.“
Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali besuchte Massa im Krankenhaus.
Angesichts der Dramatik gingen Fernando Alonsos erste Pole-Position in dieser Saison und das Chaos bei der Zeitnahme völlig unter. Wegen eines technischen Defektes herrschte minutenlang komplette Ratlosigkeit, wer welchen Platz belegt hatte. “Das Allerwichtigste ist, dass es Felipe gut geht“, sagte der Zweitplatzierte Vettel erleichtert, dass der Unfall nach derzeitigem Stand keine schrecklichen Folgen für Massa hatte. “Es ist erfreulich, dass es Felipe den Umständen entsprechend gut geht“, sagte Renault- Pilot Alonso.
Auch Rekord-Weltmeister und Ferrari-Berater Michael Schumacher machte sich Sorgen über den gesundheitlichen Zustand seines ehemaligen Teamkollegen. Er sei genauso erschrocken gewesen wie alle anderen und habe sich sofort erkundigt, wie es Felipe gehe, erklärte Schumachers Sprecherin Sabine Kehm.
Erste Entwarnung hatte Barrichello gegeben. “Felipe redet, ist aber sehr aufgewühlt“, sagte der brasilianische BrawnGP-Pilot, der seinen Landsmann ins Streckenhospital begleitet hatte. Eine von seinem Auto abgebrochene Feder an der Hinterradaufhängung war Auslöser des Unfalls. Das Teil drückte Massas Helm auf fünf Zentimeter Länge ein und schlug das Visier weg. Ferrari-Sprecher Colajanni erklärte in einer ersten Stellungnahme: “Daraufhin hat er die Kontrolle übers Auto verloren.“ Offensichtlich stark benommen oder gar bewusstlos, drückte der Pilot sowohl das Brems- wie das Gaspedal.
Vor einer Woche war der Sohn von Formel-1- und Motorrad- Weltmeister John Surtees, Henry Surtees , auf ähnliche Weise verunglückt. Der 18-Jährige überlebte diesen Unfall nicht.
“Man muss sich Gedanken machen“, betonte nach dem schlimmen Massa- Crash Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Williams-Pilot Nico Rosberg (Wiesbaden), der sich im Qualifying am Ende Platz fünf sicherte, meinte: “Das ist schockierend.“ Man müsse sich auch angesichts des tödlichen Unfalls von Surtees “echt was überlegen“. Das bereite einem große Sorgen, sagte WM-Spitzenreiter Jenson Button, der sich mit Startplatz acht zufriedengeben musste. “Unsere Gedanken sind bei Felipe Massa und wir hoffen, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht“, erklärte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. BMW- Motorsportchef Mario Theissen sagte, alle hofften, dass Massa sich “nicht ernsthaft verletzt“ habe.
Der Rettungswagen fuhr nach dem heftigen Unfall sofort an die Unglücksstelle. Mit Planen wurden das Auto und der Pilot vor neugierigen Blicken geschützt. Offenbar verlor Massa schon vor dem Unfall das Bewusstsein. Auf der Trage bewegte er sich aber. Zuvor hatte der Brasilianer keinerlei Reaktionen gezeigt, nachdem er von der Feder am Helm getroffen worden war. Massa nahm vor dem Einschlag nicht die Hände vom Steuer, um sich weiter zu schützen.
Die Ärzte von Felipe Massa bestätigten einen viel versprechenden Heilungsprozess. Ferrari wartet bei der Besetzung eines Ersatzfahrers noch ab.
Motorsport-Magazin.com - Am Montag traten Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo sowie die behandelnden Ärzte von Felipe Massa aus dem AEK Krankenhaus in Budapest an die Presse. Am Zustand des Brasilianers hat sich seit seinem Unfall am Samstag nichts verändert. Massa sei seitdem stabil und werde in der Intensivstation des Krankenhauses betreut. Die Operation am Samstag dauerte drei Stunden, dabei wurden die Wunde gereinigt, ein Knochensplitter entfernt und die Wunde wieder verschlossen. Das Gehirn habe während der Operation offen gelegen, da es sonst nicht möglich gewesen wäre, diese durchzuführen.Ferrari wartet ab
Nach der Operation wurde Massa ins Koma versetzt, damit seine Verletzungen besser verheilen konnten. Mittlerweile ist er erwacht und wird nicht mehr künstlich beatmet. Die Ärzte und das Krankenhauspersonal tun alles dafür, damit er sich in Zukunft wieder vollständig erholt. "Es ist kein Hämatom, sondern eine Schwellung", erklärte Professor Robert Veres. "Eine Schwellung ist bei einer Verletzung dieser Art typisch, sie macht uns keine Sorgen, man kann noch nicht sagen, wann er wieder fit sein wird, es hängt von dem Genesungsprozess ab, bisher verläuft aber alles viel versprechend."
Acht Wochen Pause
Während Gerard Saillant, Chef der FIA Medical Commission, von Tag zu Tag und vielleicht von Monat zu Monat sehen möchte, erwartet Massas Hausarzt Dino Altmann bei optimalem Genesungsprozess eine Pause von bis zu acht Wochen. Die Ärzte halten sich hingegen mit Aussagen zu diesem Thema zurück. "Ich weiß nicht, wann er wieder Rennen fahren kann, es ist derzeit noch zu früh, um irgendetwas sagen zu können", so Veres. "Ich gehe davon aus, dass er wieder normal laufen kann, ob er Rennen fahren wird, kann ich nicht sagen. Ich würde aber sagen, dass er diese Saison abhaken muss."
So könne es, wie bei jeder Operation, jederzeit zu Komplikationen wie Blutungen und Hämatomen kommen. "Aber derzeit gehe ich nicht davon aus, dass eine zweite Operation nötig sein wird." Wann Massa die Intensivstation verlassen wird, kann er noch nicht sagen. "Ich hoffe aber, dass es in den nächsten Tagen soweit sein wird." Derzeit versuchen die Ärzte Massas Heilungsprozess mit seiner Ruhigstellung voranzutreiben, womit man ihm auch Schmerzen ersparen möchte.
Bei den bisherigen Tests habe er positiv reagiert und auch auf Fragen bereits mit Kopfnicken oder Kopfschütteln geantwortet, sprechen konnte Massa bis Montagabend nicht, dann gab er jedoch erste stimmige Antworten. Die Hände und Beine konnte er schon vorher bewegen. Einen Augenschaden wollte Veres nicht ausschließen, allerdings habe man bislang keine morphologischen Probleme in seinem Auge entdeckt. Das Ausmaß eines möglichen Schadens konnte er also nicht bestimmen. Massas Hausarzt Dino Altmann meinte jedoch, dass es keinen Grund gebe, anzunehmen, dass der Brasilianer auf dem linken Auge nicht sehen könne.
Montezemolo wartet auf Comeback
"Zum Glück ist die Situation viel besser als vor vielen, vielen Jahren, als ich Niki Lauda nach seinem Unfall besuchte", sagte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo. Die ersten Informationen seien ermutigend, jetzt müsse man abwarten. Am Dienstag werde Teamchef Stefano Domenicali im Krankenhaus sein, wenn er erstmals zu Massa in den Raum gelassen werden soll. "Das wäre psychologisch für ihn und für uns wichtig", so di Montezemolo. "Für uns hat Felipes Genesung oberste Priorität. Er ist nicht nur Teil des Teams, sondern seit er als junger Fahrer zu uns kam Teil der Ferrari-Familie."
Danach werde man entscheiden, wer Massa bei den kommenden Rennen ersetzen wird. "Ich habe Domenicali gesagt, dass er sich Gedanken machen und Vorschläge bringen soll", verriet di Montezemolo. "Ich hoffe, dass wir nicht lange auf Felipe warten müssen. Das Rennen in Budapest wäre perfekt für ihn gewesen. Er hätte ein fantastisches Rennen gezeigt und ich hoffe, dass er bald wieder in dem Zustand ist, einen Ferrari zu lenken und an der Spitze zu sein." |
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Es reichen nur ein paar aussagen und dann ist alles hinüber was man aufgebaut hat! |
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tobaka80
Rennfahrer

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Anmeldungsdatum: 02.12.2007
Beiträge: 2163
Wohnort: Kall
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Verfasst am:
29.07.2009, 09:53 |
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Dann hoffen wir mal das es Ihm bald wieder besser geht. |
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Laguna95
RFH8 Mitglied
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Verfasst am:
29.07.2009, 14:41 |
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ich hoffe doch das alles gut wird bei massa ist ein guter Fahrer! |
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